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Krypto und die Welt

stand heute würde ich von cryptowährungen erstmal die finger lassen.

immer noch, obwohl manch einer vermuten würde, es handele sich um einen guten einstiegszeitpunkt.

solange der mögliche tether scam nicht endgültig geklärt ist kriegen mich keine fünf pferde dazu, mehr als ein paar groschen zu investieren.

wer nicht wagt der nichts gewinnt ist zwar immer gut, aber gilt für coins nur bedingt. diese sind einfach lotterie.


ponzi im grossen stil, sagen manche - und ich bin gewillt dem zuzustimmen.
 
stand heute würde ich von cryptowährungen erstmal die finger lassen.

immer noch, obwohl manch einer vermuten würde, es handele sich um einen guten einstiegszeitpunkt.

solange der mögliche tether scam nicht endgültig geklärt ist kriegen mich keine fünf pferde dazu, mehr als ein paar groschen zu investieren.

wer nicht wagt der nichts gewinnt ist zwar immer gut, aber gilt für coins nur bedingt. diese sind einfach lotterie.


ponzi im grossen stil, sagen manche - und ich bin gewillt dem zuzustimmen.

Ein guter Einstiegszeitpunkt ist niemals nur deswegen gegeben weil Kurse nach unten gegangen sind.

Nachdem nun Kryptos börslich gehandelt werden können, setzen nun Anleger auf den Verfall der Währung.
Es ist wie es oft mit Hypes ist:
Phase 1: Wenn noch kaum einer davon weiß, gibt es einige, die sich rechtzeitig kaufen und vom späteren Hype profitieren
Phase 2: Der Hype ist in aller Munde, die Kurse schießen durch die Decke und viele stehen am Rand und sagen sich "hätte ich nur investiert"
Phase 3: Die Kurse geben etwas nach weil viele Phase 1 Käufer ihre Gewinne mitnehmen und der kleine Verbraucher wittert seine Chance, kauft zum vermeintlich günstigen Preis
Phase 4: Phase 1 Käufer wittern ihre Chance und wetten auf fallende Kurse während Phase 3 Käufer nicht verstehen warum der Kurs weiter und weiter fällt
Phase 5: Die Blase ist geplatzt Bitcoins werden als digitales Schneeballsystem in den Medien zerfleischt und weltweit verkauft.

Das größte Problem vieler Anleger ist meiner Meinung nach, dass sie erst und nur investieren wenn etwas in aller Munde ist. Dann spielt auch der günstige Kurs keine Rolle, denn wenn 50% der Bitcoins von Kleininvestoren und Laien gekauft werden, ist ein Crash absehbar.
Warren Buffet hat das so schön beschrieben "Man soll verkaufen wenn Zittrige kaufen"

Zu Bitcoins bleibt nur die Hoffnung, dass sie mal verbreitetes Zahlungsmittel werden...
 
Hmm... "der Markt hat immer recht", würde ich sagen - ganz egal, was der Einzelne will oder nicht will.

Muss mich übrigens korrigieren. Hatte nicht in zwei Tagen einen Verlust von 50 %, sondern von etwa 35 %. Hatte mich da verrechnet. Allerdings, wie es so schön heißt, hat man keine Verluste und keine Gewinne, solange man nicht verkauft. Daher auch die "Strategie": HODL. Macht natürlich nur dann Sinn, wenn man davon ausgeht, dass das, in was man investiert hat, langfristig, bzw. auf Grundlage von Fundamentalanalyse, im Wert steigt. Dann macht es im Grunde keinen Unterschied, wann man einsteigt, obwohl es dennoch bessere und schlechtere Einstiegszeitpunkte gibt. Wichtiger sind die Einstiegs- und Ausstiegszeitpunkte aber eher bei kurfristigem Handel, nicht so sehr bei langfristigen Investments, insbesondere dann, wenn man davon ausgeht, dass die langfristigen Wertsteigerungen bei Weitem die Variabilität des Einstiegszeitpunkts übertreffen.

Im relativ jungen Kryptomarkt, wie in die Masse wahrnimmt, konnte man letztes Jahr 5x, 10x, 100x oder sogar 1.000x Gewinne machen, wenn man in das Richtige investiert hat. Da macht dann der richtige Zeitpunkt, wenn man früh genug dabei ist, keinen all zu großen Unterschied. Dass diese Gewinnraten in diesem Jahr bzw. zukünftig beibehalten werden können, halte ich für unwahrscheinlich, aber dennoch ist Einiges möglich. Natürlich ist das Ganze, vermutlich mehrheitlich, auch Zockerei, aber nicht nur.

Ich selbst bin zu einem relativ ungünstigen Zeitpunkt eingestiegen. Rein saisonal schon ein ungünstiger Einstiegszeitpunkt. Und wenn man sich den längerfristigen Chart - über 3 oder 6 Monate - anschaut, der spricht Bände. Ich fühlte mich aber irgendwie "gehetzt", war ungeduldig, wollte unbedingt "dabei sein". Also habe ich mir gesagt, geschi**en drauf, los jetzt. Nicht wirklich intelligent, aber so ist das jetzt nun mal.

Bei Krypto, Blockchain-Technologie und der damit einhergehenden Dezentralisierung sollte man verschiedene Aspekte be(tr)achten. Ohne jetzt auf Details einzugehen, sollte man mindestens zwischen 1) digitalen Zahlungsmitteln, 2) Entwicklerplattformen und 3) sog. "Utility Tokens" unterscheiden. Jedes hat aus meiner Sicht seine Daseinsberechtigung und seine ganz eigenen Charakteristika.

Wenn man sich die vielen Projekte mal näher betrachtet, dann schlackern einem wirklich die Ohren. Ich selbst bin von digitalen Zahlungsmitteln als Investment abgekommen (dank eurer "Beratung"). Da denke ich mir, dass das alles seinen Lauf nehmen wird - mit all seinen Innovationen und Hürden. Sehr viel interessanter und wichtiger finde ich die Entwicklerplattformen. Und mit "Utility Tokens" fange ich gar nicht erst an, weil das endlos werden würde. Bei allen Projekten ist eine Menge Innovation oder zumindest Dynamik, wobei man aber auch sagen muss, dass viele oder sehr viele dieser Projekte in zwei oder drei Jahren nicht mehr existieren werden. Dafür wird es aber dann zwischenzeitlich eine Menge neue Projekte geben.

Was Bitcoin betrifft, so bin ich darin nicht investiert, werde es vielleicht auch niemals sein. Wenn aber eine Bitcoin zum oder vor Ablauf des Jahres einen Wert von 30.000 USD erreicht, würde ich wahrscheinlich in Litecoin investieren.

So, wie es ist, bin ich aktuell in NEO (Entwicklerplattform) investiert. Viele würde das wahrscheinlich abschrecken, gerade "Kryptoliebhaber", weil NEO eine chinesische Entwicklerplattform ist, und die chinesische Regierung jüngst ja alle Kryptohandelsplätze und "ICOs" (Initial Coin Offering) "verbannt" hat. Gleichfalls arbeitet NEO im Zusammenhang einer "Smart Economy" wohl eng mit der chinesischen Regierung zusammen. Aus meiner Sicht ist das kein Nachteil, wenn "Kryptoland" und die Regierung zusammenarbeiten, weil das eventuell zukünftige Probleme von vornherein vermeidet. Abseits dessen hat NEO aktuell die achtgrößte Marktkapitalisierung im gesamten Kryptomarkt und aus meiner Sicht unter den Top 30 die größten Wachstumsmöglichkeiten überhaupt.

Weiters bin ich mit einer kleineren Position noch in Theta Token investiert (hatte ich wohl schon erwähnt?). Wenn "die Jungs" das tatsächlich "rocken" und gewissermaßen ein "dezentralisiertes YouTube 2.0" auf die Beine stellen, wird das Projekt wahrscheinlich an Wert gewinnen. Ist sicherlich nicht das innovativste Projekt, aber sowas muss man auch erst mal in Angriff nehmen und bewerkstelligen. Ein Vorteil könnte sein, dass einer der Mitgründer von YouTube zum Beraterteam gehört.

"Krypto" ist nicht nur eine Idee, sondern eine Bewegung, die aus meiner Sicht und am Ende des Tages Vieles auf dieser Welt transparenter, einfacher, effizienter, besser und nicht zuletzt auch gerechter machen kann. Dass man damit auch zocken bzw. darin investieren kann, ist aus meiner Sicht nicht der wichtigste Punkt.

Alles andere bleibt abzuwarten.
 
Macht natürlich nur dann Sinn, wenn man davon ausgeht, dass das, in was man investiert hat, langfristig, bzw. auf Grundlage von Fundamentalanalyse, im Wert steigt.

auf basis einer fundamentalanalyse in crypto einsteigen, danke für den lacher zur späten stunde :-D


in neo hättest du vor ein paar monaten reingemusst, war damals ein offenes geheimnis, dass dort grosse namen in china hinterstehen, hiess ja nicht umsonst recht fix "chinesisches ethereum".

momentan würde ich allerhöchstens in ripple oder in int (chinesisches iota, sagt man. auch dort stehen grosse namen und firmen hinter, angeblich) "ernsthaft" investieren. oder in absolute pennystocks (0,00x und tiefer) und zocken, dann aber nur für ein paar hundert.


ich glaube allerdings daran, dass das jahr 2018 ganz übel laufen wird für jeden, der aktuell einsteigt.

der Markt hat immer recht

hat man im nemax ja gesehen!


ich wünsche dir persönlich, dass du nur mit ein paar k, maximal, dabei bist.
 
Hmm, ich kann das natürlich nicht wissen, aber wie so viele wage ich einfach mal eine Projektion, und zwar die, dass der gesamte Kryptomarkt zum Ende des Jahres (mindestens) eine Billion USD Marktkapitalisierung haben wird, und NEO (mindestens) 300 USD wert sein wird.

Aktuell sieht es so aus.
 
Ich denke, dass es falsch ist mit Werkzeugen und Ideen der Aktienanalyse an Kryptowährungen dran zu gehen.

Anleger, die mit Hilfe von fundamentalen Unternehmensdaten versuchen den fairen Wert eines Unternehmens zu bestimmen und dann auf dieser Grundlage ihre Investitionsentscheidung treffen, betreiben Fundamentalanalyse. Bei einer Währung ist keine solche Analyse möglich, es stehen schließlich keine Gewinne oder Unternehmensdaten gegenüber. Währungen sind eher wie Rohstoffe oder Gold. Es gibt bei Bitcoins keine Fundamentaldaten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Fundamentalanalyse

Der Grundgedanke hinter der Strategie des Buy and hold ist, einerseits im Sinne der Portfoliotheorie eine sinnvolle Streuung der Anlagen vorzunehmen, jedoch auf den Versuch zu verzichten, durch Umschichtung des Portfolios einen Zusatzertrag zu erwirtschaften (z. B. durch Stock Picking). Man hält einfach den breiten Markt. Im langfristigen Mittel liegt die Gewinnerwartung von Aktien irgendwo im Bereich zwischen 6% und 10%, Buy and hold macht Sinn um diese Rendite abzufischen.
Bei Kryptos kann man eine solche Rendite aber nicht einmal abschätzen, geschweigedenn überhaupt von einer sicheren positiven Tendenz ausgehen.

Aber selbst wer an die digitale Währung glaubt: Im Sinne von Buy and hold können Cryptos nur Sinn machen wenn man sie als Beimischung zu einem Depot nutzt, sprich z.B. 50% Aktien, 30% Anleihen, 15% Immobilien, 5% Cryptos.
 
Wie bereits gesagt, aus meiner Sicht sind Kryptowährungen wie Bitcoin (Core) und Co. auch fast schon überholt. Die neue Generation von Kryptowährungen ist eher mit der Lösung von "Realweltproblemen" und "dApps" (dezentralisierten Applikationen) befasst.

Bitcoin (Core) genießt zumindest in der "Bitcoin-Community" so einen hohen Stand und Evaluierung, weil es gewissermaßen der Inkubator für alle nachfolgenden Kryptowährungen/Blockchain-Projekte war. Im Grunde ließe sich aber jede Kryptowährung als digitales Zahlungsmittel einsetzen, wenn nicht sogar besser als Bitcoin (Core). Beispielsweise ist Litecoin technisch um Einiges voraus.

Wenn man sich nun die Top 9 der Kryptowährungen betrachtet (mehr passten auf meinen Screenshot nicht drauf), wird man feststellen, dass Kryptowährungen als Zahlungsmittel nicht überwiegen, also nicht mal den Anschein erwecken, als könnte oder sollte man sie als Zahlungsmittel verwenden. Dennoch findet eine Evaluierung statt. Zukünftig und fundamental wird die Evaluierung mehr und mehr auf Grundlage dessen stattfinden, wie gut die Technologie ist, welche Probleme in Angriff genommen werden, und "was es der Welt bringt".

Im Gegensatz zu vielen anderen Kryptowährungen hat NEO eine sehr solide Wertproposition und es werden auch bereits die ersten dApps entwickelt. Aktuell hat einzig Ethereum eine größere Reichweite, wobei vielen Ethereum wohl nur durch den fragwürdigen Ruhm bekannt ist, dass die "Crypto Kitties" zumindest vorübergehend das gesamte System lahmgelegt haben. Daran wird gearbeitet. NEO hat aber jetzt schon im Vergleich zu Ethereum, etwa 15 Transaktionen pro Sekunde, eine Skalierbarkeit von 1.000 Transaktionen pro Sekunde. Na ja, ich bin darin investiert. Daher interesse ich mich wohl etwas mehr dafür.

Ganz allgemein hat Blockchain das Potential, verschiedenste Prozesse im Bereich der Politik, der Wirtschaft, des Gesundheitswesens, Finanzwesens, Versicherungswesens, etc., sehr viel effizienter zu gestalten. Das bedeutet mindestens eine Ersparnis von Zeit und Ressourcen für die Menschen. Die Effekte und Anwendungsmöglichkeiten gehen aber noch sehr viel weiter. Und weil die Blockchchain(s) wie auch das Internet global ist/sind, wird auch dieses Mal der Effekt global sein.

~~~

Nur, weil es gerade in meinen E-Mails aufgepoppt ist und in den Kontext passt: TE-FOOD.

Ein Blockchain-Projekt, welches danach bestrebt ist, die Qualität von Lebensmitteln zu sichern und gleichfalls eine Menge lebensmittelbedingte Krankheiten und Tote zu vermeiden. Ein Token kostet 5 Cent und kann ab dem 22. Februar erworben werden. Aus meiner Sicht ein Projekt, in das man durchaus einen zumindest geringen Betrag investieren kann.

~~~

Ja, noch die Internetseite von TE-FOOD selbst, und die zum ICO.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmm, ich kann das natürlich nicht wissen, aber wie so viele wage ich einfach mal eine Projektion, und zwar die, dass der gesamte Kryptomarkt zum Ende des Jahres (mindestens) eine Billion USD Marktkapitalisierung haben wird, und NEO (mindestens) 300 USD wert sein wird.

Aktuell sieht es so aus.



in die grossen werte würde ich aus prinzip nicht investieren.

die market cap war letzte nacht übrigens lockere 100mrd tiefer - diese prognosen kenne ich zwar auch, KEINER weiss da irgendwas. es gibt gründe daran zu glauben und gründe daran zu zweifeln.

aber gehen wir mal davon aus, dass der markt weiter nach norden geht (weiter ist gut ... zuletzt ging es ja eher drunter und drüber), und sagen wir BTC wieder verdoppelt (auf 20 und höher). klar, dann wird neo wohl auch auf 300 gehen (war ja schon bei 150+)

zeitgleich werden aber kleine, noch unterbewertete coins nicht 100% sondern 1000%e prozent rausschlagen. das konnte man ja letzten sommer sehr gut sehen, während bitcoin und eth halt ihre 1000 gemacht haben haben da coins wie neo (und da gibts dutzende die ähnlich performt haben) halt das 10fache rausgeholt.

das risiko im cryptomarkt ist IMMENS. da gehe ich persönlich lieber in coins, welche noch sehr niedrig stehen, aber dabei vielversprechend sind.

entwickelt sich der markt gut, werden diese coins steigen. und zwar deutlich stärker als die eher schon etablierten. entwickelt sich der markt nicht gut, dann ist es fast egal worin man investiert, kohle ist überall "weg"


tefood schaue ich mir mal an. denn solche icos meinte ich.
 
Stimme zu. Vielleicht ist IOStoken (IOST) ein guter Tipp. Ich selbst bin aber eher ein konservativer Anleger. Insofern, und wenn der Markt jetzt mächtig nach unten geht und irgendwann einen halbwegs soliden Reverspunkt aufzeigt, würde ich mein verbliebenes Kapital in ICON investerieren.

Schöner wäre es natürlich, wenn der Markt denn nun mal wissen würde, was er eigentlich möchte.
 

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