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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Laienhilfe wirklich hilfreich?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
J

Jessica223

Gast
Mich würde mal eure Meinung interessieren ob ihr den Austausch in Foren wie diesen hilfreich findet?
Oder ob ihr eher geteilter Meinung seid?
Denn ein Phänomen, das mir immer wieder auffällt ist die schnelle Gruppenbildung.
Manchmal egal ob der Ersteller eines Threads oder manche User, welche kommentieren, kaum scheiden sich in Sachen Meinungen die Geister gehen geschlossene Gruppen auf einen los.
Geht es um Threadersteller, die Hilfe suchten, musste ich auch schon oft feststellen, dass die Anliegen dieser schnell in den Hintergrund geraten. Manchmal werden sogar eigene Negativerfahrungen auf ähnliche Szenarien übergestülpt und Schubladen aufgemacht, die mit den gegebenen Sachverhalt nichts zu tun haben.

Was denkt ihr?
 

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TomTurbo

Aktives Mitglied
Ja, ich finde das hilfreich, obwohl ich schon auch die Nachteile sehe.

Bei einer professionellen Therapie/Beratung lernt der "Helfer", seine persönlichen Probleme hintanzustellen. Auf Hilferuf ist das nicht gegeben. Oft verarbeiten die "Helfer" eigentlich ihre eigenen Probleme.
 

_Alpha_

Aktives Mitglied
Mich würde mal eure Meinung interessieren ob ihr den Austausch in Foren wie diesen hilfreich findet?
Oder ob ihr eher geteilter Meinung seid?
Denn ein Phänomen, das mir immer wieder auffällt ist die schnelle Gruppenbildung.
Manchmal egal ob der Ersteller eines Threads oder manche User, welche kommentieren, kaum scheiden sich in Sachen Meinungen die Geister gehen geschlossene Gruppen auf einen los.
Geht es um Threadersteller, die Hilfe suchten, musste ich auch schon oft feststellen, dass die Anliegen dieser schnell in den Hintergrund geraten. Manchmal werden sogar eigene Negativerfahrungen auf ähnliche Szenarien übergestülpt und Schubladen aufgemacht, die mit den gegebenen Sachverhalt nichts zu tun haben.

Was denkt ihr?
Es gibt empirische Nachweise, dass soziale Unterstützung die Entwicklung und den Verlauf psychischer Störungen maßgeblich beeinflussen kann (positiv und negativ). Also ja, solche Foren können hilfreich sein, wenn...

...hier nicht so viele schädliche Mitglieder ihr Unwesen treiben. Egal was mal von der "Norm" abweicht, mir ist aufgefallen dass hier oft viel schief läuft. Es wird:

-häufig massiv verurteilt
-beleidigend und verletzend geantwortet
-sich lustig gemacht
-gar nicht auf die Frage eingegangen
-Halbwissen verbreitet

Und das leider immer von denselben. Und gerade in einem Forum wie diesem hätte ich mit mehr Toleranz und weniger Stereotypisierung gerechnet. Aber die lautesten Stimmen hier haben zumeist von psychischen Störungen und den Mechanismen dahinter die wenigste Ahnung. "Laien" halt.
Es werden Meinungen aufgedrängt, es wird genormt und bestimmte Anliegen als "abnormal" oder seltsam betitelt. Wird darauf hingewiesen heißt es "man müsse auch die Wahrheit hören können, auch wenn sie hart ist" (wobei das fairerweise bei manchen Hilfesuchenden auch wirklich angemessen ist)

Ich gebe selber zu manchmal unseriöse und viel zu emotionale Antworten zu geben. Aber Selbstreflektion wird hier bei vielen vergebens gesucht. Alles was von der selbst postulierten Weltanschauung abweicht wird konsequent niedergemacht und als "nicht normal" bezeichnet.
Ich vermute einfach mal, dass hier viele noch nicht so wirklich in einer toleranten Welt angekommen sind, warum auch immer.

Wer gerne mehr über Stereotype, Vorurteile und die Vermeidung dieser erfahren möchte, kann sich gerne bei mir melden.

Mein Fazit: Wenn die richtigen Leute antworten, dann kann dieses Forum hilfreich sein :)
 
J

Jessica223

Gast
Es gibt empirische Nachweise, dass soziale Unterstützung die Entwicklung und den Verlauf psychischer Störungen maßgeblich beeinflussen kann (positiv und negativ). Also ja, solche Foren können hilfreich sein, wenn...

...hier nicht so viele schädliche Mitglieder ihr Unwesen treiben. Egal was mal von der "Norm" abweicht, mir ist aufgefallen dass hier oft viel schief läuft. Es wird:

-häufig massiv verurteilt
-beleidigend und verletzend geantwortet
-sich lustig gemacht
-gar nicht auf die Frage eingegangen
-Halbwissen verbreitet

Und das leider immer von denselben. Und gerade in einem Forum wie diesem hätte ich mit mehr Toleranz und weniger Stereotypisierung gerechnet. Aber die lautesten Stimmen hier haben zumeist von psychischen Störungen und den Mechanismen dahinter die wenigste Ahnung. "Laien" halt.
Es werden Meinungen aufgedrängt, es wird genormt und bestimmte Anliegen als "abnormal" oder seltsam betitelt. Wird darauf hingewiesen heißt es "man müsse auch die Wahrheit hören können, auch wenn sie hart ist" (wobei das fairerweise bei manchen Hilfesuchenden auch wirklich angemessen ist)

Ich gebe selber zu manchmal unseriöse und viel zu emotionale Antworten zu geben. Aber Selbstreflektion wird hier bei vielen vergebens gesucht. Alles was von der selbst postulierten Weltanschauung abweicht wird konsequent niedergemacht und als "nicht normal" bezeichnet.
Ich vermute einfach mal, dass hier viele noch nicht so wirklich in einer toleranten Welt angekommen sind, warum auch immer.

Wer gerne mehr über Stereotype, Vorurteile und die Vermeidung dieser erfahren möchte, kann sich gerne bei mir melden.

Mein Fazit: Wenn die richtigen Leute antworten, dann kann dieses Forum hilfreich sein :)
Ja stimme ich dir voll und ganz zu.
Soziale Unterstützung hat einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden, die Genesung sowie den Verlauf psychischer Erkrankungen usw.

Ja, das ist mir hier auch schon an mehreren Stellen aufgefallen. Aber auch allgemein, dass gerne mal schnell verurteilt wird.
Beispielsweise negative Erfahrungen mit Therapeuten. Sagt man, dass man Psychologie studiert, kommen gleich solche, die sagen wie schlecht sie diese Berufsgruppe finden, vergessen dabei aber, dass der andere User nicht ihr Therapeut ist. Oder besser gesagt einer ist nicht wie alle anderen.

Oder auch wie manche andere Hilfesuchenden beleidigt werden und solche Kommentare gelöscht werden müssen.
Ich kann mir vorstellen, dass sich da manche im Nachhinein schlechter fühlen als vorher.
 

Werwiewas

Aktives Mitglied
-häufig massiv verurteilt
-beleidigend und verletzend geantwortet
-sich lustig gemacht
-gar nicht auf die Frage eingegangen
-Halbwissen verbreitet

Und das leider immer von denselben.
Ich finde dein Posting insgesamt toll, aber das ist ein bisschen überzogen. Extreme Meinungen, eben zB Verurteilungen und Anklagen kriegen meistens dann auch entsprechenden Gegenwind, das gleicht sich meistens aus.

Beim „sich lustig machen“ fühl ich mich ein bisschen angesprochen, aber das mach ich bei sehr sensiblen Themen nicht. Ich glaube, ich kann ganz gut einschätzen, wo ein bisschen Sarkasmus angebracht ist und wo nicht. Aber auch wenn ich das denke, könnte es natürlich ganz anders angekommen sein.

Aus Sicht einer verunsicherten Person, die hier eine Frage stellt, finde ich auch vieles, was so geschrieben wird, sehr hart, aber „beleidigend und verletzend“ doch eher selten. Kuschelkurs bringt auch nicht weiter. Aber ja, manchmal werden die TEs schon ganz schön angegangen.

Dass threads oft in einen Hickhack ausarten, der gar nichts mehr mit der Frage und den Fragestellern zu tun hat, nervt mich auch. Da können die paar Moderatoren gar nicht nachkommen, aber es könnte sicher helfen, sowas als offtopic zu melden.

Und manche schreiben halt immer wieder dasselbe, ist doch auch ok. Kann man ja ignorieren.
 

_Alpha_

Aktives Mitglied
Ja stimme ich dir voll und ganz zu.
Soziale Unterstützung hat einen großen Einfluss auf unser Wohlbefinden, die Genesung sowie den Verlauf psychischer Erkrankungen usw.

Ja, das ist mir hier auch schon an mehreren Stellen aufgefallen. Aber auch allgemein, dass gerne mal schnell verurteilt wird.
Beispielsweise negative Erfahrungen mit Therapeuten. Sagt man, dass man Psychologie studiert, kommen gleich solche, die sagen wie schlecht sie diese Berufsgruppe finden, vergessen dabei aber, dass der andere User nicht ihr Therapeut ist. Oder besser gesagt einer ist nicht wie alle anderen.

Oder auch wie manche andere Hilfesuchenden beleidigt werden und solche Kommentare gelöscht werden müssen.
Ich kann mir vorstellen, dass sich da manche im Nachhinein schlechter fühlen als vorher.
Ich studiere Psychologie, mir hat hier bisher noch nie jemand was schlechtes über diese Berufsgruppe erzählt
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

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