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Lange Betreung in der Kita

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Warum nicht?

Kinder nehmen Liebe und Geborgenheit, Nestwärme und Freundlichkeit, Zuwendung usw. von den sie umgebenden Menschen an. Ich denke nicht, dass sie unterscheiden, das ist Geborgenheit von meinen Eltern und das in der Kita ist keine "echte Geborgenheit" oder Zuneigung ...

Ich schüttele da nur noch mit dem Kopf...
Wir sprechen hier nicht von Legebatterien, wir sprechen doch wohl hier von menschlichen Wesen, Kindern, die mit der Geburt und durch Botenstoffe ausgelöst, eine ewige Verbindung mit den Eltern eingehen.

Ich frage mich, welchen Sinn hätte es da noch Kinder zu zeugen, wenn man die möglichst lange weggeben möchte?

Zudem ist erwiesen, dass diese Art von Fremderziehung keinerlei koknitiven Förderungen erreicht, die ein Kind ohne Fremderziehung nicht erreichen wird.

Was noch erwiesen ist, die Cortisol Belastung dieser Kinder in Kitas ist über den Tag hinweg messbar höher, wobei dieser nur am Morgen etwas höher sein sollte!
Das heißt also anhaltender Stress!
Dreimal darf man raten, wie sich das 10 Jahre später auswirken wird oder sagen wir kann...
 
Bei manchen Familien geht es einfach nicht anders, als die Kinder fremd betreuen zu lassen...

Das klassische Modell - "Papa geht arbeiten, Mama bleibt zuhause und zieht die Kinder groß" - lässt sich doch meistens aus finanziellen Gründen gar nicht mehr leben.
 
Ich bin zwar nicht der Angesprochene, aber ja, Fremdbetreuung ist auf alle Fälle besser als die Betreuung durch die Eltern, weil ich manche Eltern sehe und ich mich dann frage, wie um Himmels Willen konnten diese Menschen überhaupt Kinder bekommen ? Und was wird aus den armen Würmchen ?
Wenn diese Kinder dann noch den ganzen Tag nur von den Eltern betreut ( oder so ähnlich ) würden, wäre das sicher mehr als negativ zu sehen.
So haben Erzieher zumindest noch einen Überlick, können eingreifen und vermitteln. Sind im Notfall auch da für die Kinder etc.
Zuhause werden diese Kinder vermutlich kein vernünftiges Umfeld kennenlernen.

Natürlich wird auch etwas aus fremdbetreuten Kindern, warum auch nicht ? Das würde im Umkehrfall bedeuten, dass diese Kinder alle einen Schaden haben - und das ist wohl albern oder ?

Dann wäre unsere ostdeutschen Mitbewohner ja alle geschädigt 😀

LG

Bei manchen Familien geht es einfach nicht anders, als die Kinder fremd betreuen zu lassen...

Das klassische Modell - "Papa geht arbeiten, Mama bleibt zuhause und zieht die Kinder groß" - lässt sich doch meistens aus finanziellen Gründen gar nicht mehr leben.

Das ist so.
Leider.
Aber musss die fremdbetreuung deshalb gleich so glrofiziert wird wie von janina73 im oberen beitrag?
Vielleicht gibt es bald nicht nur eine schul- sondern aich eine kita-pflicht.
Von wegen "fruehkindlicher bildung" und so...🙄
 
Ich bin zwar nicht der Angesprochene, aber ja, Fremdbetreuung ist auf alle Fälle besser als die Betreuung durch die Eltern, weil ich manche Eltern sehe und ich mich dann frage, wie um Himmels Willen konnten diese Menschen überhaupt Kinder bekommen ? Und was wird aus den armen Würmchen ?
Wenn diese Kinder dann noch den ganzen Tag nur von den Eltern betreut ( oder so ähnlich ) würden, wäre das sicher mehr als negativ zu sehen.

Das ist doch wohl stark übertrieben, was du da schreibst.

Wenn Fremdbetreuung generell besser wäre, dann kann man ja seine Kinder gleich nach der Geburt in eine Pflegfamilie stecken oder Adoptieren lassen.
Ob die Kinder der Eltern, die du so siehst, tatsächlich so arme Würmchen sind, ist nur deine subjektive Wahrnehmung.
 
Wie in vielen Fällen ist das gesunde Mittelmaß gefragt. Meine Kinder gehen vier Stunden täglich in die KITA und das sehr gerne. Sie sind mit Gleichaltrigen zusammen und bekommen ein Programm, das ich auch mit allergrößter Mühe nicht bieten könnte. Ich gebe sie nicht weg und das lasse ich mir auch von niemandem einreden. Für meine Kinder ist das gut, für andere mag das nicht zutreffen.
Ab Mittags haben sie eine ausgeglichene Mutter, die auch ihren eigenen Interessen nachgehen konnte, die Hausarbeit erledigt hat und nun voll für die Kinder da sein kann.
Extreme Haltungen sind mir oft suspekt, so auch in diesem Fall.
 
Ich schüttele da nur noch mit dem Kopf...
Wir sprechen hier nicht von Legebatterien, wir sprechen doch wohl hier von menschlichen Wesen, Kindern, die mit der Geburt und durch Botenstoffe ausgelöst, eine ewige Verbindung mit den Eltern eingehen.

Ich frage mich, welchen Sinn hätte es da noch Kinder zu zeugen, wenn man die möglichst lange weggeben möchte?

Zudem ist erwiesen, dass diese Art von Fremderziehung keinerlei koknitiven Förderungen erreicht, die ein Kind ohne Fremderziehung nicht erreichen wird.

Was noch erwiesen ist, die Cortisol Belastung dieser Kinder in Kitas ist über den Tag hinweg messbar höher, wobei dieser nur am Morgen etwas höher sein sollte!
Das heißt also anhaltender Stress!
Dreimal darf man raten, wie sich das 10 Jahre später auswirken wird oder sagen wir kann...

Ich will hoffen, dass Du diesen Unsinn nicht wirklich ernst meinst ??

Wer gibt sein Kind schon möglichst lange weg ? Welche Kinder oder Erwachsene sind durch Fremdbetreubg geschädigt ? Guck Dir mal manche Familien an, die Kinder in die Welt setzen. Da wäre eine Fremdbetreuung für die Kinder wie ein 6 er im Lotto.

Man kann nur hoffen, dass Dein Beitrag ein ( schlechter ) Scherz ist.

Janina
 
Das ist so.
Leider.
Aber musss die fremdbetreuung deshalb gleich so glrofiziert wird wie von janina73 im oberen beitrag?
Vielleicht gibt es bald nicht nur eine schul- sondern aich eine kita-pflicht.
Von wegen "fruehkindlicher bildung" und so...🙄

Ich glorifiziere nichts. Aber ich will mich bestimmt auch nicht mit den Müttern, die mit ihren Kindern zuhause sitzen und glauben, damit würden sie ihren Kindern einen Gefallen tun, messen.

Und ich möchte auch nicht - wie viele Alleinerziehende - wenig verdienen , lieber beruflich noch etwas leisten. Und mir und meinem Kind einen guten Lebensstandard gönnen.

Wenn man ein Kind mit 3 Jahren in den Kita gibt, soll das einem Kind schaden? Hilfe, ich hoffe, nur einer von den Fremdbetreuungsgegnern, die hier so mitdiskutieren, hat überhaupt selbst Kinder und kann die Situation wirklich beurteilen. Ich kenne jedenfalls im Kollegen- und Bekanntenkreis auch keine Eltern, die nur zuhause hocken und ihr
Kind beglucken, so dass es zu einem eher unselbstständigen -und was soziale Kompetenzen betrifft eher eingeschränkten Menschen- wird.

Janina
 
Was soll man dazu sagen?

Auf der einen Seite sollen Frauen sich nicht mehr vom Mann finanziell abhängig machen (und das ist man auch mit einem Halbtagsjob) und bekommt nach einer Scheidung fast nur noch Unterhalt wenn das Kind echt klein ist.

Die Lage auf dem Berufsmarkt zwingt einen fast schon voll weiterzuarbeiten wenn man seine Karriere (und damit meine ich einen halbwegs gut bezahlten Beruf) nicht gefährden möchte.

19 % aller Familien sind Familien Alleinerziehender, von denen man möchte, dass sie nicht von der Arge leben.

Und dann wird auf der anderen Seite wieder aufgeschrien, dass Kinder zu lange in Betreuungseinrichtungen sind und "abgeschoben" werden.

Die Eltern strecken sich nach dem gesellschaftlichen Wandel. Ich bin mir sicher, dass die meisten Eltern gerne andere Möglichkeiten in Anspruch nehmen und sich zeitlich mehr um ihre Kinder kümmern würden, wenn es nicht so viele kurz- und/oder langfristige Nachteile für sie hätte.

Wer sich an dieser Entwicklung stört, sollte seinen Blick in unsere Gesellschaft und Politik richten, nicht zu den Eltern, die meist gar keine andere wirkliche Wahl haben.
 
Kinder brauchen Liebe!
Und das nicht von irgendwen, sondern von ihren Eltern.
Nicht Zuwendungsersatz.
Wenn das stimmen würde, was ihr Beiden, Du und Janina73, da von euch gebt, dann wäre das Konzept erstens übertragbar auf andere Gefühlsebenen, z.B. der Beziehung.
Ich stelle mir das jetzt vor, also zwischen den Partnern (Eltern), die sich dann wahllos mit anderen vergnügen könnten, Hauptsache Punkt 21:00 Uhr ist man wieder im Nest...

Weiter würde das bedeuten, dass die Entfremdung der Eltern gut wäre und selbst dann das Konzept der Scientology Fremderziehung nicht zu beanstanden wäre.

Es ist doch lächerlich zu nennen, das Betreuungspersonal Liebesersatz für die Gruppe darstellen und geben können.



OH je, wer um Himmels Willen sagt denn, dass betreute Kinder KEINE Liebe bekommen ? Was reimst Du Dir denn für einen Unsinn zusammen ? Stell Dir bitte nichts vor, von dem Du keine Ahnung hast. Wer redet denn von einem ElternERSATZ?????

Ich hoffe, Du hast keine Kinder.

Janina
 
Ich will hoffen, dass Du diesen Unsinn nicht wirklich ernst meinst ??

Wer gibt sein Kind schon möglichst lange weg ? Welche Kinder oder Erwachsene sind durch Fremdbetreubg geschädigt ? .....

Man kann nur hoffen, dass Dein Beitrag ein ( schlechter ) Scherz ist.

Janina

Ich kann diese Aussage von Dir nur unterstreichen, ich denke das schon seit einigen Beiträgen von manchem User, ob die Beiträge noch wirklich noch ernst gemeint sein soll.

Du hast in einem Beitrag geschrieben, dass ja dann die meisten Menschen, die in der DDR in Kinderkrippen/Kindergärten gingen, geschädigt sind ... und das wird doch niemand hier ernsthaft glauben.

Nicht nur in Deutschland wollen die Mütter auch arbeiten gehen, Schweden ist z. B. ein führendes Land, in dem - habe ich bei n-tv erfahren, ca. 82 Prozent der Mütter dies tun und die Kinder in Einrichtungen betreut werden, mit einer Höchst-Betreuungsdauer von 9 Stunden. Auch in anderen Ländern Europas ist das so. Aber anscheinend nur bei uns hat die Kinderbetreuung solche "schrecklichen" Ausmaße, wie sie hier z. T. ausgemalt wird.
 
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