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Kinderwunsch belastet Ehe

Wenn ihr beide das Thema von Anfang /Mitte 30 bis jetzt zu Mitte/Ende 40 so entspannt gesehen habt und euch überraschen lassen wolltet, wie du schreibst - dann wird der Kinderwunsch nicht das so übergroße Thema gewesen sein. Auch bei ihr nicht. Den Ablauf der biologischen Uhr kennt man im Allgemeinen und es geht nicht nur darum, schwanger zu werden, sondern auch darum, hinterher ein Baby zu haben.
Das ist nicht ausschließlich süß und rührend, das ist auch ganz ordentlich anstrengend.

Ich könnte mir vorstellen, bei ihr spielen jetzt die Wechseljahre auch schon hormonell mit 'rein. Das Bewusstsein dafür, dass man etwas definitiv nicht mehr haben kann, gibt der Sache möglicherweise einen anderen Stellenwert.
Habt ihr mal über eine Paartherapie nachgedacht? Wenn sie so unglücklich mit der Situation ist, dass sie dir sonstwas unterstellt...
Was der Gyn dazu sagt, wie @Pfefferminzdrops schon schrieb, fände ich auch wesentlich. Wechseljahre sind für Mütter schon oft eine echte Herausforderung, wenn dann die Idee dazukommt, dass man jetzt eben doch ganz unbedingt ein Kind hätte haben wollen - das macht es sicher nicht besser.
Und der Wechsel kündigt sich hormonell oft schon sehr viel früher langsam an, bevor die Blutung aussetzt.
 
Ich lese in Deinem Eingangsbeitrag zwischen den Zeilen, dass Dir ihre Vorwürfe nicht gefallen.
Sie ist unsachlich.
Mit ihrer Risikoschwangerschaft kämen die nächsten Forderungen damit sie es nicht verliert, und wenn es da ist erst recht, da sie dann mit der Betreuung überlastet ist.

In dem Moment wo es heisst: entweder ein Kind oder Scheidung, kannst Du davon ausgehen dass eh nur noch ein Unterhaltspflichtiger gebraucht wird. Die Situation begleitet Dich dann locker die nächsten 20 Jahre und auch länger und kostet eine Eigentumswohnung.
 
Wir gehen beide auf die 50 zu. Ich empfinde es jetzt als zu spät. Außerdem ist meine Tochter in den letzten Jahren sehr krank geworden und benötigt viel Aufmerksamkeit. Ich würde einem weiteren Kind gar nicht mehr gerecht werden können.
Ich finde eure Situation sehr schwierig.
Einmal deine Empfindung,die ich nachvollziehen kann und auch den Wunsch deiner Frau ,den ich auch nachvollziehen kann.
Da bleiben euch nur offene Gespräche.
Ich finde es auch schon ein bisschen spät.Aber es zählt,wie ihr das empfindet.
Was mir aufgefallen ist,dass deine Frau dir
Vorwürfe macht,dass du sie nicht lieben würdest.
Warum ist das so?
Fühlt sie sich vernachlässigt?
Wenn ich dann nicht möchte, wird mir alles mögliche unterstellt. Ich liebe sie nicht mehr, ich habe eine Affäre, ich vergnüge mich lieber alleine usw.
Meiner Meinung nach,sollten Gespräche geführt in Ruhe,ohne Vorwürfe,ohne " hätten wir doch das" .
In Hinblick auf wie eure Situation jetzt ist und wie ihr euch eure Zukunft vorstellt.
Und mit jeweiligen Verständnis für den anderen.
 
Man hätte ja mal auch einfach ein Kind adoptieren können wenn es auf normalen Weg nicht mehr funktioniert. Nun ist wohl das Alter zu hoch und besonders ist Fremdgehen auch keine lösung un dbesonders nicht die feine Art um Probleme zu lösen. Klingt schon so als sei dei Beziehung am Ende.
 
Man hätte ja mal auch einfach ein Kind adoptieren können wenn es auf normalen Weg nicht mehr funktioniert. Nun ist wohl das Alter zu hoch und besonders ist Fremdgehen auch keine lösung un dbesonders nicht die feine Art um Probleme zu lösen. Klingt schon so als sei dei Beziehung am Ende.
"Einfach" adoptieren ist in D nicht, wenn du Mitte 30/Anfang 40 bist eh nicht. In dieser Phase haben der TE und seine Frau noch Hoffnung auf eine Schwangerschaft gehabt.

Edith: wo liest du denn fremdgehen?
 
"Einfach" adoptieren ist in D nicht, wenn du Mitte 30/Anfang 40 bist eh nicht. In dieser Phase haben der TE und seine Frau noch Hoffnung auf eine Schwangerschaft gehabt.
Muss ja nicht in D sein, gibt auch viele Kindern in ärmeren Ländern die vor sich hinsiechen, muss ja nicht immer das Bio Kind sein, verstehe ich so wie so nicht warum es immer das eigene Fleich und Blut sein muss auf Biegen und Brechen, bis man zugrunde daran geht weil es nicht klappt, dafür hätte man es auch anders haben können und sicher nicht schlechter.
 
Muss ja nicht in D sein, gibt auch viele Kindern in ärmeren Ländern die vor sich hinsiechen, muss ja nicht immer das Bio Kind sein, verstehe ich so wie so nicht warum es immer das eigene Fleich und Blut sein muss auf Biegen und Brechen, bis man zugrunde daran geht weil es nicht klappt, dafür hätte man es auch anders haben können und sicher nicht schlechter.
Der TE möchte kein Kind mehr.
Hast du das überlesen?
 
Ich kann hier schon beide Seiten verstehen.
Nur aus irgendwas erzwungenen wird nie was Gutes, vor allem wenn die Positionen so weit auseinandergehen.
Abgesehen davon ist es schon extrem spät für das erste Kind und wenn das Kind dann irgendwann in die Pupertät käme hat man nicht mehr die Nerven dafür und ist zu alt für sowas.
Alle anderen sind mit den Kindern durch und man selber hat ein Kleinkind, was ja auch soziale Folgen hat.
Um des lieben Friedens willen würde ich es jetzt auch nicht auf ein Kind ankommen lassen.
 

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