Tatsächlich hat man selbst an bekannten Orten viel weniger zu verlieren, als man gemeinhin glaubt. Durch Offenheit, Aufgeschlossenheit und den Mut zu neuen Erfahrungen gewinnt man auch in bekannten Umgebungen Erlebnisse hinzu, weil solche Situationen oft sehr amüsant sind, Spaß machen, neuen Input geben und sie ein paar neue Geschichten liefern - Wenn man sein Leben nur von der Angst leiten lässt - das ist es, wo man nur verlieren kann.
Aber klar; wenns die Hemmschwelle senkt, dann irgendwo wo es einem noch leichter fällt, sich nicht so sehr drum zu kümmern, was andere von einem denken. Der Denkfehler ist, situationsunabhängig, dass man sich für die Ergebnisse schämen müsste. Egal was du tust, steh zu dir und deinem Handeln, dann kann dir egal sein, was andere von dir denken, weil du mit dir im reinen bist!
Am schnellsten und effizientesten lernste das durch Erfahrung, nicht durch Zergrübeln.
Machs einfach.
Beispiel:
Wenn du ein Mädel in der Bahn siehst, setz dich neben sie und sag mit einem Grinsen "Hi, ich setz mich mal wegen der Klimaanlagen zu dir, nichts zu danken."
Wenn darauf irgendwelche perplexen nachfragen, " Häh?" oder ein fragendes Gesicht kommen --> "Na, die Klimaanlagen der Bahn, du weißt schon. Im Sommer gibts Hitzeschläge, im Winter friert man ein. Und das Leben ist zu kurz, um alleine in der Bahn zum Fischstäbchen zu erstarren, findest du nicht auch? 😉"
Von da aus kanns sehr flexibel weitergehen.
Kannst dir auch beliebige andere Eisbrecher ausdenken, wobei ich persönlich spontanen Gesprächsaufhänger immer den Vorrang gebe. Bring Humor und/oder Tiefsinn in eine Konversation, das wird auch dir Spaß machen. Enjoy!
Viele Grüße,
Sila