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Kosmologie der Liebe

Dooooch, wir glauben - u n d praktizieren.

Ich weiß ja, Du glaubst es nicht, ... ich praktizierte heute Mutterliebe, indem ich für die Familie meines Sohne, der 70 km weg wohnt, meinen Kirschbaum so versucht habe zu schützen, daß die von den Staren doch tatsächlich noch übrigen Kirschen evtl. noch dran sind, wenn er samt Fam. am Sonntag kommt. UND ich habe auch noch mühsam mit Stiel reife Kirschen ausgepflückt. Hätte ich einfacher haben können, ohne Stiel, zum Einkochen.

Es wäre wesentlich einfacher für mich gewesen, die Stare einfach fressen zu lassen und mich daran zu freuen, daß sie denen schmecken.

FG
 
Ist denn in diesem Thread mal definiert worden, was Liebe überhaupt ist ?

Da wir hier von Kosmologie ausgehen - was heisst es denn, liebe Gott, und deinen Nächsten wie dich selbst ???

Wenn laut meiner Sicht Gott Alles Was Ist, ist - dann alles was beseelt ist - Menschen, Tiere, Pflanzen - auch die ganze "Schöpfung" der Materie. Die wir uns laut Bibel zwar untertan machen sollen, aber nicht so, wie es derzeit geschieht. Tiere werden gezüchtet, nicht auf artgerechte Haltung, naja, das liebe Geld bzw. der Profit mal wieder.

Dieser Planet würde genug für alle bieten, wenn wir nicht so fanatisch wären, immer noch Religionskriege führen würden, all das. Würden diese enormen Ausgaben für Waffen und Kriege wegfallen, könnten wir ein Paradies auf Erden haben. Nur die Einsicht fehlt dazu, leider. Noch, hoffe ich, bin Optimist. Auch wenn dieses Profitdenken aus meiner Sicht aus einer Angst resultiert, nicht genug zu bekommen.

Und da sage ich - bezieht man die Menschheit mal auf ein Lebensalter - sind wir noch Kleinkinder. Unreif, aber lernfähig. Wir haben gelernt, verbrennen keine Hexen mehr oder so, die Religionen/Konfessionen können uns nicht mehr vorschreiben, was wir zu glauben hätten.

Wir sind auch dank Internet und Vernetzung auf einem positiven Weg, der aber noch lange dauert. Deshalb bin ich, der in den Rückspiegel gucken kann, und Evolution wahrgenommen hat, Optimist.

Peter
 
Ich kann und will gar nicht leugnen, dass "alles mit allem" zu tun hat.

Ich weiß nur nicht recht, wie ich unter diesem Aspekt die "Bestimmung" einordnen soll. Das würde implizieren, dass der Kosmos nicht nach Zufällen funktioniert, sondern einen Plan verfolgt. So als wäre schon vor dem Zusammentreffen zweier Menschen bestimmt, dass sie einander lieben werden.

Und genau daran kann ich nicht glauben.
 
Wenn laut meiner Sicht Gott Alles Was Ist, ist - dann alles was beseelt ist - Menschen, Tiere, Pflanzen - auch die ganze "Schöpfung" der Materie.

Eine Sichtweise, die viele Menschen mit dir teilen. Ich kann sie nicht nachvollziehen. Gott hat alles erschaffen und gleichzeitig ist Gott alles. Hat Gott sich also selbst erschaffen? Wie kann er sich selbst erschaffen, wenn er noch gar nicht da ist?
 
Ist denn in diesem Thread mal definiert worden, was Liebe überhaupt ist ?

Da wir hier von Kosmologie ausgehen - was heisst es denn, liebe Gott, und deinen Nächsten wie dich selbst ???

Wenn laut meiner Sicht Gott Alles Was Ist, ist - dann alles was beseelt ist - Menschen, Tiere, Pflanzen - auch die ganze "Schöpfung" der Materie. Die wir uns laut Bibel zwar untertan machen sollen, aber nicht so, wie es derzeit geschieht. Tiere werden gezüchtet, nicht auf artgerechte Haltung, naja, das liebe Geld bzw. der Profit mal wieder.

Dieser Planet würde genug für alle bieten, wenn wir nicht so fanatisch wären, immer noch Religionskriege führen würden, all das. Würden diese enormen Ausgaben für Waffen und Kriege wegfallen, könnten wir ein Paradies auf Erden haben. Nur die Einsicht fehlt dazu, leider. Noch, hoffe ich, bin Optimist. Auch wenn dieses Profitdenken aus meiner Sicht aus einer Angst resultiert, nicht genug zu bekommen.

Und da sage ich - bezieht man die Menschheit mal auf ein Lebensalter - sind wir noch Kleinkinder. Unreif, aber lernfähig. Wir haben gelernt, verbrennen keine Hexen mehr oder so, die Religionen/Konfessionen können uns nicht mehr vorschreiben, was wir zu glauben hätten.

Wir sind auch dank Internet und Vernetzung auf einem positiven Weg, der aber noch lange dauert. Deshalb bin ich, der in den Rückspiegel gucken kann, und Evolution wahrgenommen hat, Optimist.

Peter

Ich schätze, wir kriegen das alle schon gewuppt - früher oder später. Und wenn nicht, dann werden wir uns einfach Gedanken darüber machen, was Liebe und das gute Leben wirklich sind. Und wer weiß, vielleicht hilft uns auch die Physik dabei.
 
Ich kann und will gar nicht leugnen, dass "alles mit allem" zu tun hat.

Ich weiß nur nicht recht, wie ich unter diesem Aspekt die "Bestimmung" einordnen soll. Das würde implizieren, dass der Kosmos nicht nach Zufällen funktioniert, sondern einen Plan verfolgt. So als wäre schon vor dem Zusammentreffen zweier Menschen bestimmt, dass sie einander lieben werden.

Und genau daran kann ich nicht glauben.

Ja, genau daran glaube ich. Das man sich in dem einen oder andren Fall sogar seine Eltern vorgeburtlich aussucht, aber auch nicht nur Positives, sondern auch Stolperfallen, an denen es zu lernen gilt.

Ich schätze, wir kriegen das alle schon gewuppt - früher oder später. Und wenn nicht, dann werden wir uns einfach Gedanken darüber machen, was Liebe und das gute Leben wirklich sind. Und wer weiß, vielleicht hilft uns auch die Physik dabei.

Ganz meiner Meinung, Tsunami. Evolution - die persönliche - hat Zeit gebraucht, braucht weiterhin welche. Und die Physik, die Wissenschaft, wird uns eher helfen als iwelche Religionen.

Peter
 
Eine Sichtweise, die viele Menschen mit dir teilen. Ich kann sie nicht nachvollziehen. Gott hat alles erschaffen und gleichzeitig ist Gott alles. Hat Gott sich also selbst erschaffen? Wie kann er sich selbst erschaffen, wenn er noch gar nicht da ist?
Invader, das sind menschliche Fragen, auf die wir hier keine Antwort finden werden, was real VOR dem Urknall war. Wir werden Fragen mitnehmen, müssen. Was aus meiner Sicht war, hab ich ja schon geschrieben. Alles Harmonie, alles Allwissenheit, aber nicht Allerfahrenheit, die nur in der Materie ging. Deshalb Urknall, klitzekleiner Anfang, und ganz ohne Liebe. Und Evolution heisst, dazu zurückzufinden.

Peter
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe hat oftmals den Beigeschmack von "ich möchte dir dienen" oder "ich möchte dich beherrschen".

Gerechtfertigt oder nicht?

---

Und inwiefern sind sexuelle Befriedigung und personale Loyalität relevant?
 
Zuletzt bearbeitet:
Invader, das sind menschliche Fragen, auf die wir hier keine Antwort finden werden, was real VOR dem Urknall war. Wir werden Fragen mitnehmen, müssen.

Dass ich darauf (hier) keine Antwort erhalten werde, ist mir natürlich klar. Auf viele Fragen, die ich hier im Forum stelle, erwarte ich auch gar keine Antwort. Ich möchte lediglich, dass mein Gegenüber darüber nachdenkt und so den logischen Fehler in seinem Glauben an etwas erkennt. Daraus müsste dann, sofern er tatsächlich nachdenkt, resultieren, dass er sich auch anderen Sichtweisen öffnet.

Da ich selbst natürlich keinen Fehler in meiner Sichtweise erkenne (sonst hätte ich sie nicht), gehe ich davon aus, dass die Person zu meiner Sichtweise gelangen wird, wenn sie einsieht, dass ihre bisherige Sichtweise fehlerhaft war. Zumindest aber müsste sie meine Sichtweise als eine Möglichkeit untersuchen und evtl. würde sie dabei einen Fehler finden, den ich selbst übersehen habe. Den würde sie mir mitteilen und ich würde somit davon profitieren.

Man kann auch sagen, dass ich die Antwort schon habe und trotzdem eine Frage stelle, ohne eine Antwort zu verlangen. Ich erwarte viel mehr eine Gegenfrage, um meine vorhandene Antwort auf Richtigkeit zu überprüfen.

Eine Frage gestellt zu bekommen ist oft viel mehr Wert, als direkt die Antwort zu bekommen. Bei einer Frage setzt man sich mit dem Thema auseinander. Eine Antwort nimmt man mehr oder weniger einfach so hin. Das ist auch eins meiner Probleme mit vielen Gläubigen. Sie nehmen Antworten hin, aber hinterfragen nicht.


Tsunami hat zu viele einzelne Threads aufgemacht. Irgendwie haben sie ja doch alle miteinander zu tun.
 
Liebe hat oftmals den Beigeschmack von "ich möchte dir dienen" oder "ich möchte dich beherrschen".

Gerechtfertigt oder nicht?

---statt dessen:
"für den anderen da sein"+"gemeinsam mit ihm das Leben gestalten, verbringen, meistern"+"geben und nehmen"

Und inwiefern sind sexuelle Befriedigung und personale Loyalität relevant?
Gehört beides dazu, ersteres für jeden unterschiedlich in Häufigkeit und Art sowie nötig für die Arterhaltung.
 
Zuletzt bearbeitet:

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