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Kostenaufteilung Partnerschaft

Ich finde das Kommentar "Entenklemmer" echt nice *lach 😆😎

Wenn das schon am Anfang genau aufgerechnet wird und man auch bei extremen Überschußverdienst... am meisten Angst hat "zu viel" zu zahlen... sollte man es lassen in einer Partnerschaft und zusammen zu leben.
Es muß ja nicht vom ersten Tag an alles in einen Topf geworfen werden aber wenn einer soviel weniger Hat... würde ich mich schäbig fühlen, nicht einen größeren Anteil der Miete und der laufenden Kosten zu tragen.

Entweder paßt die ganze Beziehung nicht... oder ist auch keinesfalls ernsthaft.
Was ist denn wenn jemand krank wird, arbeitslos, schwanger ?

Ganz wichtig nochmal über das Leben zu reden... vorher.
Wohin man möchte, was einem wichtig ist... etc.
 
Für mich klingt es so, dass du es gut finden würdest, wenn Frau dich ausnimmt.

Kein Wunder, dass die heutige Jugend (Frauen) stink faul ist... schauen zu viel Hollywood. Statt zu arbeiten, wollen sie den ganzen Tag ihre Visage aufpolieren und wollen wöchentlich 200€ Taschengeld aber arbeiten nein danke.. und nein ich habe es mir nicht ausgedacht, sondern kenne so einige Beispiel. Das hat dann nichts mehr mit Liebe zu tun 😉
Keine Ahnung, in welchem Milieu du unterwegs bist, ich sehe eher junge Frauen, denen ihre Ausbildung sehr wichtig ist, weil sie eben nicht von Männern abhängig sein wollen.

Liebe TE, hast du deine Wohnung womöglich schon gekündigt?
 
Wenn er 2900 hat, bleiben ihm dann noch knapp 2500, ihr aber nur noch knapp 400 Euro. Und wie wird dann weiter gerechnet, wer zahlt Lebensmittel, Versicherungen etc? Irgendwo muss es ja anteilig am Gehalt berechnet werden.
Wie ist das im Urlaub? Dafür dürfte die TE kein Geld mehr haben. Das ist kein Zusammenleben.
@TE: Will Dein Freund dann alleine oder mit Freunden in den Urlaub fahren? Mit 300€ im Monat kommst Du nicht weit. Das wir sehr stressig, falls Ihr beiden wirklich zusammenziehen solltet.
 
Das andere ist das andere.
Ich würde es seltsam finden und ehrlich gesagt nicht mitmachen, wenn meine Partnerin 430 EUR alleine zahlt und zieht mit mir zusammen und will dann plötzlich 200 EUR bezahlen, während ich die anderen 800 EUR zahlen soll. Alleine weil ich mehr verdiene. Das kann man mal machen, aber als Dauerzustand hätte ich keine Lust drauf.
Denk mal weiter. Willst Du, dass Deine Partnerin den gleichen Lebensstil führen soll wie Du? Oder möchtest Du lieber ohne sie auf die Malediven fliegen, weil sie sich das nicht leisten kann?
 
Für mich hängt es von unterschiedlichen Faktoren ab, ob ich auch eine 50:50-Lösung möchte oder ob ich eine prozentuale Verteilung der Kosten will.

Wenn ich mit dem Freund zum Beispiel erst 2-3 Monate zusammen bin und man sich entschließt, zusammenzuziehen, dann möchte ich mich so früh in der Beziehung nicht so viel mehr an den Kosten beteiligen müssen.

Es kommt meiner Meinung nach auch darauf an, warum du, liebe TE, nur noch 800 Euro verdienst. Wenn es daran liegt, dass du keine Lust hast mehr zu arbeiten, weil den Freund ja mehr verdient, dann würde ich mich schon ausgenutzt und ausgenommen fühlen. Wenn es daran liegt, dass du krank bist oder dass du gerade in der Ausbildung bist, dann fühle ich mich als Partner schon verpflichtet den großen Teil der Kosten zu übernehmen.

Ohne weitere Details zu kennen kann ich selber gar nicht sagen, ob ich zu einer 50:50-Lösung oder zu einer gehaltsabhängigen Lösung tendiere.
 
50-50 hört sich so an, als wenn beide Hauptmieter sein sollten.
Wenn beide Hauptmieter sind, schulden beide die Miete, insgesamt bekommt der Vermieter sie aber (egal von wem) nur einmal.
Als Mit-Hauptmieterin könntest Du im Zweifelsfall keine 1000 Euro aufbringen, da Du weniger verdienst.

Wenn ihm seine bewohnte jetzige Wohnung gehört - da er sie vermieten will - steht er sich besser, weil sein Einkommen um die Miete steigt aber die für das Haus auszugebenden Kosten geringer als für die Wohnung sind. Mehr Platz kommt ebenfalls. Was er mit seinem Geld anfängt, kannst Du mit ihm später als Ehefrau, aber nicht als Freundin besprechen, so scheint es.

Dein Standpunkt wiederum ist super knapp.
Gegenüber 430 warm sollen es dann 500 warm sein - ebenfalls für "mehr " Platz.
Zusammenziehen kostet aber nicht zwangsläufig mehr, sondern spart auch.
Es gibt nur noch einen Kühlschrank, einen Fernseher, einen Internetanschluss, eine GEZ und eine Schlafzimmer-Lampe, vielleicht weniger km zum Arbeitsplatz.
Dein neuer Status wäre: " es ist kompliziert", nämlich zu berechnen.
Aber nicht vollkommen von der Hand zu weisen.

Drum sag ihm zB , dass er die GEZ zahlt und Du Dich befreien lässt. So bist Du schon bei 430 warm+ 18,36 +1 Euro Überweisung = 449,36. Fehlen noch 50 Euro Ersparnis.
Oder sag ihm, dass Ihr ab sofort selbst kompostiert. Die Tonne für Pflanzen fällt weg, es kann Grundsteuer rückvergütet werden, die der Vermieter des Hauses dadurch nicht umzulegen vermag.
Dadurch bietet Ihr 980 Euro warm 🙂
Oder mach zur Bedingung dass er das Internet zahlt.
Auch eine von 2 Hausratversicherungen kann wegfallen.


Was Du auf gar keinen Fall vergessen darfst(!):
Wenn Du überhaupt in den Mietvertrag dort einsteigst, also vertraglich einsteigst, bist Du im Zweifelsfall dran, da der Vermieter Dich in Anspruch nehmen kann. Das ist soweit logisch.

Es kann dann passieren, dass Du flüchtest aber nicht weg kommst.
Wenn zwei Personen als Hauptmieter ein Haus mieten, mietet eine zweiköpfige Person das Haus -folglich kann einer alleine ohne die Zustimmung des anderen nicht kündigen, aber die Zustimmung gerichtlich fordern. Auch der Vermieter kann nur beide kündigen oder keinen.
Das dauert und kostet, und macht Schulden danach.

Um dem zu begenen, wird im Mietvertrag selbst und unter Zustimmung des Vermieters festgelegt, dass sich beide Hauptmieter gegenseitig unwiderruflich dem Vermieter in Sachen Kündigung vertreten.
Einer kündigt - und der andere fliegt mit raus. Der Vermieter kann sofort danach mit einem von beiden einen anderen Neuvertrag beginnen oder es sein lassen.

Es ist also ganz einfach: die Eingangstüre ist auch die Ausgangstüre und beide haben den Schlüssel.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde nicht auf die Idee kommen mich in Teilzeit zu verabschieden, damit meine Partnerin Vollzeit für uns beide ackern kann.

Das ist eine Mutmaßung, oder habe ich etwas überlesen? Es wäre schön, wenn die TE noch aufklären könnte, ob der geringe Verdienst nur vorübergehend ist oder wie das weiter gedacht ist.

Außerdem hat sie im Eingangsbeitrag geschrieben, ihr Freund möchte mit ihr zusammenziehen. Wenn es also gar nicht ihr Plan ist, warum sollte sie sich eine höhere Mietbelastung aufladen?

Hier sind zu viele Fragen offen, als dass man neutral urteilen könnte.
 

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