• Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Leben ohne meinen Hund

Oh je... Da muss ich erst mal schlucken... Da hast du mit deinen Tieren ja schon einiges erlebt... Das muss ganz schrecklich für dich gewesen sein... Aber irgendwie muss man da durch, auch wenn es einem viel Kraft abverlangt... Am Anfang hab ich gesagt, dass es für mich nur diesen einen Sam gibt, aber inzwischen weiß ich, dass ich ohne so eine Fellnase nicht gut zurecht komme... Es wird seine Zeit dauern, aber es wird definitiv einen neuen Hund in meinem Leben geben... Das Haus ist so leer und sie geben einem soooo viel und ich möchte auch was zurück geben dürfen...
 
Danke für die lieben Worte... Das gibt mir sehr viel...
Ich bin sehr froh darüber, dass es dieses Forum gibt, in meinem Umfeld gibt es leider nicht so viele verständnisvolle Leute ...
Danke euch allen dafür...
 
Also das wollte ich jetzt nicht bewerten - damit wirst Du leben müssen, bis es nicht mehr so weh tut.
Ich nehme aber an, daß jeder Mensch, der zum ersten Mal einen Hund hat, einfach unerfahren ist. Mir ist beim ersten Hund auch sowas passiert. Und zwar bin ich unten mit ihm aus dem Haus in den Hof, habe noch mit einem Bekannten gesprochen, der dann den Weg hochlief, über eine vielbefahrene Hauptstraße zu seinem Auto.
Als er oben über der Straße war, hat sich mein Franz-Josef ( nicht an der Leine, weil wir ja eigentlich in die andere Richtung wollten ) einfach losgebraust, dem Bekannten nach. Auf der Straße hat es einen großen Knall gegebene. Mein Hund war direkt in ein Auto gelaufen, hat geschrieen wie ein kleiens Kind und blieb liegen. Meien damalige Vermieterin hat das Tier sofort aufgenommen und zurück ins Haus gebracht. Dann shcnell ins Auto und zum Tierarzt gefahren.
Es waren nur Prellungen - aber irgendwie verfolgt mich das bis heute und mein Frech geht keinen Meter aus dem Haus, ohne an der Leine zu sein. Die Gefahr das er einer Katze oder einem anderen Hund schlagartig nahcläuft ist einfach zu groß.
Vorgestern sind wir gelaufen und irgendwann ist er stehengeblieben und hat starr ins Gras geblickt. Er ist ja ein Jagdhund und sieht und hört besser wie ich. Als ich nähergekommen bin ist er mit einem riesenhaften Sprung ins Unkraut gesprungen.
Und Sekunden später mit einem kleinen Mailwurf im Maul wiedergekommen. Das hat seine Zeit bgedauert, bis er das kleine Tierchen losgelassen hat. Es lebte noch. Ich habe ihn dann sofort die 30m weg, ins Auto eingesperrt und bin zurückgerannt. Es war bereits tot.
 
Oh je, es gibt aber auch Schicksale... Aber so hat jeder sein Päckchen zu tragen... Ich mache mir auch immer Gedanken, ob ich genug getan habe oder was man hätte anders oder besser machen können...es ist wie es ist und man muss versuchen damit zurecht zu kommen...
Obwohl ich der Meinung bin, dass jeder der sein Tier liebt, auch alles was in seiner Macht steht, versucht zu tun...
 
Hallo Sammy

Erstmal mein Beileid.
Ich weiß leider nur zu gut wie du dich fühlst.

Habe meine Maus am 22.11.17 erlösen lassen müssen. Man sagt ja immer die Zeit heilt die Wunden. Darauf warte ich :-(

Ich verbiete mir oft zu intensiv über sie nachzudenken, denn sie war mein einzigster Freund und konnte mich immer trösten.
Tja fast 7 Monate ist es nun her und ich kann es noch immer nicht ganz glauben das es endgültig ist.
Auch den besagten Tag werde ich niemals vergessen und ich habe oft Alpträume deswegen. Ich komme letztendlich nicht damit klar das ich über ihr Leben entschieden habe. Auch wenn mir 100 Leute sagen es war besser so, diese Schuld und einen treuen Freund "verraten" zu haben bleibt einfach.

Auch jetzt da so viel in meinem Leben schief geht wünsche ich mir sehnlichst so einen treuen, ehrlichen, unbekümmerten Freund der mich immer motivieren konnte.

Von daher, ich habe vollstes Verständnis das du dir wieder einen so tollen Weggefährden wünschst 🙂
 
Danke für deine lieben Worte ... ich hätte auch nie im Leben erwartet, dass es einen so umhaut, wenn man seinen treuen Freund verliert ...meine 15jährige Tochter kommt auch überhaupt nicht klar und macht sich bittere Vorwürfe, dass sie nicht zu Hause war, als Sam gehen musste.. Sie war zu der Zeit auf Klassenfahrt und konnte sich nicht einmal von Sam verabschieden ... Sie weint jeden Tag bitterlich ...
Aber seid gestern sind wir uns einig, dass wir irgendwann eine neue Fellnase in unserer Familie aufnehmen und versuchen einen Welpen von der gleichen Züchterin zu bekommen, in der Hoffnung, dass irgendwas von Sam in ihm weiter gegeben wird ...
Für uns ein ganz kleiner Trost ...
 
Nach dem Tod meiens ersten Hundes - allein und frei sozusagen - bin ich verschiedene Tierheime angefahren und habe geschaut was es da so gibt. ( ich hätte eh am liebsten alle mitgenommen ) An einem Sonntagmorgen bin ich in Raststatt gelandet - einem wunderschönen Tierheim. Die haben hinter dem Haus ein fujßballfeldgroßes Areal auf dem die Tiere ihren Ausgang kriegen. Dann bin ich die einzelnen großen Boxen abgegangen - einige Hunde waren da. Eigentlich wollte ich so einen großen Kerl mit einem Kurzhaarfell haben - und nicht wieder einen schwarzen kleinen Pudelmischling, bei dem man nicht weiß wo hinten und vorne ist.
Bin also die ganzen Boxen abgelaufen - es war ja Sonntag und das Tierheim selbst war geschlossen - und habe aber nichts gesehen, was mir besonders gefallen hätte. Also zurück zum Auto. Als ich um die Ecke war, hörte ich das wohl in der letzten Box eine Klappe bewegt wurde. Na ja, kann ja nicht schaden, nochmal umzudrehen.
Und da stand er oder es: Schwarzhaarig, klein, lange Haare.
"Franz-Josef"! ( Hunderprotzentig der, den ich vor Tagen einschläfern lassen mußte. Was für ein Zeichen, dachte ich.
Am Montagmorgen - immerrhin 200 Kilometer weg - war ich der erste Kunde. Zu erstmal spazierengehen, durfte ich. Alles wie vorher auch. Allerdings dieses Mal ein Männchen, Pudel-Terrier und aus sozialen gründen abgegeben.
Sie gaben mir ihn nicht gleich mit, ich solle nochmal drüber schlafen. Habe aber gleich die 300 Mark hinterlegt.
Ja, und dann zwei Tage später abgeholt - und es folgten 16 einhalb Jahre.
 
Hallo Sammy es fällt mir schwer aber ich verstehe dich vollkommen, müsste gestern meine Sammy einschläfern lassen und fühle mich total leer und hilflos ich weiß auch nicht mehr wie es weiter gehen soll. Ich habe sie überalles geliebt ❤ sie war die tollste Hündin. Sie hat mir und meinem Mann schonmal das Leben gerettet. Ich bin fix und fertig und nur an heulen weiß nicht mehr weiter. LG Fehmy
 
Guten morgen,
mein Herzliches Beileid,sowas ist einfach schrecklich.

Ich habe auch ein Hund,der aber über 17 Jahre(mit 4 Jahren aus dem Tierheim geholt), alt ist und ich habe jetzt schon Angst,wenn er irgendwann nicht mehr ist. Er ist leider schon Taub und erblindet,was die Sache nicht einfacher macht. Es gibt zwar Lustige Tage aber die Angst,ist da...da es jederzeit passieren kann....
 
Hallo Fehmy,
jeder, der seinen Hund gehen lassen muss, weiß was du gerade durch machst.. Das tut mir unendlich leid.. Unser Sam ist jetzt 14 Tage nicht mehr bei uns und manche Tage mag ich gar nicht aufstehen..
Ich wünsche dir ganz viel Kraft und gute Freunde... Die braucht man in der Zeit so sehr.. Ich glaube sonst hätte ich es nicht geschafft, einigermaßen damit klar zu kommen..
Und Hilferuf.De war mir auch eine große Stütze, da hier so viel tolle Leute geantwortet haben... Das hat mich immer wieder aufgebaut..
In Gedanken bin ich bei dir und drück dich...
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.
      Oben