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Kinderplanung oder eine neue Ausbildung beginnen?

Sarnade

Aktives Mitglied
Das ist aber auch nicht schlimm oder? Ein befreundetes Pärchen von uns geht auch den Weg. Sie ist Zahnärztin und ist durchaus Ihren Weg gegangen. Mit Anfang 30 kam das zweite Kind und Sie bleibt nun auch langfristig zu Hause.

Dazu muss man sagen dass beide Eltern recht wohlhabend sind und auch spendabel.
Tja, wenn man das Glück hat, reiche Eltern zu haben.... Immerhin hat die Zahnärztin auch selber was Vernünftiges gelernt und könnte, wenn ihre Ehe scheitert, wieder in ihren Beruf einsteigen. Vielleicht wird sie dann aber auch großzügig von ihren Eltern gesponsert oder sie erbt ordentlich was von ihnen. Dieses Glück haben aber längst nicht alle Frauen. Schon gar nicht die weniger Gebildeten und nicht allzu gut Ausgebildeten.
Mit Anfang 30 kam das zweite Kind und Sie bleibt nun auch langfristig zu Hause.
Mit Anfang 30 kann sie als Zahnärztin ja nicht allzu lange in ihrem Beruf gearbeitet haben.

Ich kenne auch eine Ärztin, schon als höhere Tochter zur Welt gekommen, die, nachdem sie sich im Studium einen Mediziner geangelt hatte, vier Kinder bekommen hat und zu Hause geblieben ist. Irgendwann hat ihr Mann sie mit einer wesentlich jüngeren Krankenschwester betrogen und es kam zur Scheidung. Nun muss die Ärztin leider doch wieder in ihrem Beruf arbeiten, denn der Grundsatz "Einmal Chefarztgattin, immer Chefarztgattin" gilt nach der neueren Rechtsprechung nicht mehr. So kann es auch kommen. Aber wenn eine Frau das Risiko unbedingt eingehen will oder sich einbildet, sie sei so unwiderstehlich, dass ihr das nie passieren könne: Bitte! Nur zu!
 
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Aktives Mitglied
Tja, wenn man das Glück hat, reiche Eltern zu haben.... Immerhin hat die Zahnärztin auch selber was Vernünftiges gelernt und könnte, wenn ihre Ehe scheitert, wieder in ihren Beruf einsteigen. Vielleicht wird sie dann aber auch großzügig von ihren Eltern gesponsert oder sie erbt ordentlich was von ihnen. Dieses Glück haben aber längst nicht alle Frauen. Schon gar nicht die weniger Gebildeten und nicht allzu gut Ausgebildeten.
Mit Anfang 30 kann sie als Zahnärztin ja nicht allzu lange in ihrem Beruf gearbeitet haben.

Ich kenne auch eine Ärztin, schon als höhere Tochter zur Welt gekommen, die, nachdem sie sich im Studium einen Mediziner geangelt hatte, vier Kinder bekommen hat und zu Hause geblieben ist. Irgendwann hat ihr Mann sie mit einer wesentlich jüngeren Krankenschwester betrogen und es kam zur Scheidung. Nun muss die Ärztin leider doch wieder in ihrem Beruf arbeiten, denn der Grundsatz "Einmal Chefarztgattin, immer Chefarztgattin" gilt nach der neueren Rechtsprechung nicht mehr. So kann es auch kommen. Aber wenn eine Frau das Risiko unbedingt eingehen will oder sich einbildet, sie sei so unwiderstehlich, dass ihr das nie passieren könne: Bitte! Nur zu!
Die Entscheidung ist sehr individuell, und das meinte ich damit. Das sollte sich auch die TE überlegen.

Ich sehe das ganz rational. Mein Job macht mir Freude, aber wichtig ist, dass das Bankkonto gut gefüllt ist. Je mehr drauf ist, desto entspannter sehe ich das mit dem Job. Ich werde auch frühzeitig meine Arbeitszeit runterfahren.

Genauso ist es bei der Zahnärztin. Sie hat nur kurz gearbeitet, aber das ist auch ok. Sie wird auch irgendwann wieder arbeiten. Sie ist jedoch doppelt und dreifach abgesichert.

Und wer das Geld hat und sich lieber um seine Kinder kümmert der kann das ja gern tun.

Wenn ich abends mal nett essen gehe wäre es mir egal ob das Geld mein Gehalt ist, ein Gewinn aus Aktienverkäufen oder ein Erbe. Hauptsache es ist da. Dann kann man freier Entscheidungen treffen.

Und ich habe und werde kein dickes Erbe bekommen, aber wer solche Eltern hat der kann doch gerne die Vorteile mitnehmen. Und das wäre für mich Zeit mit den Kindern, wenn man welche hat.
 

Sarnade

Aktives Mitglied
Wenn ich abends mal nett essen gehe wäre es mir egal ob das Geld mein Gehalt ist, ein Gewinn aus Aktienverkäufen oder ein Erbe. Hauptsache es ist da. Dann kann man freier Entscheidungen treffen.
Da bin ich anders strukturiert. Stolz sein kann man nur auf das, was man sich selbst erarbeitet hat. Geld, das ich selbst verdient habe, kann ich auch wesentlich lockerer ausgeben als das wenige, das ich geerbt habe. Geerbtem oder geschenktem Geld gegenüber fühle ich mich in stärkerem Maße verpflichtet, es nicht für irgendwelchen Schnickschnack auszugeben, sondern für besonders sinnvolle und notwendige Dinge bzw. es gut anzulegen. Ebenso wäre es, wenn ich von dem Geld leben würde, für das mein Mann arbeiten geht, dem ich angeblich den Rücken frei halte (ich bin nicht verheiratet, war in meinem Leben überwiegend Single und führe jetzt eine lockere Wochenendbeziehung). Wäre meine Schwester nicht psychisch schwer erkrankt, hätte ich übrigens deutlich mehr geerbt. So aber war ich gezwungen, meinen Erbteil, der im Wesentlichen aus dem hälftigen Anteil am Wert unseres Elternhauses bestand, deutlich unter Wert zu verkaufen, um überhaupt aus der Erbengemeinschaft herauszukommen. Aber das ist ein Kapitel für sich und zeigt nur, wie wichtig es ist, auf so etwas nicht angewiesen zu sein. Meine Schwester war, ähnlich wie bestimmte andere Verwandte, schon vor Ausbruch ihrer psychischen Krankheit eher so geartet, dass sie nicht danach fragte, woher das Geld kam. Hauptsache, sie musste selber nichts (oder möglichst wenig) dafür tun. Scheint eine Typfrage zu sein.

Bei mir hat sich im Leben immer alles so gefügt, dass ich für mein Geld selber etwas tun musste. Jedenfalls, seitdem ich Ende 20 war. Übermäßig viel geschenkt bekommen habe ich - abgesehen von Geburtstags- und Weihnachtsgeschenken in normalen Rahmen - nichts mehr, seit ich Rechtsreferendarin war. Immerhin habe ich auf Kosten meiner Eltern studieren dürfen und habe währenddessen noch zu Hause gewohnt und auch nur wenig nebenher gearbeitet (Nachhilfestunden gegeben). Das war ja auch schon ein Privileg, andere finanzieren sich ihr ganzes Studium selbst. Seitdem ich selbst verdiene (das begann 1991 mit dem Referendariat) bin ich von Wohltätern jedweder Art aber auch unabhängig. Das prägt natürlich. Ich habe es seitdem immer als beruhigend empfunden, niemandem gegenüber mehr ein schlechtes Gewissen haben zu müssen, weil er mich durchfüttert.

Ungeachtet dessen plane auch ich, zum frühestmöglichen Zeitpunkt (das ist in meinem Fall mit 63 Jahren) in den Ruhestand zu gehen. Ich habe aber bis jetzt (57) immer Vollzeit gearbeitet und bin in Besoldungsgruppe A 16. Ein gewisses Finanzpolster von immerhin ca. 200.000 Euro (65.000 Euro aus Erbteilsverkauf plus Aktienpaket, Guthaben aus Bausparverträgen, Lebensversicherungen etc.) wird bis dahin auch vorhanden sein. Ganz überwiegend selbst erarbeitet. Und da ich bis heute bescheiden in einer Mietwohnung lebe und keine großen Ansprüche stelle, dürfte das Geld mitsamt Pension wohl für den Lebensabend ausreichen. Nur schade, dass eine Immobilie (kleiner Seniorenbungalow) bei den heutigen Preisen finanziell nicht drin ist. Da sind Doppelverdiener im Vorteil. Aber man kann eben nicht alles haben. Kinder habe ich keine und da ich nicht verheiratet bin, muss ich auch nicht für einen Partner aufkommen. Sollte ich vorher schon dienstunfähig werden, würde ich auch dann mit dem Geld auskommen, zumindest nicht zum Sozialamt müssen. Das beruhigt mich schon bis zu einem gewissen Grad.

Ob man den Lebensabend überhaupt erlebt, weiß man natürlich nie. Aber das wissen andere auch nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:

Jusehr

Aktives Mitglied
Ich finde, es hat auch einige Vorteile jung Mutter zu werden und nicht jede Frau muss ihren Fokus auf ihren beruflichen Werdegang legen.
Die Frage ist doch, ob man sich ein Kind relativ risikolos leisten kann. Auf die TE bezogen: Kannst Du gewährleisten, dass Du auch ohne Ehemann (und Versorger) Dein Kind einigermaßen vernünftig durchs Leben bringen kannst? Für die meisten 25jährigen dürfte dies ein nicht unbeträchtliches Problem sein.
 

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