Interaktion mit anderen kindern kann ein kind mit geschwistern zuhause auch lernen.
Und beim spielen draussen (oder zuhause)mit nachbarskindern...
Ausserdem geht es kareena nicht um entweder-oder, sondern darum, beides in der waage zu halten.
Hab uebrigens selber 2 jahre im kindergarten gearbeitet und mit meinen 3 kindern 9 jahre kindergartenerfahrung.
Kinder ab 3 halbtags in den kiga ( die wollten da selber hin) aber wenn sie mal nicht wollten, oder sich nicht besonders fuehlten oder nicht rechtzeitig aufwachten durften sie eben auch mal zuhause bleiben.
Es ist ein unterschied, ob ein kind in den kiga geht weil es moechte, oder ob es MUSS.
Ausserdem hatten wir bei der kleinsten nach 4 jahren kindergarten ziemliche probleme, weil sie "ihr geliebtes fraeulein" auf einmal nichtmal mehr besuchen durfte. Das jat sie jahrelang! trauriggemacht. So eine beziehung, so eng und gut sie ist, ist eben immer nur eine beziehung auf zeit.
Nein, das ist so nicht korrekt. Ein Kind lernt zuhause nicht die gleichen Dinge im Umgang mit anderen Menschen -nur weil ein Geschwisterkind da ist. Wenn es ein Einzelkind ist, funktioniert das auch kaum, denn ( Oh Wunder ) sind die Nachbarskinder oft auch nicht zuhause ...wenn mal 1-2 Stunden Spielen pro Tag reichen, aber dadurch lernt ein Kind
nie das Verhalten in der Gruppe, wie lebe ich mit anderen Kindern, wie passe ich mich an ( nicht nur negativ gemeint ) , Selbstständigkeit bei Entscheidungen im offenen Konzept - und wie komme ich mit Erziehern als fremde Bezugspersonen etc klar.
Ein KInd will generell gerne unter Menschen und unter Gleichgesinnte - also andere Kinder- neues Lernen, neue Kontakte knüpfen und neue Erfahrungen sammeln --nur sind es in einigen Fällen, die Eltern, die das Loslassen oder den positiven Zuspruch nicht gebacken kriegen.
Das Kind sieht den Kiga gleich als negativ oder Strafe und WILL dann nicht mehr hin ( Oh Wunder ).:mad:
Ich habe Freunde ( Ende 30 ) die beide ( ! ) nicht im Kiga waren, nie - weil ihre Mutter eh zuhause war und es nicht wollte. Nun sagen die beiden von sich , dass sie dadurch heute noch das Gefühl von Defiziten im Umgang mit anderen Menschen haben (im Schulalter hatten sie es auf alle Fälle )- sie merken einach Unterschiede im Umgang und Abgrenzung von anderen Menschen. WEil sie manche Dinge im Kleinkindalter nie gelernt haben und den Gruppenkontakt im Kiga nie kennengelernt haben ..
Ich habe mittlerweile genug Erfahrung mit Kitas und dem Umfeld von Kindern, daher graut es mir auch vor manchen ErzieherInnen , die dort fehl am Platze sind. Und meinen, sie wüssten alles.
Janina