Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Komplizierte Beziehung-/Situation

Oder ist das der falsche Denkansatz?
Nein, finde ich nicht-

Sie mutet dir schon viel zu:

"Fremde Kinder", klares nein zu eigenen Kindern -
Ob das nun noch geht, sei mal dahingestellt und dann noch der Ehemann um Hintergrund...

Wenn dein Kinderwunsch nicht so stark wäre und wenn es für dich nicht so wäre, dass du ihre Kinder als "fremd" empfindest, wäre es vielleicht machbar.

Aber du denkst schon sehr an die Zukunft und möchtest anscheinend die Option einer längerfristigen Bindung nicht ausschließen-

Es ist die Frage, ob du auf dein Herz oder auf deinen Verstand hören möchtest, bzw was bei dir stärker gewichtet ist-

Wenn deine Bedenken so groß sind, wäre es wohl dann das Beste, die Beziehung zu beenden.
 
Naja sie meinte halt das ihre Vision schon diese wäre evtl langfristig zusammenziehen und das ich den Kindern zumindest ein Freund sein könnte und eher weniger Stiefvater.

Und da kommt mir halt dann immer wieder die Frage in den Kopf ob es nicht sinnvoller wäre vlt einmal eine eigene Familie zu gründen- zudem sie ja auch noch nicht geschieden ist und die kurzfristigen Voraussetzungen eben auch nicht optimal sind

Längerfristig könnten wir dann beide viel Zeit und Emotionen investieren- und wenn es dann nicht funktioniert sind einige wertvolle Jahre vorbei mit dem - schon - jetzigen Wissen das sie sich sowieso kein weiteres Kind mehr vorstellen könnte und eben dem Wissen da ich fremde Kinder mit erziehen würde und auch der Ex-Mann immer eine grosse Rolle im Leben haben würde (ist natürlich alles vollkommen verständlich). Und dann bekomme ich eben starkes Bedenken wenn ich daran denke noch mehr Urlaube-/Zeit zu verbringen-, sich gegenseitig noch mehr zu verstricken und dann am Ende evtl. weitaus größeren Herzschmerz zu haben als wenn man irgendwann jetzt vlt ein klaerendes-/ zukunftsweisendes Gespräch führt.

Oder ist das der falsche Denkansatz?
Ich weiß es nicht. Aber mir kommt vor, wenn du sicher wärest, dass du einmal Kinder möchtest, wäre das der richtige Denkansatz!
So aber schlägst du dann vielleicht etwas Schönes aus, weil vielleicht einmal im Leben etwas noch Schöneres kommen könnte (dessen du dir aber noch nicht einmal sicher bist, ob du es überhaupt willst..)

Vielleicht habe ich den falschen Eindruck, aber mir kommst du recht unentschlossen vor, ob du wirklich einmal Kinder möchtest..
 
Zuletzt bearbeitet:
Dein Text wirkt sehr sachlich und nicht verliebt in diese Frau..
Es sind viele Emotionen dabei aber ich habe versucht alles möglich rational zu schildern
Ich weiß es nicht. Aber mir kommt vor, wenn du sicher wärest, dass du einmal Kinder möchtest, wäre das der richtige Denkansatz!
So aber schlägst du dann vielleicht etwas Schönes aus, weil vielleicht einmal im Leben etwas noch Schöneres kommen könnte (dessen du dir aber noch nicht einmal sicher bist, ob du es überhaupt willst..)

Vielleicht habe ich den falschen Eindruck, aber mir kommst recht unentschlossen vor, ob du wirklich einmal Kinder möchtest..
Das ist eben auch meine Angst. Aber wenn ich nun - mal angenommen - zwei Jahre mit ihr in einer Beziehung wäre und der Kinderwunsch dann relativ gross werden würde- wäre es doch noch schlimmer zu gehen und zu argumentieren ,ich will doch Kinder'. Das will-/und kann ich ihr nicht antun..
Daher eben auch diese mentale und - zugegebenermaßen - sehr traurige Zwickmühle.

Rein prinzipiell würde ich schon Kinder habe wollen- vorausgesetzt ich fände eine Partnerin mit der es gut harmoniert.

Aber es ist halt leider auch eine Seltenheit einen Menschen wie Sie kennenzulernen mit dem man sich so gut versteht und eben ,man selbst sein kann- ohne sich zu verstellen' sich aber nur eben in diesem ,anderen Lebensabschnitt' befindet.
 
Rein prinzipiell würde ich schon Kinder habe wollen- vorausgesetzt ich fände eine Partnerin mit der es gut harmoniert.

Aber es ist halt leider auch eine Seltenheit einen Menschen wie Sie kennenzulernen mit dem man sich so gut versteht und eben ,man selbst sein kann- ohne sich zu verstellen' sich aber nur eben in diesem ,anderen Lebensabschnitt' befindet.
Ich werde wohl nie verstehen, warum manche Menschen denken, es gäbe nur einen einzigen anderen Menschen auf der Welt, der zu einem passt und mit dem man glücklich werden kann. Ein anderer könnte sogar Eigenschaften haben, von denen du noch gar nicht weißt, wie toll die dir gefallen.

Viel gravierender finde ich den Unsicherheitsfaktor, wie du mit ihren Kindern klarkommst und der Situation, dass es da noch einen Vater gibt, der das Leben der Kinder lange mitbestimmt und - noch wesentlich schlimmer - dass du deinen leiblichen Kinderwunsch zurückstellen sollst.

Zu meiner Singlezeit hab ich Väter als potenzuelle Patner immer ausgeschlossen. Genau aus dem Grund, dass ich meine eigene Familie gründen wollte und keine alte mitschleppen. Zwei Ausnahmen hab ich gemacht; beide haben nicht funktioniert bzw. bei einem bin ich die Beziehung eingegangen im Wissen, dass sie befristet sein würde. Beim anderen hat es mir nicht gefallen, dass die Kinder soviel Raum einnehmen durften (aus heutiger Sicht einer Mutter völlig klar!), mein Hund, den ich damals hatte, hingegen immer argwöhnisch beäugt wurde. Mit diesem Wissen würde ich beides nicht mehr machen, denn es hat mich wertvolle Zeit gekostet und einmal auch Herzschmerz, den ich hätte vermeiden können. Als Frau mit tickender biologischer Uhr war der Faktor Zeit auch noch schwieriger - wobei ja auch die Qualität der Spermien mit zunehmenem Alter abnimmt.

Für mich schreit das nach Unzufriedenheit - selbst wenn gerade noch nicht so arg, dann aber später. Auch mir ist aufgefallen, dass du den Gedanken an das leibliche Kind gleich mehrfach thematisiert hast. So erwas lässt sich nicht einfach beiseite schieben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich bin derzeit 37 Jahre alt und habe keine Kinder. Sie ist vor Kurzem 45 geworden, hat zwei Kinder und ist noch verheiratet. Anfangs sagte sie mir, dass sie sich bereits in der Scheidungsphase befinde. Im Laufe der Zeit stellte sich allerdings heraus, dass sie die Scheidung offiziell noch gar nicht eingereicht hat.
Da du mehrfach von möglichen eigenen Kindern geschrieben hast und sie weitere Kinder ausschließt, sehe ich hier eine aufkommende Krise. Auch als Mann wird es mit zunehmendem Alter schwieriger und du bist selbst noch nicht an dem Punkt ja oder nein zu eigenen Kindern zu sagen. Kannst du dir ein Zusammenleben mit Kindern denn überhaupt vorstellen? Ist dir klar, dass du eigene Bedürfnisse zurückstecken musst und bist du bereit dafür?

Sie ist irgendwie getrennt oder auch nicht, bis zur Scheidung vergeht noch ein anstrengendes Jahr. Die Kinder werden sich sicher nicht über einen "warmen Wechsel" freuen, die berufliche Situation und auch die Wohnsituation sind unklar.

Für mich wären das K.O. Kriterien, auf beiden Seiten.
 
Es sind viele Emotionen dabei
Vielleicht magst du das für dich mal "aufdröseln".....soweit man das nach der kurzen Zeit überhaupt sagen kann.

Zum Punkt "Fairness": Ich denke nicht, dass du ihr gegenüber ein schlechtes Gewissen haben müsstest, wenn du eure Beziehung/Affäre beispielsweise vorerst bis Ende des Jahres weiterlaufen lassen würdest.

Zur Erinnerung: Sie ist nicht wirklich getrennt. Interessiert es sie wirklich, wie es dir damit geht?

Du machst dir verständlicherweise viele Gedanken - grundsätzlich würde ich nicht ausschließen, dass es an ganz anderer Stelle für dich und/oder sie auf Dauer nicht passt. Irgendwas, was du bisher gar nicht auf dem Schirm hast.
 
Das will-/und kann ich ihr nicht antun..
Wenn das dein Hauptgrund ist, dass du ihr das nicht zumuten möchtest, könntest du die Entscheidung ja theoretisch auch ihr überlassen.. Nachdem du ihr ganz klar, so wie uns hier, kommuniziert hast, dass das in 2 Jahren zB (oder auch zu jeder anderen Zeit) passieren könnte, weil du eigentlich grundsätzlich schon eigene Kinder möchtest!

Die Frage ist natürlich trotzdem, wie es dir/euch dann wirklich damit gehen würde, wenn du es einmal aus diesem Grund beenden möchtest..
Und ob du dann damit klarkommen würdest (wenn du im Vorfeld schon so ein schlechtes Gewissen hast) - selbst wenn es jetzt ihre Entscheidung war, das Risiko eingehen zu wollen.

Theoretisch denke ich mir, man sollte im Jetzt und Hier bleiben und nach seinen derzeitigen aktuellen Gefühlen entscheiden.

Aber ob das wirklich der richtige Weg ist, weiß ich auch nicht.
 
Und dann bekomme ich eben starkes Bedenken wenn ich daran denke noch mehr Urlaube-/Zeit zu verbringen-, sich gegenseitig noch mehr zu verstricken und dann am Ende evtl. weitaus größeren Herzschmerz zu haben als wenn man irgendwann jetzt vlt ein klaerendes-/ zukunftsweisendes Gespräch führt.

Oder ist das der falsche Denkansatz?
Ich finde den Denkansatz überhaupt nicht falsch, sondern richtig.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben