Savay
Aktives Mitglied
Ok, das kennen wohl viele.Bedingt durch meine Ängste , lebe ich seit Jahren in der Stagnation
Man probiert nichts neues aus, traut es sich nicht zu oder fürchtet Veränderungen.
Die Angst lähmt einen.
Lähmend wirkt auch eine Antriebslosigkeit, der fehlende Sinn, die Suche nach etwas ganz anderem als nach dem was man eigentlich sollte.
Da fehlt die Motivation aus eigener Überzeugung.
Und dann denke ich, Ziele zu haben ist gut. Das erreichen dieser Ziele erfolgt oft nur in Etappen. So kann es einem schnell so vorkommen, als würde es nicht reichen, dabei hat man evtl schon die Hälfte des Weges geschafft?
Wo warst du vorher, wo bist du jetzt und wo willst du mal sein?
Seinen Zielen hinter her zu rennen und dabei das Jetzt zu vergessen, das Leben auf später zu verschieben, ist doch eigentlich Verschwendung von Lebenszeit oder?
So viele sagen sich, erst wenn ich dies oder jenes erreicht habe, kann ich zufrieden sein. Ich denke das ist ein Fehler. Warum nicht jetzt schon zufrieden sein und dennoch seine Ziele verfolgen?
Hat man es ohne Leistung erbracht zu haben, etwa nicht verdient?
Zufriedenheit hat nicht viel mit Erfolg und materiellem Besitz zu tun.
Denn "mehr" geht immer und ohne Ziele wird das Leben schnell fad.
Ich denke Zufriedenheit ist eher eine Einstellung. Denn es wird immer etwas fehlen, es kann immer etwas oder man selbst, noch besser sein usw.
Vielleicht hilft es dir, mal etwas über Zufriedenheit und Dankbarkeit zu sinnieren. 🤔