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Lange Betreung in der Kita

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Du absolvierst eine Ausbildung als Sozialassistentin und stehst wenig hinter dem Ziel deiner Ausbildung, sowie ich hier richtig herauslese. Eine Mutter braucht keinen Menschen, der kritisiert, dass die Kinder bis 17:00 Uhr in der Kita sind. Du kannst evtl. deine innere Einstellung auf die betreuenden Kinder unbewusst übertragen. Wäre eine andere Ausbildung für dich zielgerichteter als in einer KiTa? Es gibt nun eben Frauen, die gleichzeitig Mütter sind, und arbeiten müssen und freiwillig wollen. Ebenso gibt es berufstätig karriereorientierte Frauen wie Männer, die eine KITA-Einrichtung willkommen heissen und dafür teuer bezahlen. Sie schaffen und sponsern sehr gerne zudem z.B. deinen Ausbildungsplatz/zukünftigen Arbeitsplatz.
 
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Re: Lange Betreung in der Kita
Eine Mutter braucht keinen Menschen, der kritisiert, dass die Kinder bis 17:00 Uhr in der Kita sind.
Es gibt nun eben Frauen, die gleichzeitig Mütter sind, und arbeiten müssen und freiwillig wollen.

Stimmt ..... eine Mutter braucht Zeit für ihr Kind und ein Kind braucht seine Eltern.

Wenn Frauen ihre Kinder abgeben müssten um überleben zu können, wäre das eine Schande für unser Land..... und Eltern die es vorziehen Karriere zu machen anstatt ihr Leben in möglichst großem Umfang an den Bedürfnissen ihrer Kinder zu orientieren, sind eine Schande für das Menschengeschlecht....

Dass die Kinder den Aufenthalt in der Kita genießen können steht meiner Ansicht nach außer Frage .... denn zwanglose Begegnungsräume für Kinder sind jenseits der häuslichen vier Wände kaum noch zu finden oder werden von den Eltern nicht ganz zu unrecht als "zu unsicher" eingestuft, als dass man die Kleinen vertrauensvoll in angemessenem Rahmen sich selbst in ihre Welt überlassen könnte.
 
Ja das kann ich verstehen. 😱 Wie gesagt ich will keine Moralkeule geben. Nur ich denke sicherlich das die Erzieher Überfordert sind. Wegen Fachkräftemangel und jedes Kind braucht ja eigentlich eine individuelle Betreuung.

Wenn die Erzieherinnen überfordert sind haben sie den falschen Beruf!

Zum Fachkräftemangel: Wir haben vor 2 Wochen eine Stelle ausgeschrieben----8 Bewerbungen!

Und eine Kritik am Verhalten von Müttern und Vätern ist für Deinen angestrebten Beruf eher kontrapoduktiv.
 
Es kann sich nunmal nicht jede Mutter den Luxus leisten, so zu arbeiten, dass sie ihr Kind Mittags von der Kita abholt um es danach selbst zu bespaßen.
Wenn du die langen Betreuungszeiten so unzumutbar für die Kinder findest, dann handhabe es später bei deinen eigenen Kindern anders.
Mach einfach dein Praktikum und zerbrich dir nicht den Kopf über ungelegte Eier.
 
Hallo Kareena,
Ich finde Deinen Gedankengang gut. Es ist klasse, dass Du gesellschaftliche Verhältnisse hinterfragst. Zudem erhältst Du den Vorwurf, dass Du Dir beruflich selbst ins Knie schiesst. Umso mehr ist Deine kritische Frage zu würdigen. Respekt!

Zunächst sind Eltern für ihre Kinder da. Das ist – aus meiner Sicht – ihre Pflicht. Es stellt sich die Frage: Wenn Eltern ihre Kinder überwiegend nicht mehr selbst erziehen, aufziehen wollen – warum gründen sie dann erst eine Familie? Von Psychologen kann jeder gerne erfahren, dass die heimischen Eltern, Vater und Mutter, durch nichts und niemanden auch nur annähernd zu ersetzen sind. Das betrifft vor allem die Kleinkinder, aber auch die größeren. Daher müsste der Trend dahin gehen, die Elternzeit so groß bzw. lange wie möglich zu belassen und zu fördern. Statt dessen geht der Trend hin zur Fremderziehung. In meinen Augen eine menschliche und eine gesellschaftliche Katastrophe.

Es geht nicht um Schuldzuweisung, sondern es stellt sich die Frage, inwieweit gesellschaftliche, wirtschaftliche Rahmenbedingungen eine Elternerziehung unterstützen oder be- und verhindern.

Kritik an den Eltern halte ich dann für berechtigt, wenn diese in der Lage sind, ohne finanzielle Probleme das Familienleben so einzurichten, dass die Kinder zuhause aufwachsen – und die Eltern den nicht unbedingt benötigten Mehrverdienst höher einstufen, als das Wohl des Kindes.

Etwas anderes ist die Situation von z.B. Alleinerziehenden Elternteilen. Solange diese nicht ausreichend unterstützt werden, müssen sie „abgeben“ und die Zeit wird nicht vom Wohl des Kindes bestimmt, sondern vom Arbeitgeber der Mutter, dem das Kind der Mutter egal ist, falls er davon überhaupt weiss.

Im Gegensatz zu …. Meine ich: Mach Dein Praktikum sorgfältig, komm, wenn es geht, evt. ins Gespräch mit Müttern und Väter, versuche herauszufinden, was die jeweiligen Gründe sind und mache Dir Deine Gedanken. Verurteile niemanden, auch bilde Dir keine Meinung, ohne Dich gründlich vorab informiert zu haben, aber bleibe kritisch, auch wenn man Dir sagen sollte: Arbeite, mach Deinen Job und im übrigen denk nicht soviel und halt vor allem die Schn….

LG, Nordrheiner

 
Hallo Kareena,
Ich finde Deinen Gedankengang gut. Es ist klasse, dass Du gesellschaftliche Verhältnisse hinterfragst. Zudem erhältst Du den Vorwurf, dass Du Dir beruflich selbst ins Knie schiesst. Umso mehr ist Deine kritische Frage zu würdigen. Respekt!

Und es ist ja keineswegs so, dass der Zweifel an der "Marschrichtung" in Sachen Familienpolitik und Erziehung von all unseren Zeitgenossen kritiklos hingenommen wird.

Hier ein relativ prominentes Beispiel eines Menschen, dessen nicht konforme Meinung durchaus auch als Knieschuss eingeordnet werden kann ..... wenn die Karriere zum Maß aller Dinge erhoben wird:

Eva Herman - Gender Mainstream: Totale Kontrolle über Familie und Geschlecht? - YouTube
 
Ich wage sehr zu bezweifeln, dass einer Sozialassistentin in Ausbildung zusteht, die Eltern nach den Motiven für die Ganztagesbetreuung ihrer Sprösslinge zu befragen und ihnen evtl. sogar ein schlechtes Gewissen zu machen.

Das dürfte im Sinne des Ausbildungszieles eher kontraproduktiv sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist doch der ganze Sinn so einer Einrichtung, die Kinder sind den ganzen Tag in Betreuung. Du weißt schon, dass manche einen langen Arbeitsweg haben und ggf. 15:30 ihren Feierabend haben und danach noch anderthalb Stunden Fahrzeit haben. Das ist keine Seltenheit, sondern an der Tagesordnung. Manche warten Jahrelang auf einen Platz in der Kinder(tages)stätte.

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Eva Herman ist ein guter Einwand! Seit den 60er wird die Familie gespaltet, durch die Einforderung der Rechte durch Frauen (A.S). Frauen verstehen bis heute nicht, dass es gewollt war und ein Keil durch die Familie getrieben wird. Die Familie wird weiterhin auseinandergetrieben, die Kinder verstumpfen weiterhin und neue kleine menschliche Roboter werden dadurch erschaffen. Alles auf die Rechte der Frauen zurückzuführen und die Kinder, die Famile sind die Leidtragenden.

Frauen haben keine Rechte gewonnen, sie haben alles verloren, wofür mal eine Frau einstand. Ne reine Illusion dessen, was heute die Familienpolitik ausmacht!

@TE du musst dich entscheiden: Bist du für mehr Frauenrechte oder eine gerechte Familie.
 
Ich wage sehr zu bezweifeln, dass einer Sozialassistentin in Ausbildung zusteht, die Eltern nach den Motiven für die Ganztagesbetreuung ihrer Sprösslinge zu befragen und ihnen evtl. sogar ein schlechtes Gewissen zu machen.

Das dürfte im Sinne des Ausbildungszieles eher kontraproduktiv sein.

Insbesondere von Menschen in Ausbildung, also von Menschen in einer Phase ihres Lebens in der es darum geht die persönlichen Potentiale zu entfalten und die darauf aufbauenden Fähigkeiten auszubilden um sich einen Platz innerhalb unseres gesellschaftlichen Miteinanders und Füreinander zu erarbeiten darf erwartet werden, dass sie sich kritisch und konstruktiv mit dem Umfeld und den Hintergründen und den Auswirkungen ihres Tuns auseinandersetzen....... wenn nicht in dieser Phase, wann dann?

Versuche solch ein Verhalten mit dem Beigeschmack der Anmaßung zu belegen halte ich für die individuelle Entwicklung des Auszubildenden und für die gesamtgesellschaftliche Entwicklung eher für kontraproduktiv.
Eher als die Möglichkeit durch kritische Fragen bei Menschen die sich ihrer Kinder aus verschiedenen Gründen meinen für mehr oder weniger lange Zeit entledigen zu müssen am Gewissen zu kratzen und somit unter Umständen das Hinterfragen der eigenen Handlungsweise anzuregen.
 
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