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Kinderwunsch von anderen aufgedrängt, kein Verlangen

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Ich wundere mich, dass zu 1) überhaupt Nachfragen kommen oder gar Zweifel geäußert werden.
Schwanger zu sein halte ich für eine höchstpersönliche Entscheidung, persönlicher geh's wohl kaum.
Ja, finde ich auch dubios. Alleine schon deshalb, da es ja auch Menschen gibt die versuchen Nachwuchs zu zeugen, jedoch klappt es leider nicht. Da fällt man ja dann noch unsensibler mit der Tür ins Haus.
 
Ich schließe mich dir an, und möchte noch einen weiteren Grund aufführen: superätzende Kinderserien/Filme/Bücher.
Die mal so null Handlung haben oder pädagogisch wertvoll sind und noch dazu nervige Soundeffekte haben 🙉 Neulich saß eine Mutter mit Kind in der Bahn in meiner Nähe, die dem Kind ein Hörbuch laut abgespielt hat. Nix für schwache Nerven! Sowas würd ich mir niemals freiwillig antun!! Das sowas noch nicht als entwicklungsbeeinträchtigend gilt?
 
Für mich ist es schwierig mit jemandem zu kommunizieren/(ihm zu helfen hilferuf.de) wenn er suggeriert nicht zu wissen was er will oder wo es hingehen soll.
Das Anliegen der TE ist doch eindeutig:
Es ist völlig klar, DASS die TE keine Kinder will. Sie fragt nur um Rat, wie sie sich gegen Fragen und Unterstellungen zu ihrem angeblichen Kinderwunsch wehren kann.
sie erwartet...
daß die anderen (am Besten) wissen was sie will und sich entsprechend danach zu verhalten haben 😉

Ist halt schwierig...
Was ist denn da schwierig? Sie will, dass sich andere nicht in ihre Lebensentscheidungen einmischen, das ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Und da einige Menschen bei bestimmten Themen wie zB Kinder sich nicht daran halten können, dass sie sowas nichts angeht, fragt sie hier nach Strategien wie sie mit solchen Menschen umgehen kann.
Wird allmählich, das ist richtig.
Aber ich war schon bei einigen Vorstellungsgesprächen dabei gewesen. Da wurden weibliche Bewerberinnen auch nicht nach Kinderwünschen befragt. Von daher sollte es nicht verwunderlich sein wenn auch Männer diesbezüglich nichts gefragt werden.

Und es ist auch der Normalfall das das nicht getan wird. Genauso wie die Frage nach Schwangerschaft. Jeder AG weiss mittlerweile das man auf solche Fragen mit einer Lüge antworten darf. Von daher ist es unrelevant.
Es ist halt ein Unterschied, ob du was fragst oder es ungefragt berücksichtigst.
Jeder vernünftige AG unterlässt natürlich so Fragen nach Kinderwunsch und Schwangerschaft.
Trotzdem sieht man als AG ja, wen man als Bewerber(in) vor sich hat und könnte dann lieber den 40jährigen Mann als die 30jährige Frau nehmen. Natürlich ist man dann nicht so blöd, und teilt die gedachte Begründung irgendwem mit.
Je stärker sich aber Männer in das Familienleben einbringen, desto irrelevanter werden solche unausgesprochenen Gedanken dann.
 
Ja, das sind zwei Welten.
Kinder verändern das seelische Erleben ganz enorm.
Und nur Menschen, die ebenfalls Kinder haben, können konkrete Erlebnisse anderer Eltern tatsächlich nachvollziehen.
Aber das ist doch gar nicht schlimm!
Es gibt immer mehr Menschen, die aus was für Gründen auch immer keine Kinder bekommen. Da kann man sicher auch nette Freunde finden.
Es kommt immer auf den Menschen an. Meine Freundin hat zb 5 Kinder! Wir sehen uns nur alle paar Monate, aber wenn wir uns sehen, dann sind ihre Kinder kein Thema sondern wir reden über ganz andere Themen. Ist ja auch logisch, ich stelle mich ja auch auf die jeweilige Person ein und rede dann doch nicht über Dinge von denen ich weiß, dass die Person damit nix anfangen kann.
 
Weshalb sagst du es nicht einfach so ?

Das habe ich, aber du hast es scheinbar missverstanden.

Ich wundere mich, dass zu 1) überhaupt Nachfragen kommen oder gar Zweifel geäußert werden.
Schwanger zu sein halte ich für eine höchstpersönliche Entscheidung, persönlicher geh's wohl kaum.

Zu 2. halte ich es für vollkommen normal, dass man die Reihenfolge einhält.
Erwachsen, Partner, Nest, Absprache, Grundlage erarbeiten, Kinder.

Man kann die Reihenfolge auch beliebig ändern oder gleich alle Grundlagen weg lassen und zeigt stolz, dass man trotzdem ein Kind hat.
Ein paar Jahre später erst fällt auf, dass ein paar von den Kindern keine Chance in der Gesellschaft haben werden - und man fragt sich, wie sowas möglich ist.

Scheinbar kenne ich die falschen Leute und hab nur solche um mich. Ich teile deine Ansicht und finde es auch höchstpersönlich.
 
Es kommt immer auf den Menschen an. Meine Freundin hat zb 5 Kinder! Wir sehen uns nur alle paar Monate, aber wenn wir uns sehen, dann sind ihre Kinder kein Thema sondern wir reden über ganz andere Themen. Ist ja auch logisch, ich stelle mich ja auch auf die jeweilige Person ein und rede dann doch nicht über Dinge von denen ich weiß, dass die Person damit nix anfangen kann.

Wahrscheinlich deshalb. Weil sie bei den 5 Kindern die Nase voll hat und freiwillig andere Themen anspricht.
 
Naja, sich alle paar Monate mal sehen ist für mich jetzt nicht so die enge Freundschaft.
Da ist ja gar nicht der Boden da, um über seine Kinder zu reden. Du kennst ihren Alltag nicht.
(Liebe TE, je mehr ich von dir lese, umso vernünftiger finde ich deine Entscheidung, kinderlos zu bleiben. Du machst das schon richtig.)
 
Ich schließe mich dir an, und möchte noch einen weiteren Grund aufführen: superätzende Kinderserien/Filme/Bücher.
Die mal so null Handlung haben oder pädagogisch wertvoll sind und noch dazu nervige Soundeffekte haben 🙉 Neulich saß eine Mutter mit Kind in der Bahn in meiner Nähe, die dem Kind ein Hörbuch laut abgespielt hat. Nix für schwache Nerven! Sowas würd ich mir niemals freiwillig antun!! Das sowas noch nicht als entwicklungsbeeinträchtigend gilt?

Wo du das gerade sagst, so eine Begebenheit hatte ich beim Arzt.
Die Mutter hatte ihren kleinen Sohn auf dem Schoß und ließ ein selbst erzählendes Kinderbuch laufen. Also nichts mit vorlesen, wie man das normal macht sondern richtig audio begleitet.
Das ganze Wartezimmer war so genervt. Oftmals sind das ja nicht mal die Kinder, sondern die Eltern, die nervig sind.

Was für mich eindeutig gegen Kinder spricht sind zusammengefasst diese Gründe (meine persönliche Liste)

1. Gesundheitliche Gründe
2. Die unsichere Situation (Krieg) und Inflation (alles wird immer teurer), Kinder auch!
3. Sich zwischen Haushalt, Kindererziehung und Job zerreißen
4. Dauernde Verbindlichkeit, (das Kind ist immer da und keine fixe Idee)
5. Kinder die zahnen, die Windeln voll machen, kotzen, sich im Supermarkt auf den Boden werfen (und glaubt mir, jedes Kind trotzt irgendwann), alles voll sauen
6. Das Bildungssystem und die Erwartungen der Gesellschaft an das Kind
7. Gruppendruck von gleichaltrigen Kindern
8. Die tausend Fragen von Kindern (Warum ist das jetzt so? Waaarruuummm?)
9. Der Freundeskreis schwindet, man vernachlässigt eigene Beziehungen ohne Ende
10. Das Risiko mit dem Kind allein da zu sitzen, weil der Kerl sich eine andere sucht oder alles nicht mehr harmoniert (Armutsrisiko Kind)
11. Spontanität fällt flach (wenn es mir gut ginge und ich könnte, würde ich mich heute ins Flugzeug setzen und irgendwo hin fliegen, das kann ich mit Kind vergessen)
12. Elterntaxi und die Schlangen vor Schule und Kita, wenn man das Kind bringt und holt
13. Das Kind mit schlechtem Gewissen mit 2 oder 3 Jahren in die Kita geben, weil es finanziell nicht anders möglich ist, Tränen beim Abschied und Heulerei
14. Gespräche mit Lehrern und Erziehern und nach der Arbeit noch Hausaufgaben kontrollieren
15. Immer diese Angst den Job zu verlieren, wenn das Kind krank ist und man schon wieder fehlt
16. Alles fixiert sich auf das Kind, Spontanität gleich Null
17. Ich würde mit meinem Erziehungsstil überall anecken (zu viel Selbstständigkeit, Kind muss in Schule laufen oder darf sich draußen frei bewegen, ohne ständig kontrolliert zu werden)
18. Die alte Denkweise einer kommt, einer geht (nach Geburt folgt in der Familie irgendwo Tod)
19. Kindergeschrei in meiner Freizeit
20. Ständig Putzen (das mache ich eh schon so ungern)
21. Kosten, Kosten, Kosten. Kinder sind ein teurer Spaß
22. Grauenvolle Zeit voller Ungewissheit
23. Kinderunfreundliches Land (Hunde mag man lieber als Kinder)
24. Mein Fernsehrpogramm würde nur noch aus Super RTL oder Kika bestehen
25. Beziehungskiller Kind
26. Mein eigener Egoismus
27. Meine Reiseziele kollidieren mit Interessen des Kindes (Ich liebe Kunstausstellungen und Museen)
28. Die Babyzeit allgemein (Babys sind so anstrengend, ab 3 wird es langsam besser)

(to be continued, Liste in nicht wertender Reihenfolge)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich will im Umkehrschluss niemanden verdammen, der Kinder haben will. Jeder wie er meint, nur merke ich, dass ich mit meiner Haltung ohne es zu wollen gesellschaftlich anecke und mich scheinbar hinter einer Krankheit verstecken muss, um nicht geächtet zu werden.
Ich nehem mir jetzt den Part aus deinem Eingangspost 😉

Weshalb solltest du jemand verdammen eine Wunsch zu haben.
Das mache ich ja auch nicht 🙂
Natürlich eckst du/ich/man mit Haltungen in der Gesellschaft an, es liegt aber an mir mit wem und in welcher Form und Maß ich micht mit dem Gegenüber unterhalte8verhalte oder überhaupt mit ihm kommuniziere.
Ich muß mich hinter keiner Krankheit verstecken, warum auch.

Mir hat letzte Woche auch eine Psychologin fehlverhalten unterstellt. Ich habe sie meinerseits aufgesucht.
Jetzt könnte ich auch die gesllschaft fragen, weshalb sich Psychologinnen sich so komisch verhalten, mich empören, was sie mir im ersten Kontakt unterstellt hat.
Nur Frage ich mich, in wie weit mir das weiterhilft ?

Ich könnte beim nächsten Psycholgenbesuch erwarten, daß dieser zu mindestns 75% weiß, um was es bei mir geht und mir unverzüglich eine Lösung vorlegt.

Meine Frage an Dich:
Wie realistisch ist das ?

Mein Totschlagargument kommt jetzt... 😉
Frauen bekommen nunmal die Kinder 😉 🙂

Du strahlst zu jeder Situation etwas aus.
Als ich Single war, hat mich meine "Lieblingstante" 😉
auch auf jeder Feier gefragt, wo denn meine Partnerin wäre, bzw. wann ich eine neue hätte, wegen Kinder oder so...
Manchmal habe ich gesagt, im Moment bin ich Solo und wenn sie mich völlig nervte erklärte ich Ihr, daß sie die erste ist, die es erfährt 😀

Klar "drückt" dir die Gesellschaft einen Stempel auf, das passiert jedem....

Allerdings hat jeder das Recht auf seine Weise damit umzugehen und zu entscheiden, wie sehr er das an sich ranläßt.

Das ist für mich der bessere Weg damit umzugehen, anstatt zu Fragen weshalb die gesellschaft so blöd ist
oder zu hoffen/zu erwarten, daß sich die Gesellschaft für mich ändert.

Beides kann ich nicht beeinflussen, somit werde ich mit Sicherheit, noch dazu in (m)einer Passivität enttäuscht werden.

🙁😉🙂

Gruß Hajooo
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist für mich der bessere Weg damit umzugehen, anstatt zu Fragen weshalb die gesellschaft so blöd ist
oder zu hoffen/zu erwarten, daß sich die Gesellschaft für mich ändert.

Beides kann ich nicht beeinflussen, somit werde ich mit Sicherheit, noch dazu in einer Passivität enttäuscht werden.

Dass man mit gesellschaftlichen Erwartungen irgendwie umgehen muss, ist jedem hier - einschließlich @Lunidiezweite - klar, denke ich.

Und dass sich Erwartungen nicht von heute auf Morgen ändern, auch.

Trotzdem finde ich Diskussionen wie diese hier richtig und wichtig.

Wo wären wir heute, wenn gesellschaftliche Werte und Erwartungen in der Vergangenheit nie hinterfragt worden wären (z. B was Sexualmoral angeht oder Frauenrechte oder die Rechte von LGBTQ* oder... )
 
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