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Klinikstipendium: Wahrheit sagen oder weiter zu meinem Gunsten lügen?

Cool 😅 Na dann, viel Spaß!


Meine Strategie ging auf 😉.
Mind. einer der Oberärzte in der UCH ist echt asozial. Selbst wenn ich Chefarzt wäre, würde ich mich bei den Studenten kurz vorstellen. Ich bin jetzt 3 Wochen da und es kam absolut keine Reaktion von ihm.
Ich wurde einmal mit ihm im OP eingeteilt und habe ihm eine eiskalte Absage erteilt. Meine Begründung: Ich würde lieber zum PJ Unterricht gehen (was ich dann auch getan habe). Innerlich dachte ich mir nur *Fu** you! Dir assistiere ich doch nicht*.

Bei aller Liebe, man sollte sich gerade im OP verständigen können. Da er nicht Plastiker, sondern nur Unfallchirurg ist, habe ich den Fall nicht weiter verfolgt und ignoriere diese Person wie er mich/den größten Teil der Assistenten.

Das wird auch in der Beurteilung erwähnt!
 
Da er "nur" Unfallchirurg ist? Und was wird in der Beurteilung erwähnt? Ich dachte bislang immer, dass die Praktikant*innen eine Beurteilung kriegen und nicht die Chefärzte.
Es gibt Seiten, da kannst du durchaus auch für deine erlebte Famulatur eine Bewertung erstellen. Schau z. B. mal hier: https://www.famulatur-ranking.de/review/read/
Das ist eine interessante Weise, um sich als Bewerber zu orientieren, wo man etwas lernt, man auf engagiertes Team tritt oder eben auch wo man eher nur die Zeit absitzt und einfach Helfertätigkeit verrichtet, die keinen Lerneffekt bescheren. Man muss dazu auch niemanden namentlich erwähnen (davon würde ich ohnehin tunlichst abraten, denke aber, dass das dem TE ohnehin auch klar ist), dennoch kann man einem Bereich da schon einen reinwürgen. Bei dem heutigen Ärztemangel ist es daher auch seitens der Klinik fahrlässig, schlecht mit Famulanten umzugehen.
 
Was ist denn an Nasen so Besonderes, dass die es bis zu einer Empfehlung schaffen? 😀

Die HNO an der ich lange Zeit arbeitete, hatte einen überregional guten Ruf, was kosmetische Operationen im Gesichtsbereich betraf: Nasenkorrektur, Ohren anlegen, Jaw Line und Botox. Aber auch Rekonstruktion nach Unfall oder Tumorentfernung.
Ein paar der OÄ (FA HNO, nicht plastische Chirurgie) hatten sich dahin spezialisiert und ihren Fokus.
Da muss man nicht zwingend in die Plastische, sofern man sich auf‘s Gesicht konzentriert.

„Nur Unfallchirurg“ finde ich jedoch ziemlich herablassend.
 
„Nur Unfallchirurg“ finde ich jedoch ziemlich herablassend.
Ist es auch. Da bricht sich das Wissen Bahn, dass es einen Mangel an Ärzten gibt und die sich ungestraft eine gewisse Schnoddrigkeit meinen leisten zu können. Allerdings habe ich in langen Jahren meiner Berufstätigkeit auch gelernt, dass man sich im Leben ganz oft 2 x trifft. Da kann so eine Überheblichkeit am Ende doch nach hinten losgehen.

Ganz abgesehen davon, dass Arroganz ein Charakterzug ist, der sehr unsympathisch macht. An der falschen Stelle ausgelebt, z.B. gegenüber einem Patienten, verliert die Klinik womöglich wertvolle Patienten. Und das kann sich heute auch kaum ein Haus leisten.

Ich denke schon, dass der TE noch Lehrgeld zahlen wird.. wenn nicht jetzt, dann später.
 
Zuletzt bearbeitet:
Selbst wenn.. wieso solltest du dann keine Bewerbung mehr schreiben müssen? Meinst du, man geht zukünftig einfach vorbei wo man gerne arbeiten würde und bekommt dann direkt einen Kittel angereicht?

ich kenne das aus verschiedenen Fachbereichen / Berufen.
Lehrer für Integrationskurse, Fachinformatiker, diverse Handwerksmeister. Lehrer für Sonderpädagogik. Schulbegleiter.
etc..
Ist nicht ungewöhnlich, dass die Zeugnisse reichen, um den Arbeitsvertrag zu bekommen.
Der Rest findet sich dann.
 
Da er "nur" Unfallchirurg ist? Und was wird in der Beurteilung erwähnt? Ich dachte bislang immer, dass die Praktikant*innen eine Beurteilung kriegen und nicht die Chefärzte.
ich denke, der @Abenteurer meint,
dass Unfallchirurgie für ihn nicht relevant ist. deswegen braucht er den Kontakt bzw. gutes Wetter bei einem Unfallchirurgen nicht.
Nicht, dass Unfallchirurgie nichts wert ist.
 
Mind. einer der Oberärzte in der UCH ist echt asozial. Selbst wenn ich Chefarzt wäre, würde ich mich bei den Studenten kurz vorstellen. Ich bin jetzt 3 Wochen da und es kam absolut keine Reaktion von ihm.
Ich wurde einmal mit ihm im OP eingeteilt und habe ihm eine eiskalte Absage erteilt. Meine Begründung: Ich würde lieber zum PJ Unterricht gehen (was ich dann auch getan habe). Innerlich dachte ich mir nur *Fu** you! Dir assistiere ich doch nicht*.

Das ist allerdings wirklich herablassend und erschwert das Berufsleben enorm.
Das menschliche Verhalten des Chefs kann man zwar für sich beurteilen, jedoch
sollte es nicht in das eigene Verhalten mit einfließen. Gerade im Krankenhaus müssen Hierarchien schon laufen.
Sei froh, dass du so als Student so unbedeutend bist,
dass dich dann keiner an den Ohren gezogen hast.

edit

Ehrlich gesagt erwarte ich als Chef, dass sich der Praktikant bei mir (!) vorstellt
und sei es nur kurz am Kaffee-Automat. Ist doch die Station vom Chef und nicht vom Praktikanten 🙂

Komme in meinen Garten und da springt jemand rum, den ich nicht kenne, vielleicht in Gesellschaft meiner Kinder.... sie hatten ihn vorher bei mir schon angekündigt.

Klar möchte ich, dass der sich bei mir vorstellt.
Zu erwarten, dass ich mich bei ihm zuerst vorstelle bzw. dem auch noch hinterher laufe, ist so absurd, dass es schon zum Lachen ist.
Denjenigen zu empfangen war ja schon Aufgabe meiner Kinder,
bzw. in dem Falle, der Verwaltung bzw. des Ausbilders.
Aber doch nicht meine.
 
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