Ich schließe mich dir an, und möchte noch einen weiteren Grund aufführen: superätzende Kinderserien/Filme/Bücher.
Die mal so null Handlung haben oder pädagogisch wertvoll sind und noch dazu nervige Soundeffekte haben 🙉 Neulich saß eine Mutter mit Kind in der Bahn in meiner Nähe, die dem Kind ein Hörbuch laut abgespielt hat. Nix für schwache Nerven! Sowas würd ich mir niemals freiwillig antun!! Das sowas noch nicht als entwicklungsbeeinträchtigend gilt?
Wo du das gerade sagst, so eine Begebenheit hatte ich beim Arzt.
Die Mutter hatte ihren kleinen Sohn auf dem Schoß und ließ ein selbst erzählendes Kinderbuch laufen. Also nichts mit vorlesen, wie man das normal macht sondern richtig audio begleitet.
Das ganze Wartezimmer war so genervt. Oftmals sind das ja nicht mal die Kinder, sondern die Eltern, die nervig sind.
Was für mich eindeutig gegen Kinder spricht sind zusammengefasst diese Gründe (meine persönliche Liste)
1. Gesundheitliche Gründe
2. Die unsichere Situation (Krieg) und Inflation (alles wird immer teurer), Kinder auch!
3. Sich zwischen Haushalt, Kindererziehung und Job zerreißen
4. Dauernde Verbindlichkeit, (das Kind ist immer da und keine fixe Idee)
5. Kinder die zahnen, die Windeln voll machen, kotzen, sich im Supermarkt auf den Boden werfen (und glaubt mir, jedes Kind trotzt irgendwann), alles voll sauen
6. Das Bildungssystem und die Erwartungen der Gesellschaft an das Kind
7. Gruppendruck von gleichaltrigen Kindern
8. Die tausend Fragen von Kindern (Warum ist das jetzt so? Waaarruuummm?)
9. Der Freundeskreis schwindet, man vernachlässigt eigene Beziehungen ohne Ende
10. Das Risiko mit dem Kind allein da zu sitzen, weil der Kerl sich eine andere sucht oder alles nicht mehr harmoniert (Armutsrisiko Kind)
11. Spontanität fällt flach (wenn es mir gut ginge und ich könnte, würde ich mich heute ins Flugzeug setzen und irgendwo hin fliegen, das kann ich mit Kind vergessen)
12. Elterntaxi und die Schlangen vor Schule und Kita, wenn man das Kind bringt und holt
13. Das Kind mit schlechtem Gewissen mit 2 oder 3 Jahren in die Kita geben, weil es finanziell nicht anders möglich ist, Tränen beim Abschied und Heulerei
14. Gespräche mit Lehrern und Erziehern und nach der Arbeit noch Hausaufgaben kontrollieren
15. Immer diese Angst den Job zu verlieren, wenn das Kind krank ist und man schon wieder fehlt
16. Alles fixiert sich auf das Kind, Spontanität gleich Null
17. Ich würde mit meinem Erziehungsstil überall anecken (zu viel Selbstständigkeit, Kind muss in Schule laufen oder darf sich draußen frei bewegen, ohne ständig kontrolliert zu werden)
18. Die alte Denkweise einer kommt, einer geht (nach Geburt folgt in der Familie irgendwo Tod)
19. Kindergeschrei in meiner Freizeit
20. Ständig Putzen (das mache ich eh schon so ungern)
21. Kosten, Kosten, Kosten. Kinder sind ein teurer Spaß
22. Grauenvolle Zeit voller Ungewissheit
23. Kinderunfreundliches Land (Hunde mag man lieber als Kinder)
24. Mein Fernsehrpogramm würde nur noch aus Super RTL oder Kika bestehen
25. Beziehungskiller Kind
26. Mein eigener Egoismus
27. Meine Reiseziele kollidieren mit Interessen des Kindes (Ich liebe Kunstausstellungen und Museen)
28. Die Babyzeit allgemein (Babys sind so anstrengend, ab 3 wird es langsam besser)
(to be continued, Liste in nicht wertender Reihenfolge)