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Körperdysmorphe Störung zerstört mein Leben

Habe schon überlegt ob „zu dünn sein“ bisschen eine „Identität“ für mich ist.

Könnte sein.

Wie sieht dein 'normalgewichtiges, sportliches, hübsches Selbst' aus?

Hast du dir das schon mal überlegt? Wie würdest du dich fühlen, wie verhalten, was tun?

Wenn du jemanden siehst, die du wirklich hübsch findest - was denkst du von ihr?

Hast du bestimmte Vorstellungen davon, was sie gerne tut, irgendwelche positiven oder negativen Vorurteile?

Wenn du magst, kannst du dir für dich auf einem Zettel zwei Spalten machen :

Eine mit deinem 'zu dünnen ich' und eine mit deinem 'anderen ich'.

Bist du zur Zeit in therapeutischer Betreuung?

Wie andere hier denke ich, dass du Hilfe gerade gut gebrauchen kannst, um aus deinen Problemen heraus zu kommen.
 
Wenn Du von Dir schreibst , dann kann ich nachvollziehen wo Du grade stehst - da habe ich eine gute Frage ausgesucht - oder ?

Ich beobachte allerdings in den von Dir geschilderten " Momenteinblicken" die Du mir in Dein Leben gewährst, das Du im Laufe der Jahre eine Entwicklung durchgemacht hast, das was Du versuchst "auszuprobieren" - ja und jetzt habe ich schon wieder eine Frage, aber die ist bestimmt wieder " schwierig " ...deshalb , solltest Du mir antworten , bedanke ich mich schonmal im Voraus.

Also das Ausprobieren, ich denke es gibt genau zwei große Momente oder Motive in Dir, etwas auszuprobieren, einmal ist es die eigene Gier ( Neugierde , Begierde ) die aber ganz klar aus dem inneren kommt, also Du probierst etwas aus um zu wissen, wie Du dazu stehst, emotinal bedingt.
Bedeutet Du kannst nachher für Dich sagen - aha so war das.

Das zweite Moment Motiv was ich vermute, ist die Tatsache das Du so etwas hast wie eine rationale Steuerung, wie Dinge die Du Dir aneignest um die Symptome dessen in den " Griff " zu kriegen, was psychosomatisch für Dich zu weit geht.
Beispiel Du merkst Du hast Dich so weit runtergehungert , das die Periode ausbleibt, was körperlich ja nicht gesund ist - also tust Du aktiv etwas dagegen.
Du hast bspw. einen starken Deprischub und gehst zum Arzt ....auch hier , Du tust etwas dagegen.

Liege ich damit richtig ?

Mein Empfinden mag anders sein, als das anderer Menschen, ich habe das Gefühl, dass Du ein Mensch bist, der es bisher geschafft hat, immer wieder ins funktionale gesellschaftlich geforderte, vetretbare oder notwendige Muster zurückzufinden.
Das mit Hilfe von außen -

Vorstellung 3

Eine Beziehung die Teile von 1 und 2 vereinbart

Du bist gut aufgehoben, so wie in Vorstellung 2 Deine Gefühlswelt findet Antworten, Du hast Vertrauen und öffnest Dich zum ersten Mal in Deinem Leben ganz bewußt wirklich, das Gefühl des schlechten Gewissens ist so groß , wenn Du etwas verschweigst oder anders erzählst, das Du es aus "Liebe" zu der Person berichtigst von Dir aus , erst dann geht es Dir besser.
Finanziell - Du hast ausgesorgt - Kannst Dich in einem gewissen Rahmen sogar so verwirklichen, wie Du es möchtest.

Wäre das gegenüber der Vosrstellung 2 nicht noch besser , idealer ???

Gut Vorstellung 2 , schon bedenklich schwierig bis "unmöglich?" aber diese jetzt, undenkbar ?

Wenn ich das mal ordne , dann steht auf dem Blatt Deiner Eltern , Deines Arbeitgebers, Deiner Uni , das Du zu funktionieren hast , möglichst problemlos, denn nur wenn Du funktionierst, ist Dein Lebensunterhalt gesichert, solltest Du mal einknicken, kannst Du Dir eine krankheitsbedingte Auszeit nehmen, dafür gibts das Gesundheitssystem , aber Deine Existenz geht halt nicht vor die Hunde.

Ganz klar, Du versuchst dem gerecht zu werden.

Auf Deinem Blatt stehen allerdings andere Dinge, Deine Eltern würden bei einigen aus allen Wolken fallen, deshalb, kennen die nicht,
dass können auch Wünsche sein, die niemals wahr werden, wie ein Reueempfinden für Gebrochene Rippen ........

ich sag Dir was - da hast Du die Schale aufgebrochen, aus sympathischem Vertrauen mir gegenüber, reden wir über das Reueempfinden Deines Vaters, Deinen Eindruck von Dir selbst , wenn Du magst, war Dein Vater für Dich eher unnahbar, wie wurdest Du als Baby behandelt, kannst Du an Dir Dinge beobachten , die Dir klar sind bezüglich Deiner frühen Kindheit so von 0-11 ?
Ich habe mal jemanden kennengelernt und als es dem so richtig Kacke ging, hab ich den in den Arm genommen, für mich ist so etwas völlig normal, da haben sich schon x - Leute ausgeheult.
Bei dem Menschen war etwas anders, ich erkläre Dir was.
Also wenn ich jemanden in den Arm nehme und der weiblich ist und klein und zierlich und Tränen heult, so kommt in mir irgendwie der "archaische Beschützerinstinkt " durch, meine ganze Körperbiologie schaltet um auf " Sicherheit vermitteln " , dem Menschen den Schutz geben, das er sich so verletzlich machen kann, dass er den "Schmerz" der ihn zum Weinen bringt ganz ausleben kann, so verletzlich er auch wird, er ist beschützt.

Das ist ein ganz tiefes Gefühl in mir , jetzt kommt aber das worauf ich hinaus wollte , wenn ich das empfinde, dann schaukel ich im Wiegetakt während der Umarmung leicht hin und her, für mich ist das Gefühl ich vermittel damit besonders viel Nähe , mehr als würde ich nur festhalten.
Bei allen Menschen, die bisher getröstet wurden, war das auch so , die empfanden das als besonders innige Umarmung des Trostes, was erheblich Einfluss darauf hat, wie jemand loslässt , das geht eben nur , wenn man sich sicher ist.
Der Mensch wurde als Kind nur ins Bett gelegt, Decke drüber schreien egal, bis morgen. Wahrscheinlich hat man den Menschen auch nie auf den Arm genommen, um dem Baby zu vermitteln, Du startest ins Leben, sondern man hat es als Belastung betrachtet - was " Schwanger " das auch noch .....in den Ratgebern für Kindererziehung aus dieser Zeit steht - decken Sie das Kind zu, lassen sie es schreien, das ist gut für die Entwicklu8ng der Lungen.
Basierend auf den Lügen einer " Nazi - H*** " und deren Kindererziehungsratgeber, was andres gabs nicht - hätten die Alliierten als erstes verbrennen sollen.
Deshalb wurde der Person Übel , wie beim Karussellfahren , für mich war das eine einschlägige Erfahrung, das von mir gut gemeinte Wiegen und für alle anderen vorher als gut empfundene Wiegen, war für die Person belastend und unschön, erst als die Person mir das gesagt hat, habe ich gemerkt warum ihr das unangenehm war. mein gutes Gefühl ist hier ungut.
Wenn ich die Person dann zudeckte, sie im Bett lag und ich am Fußende saß, meine Hand auf dem Fußspann lag, wurde der Person klar - ach - so haben die mich also ins Bett gebracht.

Bis dahin dachte die Person immer mit ihr stimme was nicht , das mit dem Wiegetakt machen ja 90 % ....aber erst durch die Reflexion der Gefühle und das offene Gespräch kam das zu Tage.

Vielleicht ist es schwer einen Vorwurf zu machen Eltern haben lieblos erzogen, wenn das die vorgegebene Richtlinie war, wenn die sich also Hilfe suchten wollten, hat man ihnen Müll erzählt -
gebrochene Rippen - können aber nicht das Erziehungsziel sein - oder ?

Meiner Meinung nach hast Du ein Riesenproblem - ich denke für Dich wäre es ähnlich gewesen , Du hättest wahrscheinlich aus Höflichkeit / Respekt / Leidensfähigkeit nicht gesagt das Dir das Gefühl nicht passt ....was dann zur Folge gehabt hätte ....Du hättest nie erfahren, wie man Dich zu Bett brachte .....

ich sagte eben , ich habe das Gefühl, Du hast die Schale aufgebrochen , laß uns wenn Du magst über das Reueempfinden Deines Vaters sprechen ....

ne gute Idee ?

Was denkst Du ?
 

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