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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Laienhilfe wirklich hilfreich?

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Für weitere Antworten geschlossen.
Wenn es um sensible Themen geht, dann würde ich jedem empfehlen Finger weg von solchen Foren.
Lieber die Telefon Seelsorge kontaktieren. Geht auch per Email.
Dort sind Laien, die aber speziell geschult sind und die egal ob eine Gruppe einen verstehen würde oder nicht individuell und sensibel auf den Hilfesuchenden eingehen.
Viel viel besser und hilfreicher.
Als in Foren wo keine klare Verhsltensstruktur gegeben ist, jeder ein Einzelkämpfer und Sensibilität für gewisse Signale stark von Sympathie und Antipathie geprägt ist.

Im professionellen Kontext spielt es auch keine Rolle ob man persönlich der Meinung des Hilfesuchenden ist. Es geht nicht um die persönliche Meinung, sondern um den anderen und Hilfestellungen in Bezug auf dessen Anliegen.
Hier kann man das nicht erwarten.

Daher, sensible Themen, vor allem wenn man Borderline, Traumafolgeerkrankungrn oder andere psychische Krankheiten hat, die gewisse Mechanismen triggern können, zum Selbstschutz würde ich nicht empfehlen sich in Foren das Herz auszuschalten. Sondern eher bei Laien, Telefonseelsorge als Beispiel, die die nötige Sensibilität und das entsprechende Einfühlungsvermögen besitzen, den Hilfesuchenden in den Mittelpunkt zu stellen, statt ihre Sympathie für dessen Meinung oder Unterstellungen und persönliche Angriffe.
Und das haben hier ja viele berichtet, dass es gleich negativ ausartet.
Und das gilt nicht nur für dieses Forum, sondern auch für viele andere.
Nicht hilfreich. Vor allem, wenn keine stärkende und aufbauende Community zu erkennen ist.


Das ist doch alles bekannt. Hier gibt es aber trotzdem Menchen, die sehr gut schreiben und anderen helfen wollen und das auch können.
 
Wenn es um sensible Themen geht, dann würde ich jedem empfehlen Finger weg von solchen Foren.
Lieber die Telefon Seelsorge kontaktieren. Geht auch per Email.
Dort sind Laien, die aber speziell geschult sind und die egal ob eine Gruppe einen verstehen würde oder nicht individuell und sensibel auf den Hilfesuchenden eingehen.
Viel viel besser und hilfreicher.
Als in Foren wo keine klare Verhsltensstruktur gegeben ist, jeder ein Einzelkämpfer und Sensibilität für gewisse Signale stark von Sympathie und Antipathie geprägt ist.

Im professionellen Kontext spielt es auch keine Rolle ob man persönlich der Meinung des Hilfesuchenden ist. Es geht nicht um die persönliche Meinung, sondern um den anderen und Hilfestellungen in Bezug auf dessen Anliegen.
Hier kann man das nicht erwarten.

Daher, sensible Themen, vor allem wenn man Borderline, Traumafolgeerkrankungrn oder andere psychische Krankheiten hat, die gewisse Mechanismen triggern können, zum Selbstschutz würde ich nicht empfehlen sich in Foren das Herz auszuschalten. Sondern eher bei Laien, Telefonseelsorge als Beispiel, die die nötige Sensibilität und das entsprechende Einfühlungsvermögen besitzen, den Hilfesuchenden in den Mittelpunkt zu stellen, statt ihre Sympathie für dessen Meinung oder Unterstellungen und persönliche Angriffe.
Und das haben hier ja viele berichtet, dass es gleich negativ ausartet.
Und das gilt nicht nur für dieses Forum, sondern auch für viele andere.
Nicht hilfreich. Vor allem, wenn keine stärkende und aufbauende Community zu erkennen ist.
Mich wundert das immer wieder ganz besonders. Normal sollten Betroffene solidarischer und empathischer sein als Außenstehende. Meistens ists aber genau andersrum.
 
Mich wundert das immer wieder ganz besonders. Normal sollten Betroffene solidarischer und empathischer sein als Außenstehende. Meistens ists aber genau andersrum.

Zwischen Betroffenen sehe ich eher das Problem, dass die Symptome chronisch werden, weil man es eher vorzieht sich gegenseitig in der Opferrolle zu bestätigen und die Betroffenen, die es schafften rauszukommen aus den Problemen, verstoßen und teilweise verachtet werden, weil sie es wagten das ewige Mantra von "Alles ist schlecht und ich kann nix dran ändern" zu hinterfragen.
 
Mich wundert das immer wieder ganz besonders. Normal sollten Betroffene solidarischer und empathischer sein als Außenstehende. Meistens ists aber genau andersrum.

Ja, das kann ich aber auch privat bestätigen. Dass besonders solche, die traumatisiert wurden mit anderen ebenfalls Traumatisierten wenig verständnisvoll oder empathisch umgehen.
Aber was will man machen?
Es ist einfach sehr schade.
 
Auch hier läuft leider viel Mist ab. Es menschelt halt. Ich empfinde es nicht schlimmer als anderswo (ob im Netz oder der Realität). Aber ich habe auch keinen konkreten Plan, wie es besser laufen könnte, denn das Setting und die Regeln hier empfinde ich als sinnvoll.

Ja, Regeln sind gut. Doch wie ich hier schon mehrfach gelesen habe, halten sich viele nicht daran. Siehe Beleidigungen oder Unterstellungen. Projektion persönlicher Negativerfahrungen etc.
Es gibt da beispielsweise auf Facebook Communities hinsichtlich Bingen Eutingen als Beispiel, wo jeder den anderen aufbaut. Dort habe ich noch nie Beleidigungen gelesen.
Und die Meinungen oder Anliegen gehen durchaus auseinander.
Und dennoch schaffen es die Mitglieder jeden positiv zu bestärken, aufzubauen und mit Empathie zu begegnen.
Gleichwertig Betroffene schildern ihre Erfahrungen und da kommt niemand und lehnt anderweitige Meinungen ab.
So etwas ist tatsächlich hilfreich. Im Laiensektor.
Doch bei vielen solcher Foren wie diesem hier hat man das Gefühl, dass man sich schon darauf einstellen muss verurteilt oder beleidigt zu werden.
Auch der Umgang per PN. Da reden die User nicht mit einander, nein die angreiffige Haltung aus dem Thread geht mit in den persönlichen Bereich. Hinter den Kulissen.
Dass das nicht hilfreich ist,kann s ich jeder denken.

Also warum kriegen andere das hin was Foren wie dieses und andere nicht schaffen?
 
Und das gilt nicht nur für dieses Forum, sondern auch für viele andere.
Nicht hilfreich. Vor allem, wenn keine stärkende und aufbauende Community zu erkennen ist.
Ich hab mich bei deinen Worten gefragt: Gibt es das überhaupt? Willst du nicht vielleicht ein wenig zu viel? Ich mein, ist das nicht überall so? Ich hatte auch ein wenig die Erwartung oder eher Hoffnung, dass es hier vielleicht ein wenig "ruhiger" sein könnte als woanders, aber ich glaube das war etwas naiv.

Wie gesagt, es gibt einige für mich sympathische Menschen hier, aber ich schätze, das ist jetzt nichts Besonderes.

Ich weiss auch nicht ob ich jetzt die ganze Community an den paar "lauten Leutchen" beurteilen würde.

Deinen Ärger kann ich etwas nachvollziehen und kann mir vorstellen, dass wenn man mit einem Problem hierherkommt und dann nicht den Umgang bekommt, den man sich erhofft hat, super deprimierend sein muss. Zumindest konntest du das jetzt ja etwas loswerden und du sagts ja auch, vielleicht wär da auch eher die Telefonseelsorge der bessere Ansprechpartner.

Ich mein, all das Schreiben hier wird das Forum denke ich nichts verändern. Ich weiss auch nicht ob ein "Polizeistaat" die Lösung wäre. Ich merke grad selbst, dass das echt Zeit und Energie kostet hier den Bedürfnissen von all den unterschiedlichen Nutzern gerecht zu werden. Von dieser Seite muss ich sagen, toll, dass es Leute gibt, die das überhaupt machen auch wenn´s sicher Verbesserungsmöglichkeiten gäbe. Ich hätte da eher weniger Bock drauf.

Sonst sag ich eigentlich ja auch, zu kritisieren ist immer leichter und hier hab ich es selbst getan..

Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, es tut mir Leid, dass du diese negativen Erfahrungen gemacht hast und ich hoffe, du kannst damit irgendwann deinen Frieden machen.
 
Wenn es um sensible Themen geht, dann würde ich jedem empfehlen Finger weg von solchen Foren.
Lieber die Telefon Seelsorge kontaktieren. Geht auch per Email.
Dort sind Laien, die aber speziell geschult sind und die egal ob eine Gruppe einen verstehen würde oder nicht individuell und sensibel auf den Hilfesuchenden eingehen.
Viel viel besser und hilfreicher.
Nein, das würde ich nicht pauschalisieren.^^
Ich finde es überhaupt wenig hilfreich - ehrlich gesagt gar polemisch und alles andere als professionell - Forum und Telefonseelsorge (die beide ihre Pros und Cons haben) gegeneinander auszuspielen. Das ist ein Kampf gegen Windmühlen.
 
Du bist nicht damit einverstanden, wie sich Jessica in dem anderen Thread verhalten hat, wenn ich das richtig verstehe. Ich frage mich gerade, wenn du dich im anderen Thread so verhalten hättest, wie du es hier gerade gegenüber Jessica machst, denkst du, du wärst erfolgreicher gewesen als sie?

Kann man nicht auch anerkennen, dass sie sich bemüht hat, dass sie helfen wollte? Dass sie in der Situation an ihre Limits gekommen ist und keine Werkzeuge hatte, das ganze aufzulösen? Dass vielleicht genau das, was du als "besserwisserisch" bezeichnest eben auch ein Schutz sein kann?


An der Stelle stimme ich Jessica zu. Das ist einfach das Problem mit Foren wie diesen - gegenüber zum Beispiel Selbsthilfegruppen. Da bemüht sich jeder, bei sich selbst zu bleiben. Was habe ich wahrgenommen, was hat das mit mir gemacht, wie geht es mir?

Im HR kommen ständig Aussagen wie "du musst, du hast, du sollst, du darfst nicht, du kannst nicht."

Ich frage mich, worum es dir gerade geht, Berdine. Was willst du erreichen?


Was bringt jetzt diese Diskussion hier? Du bist nicht der Mediator, du bist nicht der Moderator. Ich habe eine Meinung dazu, wie dieser andere Thread gelaufen ist und ich muss mir hier von niemanden irgendwas einreden lassen.

Gut gemeint, aber deine "Hilfe" ist von mir nicht erwünscht.
 
Das würde mich auch mal interessieren. Sind hier Admins/Mods die Ahnung etwas Ahnung von der Materie haben oder sind das auch "nur Laien"?
Andererseits ist es halt ein Internetforum auf freiwilliger Basis. Steht ja auch in den Regeln dass die Antworten nicht professionell sind.

Ich kann sonst nur empfehlen sich bzgl. psychischer Störungen einzulesen oder schlau zu machen, wenn man sich unsicher ist. Das ICD-10 und DSM-V sind im Internet frei verfügbar.

Falls es wen interessiert, könnte ich auch mal einen kleinen Übersichts-Thread zur besseren Reaktion bei evtl. Störungen erstellen.

Weiterhin geht es nicht darum hier Laientherapie zu betreiben, aber ein gewisses Grundverständnis schadet nicht.
Denn die Reaktionen mancher TEs die andere User evtl. aufregen sind oft ein Teil der Störung, und das sollte berücksichtigt werden.

Ich denke nicht, dass die meisten Mods oder Administratoren sich mit der Materie auskennen, sondern Laien sind.
Aber ich stimme dir zu, es kann nicht schaden sich selbst als Laie, wenn Störungsbilder ins Spiel kommen, über eben diese zu informieren.

Denn, was ich eben oft erlebt habe ist, dass da keine Rücksicht genommen wird.
Wohl gemerkt das Beispiel mit dem Borderline Betroffenen von dem ich hier als Beispiel erzählte.
Das war im Psychotherapie Forum.
Da wurde nach der Manier vorgegangen Borderliner wind grundsätzlich Monster, die andere attackieren und nur manipulieren usw.
Auf das Anliegen des Te wurde gar nicht eingegangen sondern der Thread begann sofort mit Stigmatisierungen.
Dass sowas nicht hilfreich ist sollte sich jeder selbst denken können.
Da wird der Betroffene nicht als Individuum gesehen, sondern als einer gleich alle.

Somit geht es auch nicht um Ferndiagnose, sondern um ein besseres gegenseitiges Verständnis.
Angehörigen Betroffener von psychischen Erkrankungen wird oftmals auch geraten sich zu informieren. Oder werden je nachdem in die Therapie mit integriert. Vor allem wenn es darum geht, dass soziale Umfeld als Stütze zu mobilisieren. Weil dieses eben in der Therapie und auch Genesung negativ einwirken kann.
 
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