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Lange Betreung in der Kita

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@Kareena
Ich verstehe dich nicht, auch nach fast 60 Seiten ist mir dein Standpunkt nicht klar. Außer, was du schon mehrfach hier gesagt hast:


  1. Die Kinder haben manchmal Sehnsucht
  2. Die Kinder sollten nicht solange in der Kita verweilen
  3. Die reichen Eltern können sich mehr um die Erziehung der Kinder kümmern
  4. Die Psyche der Kinder bekommt einen Knacks weg
  5. Die Erzieherin sagt, tra la la
  6. Die Erzieherin meint, tra la la
😱
 
@Kareena
Ich verstehe dich nicht, auch nach fast 60 Seiten ist mir dein Standpunkt nicht klar. Außer, was du schon mehrfach hier gesagt hast:


  1. Die Kinder haben manchmal Sehnsucht
  2. Die Kinder sollten nicht solange in der Kita verweilen
  3. Die reichen Eltern können sich mehr um die Erziehung der Kinder kümmern
  4. Die Psyche der Kinder bekommt einen Knacks weg
  5. Die Erzieherin sagt, tra la la
  6. Die Erzieherin meint, tra la la
😱

Ich persönlich finde das ich meine Meinung schreibe und das wars.
 
Ich denke Pike, die Negativvorfälle will hier niemand hören, weil sie schmerzen.
Diese Angriffe hier zeigen mir genau, dass die Schreiberinnen alle um die Unzulänglichkeiten wissen und für jede Mutter ist es ein Horror sein Kind nicht glücklich zu wissen, wenn man es annehmen könnte und von ihm getrennt ist.
Daher redet man sich das schön und greift eben Schreiber wie mich und andere an, die um das Elend wissen und es aussprechen.

Was ich nicht sehe oder verleugne, kann eben auch nicht vorhanden sein.
Da scheut man sich sogar nicht eine Diktatur als vorbildlich anzuführen, die von einem führenden Psychiater, Psychoanalytiker und Autor Dr. Maaz so beschrieben wird:
Es gibt in der Psychotherapie keinen erwachsenen Patienten, dessen Erkrankung nicht ihre Wurzeln in der frühen Kindheit hätte.
In der DDR war Krippenbetreuung eine wesentliche Ursache für akute und spätere psychische und psychosomatische Erkrankungen. Krippenerziehung war schon wie eine „Diagnose“.


 
Was soll man dazu sagen?

Auf der einen Seite sollen Frauen sich nicht mehr vom Mann finanziell abhängig machen (und das ist man auch mit einem Halbtagsjob) und bekommt nach einer Scheidung fast nur noch Unterhalt wenn das Kind echt klein ist.

Die Lage auf dem Berufsmarkt zwingt einen fast schon voll weiterzuarbeiten wenn man seine Karriere (und damit meine ich einen halbwegs gut bezahlten Beruf) nicht gefährden möchte.

19 % aller Familien sind Familien Alleinerziehender, von denen man möchte, dass sie nicht von der Arge leben.

Und dann wird auf der anderen Seite wieder aufgeschrien, dass Kinder zu lange in Betreuungseinrichtungen sind und "abgeschoben" werden.

Die Eltern strecken sich nach dem gesellschaftlichen Wandel. Ich bin mir sicher, dass die meisten Eltern gerne andere Möglichkeiten in Anspruch nehmen und sich zeitlich mehr um ihre Kinder kümmern würden, wenn es nicht so viele kurz- und/oder langfristige Nachteile für sie hätte.

Wer sich an dieser Entwicklung stört, sollte seinen Blick in unsere Gesellschaft und Politik richten, nicht zu den Eltern, die meist gar keine andere wirkliche Wahl haben.

Also ich habe in mindestens drei Beiträgen beschrieben, dass ich nicht die Eltern verurteile und meine Kritik richtet sich an die Gesellschaft und angeblichen Kinderschutzorganisationen, die damit Geld verdienen und damit auch an die Politik, die sich als Handlanger der Wirtschaft sieht.

Also kann ich mich und andere hier, die nicht einen "Hurra es ist alles gut Standpunkt" vertreten, nicht in einer Kritik sehen. Wen bitte meinst du denn mit deiner Kritik, wenn sie so formuliert ist?

Die Beschreibung von zweifellos vorhanden Missständen, wo ich dir ausdrücklich zustimme, kann doch nicht als Argument dienen, "dann müssen die Kids da hat durch..."

Wenn es jedoch so dargestellt wird, dass Fremderziehung, zumal in dieser miesen Form, immer besser wäre, als Eigenerziehung, die ja durchaus ergänzt gehört, dann müsste mir doch jemand mal beweisen können, woher diese Negativentwicklung mit den von mir mehrmals beschriebenen Defiziten kommen.

Warum steigt der Ritalin Verbrauch und erstreckt sich seit ein paar Jahren bis ins Erwachsenalter und anscheinend jetzt als "Normalzustand" durch das Erwachsenalter?

Warum ist es statistisch erwiesen, dass es vornehmlich bei Jugendlichen mit durchgängiger Gruppenerziehung es zu vermehrter Gewaltbereitschaft kommt?

Warum zu psychischen Einbrüchen, Orientierungslosigkeit und Berufe hoppen, wenn der Gruppenschutz bzw. die Orientierung an diese Gruppe, nicht mehr besteht und Eigeninitiative gefragt ist?

Das alles, und damit haben anscheinend hier einige Probleme das differenziert zu sehen, kann man nicht als Schwarz-Weiß Bild darstellen, tue ich zumindest auch nicht, sondern "nur" statistisch auffällig.
Daher muss nicht ein Mensch "geschädigt aus diesem Bildungssystem" herauskommen, dass es für jeden Laien sichtbar ist, wie ein Gips Fuß.
Es wäre jedoch nahezu vermeidbar, was vermeidbar sein könnte.

Und dazu gehört für mich der Zwang den Staat in die Pflicht zu nehmen Familien, Alleinerziehende und eben Kinder direkt so zu fördern, wie es in ihrem Interesse ist.
Dazu gehört die Wahlfreiheit, die Stunden des Kindes in Fremdbetreuung als Eltern selbst zu bestimmen.

Ich weiß gar nicht, ob euch das klar ist, zurzeit ist es schon ein Hinderungsgrund für Frauen im Beruf und bei Bewerbungen, im gebärfähigen Alter zu sein, noch schlimmer, Kinder zu haben.

Und dass diese Störungen in der Entwicklung und freien Entfaltung einer Person sich vielfältig äußern können, z.B. in Bindungsunfähigkeit und Egoismen, (Die Scheidungsrate war in der DDR sehr hoch) die eben ein Verhalten ein Leben lang erschweren, wer hat denn den Mut diese Veränderungen diesen erlebten Umständen, in der Frühkindlichen Erziehung, zuzuordnen?
Vieleicht der Psychologe, der das nicht reparieren kann?

Dass dieses kranke System hier so mit Unterstellungen Vorwürfen gespickt, mit Zähnen und Klauen verteidigt wird, beweist jedenfalls für mich, dass Kindeswohl nicht an erster Stelle steht.
Denn es wäre doch einfach, dass sich die Wirtschaft an moderne Formen der Familien richten müsste und nicht die Kinder das zu tun hätten.
 
Also ich habe in mindestens drei Beiträgen beschrieben, dass ich nicht die Eltern verurteile und meine Kritik richtet sich an die Gesellschaft und angeblichen Kinderschutzorganisationen, die damit Geld verdienen und damit auch an die Politik, die sich als Handlanger der Wirtschaft sieht.

Wer bitte sind DIE Gesellschaft, DIE Kinderschutzorganisationen, DIE Politk und DIE Wirtschaft????

Mal ganz konkret.

Was sollte man Deiner Meinung mit Kindern machen, die HEUTE -aus welchen Gründen auch immer- nicht ganztags von ihren Familien betreut werden können?
 
Wer bitte sind DIE Gesellschaft, DIE Kinderschutzorganisationen, DIE Politk und DIE Wirtschaft????

Mal ganz konkret.

Was sollte man Deiner Meinung mit Kindern machen, die HEUTE -aus welchen Gründen auch immer- nicht ganztags von ihren Familien betreut werden können?

Oder ganztags betreut werden wollen! Ein KITA-Besuch ist doch nicht immer aus Not angesagt, sondern - wie in unserem Falle- ganz bewußt, zum Wohle der Kinder! Ich weiß ja nicht, was es alles für Erfahrungen mit KITAS gibt, unsere jedenfalls ist bewußt ausgesucht und ich bin froh, dass es solche Möglichkeiten gibt.
 
Oder ganztags betreut werden wollen! Ein KITA-Besuch ist doch nicht immer aus Not angesagt, sondern - wie in unserem Falle- ganz bewußt, zum Wohle der Kinder! Ich weiß ja nicht, was es alles für Erfahrungen mit KITAS gibt, unsere jedenfalls ist bewußt ausgesucht und ich bin froh, dass es solche Möglichkeiten gibt.

Wie gesagt. Es ist ein unterschied, ob ein kind in den kiga geht, weil es das WILL, weil es ihm spass macht da mit seinen freunden zu spielen...oder weil es aus wirtschaftlichen gruenden MUSS. Ob gesund oder auch mal krank (wie viele eltern schicken heute ihre fiebrigen oder sonstwie kranken kinder in die betreuung. War letztens wieder ein aufruf im radio das doch bitte zum wohle der anderen kinder zu unterlassen.).
Hab meine tochter (11) auch grad fuer 2 tage fur die offene ganztagsschule angemeldet. Weil sie es wollte, weil ihre freundin da auch ist.
Aber dieses propagierte "unter allen umstaenden"erinnert mich stark an frueher wo es hiess "kinder fraegt ma net". Oder habt ihr euere kinder gefragt, was ihenen lieber ist?^^
Gut. Oft bleibt halt nix anderes uebrig. Aber dann ist das doch eher bedauerlich als zu bejubeln.
 
Was Eltern brauchen sind oft mehr flexible Betreuungsplätze. Oftmals könnten sie es ja einrichten, dass ihr Kind nicht jeden Tag lang in der Einrichtung verbringen müsste. Viele Einrichtungen sehen das aber gar nicht vor. Entweder wird das Kind lang angemeldet und muss dann auch immer lang bleiben, oder es muss immer um die gleiche Zeit früher abgeholt werden. Diese Regelung wird aber vielen Familien nicht gerecht.
 
Hallo,
auch ohne das ich jetzt jeden Beitrag hier gelesen hätte bin ich doch der Ansicht das Deutschland bezüglich der Fremdbetreuung auf einem falschen Weg ist!
Man muß einfach Wege finden die wieder die Familie an erster Stelle sieht und eben nicht einen Arbeitsplatz.
Zum einen muß sich dafür Arbeit wieder lohnen, es kann nicht sein dass viele Eltern selbst mit Arbeit nicht über die Runden kommen (Aufstocker z.B), genausowenig wie es sein darf das Alleinerziehende oftmals keine andere Wahl bleibt ihre Kinder in fremde Hände "abzuschieben"!
Zum anderen muß sich aber meiner Ansicht nach auch das Denken innerhalb der gesamten Gesellschaft wieder zugunsten der Familien entwickeln. Es darf nicht sein dass Eltern als asozial beschimpft werden nur weil sie Prioritäten anders setzen und ein Kindeswohl über das Wohl der Wirtschaft stellen!

Ich selber bin auch alleinerziehend, ich hatte zu Zeiten als es nötig war lediglich den Luxus das ich zur Betreuung Verwandte hinzuziehen konnte. Ohne diesen Luxus wäre ich allerdings damals auch nicht in dem Umfange arbeiten gegangen wie ich es getan habe! Ganz klar, meine Priorität sind meine Kinder, und ich bin der Ansicht dass es jedem Elternteil möglich sein sollte dies genauso festlegen zu können, und zwar auch ausdrücklich ohne deshalb schlechter gestellt zu sein. Weder finanziell noch gesellschaftlich!

Man muß wieder dahin kommen dass sich die Wirtschaft (AG) nach den Familien richtet, und nicht, dass sich Familien nach der Wirtschaft, dem Arbeitgeber richten müssen.
Dazu müßte eben geschaut werden wie man es den Eltern ermöglichen kann so viel Zeit wie möglich mit den Kindern zu verbringen, und nicht wie es ist, das geschaut wird welche Möglichkeiten es gibt oder geben könnte um Elternteile in Vollzeit plus Wochendarbeit plus Überstunden zu halten!

Ich bin selber auch Arbeitgeber, zwar habe ich keine Angestellten welche durch Arbeit und Familie auf Kita angewiesen sind, doch hätte ich sie dann würde ich auch mit "Fehlzeiten" zurechtkommen welche sich durch ein Dasein als Elternteil ergeben! Wenn man als AG Bescheid weiß kann man auch ein fehlen einkalkulieren. Nichts anderes ist es würde ein Arbeitnehmer langfristig erkranken. Man kalkuliert schlichtweg anders, ich würde 1-2 Minijobber oder 1 Teilzeitkraft einstellen und das "Problem" wäre für mich gelöst, völlig im Einklang mit dem Arbeitnehmer der wegen seinen Kindern zuhause bleiben möchte.
Dazu kann mir auch sonstjemand erzählen das sowas ja nur im Einzelfall oder im Kleinen möglich ist, ich aber sage oder behaupte dass sowas überall möglich wäre, was einzig fehlt ist ein Wille als auch eine gesetzliche Vorgabe, ein Rahmen. Zugegeben, möglicherweise würden sich dadurch Kosten erhöhen welche dann letztlich durch Konsum auch auf jeden einzelnen Arbeitnehmer zurückfallen würden. Doch um solche Mehrbelastungen abzufangen wäre es an der Politik, z.B durch Senkung der Mehrwertsteuer einen angemessenen Ausgleich zu schaffen, es ist nur eine Frage des politischen Willens...


LG
WestMann
 
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