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Kinderplanung?

S

Samira31

Gast
Hallo,

ich (31) weiß selber nicht so genau was ich will...
Habe einen Freund (37), seit über 10 Jahren, und haben eine Wohnung zusammen...
In letzter Zeit lief es nicht allzu gut, was sich aber dann doch wieder manchmal gibt.
Wir haben mal vor 2 Jahren so über die weitere Zukunft geredet und eben so ungefähr geplant, dass wir in diesem Jahr ca. so mit heiraten und Kinderkriegen vielleicht beginnen wollen...
Und dann lief es halt jetzt seit ein paar Monaten nicht mehr so toll...
Er hat dann auch gemeint, es kommt jetzt so für ihn gar nicht in Frage weil es zu sowas erst mal gut laufen muss (klar, da geb ich ihm schon recht), aber trotzdem hat man den Gedanken dann natürlich schon irgendwie immer dabei, wenn man zusammen halt mal dies in Erwägung gezogen hat...
Und ich hab mir dann gedacht, soll halt er von alleine dann ankommen, weil ich will natürlich nicht, dass ich ihm da die ganze Zeit irgendwie hinterherlaufe... Aber kaum läuft es halt wieder n paar Tage gut, dann mach ich halt wieder Anspielungen und er ist voll genervt... Ich mein, er könnte doch auch sagen, dass er sich darauf freut, und er es sich da um diese Zeit vorstellen könnte... Stattdessen sagt er nur immer, haben wir doch schon geklärt, es muss erstmal wieder viel besser laufen...

Ich seh das ja ein, trotzdem tut es weh... Alle im Umkreis sind halt jetzt in dieser Phase (sogar die erst zwei!! Jahre zusammen sind) und zu mir hat halt mal jemand gesagt, man kann auch den richtigen Zeitpunkt verpassen und dann gehts auseinander... besonders wenn man schon so lange zusammen ist. Und irgendwie macht mir halt das Angst...

Aber andererseits denke ich mir, ich bin halt zur Zeit auch oft noch unterwegs und treff mich mit Freundinnen und das möchte ich auch nicht missen... Aber wenn mein Freund dann wieder so vehement nein sagt, dann bin ich wieder total traurig, weil ich mir denke, es wäre so schön, wenn von ihm das mal anders kommen würde...

Wie soll ich denn herausfinden, was ich wirklich will (vielleicht hab ich selber so ne Meinung, dass jetzt halt noch nicht so passt, weil er so dagegen ist? Weiß nicht, wie ich denken würde, wenn er auf einmal wollte, vielleicht wär ich mir dann auch sicher dass es jetzt passt?)

Und was könnte ich denn machen, dass er mal doch anders denkt?

Ich weiß selber gar nicht mehr, was ich will...
Letztens zum Beispiel, hatte ich mir nach nem tollen Ausgeh-Wochenende gedacht, es war echt schön und ich könnte noch gar nicht auf all das jetzt verzichten, dann einen Tag später hat mir eine Freundin gesagt, dass sie schwanger ist, und ich hab total zum weinen angefangen... zum einen, weil ich mich so für sie gefreut habe, zum anderen weil ich mir gedacht habe, warum nicht ich???

Was denkt ihr darüber?

Viele Grüße

Samira
 

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Portion Control

Urgestein
Hallo Samira,

ich finde, du solltest dir mit allem mal noch ein paar Jahre Zeit lassen. Selbst nicht zu wissen was du möchtest und an Kinder denken weil ein paar deiner Freundinnen sich "gerade in dieser Phase" befinden, sind denkbar schlechte Voraussetzungen.

Familie und Kinder bedeuten eine Menge Verantwortung. Auch eine beruflich gefestigte Situation von euch beiden aktuell ist wichtig. Von diesen Dingen hast du nicht berichtet. Bloß von der Phase von anderen. Ich denke, da fehlt es dir trotz deiner 31 Jahre noch deutlich an Reife.
 
M

Mosaike

Gast
Ich will Dir nicht zu nahe treten aber ich glaube man sollte sich nur für Kinder entscheiden, wenn man den Partner aufrichtig liebt! Ich habe damals so gedacht und ich wollte dann auch Kinder mit meinem heutigen Mann. Bei meinem vorherigem Freund war ich mir nicht sicher.
Es ist doch eine langfristige Entscheidung! Allerdings gibt es nie eine Garantie-
Selbst wenn Du Dir sicher bist, dann kann sich das eines Tages ändern aber die Voraussetzungen sind einfach besser! Er ist ein sehr guter Vater und ich könnte mir keinen besseren vorstellen, auch wenn wir ab und an unsere Probleme haben!
Wenn man keine Kinder hat, dann denkt man immer es wäre alles besser, wenn man eine Familie hat aber die Anforderungen wachsen und Du wirst sehr stark in die Verantwortung genommen!
Das Leben als Nichtelternteil hat genauso seine Vorteile wie das Leben als Elternteil!
Auch wenn man keine Kinder bekommen sollte, kann man sicher ein erfülltes Leben führen-
Allerdings ist es etwas ganz besonderes, wenn man wirklich liebt und sich gemeinsam diesen Wunsch erfüllt. Ich sage Dir heute als Mutter, dass ich meine Kinder nie mehr hergeben würde und sie sehr liebe aber manchmal auch die Zeit vermisse, als ich noch kinderlos gewesen bin.
 

digitus

Aktives Mitglied
Aber kaum läuft es halt wieder n paar Tage gut, dann mach ich halt wieder Anspielungen und er ist voll genervt... Ich mein, er könnte doch auch sagen, dass er sich darauf freut, und er es sich da um diese Zeit vorstellen könnte... Stattdessen sagt er nur immer, haben wir doch schon geklärt, es muss erstmal wieder viel besser laufen...
Was soll man sagen. Er hat natürlich recht - er wäre ein Narr, würde er Kinder auch nur in Betracht ziehen, solange da auch nur der Hauch einer Krise in der Luft liegt, solange er kein völliges Vetrauen haben kann, dass Du mit ihm durch dick und dünn gehst, weil es dann nur eine Frage der Zeit ist, bis Du Dich samt Kindern verabschiedest und er die nächsten zwanzig Jahre arbeitspflichtig am Existenzminimum zubringt. Kannst Du ehrlich behaupten, dass seine Sorge gänzlich unbegründet wäre?

Hakt das Thema erstmal für zwei Jahre komplett ab und tu in der Zeit das Deinige, damit es zwischen Euch wieder klappt und ihm zu beweisen, dass Du ihm eine gute Ehefrau wärst.

digitus
 

Arragorn

Aktives Mitglied
Was soll man sagen. Er hat natürlich recht - er wäre ein Narr, würde er Kinder auch nur in Betracht ziehen, solange da auch nur der Hauch einer Krise in der Luft liegt, solange er kein völliges Vetrauen haben kann, dass Du mit ihm durch dick und dünn gehst, weil es dann nur eine Frage der Zeit ist, bis Du Dich samt Kindern verabschiedest und er die nächsten zwanzig Jahre arbeitspflichtig am Existenzminimum zubringt. Kannst Du ehrlich behaupten, dass seine Sorge gänzlich unbegründet wäre?

Hakt das Thema erstmal für zwei Jahre komplett ab und tu in der Zeit das Deinige, damit es zwischen Euch wieder klappt und ihm zu beweisen, dass Du ihm eine gute Ehefrau wärst.

digitus
Also da musste ich jetzt schon lachen :rolleyes: - zum "nicht gut laufen" einer Beziehung gehören immer noch 2; wenn ich meinem Partner "beweisen" müsste, dass ich eine gute Ehefrau bin (wenn er das nach 10 Jahren noch nicht weiß), dann bin ich weg. Beweisen sollte man in einer Beziehung sowieso nix. Mal abgesehen davon, dass sie nichts darüber geschrieben hat, ob man sich auf sie verlassen kann oder nicht - das ist reine Interpretation (von was eigentlich - ich habe da nix entsprechendes gelesen).


Zurück zum Thema: klar, wenn es zwei Tage gut läuft und Du sprichst dann gleich wieder das Kinderthema an - naja, was sind schon 2 Tage???

Habt ihr denn überhaupt mal darüber gesprochen, weshalb es zwischen Euch nicht mehr so gut läuft? Was tut ihr dagegen? Was macht ihr für Eure Beziehung an sich? Sprecht ihr überhaupt viel miteinander - über Eure Ziele (die gemeinsamen, aber auch persönlichen) oder eher weniger?

Du schreibst, Du gehst viel mit Freundinnen weg - macht ihr beide derzeit viel getrennt; stört Euch beide das? Oder stört es nur einen? Keinen?
Kannst Du Dir Deinen Freund/Mann wirklich als Vater Deiner Kinder vorstellen?

Wie würde ein Kind überhaupt bei Euch reinpassen?

Logischerweise kommt das Kinderthema sehr viel stärker in den Fokus, wenn um einen rum alle schwanger werden, Kinder kriegen etc. Davon muss man sich jedoch abgrenzen und genau in sich reinhören, wie man selbst dazu steht. Versteh mich nicht falsch - damit meine ich nicht die grundsätzliche Entscheidung für oder gegen Kinder, sondern eher, zeitlich gesehen - wann?


Alles Gute
 

Gelinda

Sehr aktives Mitglied
Früher kamen die Kinder nie zur rechten Zeit, denn damals konnte frau ja dem Mann die Schuld in die Schuhe schieben, da er ja nicht aufgepaßt hat. Oder ich sage mal: der Mann hatte die Verantwortung sein Verlangen nicht mit produktiven Folgen zu versehen.

Da wurde nicht erst ewig überlegt, da passierte es eben!

Insofern finde ich, daß es die Pille gibt, die ja alles sooo einfach macht, nicht so gut.

Es gibt zwar auch andere Verhüterli, aber meist müssen die auch mal ausgebaut werden, was dann wieder eine Chance wäre.

So gesehen, mit solchen komplizierten Gewissenkonflikten kann man ja wirklich besser vermeinden:rolleyes::rolleyes:, Eltern zu werden.

Das ist die uuuureigenste, natürlich Pflicht: mindestens zwei Kinder in die Welt zu setzen.

Wie sollen wir denn sonst bis 2050 die 7,3 Milliarden Erdbevölkerung erreichen?:D

Aber gut, das schaffen:eek: schon andere, müssen ja nicht unbedingt Deutsche sein.:rolleyes:

Bei zwei Kindern pro Paar, würde gerade mal so die Bevölkerungszahl gleich bleiben, bei einem Kind sterben wir Deutschen bald ganz aus. Ist ja nicht nur, daß pro Paar zwei Kinder nicht geboren werden, es sterben ja auch gerade viele junge Deutsche durch Verkehrsunfälle, die keine Eltern geworden sind.

Macht was ihr wollt, da wird bestimmt demnächst "Deutsch" noch `ne geduldete Fremdsprache in D sein.

FG
 

Arragorn

Aktives Mitglied
@Gelinda: im Grundsatz hast Du ja recht - aber das hier ist keine Grundsatzdiskussion, sondern individuelle und persönliche Probleme - die Lösung kann ja nicht sein, als Frau die Entscheidung selbst zu treffen und es "einfach passieren" lassen. Insofern empfinde ich persönlich den Beitrag nicht hilfreich - aber gut, vielleicht sieht das die TE ja anders.
 

Gelinda

Sehr aktives Mitglied
da ist wohl Grundsatz und persönliches verwoben, oder? Wie eh und jeh in der Frage!

freundliche Grüße

p.s. ist man 10 Jahre zusammen. . . da müßte man aber schon mal wissen, was man mit wem will mit 31 Jahren! Ich wurde mit 18 schwanger und wir haben es gepackt.

:eek: Nunja," jede kluge Hinne schißt moal ins Nest." Volksmund
 
Zuletzt bearbeitet:

Portion Control

Urgestein
Macht was ihr wollt, da wird bestimmt demnächst "Deutsch" noch `ne geduldete Fremdsprache in D sein.
Hallo Gelinda,

also die intension deines Beitrages ist mir schleierhaft.
Sollte dies ein Aufruf an uns alle sein, mindestens zwei Kinder in die Welt zu setzen damit wir gesellschaftlich unseren Auftrag erfüllt haben? :confused:

Sollten diese Kinder dann auch verantwortungsbewusste Eltern haben und somit eine ordentliche Erziehung genießen oder ist das eher nebensächlich?!?

Ich denke, Familien welche sich in der 3. Hartz IV Generation befinden, Scheidungen und Alleinerziehende gibt es auch heute schon viel zu viele. Ich denke nicht, das man dies noch mit Gewalt toppen müsste.
 

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