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Lange Betreung in der Kita

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Kinder leben nicht von Luft und Liebe. Sie wollen auch mit ihren Freunden und Klassenkamaraden mithalten.

Eine Gesellschaft, die Liebe zu Kindern nicht mehr für deutlich wichtiger hält als materielle Wunscherfüllung, wird oder ist krank.

Dem füge ich hinzu: Kinder brauchen vor allem Liebe, Wärme und Geborgenheit – und das in jedem Fall. Luxus brauchen sie keinen, auch wenn Kinder das anders sehen, weil gleichaltrige Kinder etwas haben, was sie auch gerne hätten. Das Verwöhnen, Markenschuhe kaufen etc. ist an sich nichts Schlechtes. Jedoch: Wenn materielle Ziele verwirklicht werden auf Kosten von Liebe, Wärme und Geborgenheit, dann läuft da gewaltig was schief.
LG, Nordrheiner
 
Eine Gesellschaft, die Liebe zu Kindern nicht mehr für deutlich wichtiger hält als materielle Wunscherfüllung, wird oder ist krank.

Dem füge ich hinzu: Kinder brauchen vor allem Liebe, Wärme und Geborgenheit – und das in jedem Fall. Luxus brauchen sie keinen, auch wenn Kinder das anders sehen, weil gleichaltrige Kinder etwas haben, was sie auch gerne hätten. Das Verwöhnen, Markenschuhe kaufen etc. ist an sich nichts Schlechtes. Jedoch: Wenn materielle Ziele verwirklicht werden auf Kosten von Liebe, Wärme und Geborgenheit, dann läuft da gewaltig was schief.
LG, Nordrheiner


Was bringt all die Liebe und Geborgenheit, wenn man seinen Kinder sagen muss:

Das können wir uns nicht leisten.
Du musst die Klamotten von deinen Bruder auftragen.
Ich kann dir kein Geld fürs Kino geben.
Du weißt dich, dass wir kein Geld haben.
Das ist viel zu teuer.
Nein, können uns das Spaßbad nicht leisten.
Wir können auch zuhause Pizza machen.
Du weißt doch, das Urlaub machen teuer ist.


Finde ich schrecklich.
 
@Trampelzwerg wir sind hier schon im Off-Topic und das Thema ist zu komplex. Außerdem unfair ggü. dem TE..

Ich find das Wort "hinnehmbar" in dem Zusammenhang ganz putzig 😀
hinnehmbar = akzeptieren = nicht immer einverstanden sein

Nehmen wir den Punkt: "in der Ehe den Sex verweigern", wie viele ziehen vor Gericht und vordern ihr Recht ein? Solche Bedürfnisse können durch kein Gesetz eingefordert werden. Eine Ehe ist ein Zusammenschluss zwischen Mann und Frau, die sich auf bestimmte Bedürfnisse und Regeln einigen. Daher Akzeptanz, und bei Gesetzen findet immer eine Einschränkung, mit der nicht immer jeder einverstanden sein wird. (Ob es rechtens oder nicht, sollte jedem selbst die Entscheidung überlassen werden!)

Alle Gesetze unterliegen einer Akzeptanz, die nach größe der Meinung in der Bevölkerung erlassen werden, ansonsten haben wirklich eine Diktatur, oder hätten schon längst eine perfekte Welt. 😀

So kannst du jeden Punkt auseinandernehmen und dein Recht einfordern, wenn es keine Einigung in der Partnerschaft gibt. An dieser Stelle dein Zitat:

einem Menschen, egal ob Mann oder Frau, vorzuschreiben, in welcher Art und Weise er sein Leben zu leben hat, ist eine grobe Grenzüberschreitung. Spinnt man solche Gedanken weiter, landet man sehr bald in einer Diktatur.
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Mit deiner Forderung, die Frau möge einsehen, sich ihrer Rolle zu fügen, wirst du allerdings nicht durchkommen - und das nicht nur bei radikalen Feministinnen.
Das hast du falsch verstanden. Die Frau soll sich entscheiden welche Rolle sie nun einnimmt: Mutter sein oder die der Arbeiterin, sie soll nicht versuchen überall erfolgreich zu sein. Das bezog sich genau auf die Frauen, die ihre Kinder mit 6 Monten bei der Tagesmutter abgeben, um ihre Karriere nicht gefährden zu lassen. Mir sind auch andere Fälle bekannt!, diese schließe ich hier aus, wir müssen da differenzieren..

Die Lösung liegt also nicht dabei, grundsätzlich die Frau für die Problematik "Familienleben und-gestaltung" verantwortlich zu machen, sondern Politik und Wirtschaft.
Keiner sieht in der Frau die Problematik, hier hast du wieder ein Angriff angenommen, den ich überhaupt nicht gemacht habe. 😀

Natürlich, das ist auch der Punkt oder das Ziel. Das kann nur erreicht werden, wenn zwischen Mann/Frau ein Keil getrieben wird. Die Frau kann sich durch den Druck in der Gesellschaft nicht entscheiden. Auf der einen Seite wird der Frau das Kinder bekommen nahegelegt, auf anderen Seite soll sie unbedingt eine Karriere anstreben usw., oder muss ihren Lebensunterhalt mit Kind alleine bestreiten.

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p.s. vielen Dank für die freundlichen Nachrichten per PN. 🙄
 
Zuletzt bearbeitet:
Verabschiede dich auch mal von der Vorstellung, dass ein Kind 24 Stunden lang IMMER jemanden in seinem Kielwasser schwimmen haben muss. Natürlich: wenn ein Kind überhaupt nicht beachtet oder betreut wird, ist das zu verurteilen. Ein Kind braucht jemanden, an den es sich wenden kann, wenn es nötig ist - aber keine Glucke, die ihm ständig im Nacken sitzt. Kinder müssen auch lernen, sich selbst zu beschäftigen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Problemlösungsstrategien entwickeln können, sich im sozialen Gefüge innerhalb der Gruppe zurechtzufinden. Ein permanentes Dauergekuschel oder Hintergelaufe tut einem Kind auf Dauer NICHT gut. Dein Bestreben, sie "alle mitnehmen" zu wollen und das Gefühl, sie hätten es "so" nicht gut, ist dein eigenes Ding, nicht das der Kinder.
Ok sollte nicht so rüberkommen. Man betreut sehr viele Kinder. Natürlich sollen sie sich auch mit sich selber beschäftigen. Keine Frage. Aber man sollte keins hinten anstellen. Das spüren die Kinder. Ich meine das jetzt auch als Aufgabe der Erziehers.
Man kann über alles mögliche diskutieren, die Ursachen beleuchten, warum eine solch lange Betreuung manchmal nötig ist, Lösungen suchen ect. Ganz konkret aber im IST-Zustand bringt es nichts, sich in irgendwelchen Horrorszenarien zu ergehen. Eine Betreuerin hat dem Kind NICHT zu vermitteln, es sei zu bedauern oder es sei "etwas" falsch - damit richtet sie mehr Schaden an als nötig. Wenn man schon mit den Folgen gesamtgesellschaftlicher Prozesse konfrontiert ist, sollte man wenigstens versuchen, Schaden zu begrenzen statt ihn noch zu vergrößern. Deine Kritik und Sorge ist erlaubt und teilweise auch berechtigt. Aber entweder bleibst du in dem Job und versuchst aktiv, diese Kinder wenigstens aufzufangen und vielleicht Veränderung durch Taten zu erwirken oder du gehst auf lange Sicht daran zu Grunde.
Ich arbeite gerne mit Kindern und will auch nicht den mehr Schaden zufügen oder sie bemitleiden oder so etwas.
Über die Situation an sich mag man reden können, aber einem Kind im Kindergarten, dass liebevolles und verantwortungsbewusstes Personal um sich hat, nicht vernachlässigt wird, im Rahmen seiner Möglichkeiten gefordert und gefördert, braucht nicht bemitleidet zu werden deswegen. Zu einer gesunden Kindesentwicklung zählt auch, langsam an die Selbstständigkeit herangeführt zu werden und mal ein paar Stunden auszuhalten, nicht im Mittelpunkt zu stehen.

Genau das ist die subjektive Frage: Was meinst du mit ein paar Stunden. Ich würde es optimal finden wenn das etwas ausgeglichener wäre. Ich weiss aber das es nicht immer Möglich ist.
 
Was bringt all die Liebe und Geborgenheit, wenn man seinen Kinder sagen muss:

Das können wir uns nicht leisten.
Du musst die Klamotten von deinen Bruder auftragen.
Ich kann dir kein Geld fürs Kino geben.
Du weißt dich, dass wir kein Geld haben.
Das ist viel zu teuer.
Nein, können uns das Spaßbad nicht leisten.
Wir können auch zuhause Pizza machen.
Du weißt doch, das Urlaub machen teuer ist.


Finde ich schrecklich.

Ich rede eher von Eltern die schon genug Arbeiten und sich die Sachen alle Leisten können. Aber trotzdem mehr Arbeiten um noch mehr Geld zu kriegen.
 
Das kann jeder entscheiden, wie er mag.
Wenn du mal älter bist und einen Partner findest und ihr Kinder habt, kannst du ja als Hausfrau bei den Kinern bleiben, solange du es richtig findest.
Lass das doch einfach jeden nach seinen Bedürfnissen und Wünschen entscheiden.
Kinder, die viel zuhause sind, werden häufig auch nur vor der Glotze geparkt.
Es kommt immer auf den Einzelfall an.
Daraus ein "kontroverses Gesellschaftsthema" zu machen, erscheint mir sinnfrei.

Niemand wird dazu gezwungen, sein Kind bis 17.00 Uhr in die KiTa zu geben.
 
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