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Leben nach dem Tod -> Was glaubt ihr?

Muss man als Christ an Wiedergeburt glauben bzw. stehd es drinnen?

Den ich glaube nicht daran auch nicht an Gott will aber einmal heiraten.

Tod ist für mich das Ende. Danach lebt man in den Erinnerungen anderer und das reicht mir.
 
ich glaube an das Leben nach den Tot und hoffe nicht enttäuscht zu werden. Wer weiß was uns auf der anderen Seite erwartet und wen man trifft die vielleicht schon vorher vor uns gegangen sind. Es ist ein schöner Gedanke und ich versuche danach zu leben.
 
Man natürlich auch heiraten, wenn man kein Christ ist und nicht an Gott glaubt.
Ich denke es wahrscheinlich jeder der sich selbst einen Christen nennt glaubt an Gott. Die meisten auch an Jesus und somit an Wiedergeburt bzw. Auferstehung.
In der Bibel wird vom Ewigen Leben erzählt.
Kleine Frage: Was ist der Grund warum so viele Menschen die Existenz Gottes anzweifeln?
 
Meine Meinung zu dieser Kontroverse ist als pragmatisch zu betrachten, da ich mit dem Glauben nicht viel anzufangen weiß, trotzdem habe ich mir zu dieser grundlegenden Frage der Menschheit, schon öfters Gedanken gemacht und mir ist dabei bewusst geworden das diese Frage von zwei Ebenen aus betrachtet werden sollte.

Zum einen ist dort die Gefühlswelt.
Dem Umstand das wir fühlende Wesen sind, ist es zu verdanken, dass wir auch das Gefühl des Schmerzes in einer komplexen Intensität erleben können. Meine Meinung ist das diesem Gefühl die gestellte Frage zu Grunde liegt. Wenn wir jemanden verlieren tut es weh, so wollen wir wissen ob es den Menschen den wir verloren haben, wenigstens besser geht als uns selber in diesen Moment.
Genau so tiefgreifend ist der Schmerz des eigenen Seins. Wo gehe ich ihn ? Bin ich dann noch ich? Werde ich weiter leiden, schmerz verspüren, Trauer, um all das was ich verloren habe?
Für unsere Gefühlswelt zu schmerzvoll der Gedanke, das auf den sein die leere folgt. So halten wir uns an dem Gedanken-Konstrukt fest das unsere Vorfahren an einen schönen Ort weist, unsere Haustiere auf einen großen Hof und uns selbst für die Mühen eines langen Lebens belohnt.
Ich selber habe die Frage auf dieser Ebene meines Gedankenspiels für mich selbst und das ist ein wichtiger Punkt. Keiner soll denken das ich möchte das irgendeiner so denkt wie ich, ich lasse jede andere Meinung zu diesen Thema gerne zu, da ich finde das genau diese Wahrheit mehr als eine Antwort kennt und jede Antwort ist für einen die richtige, solange dieser jemand damit seinen Frieden gefunden hat, weil genau darum geht es doch eine Antwort für sich selber zu finden, mit diese Frage einen nicht mehr quält und man sich anderen Fragen des Lebens widmen kann.
Ich jedenfalls habe mir diese Frage mit einen klaren "Nein" beantwortet.
Ich empfinde den Tod als eine sehr schmerzvolle Erfahrung des Lebens, das wissen das ein geliebter Mensch oder ein anderes Wesen, nie mehr bei mir sein wird. Erfüllt mich mit so großen Kummer, das ich fast beim schreiben dieser Zeilen davon übermannt werde.
Mir nun vorzustellen das meine Geliebten den gleichen Schmerz empfinden, da sie jeden Tag mich missen müssten, bis zu diesen an dem ich zu ihnen stoße. Dieser Gedanke ist für mich unerträglich. So möchte ich meine Lieben und wenn die Zeit gekommen ist auch mich selber lieber in der großen Gleichgültigkeit des Nichts wissen, ohne dass sie auch nur eine Träne über den Umstand vergießen müssen, das ich zurück geblieben bin und sie bis zum Rest meines da seins vermissen werde.

Zum anderen habe ich versucht diese Frage auf einer ganz und gar Physischen Ebene zu erschließen.
Auch unter diesen Aspekt, so möchte ich vorweg nehmen, für alle die meine Ausführungen bis hier hin nur schwer Aufmerksamkeit spenden konnten. Möchte ich nicht von der Möglichkeit das es ein Leben nach dem Tod geben könnte aus gehen.
Last den Zyniker in mir sprechen oder den einst Gläubigen, der aber einfach nicht mehr möchte. Ich sehe in uns nicht viel mehr als das was die Biologie beschreibt. Eine Seele? Synapsen in Gehirn! Erfahrungswerte, die Erziehung. Das was uns aus macht ist unser Verstand. Wir handeln nach dem was wir wissen, egal ob es uns die Religion sagt oder die lieben Eltern. Das GEwissen, ist das Wissen, das uns mit GEgeben wurde. Kein Odem wurde unserem Torso aus Lehm eingehaucht, sondern es hat sich das Spermium mit der Eizelle verbunden, für mich ein genau so großes Wunder.
Die Chemie sagt: Es geht nie was verloren! So sehe ich das auch.
Unsere Eltern haben Nahrung aufgenommen, Sauerstoff geatmet und sich in regelmäßigen Abständen erholt, mit ihre Zellen sich reproduzieren können. Irgendwann haben sie sich selber "reproduziert" So sind wir entstanden und wir machen das gleiche.
wenn wir dann gehen stirbt der Körper mit all der Energie die er produziert hat, die Erfahrungen, Erinnerungen, Gedanken eines Lebens sind somit verschieden. Die Energie die der Körper bieten kann, wird von anderen (kleinst-) Lebewesen genutzt. Das ist des Menschen letzte Aufgabe, er füttert die Würmer, die wollen ja schließlich auch leben.

Kann man nur hoffen das jeder mit seinen Leben besseres an zu fangen weiß, als der Tod in für Optionen bereit hält.
Das Leben ist unvorstellbar kostbar und der Gedanke das es einen zweiten Versuch gibt mag tröstlich sein, aber er hindert einen auch um das was wir jetzt haben zu kämpfen.

Vielleicht irre ich mich und das Paradies steht für uns alle bereit, ich würde mich zu manchen Zeiten meines Daseins nie so gerne geirrt haben.

Damit schließe ich, guten Tag
Herr Flug
 
Nun, was ist denn mit der Zeit vor eurer Geburt, als Beginn des Universums bis 19xx. Genauso stelle ich mir die Situation nach meinem Leben vor. Wirklich schlimm kanns ja nicht sein, ich hatte ja schon Milliarden Jahre Jenseits vor mir, und lebe immer noch (achtung Flachwitz). 😀
 
So flach ist der Witz nicht, eigentlich ist es ein altes Zitat von, soweit ich richtig erinnere, Mark Twain: "Was soll ich den Tod fürchten? Bevor ich geboren wurde war ich auch tot und es hat mir nicht die geringsten Unannehmlichkeiten bereitet."

🙂
 
oder:


der Tod kann mir nix anhaben:
Bin ich ist der Tod nicht und ist der Tod, bin ich nicht


ich glaube von Epikur...

ich habe keine Idee. Ich tendieren eher dazu: da ist nix und da kommt nix mehr.

Nahtoderfahrung ist eine Täuschung des Gehirns. Man wird "weggezogen", irgendwo "hingezogen", wenn man die Liebe und das Licht spürt. Klar, so ist der Körper. Ist es Zeit zu essen, hat man Hunger und es ist ein Genuß, was zwischen den Kiemen zu haben, ist einem kalt, sendet der Körper auch Signale und so weiter und beim Sterben wird der Prozeß dadurch auch erleichtert, sonst wäre es ja wirklich ein Kampf. Ja, vor dem Sterben habe ich Angst und vor Schmerzen habe ich Angst, mehr als vor dem Tod.

Ich habe mich auch gefragt, ja, wenn dann nix kommt, dann gibt es auch keine Gerechtigkeit, von wegen Bestrafung für Massenmörder usw. Aber unsere soziales Empfinden ist eben auch nur dienlich zu dem Zweck, daß die Gesellschaft bestehen kann. Aber warum sind wir überhaupt hier? Irgendwie macht für mich weder Tod noch Leben einen Sinn.

Trotzdem lerne ich Gitarre und gehe zur Arbeit, weil es wichtig für mich ist. Aber eigentlich könnte man sich theoretisch einen Strick nehmen....es kommt mir alles so sinnfrei vor. Selbst wenn man Nachkommen hat, macht weder Leben noch Tod einen Sinn...es ist eben alles schnell vorbei (das Leben).

Kolya
 

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