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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Laienhilfe wirklich hilfreich?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Es geht doch auch gar nicht darum hier zu therapieren. Aber wer Psychologie studiert hat nunmal Wissen, welches über Laienwissen hinausgeht.
Um hier eine bessere fachliche Koordination hinzubekommen braucht es keinen Therapeuten.

Zum ersten Punkt - ja, man weiß halt manches.
Zum Punkt zwei - wie stellst du dir das vor?
 
Besserer Eingriff/Intervention bei eindeutig kontraproduktiven Antworten z.B.

Also das die Moderatoren Beiträge auf ihre fachliche Kompetenz prüfen bzw. beurteilen?

Das ist erstens immens viel verlangt, der Zeitaufwand wäre extrem. Zweitens, was würde mit den Beiträgen geschehen? Gelöscht, User sanktioniert? Es wird sich kaum ein ausgebildeter Therapeut, klinischer Psychologe oder Psychiater bereit erklären, hier kostenlos zu moderieren.
Das ginge auch meiner Meinung nach am Sinn dieses Forums vorbei. Wenn ein Ratschlag offensichtlich kontraproduktiv ist, dann braucht es dazu keinen Fachmann, um ihn als solches zu identifizieren. Es ist ein großer Unterschied, ob ein Beitrag als kontraproduktiv empfunden wird oder ob er das tatsächlich ist. Es gilt auch für Fachpersonal, mal auszuhalten, wenn man es persönlich anders sieht.

Von einer Moderation wünsche ich mir, einzugreifen, wenn es angriffig, übergriffig, beleidigend, verletzend oder gefährlich wird. Eine Beurteilung in gute und schlechte Ratschläge finde ich nicht angebracht und auch in diesem Setting kaum möglich.
 
Besserer Eingriff/Intervention bei eindeutig kontraproduktiven Antworten z.B.

Wenn etwas eindeutig (!) kontraproduktiv ist, dann erkennt man das auch ohne Fachwissen.
Die Anzahl der neuen Beiträge pro Tag ist riesig. Allein ich schreibe gerade meinen 6. Beitrag heute (oder so). wer soll die alle lesen und bewerten?

Will man also nicht auf den Zufall hoffen, muss gemeldet werden. Dafür bräuchte ich ja dann auch wieder jemanden mit Fachwissen.

Es muss geprüft werden, ob jemand Fachwissen hat. Er muss sich also hier mit Unterlagen bewerben. Man braucht also einen Fachmenschen, der die Unterlagen bewerten kann....

Ehrlich, das funktioniert so nicht.
 
Weder Admin noch Moderatoren kennen sich auch nur im Ansatz aus. Sag ich seit Jahren, in so ein Forum gehört jemand, der ein wenig versteht, was eigentlich vor sich geht.
Mir würde es schon reichen, wenn einige was von Kommunikation verstehen würden.
Wie willst du das beurteilen, kennst ja von denen keinen persönlich und wir dich auch nicht.
Scheint dich aber nicht wirklich zu stören wenn du seit Jahren hier bist, als Laie.
Das Forum dient doch vielen als 2ter Lebensraum zur Unterhaltung.
Was sollte daran schlecht oder verkehrt sein?
Abhängigkeiten, Regeln und Konventionen bestimmen unser Leben.
Wir sind ihnen unterworfen und in unserem Handeln davon bestimmt.
Brillante Theorien in der Wissenschaft – das sind solche, die tiefe und komplexe Fragen einfach, elegant und überraschend beantworten.
Das können einige hier, mehr braucht es nicht.
Ist ein Teil der Selbstmotivation zu mehr Erfolg und hilft uns, unsere Zukunft gestalten zu können.
 
Ich hab mich bei deinen Worten gefragt: Gibt es das überhaupt? Willst du nicht vielleicht ein wenig zu viel? Ich mein, ist das nicht überall so? Ich hatte auch ein wenig die Erwartung oder eher Hoffnung, dass es hier vielleicht ein wenig "ruhiger" sein könnte als woanders, aber ich glaube das war etwas naiv.

Wie gesagt, es gibt einige für mich sympathische Menschen hier, aber ich schätze, das ist jetzt nichts Besonderes.

Ich weiss auch nicht ob ich jetzt die ganze Community an den paar "lauten Leutchen" beurteilen würde.

Deinen Ärger kann ich etwas nachvollziehen und kann mir vorstellen, dass wenn man mit einem Problem hierherkommt und dann nicht den Umgang bekommt, den man sich erhofft hat, super deprimierend sein muss. Zumindest konntest du das jetzt ja etwas loswerden und du sagts ja auch, vielleicht wär da auch eher die Telefonseelsorge der bessere Ansprechpartner.

Ich mein, all das Schreiben hier wird das Forum denke ich nichts verändern. Ich weiss auch nicht ob ein "Polizeistaat" die Lösung wäre. Ich merke grad selbst, dass das echt Zeit und Energie kostet hier den Bedürfnissen von all den unterschiedlichen Nutzern gerecht zu werden. Von dieser Seite muss ich sagen, toll, dass es Leute gibt, die das überhaupt machen auch wenn´s sicher Verbesserungsmöglichkeiten gäbe. Ich hätte da eher weniger Bock drauf.

Sonst sag ich eigentlich ja auch, zu kritisieren ist immer leichter und hier hab ich es selbst getan..

Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, es tut mir Leid, dass du diese negativen Erfahrungen gemacht hast und ich hoffe, du kannst damit irgendwann deinen Frieden machen.

Danke für dein Verständnis.
Ob es zu viel verlangt ist... ich denke ein jeder wird sich wünschen, wenn er Hilfe sucht in seinem Anliegen ernst genommen zu werden und auch auf Empathie und Verständnis zu stoßen.
Das muss nicht bedeuten, dass jeder derselben Ansicht sein muss, es geht eher um die Grundhaltung.
Wenn schon manche User schreiben andere mögen nicht wie in der Vergangenheit gegen sie sprechen, beleidigend werden usw. Ich denke das sagt schon, dass da jemand ist , der schlechte Erfahrungen gemacht hat.
Und hier könnte man viel in der Art wie man mit einander kommuniziert ansetzen.
Aber das wäre natürlich nur ein Vorschlag.
 
Auch wenn das manch einer hier nicht glauben mag, doch im realen Leben bekomme ich stets als Feedback, dass man meine empathische Art schätzt, dass sich ja, auch Betroffene von Traumstisierungen oder Depressionen bei mir verstanden fühlen und weil ich nicht verurteilen bin, bei mir auch eher öffnen können.
Das mag sein, ist aber hier irrelevant. Wenn sich hier Leute von Dir auf den Schlips getreten fühlen, geht es Ihnen um Dein Verhalten hier, nicht woanders.

Analogie: Würde ich in Fulda falschparken, könnte ich mich dort auch nicht mit der Bemerkung herauswieseln, kürzlich vorher in Wetzlar vorbildlich geparkt zu haben. Und wenn ich in Wetzlar zehn Jahre vorbildlich geparkt hätte, egal.
 
Das mag sein, ist aber hier irrelevant. Wenn sich hier Leute von Dir auf den Schlips getreten fühlen, geht es Ihnen um Dein Verhalten hier, nicht woanders.

Analogie: Würde ich in Fulda falschparken, könnte ich mich dort auch nicht mit der Bemerkung herauswieseln, kürzlich vorher in Wetzlar vorbildlich geparkt zu haben. Und wenn ich in Wetzlar zehn Jahre vorbildlich geparkt hätte, egal.

Da gebe ich dir durchaus Recht.
Doch wenn jemand zu mir sagt ich würde ihn persönlich angreifen, mir aber nicht die Möglichkeit gibt mich zu solchen Interpretationen meines Verhaltens zu äußern, ist das schlichtweg auch nicht fair.
Dasselbe sehe ich gegeben, wenn jemand einem anderen einen Vorwurf macht, derjenige sieht es anders und dann reagiert der andere weiterhin mit Unterstellungen dieser Art.

Wer gleich verurteilt, statt seinem Gegenüber die Möglichkeit zu geben sich dazu zu äußern, und wer auch weiter verurteilt, wenn derjenige sich dazu äußert, ist doch weder an einer Lösung, noch an Mitwirken in sonstiger Weise interessiert.

Insofern verhält sich so jemand ja auch nicht gerade vorbildlich, geschweige denn einfühlsam. Sondern schlichtweg verurteilend.
 
Ich bin ehrlich gerade mit diesem Thread überfordert. Ich komme nicht nach mit dem, was ich schreiben möchte.




Das tut mir sehr leid, dass du den Eindruck bekommen hast. Ich denke in solchen Bereichen nicht in Gut oder Böse. Und das war mir nicht bewusst, dass dich meine Worte so verletzen würden. Das tut mir leid, ich gebe zu, ich war ungeschickt in dem ,was ich geschrieben habe.




Mich hat dein Vertrauen berührt. Jetzt habe das leider verzockt. Das tut mir leid.

In diesem Thread sind viele Dinge nicht optimal verlaufen. Jeder war ein bisschen getriggert und hat sich nicht gesehen gefühlt. Von gut oder böse zu sprechen, bringt niemand weiter, weil ich denke, alle haben ihr Bestes gegeben und da sind - wie hier auch - ganz unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander geprallt.




Wir kämpfen in diesem Forum seit langem darum, dass man achtsamer miteinander umgeht. Aber das ist schwer und so viel an Verständnis und Einfühlungsvermögen ich habe, mir gelingt das auch nicht immer. Siehe meine Worte in diesem Thread.

Und was sich hier heute morgen abspielt, finde ich dir gegenüber unfair und auch nicht hilfreich.

Mir hilft es in diesen Momenten, die Ebenen zu sortieren.

Die Vergangenheit ist die Vergangenheit. Diese Verletzungen sollte nicht unser Verhalten im Hier und Jetzt bestimmen.

Dann gibt es das, was hier gerade passiert. Da gibt es ganz viele unterschiedliche Ebenen.

In deinem Fall die Diskussion mit "Nachgefragt".

Ich gehe davon aus, dein Bedürfnis zu schreiben war, dass du helfen und unterstützen wolltest und du hast gesehen, da gibt es Punkte, die stimmen so nicht. Und was du geschrieben hast, da kann ich dir zum großen Teil zustimmen. Du hast nichts bösartiges oder falsches gesagt.

Tatsache ist auch, du bist bei ihr auf einen wunden Punkt gestoßen. Das hat ihre Reaktion deutlich gezeigt. Und mein Eindruck war, du hast dich von der Reaktion angegriffen gefühlt. Sehe ich das richtig? Was ich dann gesehen habe nämlich ist so ein gewisses sich voreinander schützen. Ihr habt euch beide verteidigt und gerechtfertigt.

Und da sehe ich "Nachgefragt" auch in der Verantwortung für sich zu sorgen und den Trigger aufzulösen und auf dich zuzugehen. Sie hätte auch anders mit dir umgehen können, die Situation auflösen können.

Ich habe versucht aufzuzeigen, warum sie es nicht konnte.

Du hast versucht, die Situation auszulösen. Sie konnte es nicht annehmen.

Das ist für mich das entscheidende an der Situation. Hinzuschauen, warum scheitern wir in solchen Momenten. Und das tun wir alle. Ich kann dir sagen, wir haben den absoluten Soz-Päd Gott als Kursleiter, der solche Situationen mit einer Souveränität auflöst, da sitzt der ganze Kurs mit offenem Mund da. Und das ist nicht übertrieben. Und wir waren alle so erleichtert, als er vor ein paar Monaten völlig ausgeflippt ist und eine Kursteilnehmerin richtig angeschrien hat. Er ist halt doch nur ein Mensch. Juhu. Oder der Kursleiter von Gewaltfreier Kommunikation, wo man denkt, der hat es drauf, und hey ja, der hat es wirklich drauf. Bis er halt an seine Grenze kommt und es sich mit der Wertschätzung hat. Dafür sind wir alle Menschen.

Im Borderline-Training heißt es "wir loben den Versuch nicht den Erfolg".

Und dann schauen wir uns an, was an unserem Versuch hätte anders laufen können.

Ihr habt euch beide von Euren Verletzungen leiten lassen, das ist wohl die menschlichste aller Reaktionen.






Und vielleicht bin ich an dem Punkt gescheitert, dass ich gerade nicht verstanden habe, aus welcher Ecke du kommst, wo deine Verletzungen liegen und wo ich DICH nicht in eine Ecke drängen sollte.




Warum machst du dich für diese Dinge verantwortlich?

Okay, jemand hat ein Traumata mit Therapeuten. Was genau tickt dich daran so an? Du kannst auch sagen, hey, das tut mir echt leid, keine Sorge, ich versuche wirklich, eine andere Art von Therapeut zu sein. Du gehst in die Verletzung.

Was da passiert ist, war offensichtlich ein Trigger. Und der hat nichts mit dir zu tun.

Dass ich dein Vertrauen missbraucht habe, war keine Absicht, weil ich dich nicht als Böse darstellen möchte. Ich denke, wir hatten da alle wenig Chance "richtig" zu reagieren. Über unsere Verletzungen sind wir alle ein Stück unfähig, bestimmte Dinge anzunehmen und auf bestimmte Art zu reagieren. Oder siehst du das anders?

Was immer da passiert ist, es sind zwei verletzte Menschen zurückgeblieben. "Nachgefragt" und du. Obwohl oder gerade weil jeder das beste getan hat, um sich zu schützen.

Nun habe ich etwas mehr Zeit etwas ausführlicher auf deine Worte zu antworten. Ich wollte das nicht einfach so abhanden zwischen Tür und Angel, sondern mit die Zeit nehmen ausführlicher zu antworten.

Ich denke zentral waren wir beide verletzt.
Ich kann verstehen, dass sie wohl dachte sich schützen zu müssen. Und deshalb so abblockte.
Es wirkte auf mich so, als wäre ich wegen der Äußerung meiner Ansicht nicht erwünscht.
Und sollte am besten gleich den Thread verlassen.
Dabei dachte ich ginge es darum anderen Betroffenen zu helfen. Und da haben Menschen eben unterschiedliche Erfahrungen.

Ich denke schon, dass ich mit meinen Aussagen einen Wunden Punkt bei ihr getroffen habe. Doch ich sehe in dem wie ich es schrieb keine Beleidigungen oder Abwertung, wie sie es mir gegenüber äußerte, sondern sachliche Formulierungen.

Ich habe manchmal die Eigenschaft wunde Punkte zu erwischen oder genau ins Schwarze zu treffen in den meisten Fällen.
Dessen bin ich mir bewusst.
Nur sind die Reaktionen darauf auch von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Manche fühlen sich angegriffen, andere können damit umgehen und finden es gut.

Ich meinte es jedoch in keinster Weise Böse. Im Gegenteil, ich wollte eigentlich helfen.
Aber das ist wohl auch wieder eine Sache wie man Hilfe empfindet.
So musste sie sich wohl schützen.
Und in mir hat es inneren Schmerz getriggert.

Wie ich erzählte, habe ich viele Erfahrungen wo Menschen mich ausschlossen oder gar sich ganze Gruppen gegen mich bildeten.
Dieses Gefühl wünsche ich keinem. Doch diese Ablehnung hat sich für mich wohl so angefühlt wie damals. Auch wenn ich weiß dass damals nicht heute ist.
Nur Kognition und Emotion sind oftmals zwei konträre Dinge.

Zumindest für mich.

In Bezug auf die Äußerung ich solle nicht wie ihr anderer Therapeut werden, ich sagte ja, dass ich nicht ihr Therapeut bin, sondern eine unbeteiligte Person. Zuerst versuchte ich aus meiner Sicht cool zu bleiben. Doch irgendwie als es hieß die gesamte Berufsgruppe sei schlecht...
Ich war sehr verletzt in dem Moment.
Ja, es hat mich getriggert. Sehr stark.wie ich bereits erzählte, musste ich damals wegen meinem Vater die Polizei rufen. Danach durfte ich mir vorwerfen lassen ich sei schuld, dass er daraufhin über ein Jahr in der Psychiatrie war.
Erst meine Therapeutin musste mir mit Anfang 30 erklären, dass es nicht meine Schuld war.
Dass von mir immer erwartet wurde mich wie eine Erwachsene zu verhalten, während meine Eltern die Bedürftigen waren.
Mein Vater hat keine Kontrolle über sich, meine Mutter Angst, ich muss die Verantwortung übernehmen.
Mein Vater ist krank, ich muss unkompliziert sein, darf ihn nicht belasten.

Wo wir beim Punkt wären bei sich selbst zu bleiben.
Manchmal gelingt es besser, mal weniger.
Ich fühlte mich als Repräsentant für all das Schlechte was jemand anderem mit derselben Krankheit wie der meines Vaters widerfahren ist.
Das war es was in mir vorging.
Ob das jemand verstehen kann, keine Ahnung..

Ich glaube du meintest es nicht böse un Bezug auf deine Worte von gestern, sonst hättest du dir nicht die Mühe gemacht so ausführlich darauf zu antworten. Das weiß ich sehr zu schätzen.
Vielleicht habe ich in dem Moment ebenfalls zu schnell verurteilt. Bzw. bin zu emotional geworden.
Aber wie du selbst sagst, wir sind alle nur Menschen. Und dementsprechend hsben wir alle unser Päckchen zu tragen und versuchen unser Bestes damit umzugehen.
Etwas, das sich auch im zwischenmenschlichen Bereich nicht immer so leicht gestaltet.
Doch so lange man mit einander reden kann, und gemeinsam an einer Lösung bzw. Kompromissen interessiert ist, lassen sich da durchaus Wege finden.

Daher möchte ich mich auch bei dir entschuldigen, dass ich so vorschnell emotional reagiert hsbe ohne dich zuerst zu fragen wie du es genau meintest.
 
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