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Krypto und die Welt

Ich habe Festgeld angelegt, auf meinem Sparbuch kriege ich 0,75% Zinsen und ein bißchen Gold - daher beobachte ich ab und an mal den Preis. Das bewegt sich beim Kilo mal tausend runter, mal tausend rauf. ( Kilopreis um 34 - 35 Tausend ) Gold muß man langfristig sehen, weil es knapper wird und Krisen den Preis weiter hochtreiben.
 
Nur wenn der Staat weiß, wer Gold hat. Das ist aber nicht mehr so. Und seit es die Möglichkeit gibt kleinste Mengen zu kaufen - das war vorher auch nicht so - kann man das in einer Krise in jedem Land tauschen. Man sollte es natürlich nicht auf eine Bank legen.
 
Keine Anlage ist totsicher.
Deswegen streut man klugerweise ja.

Ich betone ja immer wieder Tagesgeld/Aktien/Gold/Immobilien/...
Die beste Sicherheit ist Vielfalt.

Darunter können auch Krypto Währungen fallen, wobei diese so spekulativ sind, dass ich nicht mehr als vielleicht 5% meines Geldes dort drin wissen wollen würde.

Gold in "Gold in kleinsten, tauschbaren Mengchen" ist garkein Problem, einfach Tafelgold - kann man Grammweise abbrechen 😉
 
Zitat Spoony;

Von Dir wissen sie es, seit spätestens jetzt

Wer von den Goldjungelchen kauft schon Gold in kleinsten, tauschbaren Mengchen, Du
---------------------------------------------------------------------------------------------------

Nein, Du weißt gar nichts.
Man muß es nicht im eigenen Haus lagern.
Kättest Du nicht gedacht......
 
Gold wird nicht alt und es rostet nicht. Also kann man es auch im Garten vergraben. Da kommt es ja auch irgendwo her.
Ich denke halt, daß Aktien, Sparguthaben oder auch dieses "neue Geld" durch einen Federstrich des Staates weg sein kann - ja sogar sicher irgendwann wegs ein wird. Ich gab ja einen Hinweis auf Zypern.
Und daher sollte man wirklich einen Teil seines Geldes in physische Dinge anlegen.
 
Na ja, diese Kryptowährungen sind schon extrem sicher - deswegen ja auch "Krypto". Um so einen kryptographischen Schlüssel zu knacken bzw. zu finden, braucht man wohl selbst mit Quantencomputer und Kram länger als das Universum überhaupt existiert. Bin da allerdings auch kein Experte, aber etwa so in dieser Art.

Meine kryptographischen Schlüssel, welche gewissermaßen meine Konten auf den Blockchains repräsentieren, habe ich nochmals verschlüsselt und aktuell auf meinem Handy, einem Netbook und auf Google Drive abgelegt. Gewissermaßen dreifach redundant und wird regelmäßig synchronisiert, wobei Google Drive selbst ja mindestens dreifach redundant ist.

In Summe: Ziemlich sicher.

Die jeweiligen Blockchains wiederum sind ja weltweit auf allen möglichen Computern verteilt. Wenn ich mal wieder einen PC mit größerer Festplatte habe, werde ich mir wohl selbst die eine oder andere Blockchain runterladen. Soll heißen, dass diese ganzen Blockchains rund um den Globus und schätzungsweise millionenfach redundant abgesichert sind. Das wiederum ist ja gerade der Charakter der Blockchain-Technologie, dass es eben keine zentrale Instanz gibt, die irgendwie einfach verschwinden oder korrumpiert werden kann.

Für den aus meiner Sicht unwahrscheinlichen Fall wiederum, dass die gesamte Weltwirtschaft zusammenbricht oder mit einer gigantischen EMP-Welle alle elektronischen Geräte und das Internet weggefegt werden, haben Leute mit Kryptos nicht unbedingt mehr als alle anderen verloren. Für den Fall mit dem EMP bspw., da könnte dir dein Bankangestellter ja auch nicht mehr sagen, wie dein Kontostand ist oder ob du überhaupt irgendwelche Aktien hast.
 
Ich glaube auch das Kryptos sicher in dem Sinne sind, dass vermutlich niemand den Code knackt und illegal Milliarden Einheiten erschaffen oder zerstören kann.

Dies Sicherheit sehe ich aber bei fast jeder Anlageform, niemand wird mehr Gold herbeizaubern 😉

Bemerkenswert by Kryptos ist, dass Kurse aber scheinbar leicht manipulierbar sind

Forscher haben Bitcoins von 2013 gefunden, die eine gefährliche Entwicklung zeigen - Business Insider Deutschland

Studie: Bitcoin-Kurs unterliegt Manipulation von Tradern - Business Insider Deutschland

Was Bitcoins und co Wert sind, kann keiner so recht sagen, wie will man das auch messen?
Wenn es morgen nur einen Verkäufer gibt und einen Käufer und die sich auf einen Preis von 3 cent einigen, dann sind Bitcoins 3 cent wert.
Bei Gold oder Aktien KANN das nicht geschehen, weil praktische Dinge dahinter stehen und nicht nur reine Erwartungen an eine möglichweise künftig nutzbare Währung.
 
Ich gebe zu, dass es schwierig ist, ein Krypto-Projekt angemessen/korrekt zu bewerten, was ja auch diese gigantischen Preisschwankungen erklärt. Persönlich würde ich das Ganze ja mit der Geburtsstunde des Internet vergleichen und den später daraus folgenden Anwendungen desselbigen, wobei das Internet eher ein Pubertierender ist und die Blockchain fast noch in der Krippe liegend. Nicht alle, aber viele der Krypto-Projekte sind noch im Konzeptstadium oder mitten in der Umsetzung. Vor der Erfindung und Massenadoptierung des Internet wusste ja auch niemand so recht, was man damit mal machen würde, oder was für eine Bedeutung und/oder Marktkapitalisierung Unternehmen/Unternehmungen wie Google, Facebook, Amazon, Youtube, Instagram, Twitter, etc., mal haben würden. So in etwa würde ich das mit "Krypto" und Blockchain sehen, wobei man es je nach Geschmack als "Add-on" zum Internet sehen kann, oder als "verbesserte Version des Internet".

Nehmen wir zur Veranschaulichung vielleicht noch einmal mein Lieblingsinvestment NEO, bzw. einen Artikel aus der PC-Welt dazu, wobei der Artikel nach den Maßstäben im "Kryptoland" wohl eher als alt bzw. oberflächlich zu sehen ist.

Je nach Kryptowährung steht also schon ein Wert dahinter, oder wie bei vielen Internetprojekten damals der Wert einer projizierten Zukunft. NEO hat hier als größtes chinesisches Blockchain-Projekt wiederum einen Sonderstatus, wenn man sich betrachtet, wie in China mit großen Internet-Unternehmungen umgegangen wird. So haben die Chinesen ja ihre eigenen, aber nicht minder großen Alternativen zu bspw. Google, Amazon und Facebook. Wenn man also ein wenig in die Zukunft projiziert, so könnte es sein, dass bspw. Ethereum auf der Weltbühne der "big player" sein wird, aber zumindest in China dann NEO.

Ganz allgemein würde ich sagen, dass es sich bei Krypto und Blockchain wie bei allen anderen technischen Neuerungen, wie bspw. einem Smartphone, verhält - die Leute spielen erst mal "wie wild" damit herum, bis sich dann alles auf ein gewisses "Normalniveau" einpendelt.
 
Was jetzt vielleicht noch mal Krypto als Zahlungsmittel betrifft, so ist das zwar recht übersichtlich, aber ich sehe da auch eine ganz interessante Entwicklungsmöglichkeit.

Nehmen wir bspw. Litecoin ("das Silber zum Gold einer Bitcoin"), es könnte aber auch irgendeine X-Coin sein, so sehe ich da durchaus das Potential zu einer Weltwährung - NICHT heute und nicht morgen, aber auch nicht außerhalb des Vorstellbaren bzw. des Möglichen.

Es wird ja heutzutage bereits umfangreich an sog. "Multi-Wallets" gearbeitet, mit denen du relativ unkompliziert zwischen verschiedenen Fiat-Währungen und/oder Kryptowährungen tauschen/wechseln kannst. Warum sollte ein "Weltbürger", wenn man sich denn als solcher versteht, aber Hunderte oder Tausende von Währungen haben wollen bzw. benötigen, wenn es eine einzige oder eine Handvoll auch tun? Und da kommt dann nicht zuletzt auch die Teilbarkeit einer Litecoin ins Spiel - angelegt darauf, dass sie sich in 100.000.000 "Light-Satoshis" fraktionieren lässt. Das heißt, dass grundsätzlich auch sog. "Micro-Payments" möglich sind, was sich aber beispielsweise mit einem Euro nicht bewerkstelligen lässt.

Bei einer breiten bzw. globalen Massenadoptierung ließen sich also eine Menge Papier, Metall, Plastik, Banken, Wechselstuben und was nicht alles "sparen". Und eine Weltwährung wäre spätestens in ihrem Endstadium wahrscheinlich stabiler als alles andere auf dieser Welt.

~~~

Ich meine, das meiste Geld ist ja ohnehin schon digital - warum dann nicht eine Währung mit einem "coolen Namen", die jeder gleichfalls unkompliziert nutzen kann? Ob nun in China, Deutschland, den USA, Venezuela oder Bangladesch.

~~~

So extrem viel Programmierung braucht es dazu heutzutage nicht mehr. Man kann eine schicke App mit einer schönen Benutzeroberfläche machen, die sich ultraleicht bedienen lässt. Und das wiederum kommt vielen Menschen zugute, die zwar ein Smartphone haben, aber kein Bankkonto haben bzw. haben können, weil das im Zweifel die Infrastruktur ihres Landes (noch) nicht zulässt.

In diesem Kontext dann eben auch die Kryptowährung OmiseGO ganz interessant.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei einer breiten bzw. globalen Massenadoptierung ließen sich also eine Menge Papier, Metall, Plastik, Banken, Wechselstuben und was nicht alles "sparen". Und eine Weltwährung wäre spätestens in ihrem Endstadium wahrscheinlich stabiler als alles andere auf dieser Welt.

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Ich meine, das meiste Geld ist ja ohnehin schon digital - warum dann nicht eine Währung mit einem "coolen Namen", die jeder gleichfalls unkompliziert nutzen kann? Ob nun in China, Deutschland, den USA, Venezuela oder Bangladesch.

Papier, Metall und Plastik usw kann ich doch heute schon sparen indem ich mit Kreditkarte zahle, oder per Handy. Lösungen wie Paypal sind auch lange schon vorhanden. In Asien und Afrika wird schon sehr intensiv mit Handy gezahlt.

Warum Kryptos? Weil der namen cooler ist? 😀

Der einzige echte Vorteil von Kryptos bleibt, dass Staaten sie nur bedingt kontrollieren können, also z.B. nichts nachdrucken können.
Das halte ich aber gleichzeitig für den größten Nachteil. Eine "stabile" Währung wie du sagst, wäre Gift für die Wirtschaft. Dann muss niemand mehr investieren um Zinsen zu erwirtschaften, die einer Inflation entgegenwirken. Sagt dir jeder Wirtschaftsökonom, dass eine leichte Inflation immer Ziel einer Währungspolitik sein sollte.

Ganz zu schweigen davon, dass Staaten sich niemals die Kontrolle über das Geld entreißen lassen. China macht es vor. Und wenn die EU Staaten nicht blöd sind, werden sie Kryptos verbieten noch bevor diese zum Euro konkurrenzfähig werden. Eine Währung die am Staat vorbei geht, von diesem nicht kontrolliert wird, öffnet jedem Betrug Tür und Tor.
 

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