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Kinderwunsch belastet Ehe

Eigentlich solltet ihr an einem Strang ziehen, schon deiner kranken Tochter zuliebe.

In diesem Sinne sollte die Partnerin ihren späten Kinderwunsch begraben.

Mit 47 ist es nicht mehr möglich...

Eben. 12 Jahre nicht verhütet und jetzt soll es plötzlich klappen. Sehr unwahrscheinlich.

Höchstens noch mit Hormontherapien und inVitro. Das wäre aber eine langwierige, anstrengende und teure Prozedur. Hab da mal ne Doku gesehen.

Deshalb finde ich den Vorschlag mit der KiWu-Praxis gut, damit die Frau dort einen Realitätscheck kriegt.
 
Jetzt mit diesem extremen Kinderwunsch wird alle getestet und geprüft.
Mit welchen Ergebnis ?
Evtl. öffnen Ärzte ihr die Augen ?
Es ist immer etwas schwierig gemeinsame Termine zu koordinieren.
Wer etwas will, sucht Wege... 😉
KinderWUNSCHklinik bedeutet ja, dass man einen Kinderwunsch hat und nach Möglichkeiten sucht.
SIE hat ja den Wunsch.
An welcher Stelle steht ihr hier ?
Welche Möglichkeiten habt ihr schon "durch" ?
Wenn ich mit ihr dort hin gehe, dann wird sie noch mehr Hoffnung haben.
Es könnte allerdings zu der Klarheit führen, daß es doch recht schwierig sein könnte !
In ihrem aktuellen Denken wäre das nicht verwunderlich
Mach ihr u. U. mit den Aussagen der Ärzten klar, daß du kein Kind mehr möchtest.
Und sollt es dazu kommen, dass es vielleicht doch noch Möglichkeiten gibt
Ja, ein Ausloten wäre gut.
Je besser sie die Möglichkeiten kennt, desto besser werden die Grenzen abgesteckt 🙂
dann bricht doch die Hölle noch mehr los
noch mehr, du bist doch bereits "in der Hölle" (deine Worte 😉)
Wenn dort gesagt werden würde, dass es möglich wäre und ich dann weiterhin nein sage.
Es würde ihr Sicherheit geben, die sie zunächst nicht sehen kann/wird.
Sie war vorher noch nie so. Ganz egal in welcher Situation. Das ist gerade alles sehr ungewöhnlich.
Na ja...
du kennst deine Frau 12 Jahre 😉
 
Zuletzt bearbeitet:
Sehe ich auch so.
Vor allem, wo ist das Problem, die 12jährige Tochter mitzunehmen und im Warteraum sitzen zu lassen?

Sie ist schließlich auch schon in dem Alter, wo sie in wichtige Familiensachen mit einbezogen werden will, ob nun chronisch krank oder nicht...
Wir wissen ja nicht, ob sie so krank ist, dass man sie nicht einfach so mitnehmen kann...

Ja, es ist schon eine Krux, dass die Fruchtbarkeit der Frau so begrenzt ist-

Mit 47 heiß auf ein Kind?

Wirklich erwachsen und reflektiert klingt das nicht- allein die Wahrscheinlichkeit an Fehlgeburten und Fehlbildungen steigt ja auch so enorm-

Vielleicht solltest du ihr eher mit solchen Argumenten kommen, denn deine Tochter ist in diesem Zusammenhang evtl. ein rotes Tuch, eben weil sie DEINE Tochter ist, wenn es dir schon unmöglich ist, ihr entgegen zu kommen.
 
Ich will auch gar nicht sagen, dass er sie hingehalten hat. Ich kann mir nur gut vorstellen, dass sie sich im Moment hingehalten fühlt (eben als Nebenwirkung ihrer Torschlusspanik). Wenn die Hormone (durch die vermutlich nicht nur beginnenden, sondern eher fortgeschrittenen) Wechseljahre das Denken durcheinander bringen.

Ich kann mir gut vorstellen, dass sich bei ihr alles wieder normalisiert und sie wieder klar denken kann, wenn die hormonellen Veränderungen "durch" sind. Die Frage ist nur, wie sie dich danach sieht. Ob sie dich danach als Partner sieht, der sie ernst nimmt und Möglichkeiten gemeinsam mit ihr auslotet, auch wenn sie dir eigentlich gegen den Strich gehen. Oder ob du ihre Wünsche und Bedürfnisse klein redest und sie genau dann im Stich lässt, wenn es (für sie) wirklich darauf ankommt.

Ihr steht gerade an einer Weggabelung, du willst den Weg links nehmen (keine Kinder) und sie aber unbedingt den Weg rechts. Dein Weg links ist gut geteert und gerade, du siehst in der Ferne schon ein schönes Ziel, ihr wirkt der Weg aber zu düster. Der Weg rechts scheint hell und mit vielen Blumen, aber du siehst die 1000 riesigen Steine im Weg schon von hier und hast jetzt schon keine Lust mehr, dir dabei auch noch blutige Knie zu holen.
Die Frage ist jetzt: nimmst du sie an die Hand und gehst ihren Weg ein Stück weit mit, bis sie selber einsieht, dass sie über die großen Steine nicht drüber kommt und ihr geht anschließend Hand in Hand zurück und deinen Weg weiter? Oder läufst du mit verschränkten Armen einfach direkt auf deinem Weg los und lässt sie kurzerhand alleine stehen, Motto "sie kann mir ja hinterherlaufen"?

Und: deine Frau hat ein Recht zu wissen, was Sache ist. Sollte der unwahrscheinliche Fall eintreten, dass der AMH-Wert noch gut ist und vielleicht nur die Eileiter etwas undurchlässig waren oder nur ein wenig Stimulation nötig war, dann solltest du ihr das Recht lassen, selbst zu entscheiden, ob sie den Kinderwunsch aufgibt, um mit dir zusammen zu bleiben, oder ob sie sich doch lieber scheiden lässt und nach Holland fährt, ehe auch die letzte Chance vertan ist.

Gerade aber kann sie keine Entscheidung treffen, weil sie zerrissen ist zwischen dem Wunsch nach einem Kind und der Angst, sich zu trennen, nur um dann womöglich doch kinderlos zu bleiben (sie ist ja nicht doof, ihr Verstand sagt ihr sehr wohl, dass sie kaum ne Chance hat, nur das Herz verliert die Hoffnung bekanntlich zuletzt). Und kann nur alle 1000 Hausmittelchen googeln, die - wenn auch nur vom Hörensagen und alten Ammenmärchen - was bringen sollen, wenn man wegen dem Mann nicht professionell nachforschen kann.

Und treibt sich dabei in ihrer Hilflosigkeit vielleicht in Familienforen herum, die sie nur noch weiter anstacheln, die Hoffnung nicht aufzugeben oder ihr gar Vorwürfe machen, wenn sie sich nicht "gut genug" um den Kinderwunsch kümmert. -> "Waaaas?! Du misst nicht die Basaltemperatur?! Also dann bist du ja wirklich selber schuld, wenn du den Eisprung verpasst und deshalb nicht schwanger wirst!... Hast du es schon mal mit Mönchspfeffer probiert?... Meine Cousine schwört ja, dass sie nur durch den Himbeerblättertee schwanger wurde... Der S*x muss übrigens genau da und da sein und am Tag zuvor auf keinen Fall, sonst sind die guten Spermien zu früh weg...". Im ernst, ich kenne solche Foren und die können nebst guter Tipps wirklich toxisch sein. Da brechen gefühlt Wettbewerbe aus, wer es schafft, sich noch mehr in die Sache reinzusteigern.


Wirklich erwachsen und reflektiert klingt das nicht- allein die Wahrscheinlichkeit an Fehlgeburten und Fehlbildungen steigt ja auch so enorm-

Vielleicht solltest du ihr eher mit solchen Argumenten kommen, deine Tochter ist evtl ein rotes Tuch, eben weil sie DEINE Tochter ist, wenn es dir schon unmöglich ist, ihr entgegen zu kommen.

Ich denke, es wäre besser, wenn er mit ihr zum Frauenarzt geht und sie das vom Arzt hört. Beim TE sieht sie das im Moment nur als weitere Ausrede, um nicht mitziehen zu müssen. Wenn ihr aber ein Arzt sagt, dass die Chance entweder ganz vorbei ist oder aber ein sehr hohes Risiko besteht, dass sie entweder zig Fehlgeburten hat und/oder ein behindertes Kind, gegen das die Krankheiten der Tochter gar nichts sind, dann überlegt sie es sich vielleicht doch nochmals anders. Und wenn sie die Entscheidung, es doch zu lassen, von sich aus fällt, wird sie die Kinderlosigkeit in Zukunft besser akzeptieren können, als wenn diese Entscheidung über ihren Kopf hinweg von ihrem Mann gefällt wurde.
 
Trotzdem ist mir das zu glatt.

Als das losging mit dem Eisprung berechnen und sofortigem Sex haben wollen, hast Du da nicht gefragt, was auf einmal los ist? Was sich geändert hat?

Und was mir noch aufgefallen ist: Deine Tochter ist 12 Jahre alt, Ihr seid 12 Jahre verheiratet.

Also entweder habt Ihr sehr zackig geheiratet oder Du warst untreu mit dem Ergebnis, dass die Tochter dann quasi mit Eheschließung bei Euch eingezogen ist? Wo ist die Mutter der Tochter?

Mag sein, Deine Frau handelt irrational. Aber ich lese nirgendwo Dein Bemühen, zu verstehen, was eigentlich los ist, wenigstens danach zu fragen.
 
Und was mir noch aufgefallen ist: Deine Tochter ist 12 Jahre alt, Ihr seid 12 Jahre verheiratet.

Also entweder habt Ihr sehr zackig geheiratet oder Du warst untreu mit dem Ergebnis, dass die Tochter dann quasi mit Eheschließung bei Euch eingezogen ist? Wo ist die Mutter der Tochter?
Das stimmt...wie ist das passiert? Normalerweise kennt man sich vor der Hochzeit ja schon eine Weile. Hast du die Mutter deines Kindes direkt in der Frühschwangerschaft verlassen? Oder ist ihr was passiert und du hast schnellstmöglich (wieder) geheiratet, um dem Kind eine Mutter zu geben?
Liegt hier der Ursprung, dass du so dramatische Erfahrungen mit dem Vaterwerden hast, dass auch du nicht so dringend darüber nachgedacht hast, ab wann es für ein zweites Kind definitiv zu spät ist?

Vielleicht wolltest du insgeheim doch keins - sonst hätte man die ziemlich zentrale Lebensfrage nicht so lange einfach vertrödelt.

Wenn man wirklich ein gemeinsames Kind haben möchte - mit Mitte 30 ist das auch nicht besonders früh. Das hätte ja gleich von Anfang an mehr Thema sein müssen als "wir lassen uns überraschen" .
 

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