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Kosmologie der Liebe

Tsunami_
AW: Kosmologie der Liebe
Liebe hat oftmals den Beigeschmack von "ich möchte dir dienen" oder "ich möchte dich beherrschen".

Gerechtfertigt oder nicht?

---

Und inwiefern sind sexuelle Befriedigung und personale Loyalität relevant?​

Hierarchiedenken in einer Beziehung, Tsunami. In der Tat passt das auch schon mal, ich hab mehr als ein Ehepaar erlebt, wo auch die Frau die Hosen anhatte, und umgekehrt. Also - machen wir uns um gerechtfertigt oder nicht keinen Kopf.

Mit der sexuellen Befriedigung - da waren meine Frau und ich nicht auf dem gleichen Level. Da war auch ein zweites Kind, was sie hat abtreiben lassen. Weil sie andre Pläne hatte. Soviel sag ich hier ganz offen, möcht mich mit dir aber, wie du weisst, per PN unterhalten

Peter
 
Invader

Nachfolgend eine Geschichte, die nicht mehr als eine Geschichte ist:

Der rosa Blob

Es gab mal einen großen Blob. Es gibt eigentlich keine allgemein gültige Definition für einen Blob. Also definiere ich es mal nach meinem eigenen Gusto. Stell' dir eine große rosafarbene Wolke vor - das ist der Blob bzw. Gott. Der Blob war allmächtig. Er konnte zwei oder Dutzende von Welten erschaffen und sie im nächsten Moment auch wieder einstampfen. Er konnte die unterschiedlichsten Kreaturen erschaffen, darunter auch Menschen. Zeit spielte keine Rolle. Es war wie ein Film - ein großes Spiel. Der Blob war allmächtig. Er konnte mit Zeit und Raum spielen, Welten erschaffen und Welten vernichten, Kreaturen erschaffen und Kreaturen vernichten. Der Blob war allmächtig, er konnte alles erschaffen und alles vernichten, und allmählich wurde ihm die Bedeutungslosigkeit der ganzen Sache bewußt. Er fühlte sich einsam und gelangweilt. So beschloß der Blob sein größtes Projekt zu erschaffen. Er wußte, dass dieses Projekt nur Sinn haben kann, wenn er dafür seine eigene Existenz aufgibt. Auch das war dem Blob möglich, denn er war allmächtig. So versuchte er, das Beste und das Schlimmste in einer einzigen beschränkten Welt zu vereinen - die Freiheit und die Grenzen, das Gute und das Schlechte. Er gab seine Existenz auf, für Menschen, die sich mit allen Facetten des Lebens konfrontieren müssen, die innerhalb ihrer Grenzen ihre eigenen Entscheidungen treffen und dafür Verantwortung tragen. Das war der Plan. Der Blob befand es für einen guten Plan und gab seine Existenz dafür auf.
 
hat der blob dafür seine Existenz aufgeben müssen, oder sich einfach geteilt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Invader

Nachfolgend eine Geschichte, die nicht mehr als eine Geschichte ist:

Der rosa Blob

[...]Er gab seine Existenz auf, für Menschen, die sich mit allen Facetten des Lebens konfrontieren müssen, die innerhalb ihrer Grenzen ihre eigenen Entscheidungen treffen und dafür Verantwortung tragen. Das war der Plan. Der Blob befand es für einen guten Plan und gab seine Existenz dafür auf.
Die Menschen, die es in dieser Welt zu etwas bringen, sind die Menschen, die nach den Umständen suchen, die sie wollen, und wenn sie sie nicht finden, sie erschaffen.

Dazu müßte man wirklich ein Blob sein. Ob nun rosa oder rot.


FG
 
Wie kommt denn dann beispielsweise Liebe auf den ersten Blick zustande? Das hat doch was mit den Gestirnen und dem Kosmos zu tun. Nicht?
Wichtiger als äußere Umstände, die Menschen zueinander führen, sind die Menschen selbst; ihre Gefühle, ihre Fähigkeit zu lieben.
Zitat Ende
Das Zitat von Kräuterhexe finde ich gut und zutreffend.

Die Persönlichkeit, Lebensgeschichte, Elternbeziehungen, Werte, Abneigungen, Ängste ,Ziele, ihr Umgang mit Gefühle und Fähigkeit sich zu öffnen und zu vertrauen , zwischenmenschliche Chemie, Selbstwertgefühl sowie die Lebenserfahrungen der Leute haben viel Einfluss auf ihre Fähigkeit zu lieben und ihre Partnerwahl....

http://www.beziehungskiste.ch/themen/partnerschaft.asp
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, so kann man das natürlich auch ausdrücken. Ich selbst verbuche bzw. bezeiche das alles halt als "kosmische Gesetze" bzw. Schicksal, plus ein bisschen freier Wille.

Wenn Liebe schon nicht kosmischen Gesetzen unterliegt, dann doch zumindest biologischen Gesetzen - Körperchemie, Pheromone, usw. Es kann ja nicht jeder jeden lieben im Sinne einer Liebes- bzw. Paarbeziehung. Da kann man psychisch noch so gesund und ausgeglichen sein, hilft nicht.

Tatsächlich ist es vielleicht sogar so, dass "psychisch kranke" Menschen mehr und extremer lieben, als es psychisch gesunde Menschen tun.

Es gibt ja durchaus diese verbreitete Ansicht, ob nun psychisch gesund oder nicht, dass wenn man einen anderen liebt, dieser einen auch lieben müsse. Das stimmt doch einfach nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Um mit Nena zu sprechen:

Liebe ist (oder sie ist eben nicht)

Der Mensch ist zwar zu Einigem fähig, aber er kann keine Liebe erschaffen, wo keine ist. Insofern hält der Kosmos Liebe bereit bzw. vor, aber nicht in jeder beliebigen Konstellation. Um das zu wissen, muss man weder besonders intelligent sein, noch studiert haben.

Wenn es um wahre Liebe und/oder eine gut funktionierende Beziehung geht, dann geht es um Passung. Und das ist nicht etwas, was der Mensch sich aussucht, sondern bestimmt wird.
 

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