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Lange Betreung in der Kita

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Kleine Frage, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich das richtig verstehe: also ist auch ein Kindergarten ab 3 Jahren eine verwerfliche und bedenkliche Option? Kinder bis zur Einschulung zuhause?

Das ist keine verwerfliche Option.
Diese Frage kannst Du für Dein Kind und Dich nur selbst beantworten. Es gibt auch ganz verschiedene Einrichtungen, welche, die besonders eine musikalische Förderung oder eine sportliche Förderung haben ... Bei uns haben die Kindergärten ein tägliches Frischluftprogramm ... Also keine Angst, Trampelzwerg, Dein Kind wird nicht in einem miefigen Zimmer fernab des tägliche Lebens betreut werden ... Wenn Du eine Einrichtung suchst, dann gibt es immer Tage der offenen Tür oder auch so sind gerne Besuche gesehen, wenn die Eltern und Kinder sich informieren wollen.

Die schrecklichen Bilder, die hier z. T. in manchen Beiträgen gemalt werden, wie es in Kindereinrichtungen zugeht und was aus betreuten Kindern wird ... sind doch m. E. sehr überzogen. Diese Topfzeiten gab es früher einmal ... Und feste Regeln sind garantiert nicht der schlechteste Weg, um Kinder auf die Schule usw. vorzubereiten.
Wer von Euch ist denn heute noch selber in einer Kindereinrichtung und kann über den Tagesablauf erzählen? Ich bin regelmäßig und zu verschiedenen Zeiten dort, ich kann Eure z. T. seltsam anmutenden Erfahrungen nicht teilen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um mich geht es gar nicht 😉 Ich habe diese Frage gestellt, weil ich mir nicht sicher war, ob die Ablehnung der Kitas sich nur auf die "langen Zeiten und Kinder zu klein" bezieht oder ob sie generell zu verstehen ist.
Denn wie ich schon erwähnte, halte ich eine Kita für grundsätzlich wichtig und gut; wie auch schon erwähnt, halte ich ein Alter von 3 Jahren dabei für sinnvoll. Allerdings verurteile ich es mitnichten, wenn schon eine frühere Betreuung durch eine solche Einrichtung notwendig ist, weil sich keine andere Lösung finden lässt. Wobei ich sagen muss, solche Konzepte wie in der ehemaligen DDR, wo Kinder teilweise schon mit 6 Wochen in die Krippe kamen, finde ich nicht nachahmenswert. Das wird aber auch kaum jemand verlangen. Zu verlangen, dass ein Kind aber grundsätzlich nur von der Mutter zu betreuen ist, finde ich ebenso unsinnig.

Helfe mir mal bitte, in welchem Beitrag steht das?
Aber so unsinnig wäre das auch nicht, weil es in der Natur der Sache läge...
Oder stellen wir das auch schon infrage...

Ich deutete es ja an, beim Hund legen wir Wert darauf, dass dieser sozialisiert wird und nicht zu früh von der Mutter getrennt wird. Kinder sind uns weniger wert?



 
Ich zitiere hier mich mal selber ... weil die Diskussion hat ja inzwischen ein Ausmaß angenommen, dass jeder Bundestagsdebatte das Wasser reichen könnte ...
Ich möchte mal wissen, was unterscheidet unsere Kinder von denen in anderen Ländern, wo die Kinder in Kindereinrichtungen betreut werden ... außer vielleicht, wie Rhenus es bezeichnet, dass die Kinder in miefigen Zimmer der Kitas hier sind ... was hier teilweise beschrieben wird, ist mehr als ausufernd ... Es wäre ganz gut, wenn die Diskussion wieder auf einer "Lebens-Ebene" laufen würde, ohne solche Beiträge vom "Grauen der Kinderbetreuung in Deutschland".


Ja Eisherz, wer sich selbst zitiert, und damit selbst antwortet, gibt nur zu, in Wirklichkeit Selbstgespräche zu wollen.

Selbstgespräche halte ich nicht grundsätzlich für unfruchtbar, wenn man bereit ist anzuerkennen, dass man dafür einen klugen Partner braucht.
Also ruhig sich selbst mal widersprechen... 🙂

Sorry, du erwähnst wiederholt das Beispiel der DDR, was ich absolut nicht als Vorzeigemodel anerkennen kann, weil eben da der Gehorsam, die Staatstreue, der Militarismus und der unterschwellige Faschismus, sowie Gewalt im Vordergrund stand.
Hier ein Beispiel staatlicher Erziehung:

Gewalt in der DDR: Die Kinder von Torgau | Panorama*- Frankfurter Rundschau

Und es ist immer das schlechteste Argument zu behaupten, dass eine Sache deshalb gut sei, weil es viele machen...
Wird z. B. Diebstahl zu Rechtschaffenheit, wenn er von vielen begangen wird?
Auch du blendest geflissentlich aus, dass es an allen Ecken brennt...
Aber bitte nur nichts infrage stellen...

Zudem habe ich doch geschrieben, warum das vielfach gemacht wird... Der Mensch soll für die Wirtschaft und die Politik besser händelbar, berechenbar und disponierbar gemacht werden.

Und diese Saat geht doch auf...
Nichts infrage stellen, nicht aufmucken, nicht auffallen, sich nicht engagieren und auf alles was anders ist feindlich zu reagieren...

Und vor der Wende war genau das Model hier im Westen sehr stark verpönt.
Viele Ganztagsschulen wurden durch die CDU verhindert, doch nun hat die Wirtschaft sich durchgesetzt und konnte sogar damit beitragen, dass in einzelnen Dingen sogar diese DDR besser war.
Das nenne ich doch mal Errungenschaft! 🙄
 

Helfe mir mal bitte, in welchem Beitrag steht das?
Aber so unsinnig wäre das auch nicht, weil es in der Natur der Sache läge...
Oder stellen wir das auch schon infrage...

Ich deutete es ja an, beim Hund legen wir Wert darauf, dass dieser sozialisiert wird und nicht zu früh von der Mutter getrennt wird. Kinder sind uns weniger wert?




... Argumente austauschen oder diskutieren, sollte das nicht der Sinn des Thread sein, ob das nun so wortwörtlich hier geschrieben wurde oder nicht, ist das so superwichtig?
Wobei die Beiträge von manchem hier aber sehr wohl in diese Richtung gehen und ein Gruselszenario schreiben, was Betreuung der Kinder betrifft ...
 
@Rhenus dein Standpunkt ist mir noch unklar, auf was beziehst du dich? Auf deine eigene Ideen, oder auf Erziehungsmodelle die in anderen Ländern Anwendung finden?
 
Ja Eisherz, wer sich selbst zitiert, und damit selbst antwortet, gibt nur zu, in Wirklichkeit Selbstgespräche zu wollen.

Selbstgespräche halte ich nicht grundsätzlich für unfruchtbar, wenn man bereit ist anzuerkennen, dass man dafür einen klugen Partner braucht.
Also ruhig sich selbst mal widersprechen... 🙂

Sorry, du erwähnst wiederholt das Beispiel der DDR, was ich absolut nicht als Vorzeigemodel anerkennen kann, weil eben da der Gehorsam, die Staatstreue, der Militarismus und der unterschwellige Faschismus, sowie Gewalt im Vordergrund stand.
Hier ein Beispiel staatlicher Erziehung:

Gewalt in der DDR: Die Kinder von Torgau | Panorama*- Frankfurter Rundschau

Und es ist immer das schlechteste Argument zu behaupten, dass eine Sache deshalb gut sei, weil es viele machen...
Wird z. B. Diebstahl zu Rechtschaffenheit, wenn er von vielen begangen wird?
Auch du blendest geflissentlich aus, dass es an allen Ecken brennt...
Aber bitte nur nichts infrage stellen...

Zudem habe ich doch geschrieben, warum das vielfach gemacht wird... Der Mensch soll für die Wirtschaft und die Politik besser händelbar, berechenbar und disponierbar gemacht werden.

Und diese Saat geht doch auf...
Nichts infrage stellen, nicht aufmucken, nicht auffallen, sich nicht engagieren und auf alles was anders ist feindlich zu reagieren...

Und vor der Wende war genau das Model hier im Westen sehr stark verpönt.
Viele Ganztagsschulen wurden durch die CDU verhindert, doch nun hat die Wirtschaft sich durchgesetzt und konnte sogar damit beitragen, dass in einzelnen Dingen sogar diese DDR besser war.
Das nenne ich doch mal Errungenschaft! 🙄

Mit Dir zu diskutieren bringt nicht viel, außer sich im Kreis zu drehen, das ist mein Eindruck nach dem Lesen Deiner Beiträge.
Ich habe meinen Beitrag zitiert, weil die Fragen nicht beantwortet werden ...
Was jetzt dieser Beitrag vom Jugendwerkhof in Torgau mit der langen Betreuungszeit in Kindereinrichtungen zu tun haben mag, kann ich nicht nachvollziehen.
 
Kareena, du hast hier jedenfalls ne kontroverse Debatte ausgelöst. 😉

Jeder erzieht seine Kinder anders und sollte auch frei darüber entscheiden können solange seine Kinder dabei nich zu schaden kommen.

Ich würde meine Kinder auch mehr selber betreuen.

Hat nichts mit Kitas zu tun, aber ähnliche Problematik:
Ich wurde faktisch nur von einem Elternteil betreut, zum anderen hab ich nun ein eher kühles Verhältnis. (Das lieber Biddi, rechtfertigt also erst recht meine Meinung zu diesem Thema äußern zu dürfen...).

Also: Kitas sind nicht schlecht, haben aber meiner Meinung bei zu großer Inanspruchnahme auch Nachteile. Die Entscheidung liegt bei den Eltern.
 
Allerdings verurteile ich es mitnichten, wenn schon eine frühere Betreuung durch eine solche Einrichtung notwendig ist, weil sich keine andere Lösung finden lässt.

Hier stellt sich die Frage danach, welche Not es zu wenden gilt und welche Lösung als solche angenommen wird.

Die Not mit der sich bei uns eine Vielzahl von Menschen konfrontiert sieht, ist zum Einen häufig hausgemacht und orientiert sich zum Anderen zumeist an unangemessen hoch angesetzten Richtwerten.
 
Da hast du ja nicht Unrecht. Ich meine 15:00 Uhr geht ja noch. Aber 17:00 Uhr finde ich grenzwertig und ich habe das Gefühl das der Trend eher noch später wird.

Dann erzähl das doch mal den Arbeitgebern, die eine immer höhere Flexibilität fordern, ob da ein Kind ist oder nicht.
Ich habe die ersten drei Jahre bis mittags gearbeitet und danach aufgestockt , so dass ich an drei Tagen bis 16.45 arbeite, an den anderen beiden Wochentagen nur bis mittags, Wochenenden immer frei...dadurch kann ich mit Kind viel unternehmen, merke auch keine Nachteile außer ab und zu mal Zeitdruck. Den mache ich mir selber .....dadurch, dass ich Gleitzeit habe, bin ich etwas flexibler.

Sehe das jetzt nicht so eng, da ich gerne einen etwas höheren Lebensstandard habe . Auch für mein Kind. Wir haben eine gute Betreuung und die Freunde sind mit im Hort, so dass auch dort ein gutes Betreuungssystem vorhanden ist.
Besser so als unausgeglichen zuhause. Ich glaube, ich könnte mit viel mehr Freizeit nicht mehr so viel anfangen...

Janina
 
Dann erzähl das doch mal den Arbeitgebern, die eine immer höhere Flexibilität fordern, ob da ein Kind ist oder nicht.
Ich habe die ersten drei Jahre bis mittags gearbeitet und danach aufgestockt , so dass ich an drei Tagen bis 16.45 arbeite, an den anderen beiden Wochentagen nur bis mittags, Wochenenden immer frei...dadurch kann ich mit Kind viel unternehmen, merke auch keine Nachteile außer ab und zu mal Zeitdruck. Den mache ich mir selber .....dadurch, dass ich Gleitzeit habe, bin ich etwas flexibler.
Ich sage ja das es schwierig ist. Das war einfach nur eine kritische Frage die ich mir gestellt habe und ein Arbeitgeber wird sich eh nicht auf eine Diskussion einlassen. Wenn du das mit deinem Kind hinkriegst ist doch alles gut.
Sehe das jetzt nicht so eng, da ich gerne einen etwas höheren Lebensstandard habe . Auch für mein Kind. Wir haben eine gute Betreuung und die Freunde sind mit im Hort, so dass auch dort ein gutes Betreuungssystem vorhanden ist.
Besser so als unausgeglichen zuhause. Ich glaube, ich könnte mit viel mehr Freizeit nicht mehr so viel anfangen...

Janina

Ja aber ich denke mit einer langen Fremdbetreuung kann man schlecht auf die Individuellen Bedürfnisse des Kindes kümmern.
 
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