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Gast TA2
Gast
Uiuiui, da habe ich ja was losgetreten! Irgendwie noch interessant: wenn man verliebt ist und vom Arzt zwar einige Signale kommen, man die aber auch anders verstehen könnte (obwohl es bei manchen schon ungewoehnliche Dinge und eine rechte Haeufung gab) hoeren wir nur die Floehe husten, sind von unserer Verliebtheit verblendet und der Arzt hoert die Kasse klingeln. Wenn man dann doch einen halben Schritt weitergeht und auch die Forencommunity das Gefuehl bekommt, dass zumindest die klingelnde Kasse nicht notwendigerweise der Grund fuer das freundliche Verhalten ist wird man sofort als maenneraufreissendes Monster dargestellt, dass fuer seine eigenen Interessen auch ueber Leichen gehen wuerde .... Etwas dazwischen scheint fuer die meisten nicht wirklich denkbar zu sein. Schade eigentlich!
Um aber mal einige Dinge von meiner Seite her klarzustellen: ich war bereits Zweitfrau und tatsaechlich schon einmal der Grund fuer das Scheitern einer anderen Ehe - Asche auf mein Haupt!!! Ich bin in keinster Weise stolz darauf aber es hatte uns damals beide gleichermassen erwischt, es waren keine kleinen Kinder im Spiel und er hatte den Mut den Absprung zu wagen und mit mir noch einmal von vorne zu beginnen. In vielen Dingen hat es mit mir auch sicherlich besser gepasst als mit seiner ersten Frau, die er schon seit seinem 17. Lebensjahr kannte. Man entwickelt sich nunmal weiter und nicht immer in dieselbe Richtung. Koerperlich betrogen hat er seine Frau nie mit mir. Das wuerde ich auch nicht mitmachen. Auf seelischer und moralischer Ebene natuerlich schon - das tut man automatisch, wenn man jemand anderen anhimmelt obwohl man eigentlich in einer festen Beziehung steckt. Hier herrscht in solchen Faellen ja dann haeufig der Tenor, dass man so etwas seinem Partner sofort mitteilen muss. Ich sehe das anders: es gibt einen Punkt an dem man es sagen muss: naemlich dann, wenn es die Ehe gefaerdet. Sonst ist es meist besser, man behaelt es fuer sich und versucht mit der ganzen Sache auf die eine oder andere Weise abzuschliessen. Aber ich schmeisse auch nicht leichtfertig bestehende Beziehungen ueber Bord fuer ein neu aufloderndes Feuer und den Maennern in die ich mich vergucke geht es genauso. Aber das glaubt ihr mir wahrscheinlich eh nicht ... Jedenfalls hatte ich in den 12 Jahren die ich mit meinem Mann zusammen war (und wer alles gelesen hat, weiss dass er tot ist - unsere Beziehung ist also nicht an externen Liebschaften gescheitert) nie auch nur den geringsten Anlass zu der Annahme, dass er mir untreu werden koennte oder mich nicht mehr geliebt haette. Allen die hier so negativ schreiben wuensche ich von Herzen, dass sie auch einmal eine solch schoene Beziehung erleben duerfen! Aber ich sehe eben auch einen Riesenunterschied, ob sich jemand zu Seitenspruengen hinreissen laesst oder ob er eine neue Beziehung eingeht. Irgendwie wird die Zweitbeziehung oft automatisch in den Affaerentopf geschmissen. Auch wenn es dafuer ueberhaupt keinen Anlass gibt.
Jetzt zur aktuellen Situation: ich bin Ende 40, Mutter einer 16-jaehrigen Tochter und seit 6 Jahren verwitwet. Mein TA geht schwer auf die 60 zu, ist verheiratet und Vater zweier lange erwachsener Kinder. Ob jemand verheiratet ist oder nicht spielt fuer mich keine Rolle. Mich interessiert nur, ob er in einer festen Beziehung lebt und das ist hier nun mal leider der Fall. Wie gluecklich die beiden miteinander sind kann ich nicht beurteilen. Er erzaehlt zwar hin und wieder von seiner Familie und er sprach auch schon mit mir ueber familiaere Probleme, aber daraus zu schliessen, dass die Ehe ungluecklich waere, waere ein bisschen sehr gewagt. Aber selbst wenn die Ehe ungluecklich waere haette ich immer noch Skrupel. Wir sind nicht mehr die juengsten und an uns beiden haengt einiges dran auch in Sachen Familie (auch wenn unsere Kinder schon gross sind), Eigentum, Freundeskreis, etc. In unserem Alter hat man sich da meist einiges aufgebaut, was man nicht so leichtfertig wegschmeisst. Und auch finanziell ist ein grosser Wandel oft nicht mehr so leicht zu verkraften. Deswegen habe ich immer noch NICHT das dringende Beduerfnis ihn auszuspannen. Da ich aber andererseits mit Affaeren ueberhaupt nichts anfangen kann und âuch keinerlei Bedurfnis verspuere eine einzugehen ist das auch keine Option fuer mich.
Tatsache ist aber, dass ich mich verliebt habe und irgendwie damit leben muss. Wenn ich hier von denen lese, die der Meinung sind dass man einen Mann vergisst, wenn man den Kontakt fuer einige Monate einstellt frage ich mich manchmal, ob die schon jemals richtig verliebt waren und wie tief diese Gefuehle jeweils gehen. Bei mir funktioniert das jedenfalls nicht. Dafuer bin ich wohl in anderer Hinsicht auch nicht ganz normal gestrickt: fuer mich steht naemlich Sex nicht an erster Stelle. Mir ist die emotionale Verbundenheit viel wichtiger. Und ja, ich war damals geschockt als mein Mann sich outete, weil wir zu dem Zeitpunkt eine zwar asexuelle aber trotzdem sehr schone freundschaftliche Beziehung hatten und ich Angst hatte diese durch sein Outing zu verlieren.
Im jetztigen Fall waere genau diese platonische Freundschaft wieder mein Ziel. Ich wuerde gerne Dinge mit ihm unternehmen, mit ihm plaudern und den Kontakt halten, auch ausserhalb der Praxis. Dabei finde ich es fuer ihn voellig unerheblich, ob ich in ihn verliebt bin oder nicht - das merkt man mir naemlich im Normalfall nicht wirklich an. Zumindest nicht, wenn ich es nicht forciere und das habe ich nicht im Sinn. Aber ich koennte ihn so besser kennenlernen und vielleicht doch noch die ein oder andere Eigenheit finden, die mir gar nicht passt. Oder ich stelle fest, dass er mit seiner Frau uebergluecklich ist. In beiden Faellen koennte ich ihn auch gefuehlsmaessig eher ablegen. Ich bin in Faellen wo das Objekt der Begierde gluecklich verheiratet ist auch nicht eifersuechtig. Ich mag es den beiden dann einfach goennen, freue mich aber trotzdem, wenn ich auch gemocht werde. Diesen Fall hatte ich auch schon - ich bin heute noch mit BEIDEN befreundet! Und keiner von beiden weiss, dass ich mal in ihn verliebt war und sie werden es auch nie erfahren. Wozu auch? Es hat aber damals dazu gefuehrt, dass ich mich aus der positiven Grundstimmung heraus anderweitig verliebt habe. Das finden viele jetzt wahrscheinlich komisch, aber ich finde es schoen von jemandem gemocht zu werden, den ich auch mag. Und ich finde es auch voellig normal jemandem naeherkommen zu wollen, wenn ich ihn oder sie mag - ganz unabhaengig davon ob ich jetzt verliebt bin oder den anderen nur sehr sympathisch finde.
Und noch zu unseren Unternehmungen: beide gingen schlussendlich von IHM aus: ER hatte sein Interesse bekundet mal mitzuwollen und jetzt fand auch er, dass wir den Rest beim naechsten Mal anschauen koennten. Es ist kein Date: ich bin mir zu 99 % sicher, dass es keine Umarmung und erst recht keinen Kuss geben wird und im Bett landen wir sowieso nicht dabei. Er hatte vor einigen Monaten mal gesagt, dass er sich das gerne mal anschauen wuerde. Nach allem, was er damals dafuer getan hat, dass ich dies ueberhaupt wieder machen kann waere es sogar beinahe unhoeflich auf diesen Wunsch nicht einzugehen. Aber wahrscheinlich muesste ich jetzt unhoeflich sein um nur ja keine falschen Signale zu senden. Fehlanzeige: ich freue mich drauf und werde das auch nicht verheimlichen. Denn egal wie es nun gemeint ist: es ist und bleibt unheimlich nett!
Aber ja: ich finde es wahnsinnig schade, dass er vergeben ist. Sonst wuerde ich naemlich wirklich keine Sekunde zoegern eindeutige Signale zu senden und darauf hoffen, dass wir auf unsere "alten Tage" nochmal richtig gluecklich miteinander werden koennten!
Ach und uebrigens: mein Mann hatte sich um seine Kinder aus erster Ehe gekuemmert. Sie haben sich sogar einiges haeufiger gesehen als ich meine Eltern sehe.
Und Erna: Dir wuensche ich alles Gute auf Deinem Weg. Und wenn die Verliebtheit nur dazu fuehrt dass Du Dein Leben aufraeumst: auch das ist unbezahlbar! Das ist auch das was ich damit meine, dass einem so etwas gut tun kann. Es gibt einfach Inputs oder mal einen Tritt in den Hintern, wo man sich sonst vielleicht nicht aufraffen wuerde und schon alleine dadurch ergeben sich manchmal neue Moeglichkeiten, die man sonst vielleicht gar nicht gehabt haette. Und zwar voellig unabhaengig von dem "maennlichen Ausloeser".
Um aber mal einige Dinge von meiner Seite her klarzustellen: ich war bereits Zweitfrau und tatsaechlich schon einmal der Grund fuer das Scheitern einer anderen Ehe - Asche auf mein Haupt!!! Ich bin in keinster Weise stolz darauf aber es hatte uns damals beide gleichermassen erwischt, es waren keine kleinen Kinder im Spiel und er hatte den Mut den Absprung zu wagen und mit mir noch einmal von vorne zu beginnen. In vielen Dingen hat es mit mir auch sicherlich besser gepasst als mit seiner ersten Frau, die er schon seit seinem 17. Lebensjahr kannte. Man entwickelt sich nunmal weiter und nicht immer in dieselbe Richtung. Koerperlich betrogen hat er seine Frau nie mit mir. Das wuerde ich auch nicht mitmachen. Auf seelischer und moralischer Ebene natuerlich schon - das tut man automatisch, wenn man jemand anderen anhimmelt obwohl man eigentlich in einer festen Beziehung steckt. Hier herrscht in solchen Faellen ja dann haeufig der Tenor, dass man so etwas seinem Partner sofort mitteilen muss. Ich sehe das anders: es gibt einen Punkt an dem man es sagen muss: naemlich dann, wenn es die Ehe gefaerdet. Sonst ist es meist besser, man behaelt es fuer sich und versucht mit der ganzen Sache auf die eine oder andere Weise abzuschliessen. Aber ich schmeisse auch nicht leichtfertig bestehende Beziehungen ueber Bord fuer ein neu aufloderndes Feuer und den Maennern in die ich mich vergucke geht es genauso. Aber das glaubt ihr mir wahrscheinlich eh nicht ... Jedenfalls hatte ich in den 12 Jahren die ich mit meinem Mann zusammen war (und wer alles gelesen hat, weiss dass er tot ist - unsere Beziehung ist also nicht an externen Liebschaften gescheitert) nie auch nur den geringsten Anlass zu der Annahme, dass er mir untreu werden koennte oder mich nicht mehr geliebt haette. Allen die hier so negativ schreiben wuensche ich von Herzen, dass sie auch einmal eine solch schoene Beziehung erleben duerfen! Aber ich sehe eben auch einen Riesenunterschied, ob sich jemand zu Seitenspruengen hinreissen laesst oder ob er eine neue Beziehung eingeht. Irgendwie wird die Zweitbeziehung oft automatisch in den Affaerentopf geschmissen. Auch wenn es dafuer ueberhaupt keinen Anlass gibt.
Jetzt zur aktuellen Situation: ich bin Ende 40, Mutter einer 16-jaehrigen Tochter und seit 6 Jahren verwitwet. Mein TA geht schwer auf die 60 zu, ist verheiratet und Vater zweier lange erwachsener Kinder. Ob jemand verheiratet ist oder nicht spielt fuer mich keine Rolle. Mich interessiert nur, ob er in einer festen Beziehung lebt und das ist hier nun mal leider der Fall. Wie gluecklich die beiden miteinander sind kann ich nicht beurteilen. Er erzaehlt zwar hin und wieder von seiner Familie und er sprach auch schon mit mir ueber familiaere Probleme, aber daraus zu schliessen, dass die Ehe ungluecklich waere, waere ein bisschen sehr gewagt. Aber selbst wenn die Ehe ungluecklich waere haette ich immer noch Skrupel. Wir sind nicht mehr die juengsten und an uns beiden haengt einiges dran auch in Sachen Familie (auch wenn unsere Kinder schon gross sind), Eigentum, Freundeskreis, etc. In unserem Alter hat man sich da meist einiges aufgebaut, was man nicht so leichtfertig wegschmeisst. Und auch finanziell ist ein grosser Wandel oft nicht mehr so leicht zu verkraften. Deswegen habe ich immer noch NICHT das dringende Beduerfnis ihn auszuspannen. Da ich aber andererseits mit Affaeren ueberhaupt nichts anfangen kann und âuch keinerlei Bedurfnis verspuere eine einzugehen ist das auch keine Option fuer mich.
Tatsache ist aber, dass ich mich verliebt habe und irgendwie damit leben muss. Wenn ich hier von denen lese, die der Meinung sind dass man einen Mann vergisst, wenn man den Kontakt fuer einige Monate einstellt frage ich mich manchmal, ob die schon jemals richtig verliebt waren und wie tief diese Gefuehle jeweils gehen. Bei mir funktioniert das jedenfalls nicht. Dafuer bin ich wohl in anderer Hinsicht auch nicht ganz normal gestrickt: fuer mich steht naemlich Sex nicht an erster Stelle. Mir ist die emotionale Verbundenheit viel wichtiger. Und ja, ich war damals geschockt als mein Mann sich outete, weil wir zu dem Zeitpunkt eine zwar asexuelle aber trotzdem sehr schone freundschaftliche Beziehung hatten und ich Angst hatte diese durch sein Outing zu verlieren.
Im jetztigen Fall waere genau diese platonische Freundschaft wieder mein Ziel. Ich wuerde gerne Dinge mit ihm unternehmen, mit ihm plaudern und den Kontakt halten, auch ausserhalb der Praxis. Dabei finde ich es fuer ihn voellig unerheblich, ob ich in ihn verliebt bin oder nicht - das merkt man mir naemlich im Normalfall nicht wirklich an. Zumindest nicht, wenn ich es nicht forciere und das habe ich nicht im Sinn. Aber ich koennte ihn so besser kennenlernen und vielleicht doch noch die ein oder andere Eigenheit finden, die mir gar nicht passt. Oder ich stelle fest, dass er mit seiner Frau uebergluecklich ist. In beiden Faellen koennte ich ihn auch gefuehlsmaessig eher ablegen. Ich bin in Faellen wo das Objekt der Begierde gluecklich verheiratet ist auch nicht eifersuechtig. Ich mag es den beiden dann einfach goennen, freue mich aber trotzdem, wenn ich auch gemocht werde. Diesen Fall hatte ich auch schon - ich bin heute noch mit BEIDEN befreundet! Und keiner von beiden weiss, dass ich mal in ihn verliebt war und sie werden es auch nie erfahren. Wozu auch? Es hat aber damals dazu gefuehrt, dass ich mich aus der positiven Grundstimmung heraus anderweitig verliebt habe. Das finden viele jetzt wahrscheinlich komisch, aber ich finde es schoen von jemandem gemocht zu werden, den ich auch mag. Und ich finde es auch voellig normal jemandem naeherkommen zu wollen, wenn ich ihn oder sie mag - ganz unabhaengig davon ob ich jetzt verliebt bin oder den anderen nur sehr sympathisch finde.
Und noch zu unseren Unternehmungen: beide gingen schlussendlich von IHM aus: ER hatte sein Interesse bekundet mal mitzuwollen und jetzt fand auch er, dass wir den Rest beim naechsten Mal anschauen koennten. Es ist kein Date: ich bin mir zu 99 % sicher, dass es keine Umarmung und erst recht keinen Kuss geben wird und im Bett landen wir sowieso nicht dabei. Er hatte vor einigen Monaten mal gesagt, dass er sich das gerne mal anschauen wuerde. Nach allem, was er damals dafuer getan hat, dass ich dies ueberhaupt wieder machen kann waere es sogar beinahe unhoeflich auf diesen Wunsch nicht einzugehen. Aber wahrscheinlich muesste ich jetzt unhoeflich sein um nur ja keine falschen Signale zu senden. Fehlanzeige: ich freue mich drauf und werde das auch nicht verheimlichen. Denn egal wie es nun gemeint ist: es ist und bleibt unheimlich nett!
Aber ja: ich finde es wahnsinnig schade, dass er vergeben ist. Sonst wuerde ich naemlich wirklich keine Sekunde zoegern eindeutige Signale zu senden und darauf hoffen, dass wir auf unsere "alten Tage" nochmal richtig gluecklich miteinander werden koennten!
Ach und uebrigens: mein Mann hatte sich um seine Kinder aus erster Ehe gekuemmert. Sie haben sich sogar einiges haeufiger gesehen als ich meine Eltern sehe.
Und Erna: Dir wuensche ich alles Gute auf Deinem Weg. Und wenn die Verliebtheit nur dazu fuehrt dass Du Dein Leben aufraeumst: auch das ist unbezahlbar! Das ist auch das was ich damit meine, dass einem so etwas gut tun kann. Es gibt einfach Inputs oder mal einen Tritt in den Hintern, wo man sich sonst vielleicht nicht aufraffen wuerde und schon alleine dadurch ergeben sich manchmal neue Moeglichkeiten, die man sonst vielleicht gar nicht gehabt haette. Und zwar voellig unabhaengig von dem "maennlichen Ausloeser".