Rose
Urgestein
Ich habe auch September erst die Ausbildung angefangen.
Sehr gewagt.
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Ich habe auch September erst die Ausbildung angefangen.
Hallo Rose,
schau mal hier: Lange Betreung in der Kita. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Kinder leben nicht von Luft und Liebe. Sie wollen auch mit ihren Freunden und Klassenkamaraden mithalten.
Ich habe auch September erst die Ausbildung angefangen.
Dann arbeite nach der Ausbildung in einem Kinderheim/Waisenhaus. Dort hast du die meisten Kinder für dich.Ich finde alles an der Ausbildung gut. Ich will nur jedes Kind mitnehmen und das es jedem Kind gut geht.
Eine Gesellschaft, die Liebe zu Kindern nicht mehr für deutlich wichtiger hält als materielle Wunscherfüllung, wird oder ist krank.
Dem füge ich hinzu: Kinder brauchen vor allem Liebe, Wärme und Geborgenheit – und das in jedem Fall. Luxus brauchen sie keinen, auch wenn Kinder das anders sehen, weil gleichaltrige Kinder etwas haben, was sie auch gerne hätten. Das Verwöhnen, Markenschuhe kaufen etc. ist an sich nichts Schlechtes. Jedoch: Wenn materielle Ziele verwirklicht werden auf Kosten von Liebe, Wärme und Geborgenheit, dann läuft da gewaltig was schief.
LG, Nordrheiner
hinnehmbar = akzeptieren = nicht immer einverstanden seinIch find das Wort "hinnehmbar" in dem Zusammenhang ganz putzig 😀
---einem Menschen, egal ob Mann oder Frau, vorzuschreiben, in welcher Art und Weise er sein Leben zu leben hat, ist eine grobe Grenzüberschreitung. Spinnt man solche Gedanken weiter, landet man sehr bald in einer Diktatur.
Das hast du falsch verstanden. Die Frau soll sich entscheiden welche Rolle sie nun einnimmt: Mutter sein oder die der Arbeiterin, sie soll nicht versuchen überall erfolgreich zu sein. Das bezog sich genau auf die Frauen, die ihre Kinder mit 6 Monten bei der Tagesmutter abgeben, um ihre Karriere nicht gefährden zu lassen. Mir sind auch andere Fälle bekannt!, diese schließe ich hier aus, wir müssen da differenzieren..Mit deiner Forderung, die Frau möge einsehen, sich ihrer Rolle zu fügen, wirst du allerdings nicht durchkommen - und das nicht nur bei radikalen Feministinnen.
Keiner sieht in der Frau die Problematik, hier hast du wieder ein Angriff angenommen, den ich überhaupt nicht gemacht habe. 😀Die Lösung liegt also nicht dabei, grundsätzlich die Frau für die Problematik "Familienleben und-gestaltung" verantwortlich zu machen, sondern Politik und Wirtschaft.
Verabschiede dich auch mal von der Vorstellung, dass ein Kind 24 Stunden lang IMMER jemanden in seinem Kielwasser schwimmen haben muss. Natürlich: wenn ein Kind überhaupt nicht beachtet oder betreut wird, ist das zu verurteilen. Ein Kind braucht jemanden, an den es sich wenden kann, wenn es nötig ist - aber keine Glucke, die ihm ständig im Nacken sitzt. Kinder müssen auch lernen, sich selbst zu beschäftigen, im Rahmen ihrer Möglichkeiten Problemlösungsstrategien entwickeln können, sich im sozialen Gefüge innerhalb der Gruppe zurechtzufinden. Ein permanentes Dauergekuschel oder Hintergelaufe tut einem Kind auf Dauer NICHT gut. Dein Bestreben, sie "alle mitnehmen" zu wollen und das Gefühl, sie hätten es "so" nicht gut, ist dein eigenes Ding, nicht das der Kinder.
Ok sollte nicht so rüberkommen. Man betreut sehr viele Kinder. Natürlich sollen sie sich auch mit sich selber beschäftigen. Keine Frage. Aber man sollte keins hinten anstellen. Das spüren die Kinder. Ich meine das jetzt auch als Aufgabe der Erziehers.
Man kann über alles mögliche diskutieren, die Ursachen beleuchten, warum eine solch lange Betreuung manchmal nötig ist, Lösungen suchen ect. Ganz konkret aber im IST-Zustand bringt es nichts, sich in irgendwelchen Horrorszenarien zu ergehen. Eine Betreuerin hat dem Kind NICHT zu vermitteln, es sei zu bedauern oder es sei "etwas" falsch - damit richtet sie mehr Schaden an als nötig. Wenn man schon mit den Folgen gesamtgesellschaftlicher Prozesse konfrontiert ist, sollte man wenigstens versuchen, Schaden zu begrenzen statt ihn noch zu vergrößern. Deine Kritik und Sorge ist erlaubt und teilweise auch berechtigt. Aber entweder bleibst du in dem Job und versuchst aktiv, diese Kinder wenigstens aufzufangen und vielleicht Veränderung durch Taten zu erwirken oder du gehst auf lange Sicht daran zu Grunde.
Ich arbeite gerne mit Kindern und will auch nicht den mehr Schaden zufügen oder sie bemitleiden oder so etwas.
Über die Situation an sich mag man reden können, aber einem Kind im Kindergarten, dass liebevolles und verantwortungsbewusstes Personal um sich hat, nicht vernachlässigt wird, im Rahmen seiner Möglichkeiten gefordert und gefördert, braucht nicht bemitleidet zu werden deswegen. Zu einer gesunden Kindesentwicklung zählt auch, langsam an die Selbstständigkeit herangeführt zu werden und mal ein paar Stunden auszuhalten, nicht im Mittelpunkt zu stehen.
Nein du bist nicht damit gemeint, sonst hätte ich dich explizit erwähnt. 😉Ich hab dir doch gar keine PN geschrieben oder war ich nicht gemeint?😕
Was bringt all die Liebe und Geborgenheit, wenn man seinen Kinder sagen muss:
Das können wir uns nicht leisten.
Du musst die Klamotten von deinen Bruder auftragen.
Ich kann dir kein Geld fürs Kino geben.
Du weißt dich, dass wir kein Geld haben.
Das ist viel zu teuer.
Nein, können uns das Spaßbad nicht leisten.
Wir können auch zuhause Pizza machen.
Du weißt doch, das Urlaub machen teuer ist.
Finde ich schrecklich.
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