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Leben in der Diktatur des Geldes

Mit einem bedingungslosen Grundeinkommen wirst du in den meisten Fällen den Menschen mit geringen Einkommen nur noch deutlicher machen das sie sich ein Leben abrackern für quasi "nichts".

das ganze müsste man schon weiter denken und es wäre deutlich komplexer. Schon jetzt gibt es viele fachkräft die vom Mindestlohn "eingeholt" werden was es immer unattraktiver macht diese Berufe zu lernen geschweige denn dort noch zu arbeiten. Bei allen Sozialen standpunkten brauch es am Ende auch immer noch weiter Menschen die arbeiten.

Einer gerechten Besteuerung steht nichts im Wege in meinen Augen aber wenn man sich unseren Bundeskanzler zur Zeit anschaut weiß man das dies nicht Zeitnah geschehen wird 😉
 
Ich sehe das so , dass die Geldmenge verteilt an alle gleich Sinn macht.
Jeder wäre Millionär.

Ich sehe das weder Zäune noch Grenzen Sinn machen......weltweit.

Ich sehe das Frieden Sinn macht.

Kapitalismus - Hm - muss doch nicht sein - Leben reicht doch....

Für mich fährt die Menschheit auf einer Autobahn im dichtesten Nebel Vollgas......
 
Ich gebe dir mit dem bedingungslosen Grundeinkommen absolut Recht. Weiß aber nicht, ob dies auch finanzierbar wäre.

Aber ich finde schon, dass unser Sozialstaat ganz okay ist. Klar ist Bürgergeld nicht viel, aber es reicht, dass man nicht verhungern muss und die Wohnung verliert man auch nicht.
In den meisten Staaten der Erde heißt es "Hilf dir selbst!".

Die Reichen stärker besteuern halte ich für nicht zielführend. Dann schaffen sie ihr Vermögen halt auf die Caimaninseln oder sonstwo hin. Und Reiche sind auch potentielle Investoren, welche für den Wirtsschaftsstandort Deutschland wichtig sind.

Welches Alternativsystem würde dir denn vorschweben?
 
Dafür das wir deiner Aussage nach in einer "Diktatur" leben, lebt es sich trotzdem ziemlich gut. Oder?

Wie wäre deiner Meinung nach das Grundeinkommen zu finanzieren?
Welche Vor- und Nachteile siehst du bei einem Grundeinkommen?
 
Das Geld ist einfach zu ungerecht verteilt, die Schere zwischen Arm und Reich wird immer größer.
Die Hälfte des weltweiten Vermögens besitzen 10 Prozent der Reichen.
Ich gehe arbeiten und habe mein finanzielles Auskommen.
Gehst du eigentlich arbeiten und verdienst das Geld für deinen Lebensunterhalt selbst?

Ich frage mich nämlich wie man auf die Idee kommt solch globale Fässer aufzumachen, wie "Schere zwischen Arm und Reich". Dinge die so derart komplex sind und überhaupt nicht mit einem Satz erklärt werden können.
 
Hallo Amaliah,
wenn du deinen Blick nur auf Deutschland beschränkst, sind deine Beschwerden und Forderungen nachvollziehbar, weil eben nicht alles hier perfekt läuft.

Aber nur ein kleiner Blick über den Tellerrand müsste dir eigentlich vor Augen führen, dass wir zu den priviligierten Menschen, zu den priviligierten Lebenwesen auf dem Planeten zählen. Hier fehlt mir ein bisschen die Relation und auch die Dankbarkeit. Bedeuten dir Rechtsstaat, Gesundheitswesen, Demokratie, Menschenrechte, Freiheiten etc. so wenig, wie ich da zwischen deinen Zeilen herauslese?

Du bist doch frei, wenn dich der Kapitalismus und die Geldwirtschaft so sehr stören, beides zu verlassen. Zieh in den Wald, bau dir eine Hütte und lebe wie unsere Vor-Vorfahren von dem, was die Natur die gibt. Da wärst du ja nicht die erste, die das so macht. Niemand zwingt dich, Geld zu benutzen oder dich irgendwo als Bürgerin anzumelden.

Wenn du die Situation verbessern willst: engagiere dich politisch, tritt einer Partei bei und falls keine deinen Idealen entspricht, gründe eine neue.

Und zu den "Reichen": Wer viel Geld hat, ist deshalb noch lange nicht reich, geschweige denn zufrieden oder glücklich. Da sehe ich auch einen kleinen Widerspruch in deiner Argumentation: du ärgerst dich, dass das Geld so viel Macht über unser Leben hat, willst aber mehr davon?
 
Mietwohnung kostet heutzutage 1500 Euro. Mit 3000 Netto ist man eine arme Sau. Neubauviertel kostet jedes Haus 1,5 bis 2 Mio. Denen baut die Stadt Parklandschaft, Basketballplatz usw.
Wenn man da als 60er Jahre Mietskasernenbewohner durchspaziert, fühlt man sich wie von der Welt da draußen abgehangen, wo vor jedem Laden ein Schild hängt, Hunde müssen draußen bleiben. Die Ampelpolitik hat dafür gesorgt, daß man sogar im Winter eiskalt sitzt, da Gaspreis sich verdoppelt hat, während Menschen in Ihren Villen nur darüber lachen können und sich an Ihrer Wärmepumpe erfreuen, die bei uns im Altbau schlappe 1,2 Mio. mit Sanierungsmaßnahmen kosten würde.
Wobei das auch wieder durchschnittwerte sind. In meiner Großstadt bekommt man gut Wohnungen ab 600€ in guter Lage. Bei schlechter Lage oder ländlicher Gegend kommt man auch schon mit 300-400 aus.

Trockene Zahlen sind daher immer etwas schwer da die Lebenskosten auch in deutschland überall sehr unterschiedlich sind. Selbst Konzerne wie Amazon nehmen unterscheidliche Preise je nachdem wo man wohnt, und viele ander konzerne auch.
 
Ich denke, der Staat könnte sehr viel machen, denn dass er handlungsfähig ist, hat man beispielsweise an den Corona- Maßnahmen gesehen.

Das BGE könnte direkt über die Reichen finanziert werden, die brauchen das ganze Geld nämlich nicht wirklich.

Ich bin nicht neidisch auf die Reichen, ich bin auch dankbar für die momentan stabile Situation in Deutschland und dafür, dass ich ein Dach über den Kopf habe und wir nicht verhungern müssen…

Wer ist auch schon neidisch auf Reiche?
Das wird einem doch schon mit der Muttermilch beigebracht, dass man das nicht zu sein hat…

Dabei müsste Reichtum verboten und abgeschafft werden und dafür eben zB ein BGE finanziert werden.
 
Wer den Kapitalismus ablehnt, befürwortet das Gegenteil, also Sozialismus oder Kommunismus.
Wodurch diese Gesellschaftssysteme sich voneinander unterscheiden, erfährt man bei Wiki.

Also gibt es demnächst nur noch eine Partei, die Planwirtschaft betreibt.
Dies ist die logische Folge dessen, dass es private Konzerne nicht geben kann, denn die würden private Gewinne abwerfen, mehr Geld als andere zahlen oder günstigere Produkte anbieten wollen um so ihren Markanteil auszubauen (zB Aldi).

Nicht private Konzerne würden abgeschöpft, hätten keine Möglichkeit, auf Marktlücken zu reagieren da sie nicht in Produktionssstrassen investieren konnten.

Die Arbeiter wären beim Staat angestellt, bedingungsloses Grundeinkommen wäre gesichert.

Mehrarbeit müsste aber höher vergütet werden – was wiederum unsozial wäre.
Es lohnt sich eher, in Ruhe auf den nächsten Auftrag zu warten.
Da hierdurch nicht immer alles verfügbar sein kann lädt man zu Hamsterkäufen ein, um den Überschuss privat unters Volk zu bringen. Wer nichts mit bekommt wartet bis zum nächsten mal oder trägt sich auf Bestell-Listen ein, und wartet dann ebenso.

Wie in der DDR hortet dann jeder alles, gibt aber nichts ab da man nicht weiss was kommt.
Der eine hat die Steine, der andere die Dachpfannen. Daraus baut man Gartenlauben, da ja Immobilien auch nicht privat sein können, sonst gäbe es reiche Vermieter.

Die Idee, superreiche so weit zu besteuern, dass sie rund 5000 Kalorien kaufen können ( mehr braucht kein Büromensch) ist zwar gut, um bei Arbeitern daraufhin die Steuer zu senken, bringt finanztechnisch aber nichts, da nur umverteilt wird.
Es werden also keine Luxusautos oder-immobilien mehr benötigt, die Arbeitsplätze um diese zu bauen – und instand zu halten - kann man getrost streichen. Exportiert man solche Güter, unterstützt man in anderen Staaten: dies wäre ein Verstoß gegen die Vorbildfunktion der Ideologie.


Damit unten der neue Reichtum im Kopf an kommt , baut man Einheitsautos und günstige Plattenbauten: so bleibt mehr Geld für Wichtiges und das Leben wird angenehmer.

Sollten in dem neuen Traumsystem Parteivorsitzende durchdrehen, so passiert das was nicht geplant war:
Man kauft Verbündete die das System erhalten wollen, indem man sich einen Staat unter den Nagel reisst und die Beute gerecht unter diesen verteilt. Die Kosten entnimmt man der Rentenkasse.
Das entstandene Versorgungsloch wird mit mehr Kindern ( mit weniger Bildung) gestopft.

Nun kann es aber passieren, dass intelligente Leute ihre Fähigkeiten adäquat bezahlt sehen wollen, weil sie entsprechende Ausbildungsziele absolviert haben und daheim das nicht erreichen können was sie wollen.
Für sie gibt’s eine neue Mauer , hinter der sich die Welt ohne sie weiter dreht.
Oder sie sind weg - und dann dreht sich der Staat um sich selbst - ohne die Welt.
 

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