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Kinderplanung oder eine neue Ausbildung beginnen?

Sarnade

Aktives Mitglied
Die klassische Vorgehensweise (viel Zeit in Bildung investieren, heiraten, dann Kinder) kann man machen, somit sich das Sicherheitsgefühl erkaufen.
"Erkaufen" kann man sich dadurch gar nichts. Man muss vor allem genügend in der Birne haben, genügend Interesse an höherer Bildung und auch genügend Ausdauer, um ein anspruchsvolles Studium zu schaffen. Das ist aber nicht jedem gegeben. Ein Studium bedeutet vor allem harte Arbeit. Da hat verständlicherweise nicht jeder Bock drauf. Dann fällt einem ein, dass man lieber möglichst früh Mutter werden will. So sieht's aus.

Auch und gerade einen weniger tollen Job kann man verlieren, der Partner kann sich auch von einer weniger bildungsbewussten Frau trennen, wenn sie älter wird, nicht mehr so attraktiv aussieht, ihm intellektuell zu wenig zu bieten hat und ihm daher zu langweilig wird. Früh Mutter zu werden, ist doch ebenso wenig eine Garantie dafür, dass die Beziehung hält oder dass man ewig gesund bleibt. Aber je geringer die berufliche Qualifikation der Frau, desto schlechter stehen sie und ihre Kinder im Fall einer Trennung oder Scheidung oder bei Krankheit da. Die Arbeitslosenquote unter Akademikern ist nach wie vor die geringste.

Es gibt eben Frauen, die sich durch Kinderkriegen und Familie allein intellektuell nicht ausgelastet fühlen und daher erst studieren und dann Kinder bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:

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"Erkaufen" kann man sich dadurch gar nichts. Man muss vor allem genügend in der Birne haben, genügend Interesse an höherer Bildung und auch genügend Ausdauer, um ein anspruchsvolles Studium zu schaffen. Das ist aber nicht jedem gegeben. Ein Studium bedeutet vor allem harte Arbeit. Da hat verständlicherweise nicht jeder Bock drauf. Dann fällt einem ein, dass man lieber möglichst früh Mutter werden will. So sieht's aus.

Auch und gerade einen weniger tollen Job kann man verlieren, der Partner kann sich auch von einer weniger bildungsbewussten Frau trennen, wenn sie älter wird, nicht mehr so attraktiv aussieht, ihm intellektuell zu wenig zu bieten hat und ihm daher zu langweilig wird. Früh Mutter zu werden, ist doch ebenso wenig eine Garantie dafür, dass die Beziehung hält oder dass man ewig gesund bleibt. Aber je geringer die berufliche Qualifikation der Frau, desto schlechter stehen sie und ihre Kinder im Fall einer Trennung oder Scheidung oder bei Krankheit da. Die Arbeitslosenquote unter Akademikern ist nach wie vor die geringste.

Es gibt eben Frauen, die sich durch Kinderkriegen und Familie allein intellektuell nicht ausgelastet fühlen und daher erst studieren und dann Kinder bekommen.
Korreliert hohe Bildung positiv mit glücklicher Kindheit? Das wäre mir neu. Ich sage auch nicht, dass man in jungen Jahren Mutter/Vater werden muss. Ich mache es nicht an einem Alter fest, sondern für diese Entscheidung muss man sich "innerlich" bereit fühlen. Es muss sich richtig anfühlen. Dieses Gefühl kann eintreten, wenn man all die Sicherheiten hat (Bildung, Beruf, Hochzeit etc.) aber auch früher. Es gibt hier kein "falsch" oder "richtig".

Ich möchte lediglich nur darauf hinweisen, dass man diese Ziele auch mit Kind erreichen kann, wenn man den nötigen Biss dafür hat. Ich wurde zwischen Bachelor und Master schwanger, finde diese Zeit perfekt um ein Kind zu bekommen. Man ist viel flexibler als z.B. im Beruf. Hierfür müssen aber auch gute Bedingungen herrschen. Ich hatte ein Partner, der mich vollkommen unterstützten, Dozenten und Professoren die kein Problem hatten, wenn das Kind im Seminar war und einen angenehmen Arbeitgeber (hatte als Tutorin und studentische Hilfskraft an einem Projekt gearbeitet). In meinem Fall waren bereits idealen Bedingungen im Alter von 23 Jahren da, für uns hatte es einfach gepasst.
 

merciless.

Aktives Mitglied
Zu spät finde ich das keinesfalls. Heute geht die Tendenz ja eh eher Richtung 30+ bei Kind Nr. 1.
Und wenn ihr beide dahingehend gesund seit, sehe ich da echt kein Problem.
 
Habe ich das behauptet, oder hast du eher Probleme mit dem Textverständnis?
Sachliche Diskussion ist wohl nicht deine Stärke? Wortwörtlich mag du diese Aussagen nicht erwähnt haben, aber sie steckt zwischen den Zeilen. Du legst den Fokus auf Bildung, Beruf etc. Ich sage nicht, dass dies falsch wäre. Ich möchte der Fragestellerin darauf aufmerksam machen, dass es nicht "falsch" ist, wenn die eigene Biographie von diesem Weg abweicht, was uns als erstrebenswert verkauft wird.

Liebe Fragestellerin, Kinderplanung ist eine essentielle Entscheidung und hier scheint noch Redebedarf zu sein. Nehme dir die Zeit mit deinem Partner ausführlich über dieses Thema zu reden. Ich wünsche euch alles Gute!
 

Sarnade

Aktives Mitglied
Sachliche Diskussion ist wohl nicht deine Stärke?
Den Eindruck habe ich eher von dir. Offenbar bist du nicht in der Lage, feine sprachliche Nuancen zu erfassen, und was du in meine Sätze hineininterpretierst, basiert lediglich auf deinen persönlichen Vorurteilen. Grammatik scheint auch nicht deine Stärke zu sein, da hilft auch der Weg zum Master nichts. Der Imperativ von "nehmen" heißt immer noch "nimm" und nicht "nehme". Das wusste ich schon im 2. Schuljahr. Davon, dass man vor einem erweiterten Infinitiv mit "zu" ein Komma setzt, scheinst du auch noch nichts gehört zu haben. Da wundert mich nichts mehr...
 

Jusehr

Aktives Mitglied
Kinderkriegen ohne Ausbildung halte ich für gewagt.

Das ist ja auch ein Risiko für das Kind.

Meine Ansprüche an die Voraussetzungen zum Kinderkriegen sind da eher hoch. Die sollten schon zu 95 % erfüllt sein. Der Kinderwunsch sollte einen nicht blind machen für die Risiken.
 

Sarnade

Aktives Mitglied
Kinderkriegen ohne Ausbildung halte ich für gewagt.

Das ist ja auch ein Risiko für das Kind.

Meine Ansprüche an die Voraussetzungen zum Kinderkriegen sind da eher hoch. Die sollten schon zu 95 % erfüllt sein. Der Kinderwunsch sollte einen nicht blind machen für die Risiken.
Wenn man nebenher irgendein Laberfach studiert, mag das ja noch gehen. Aber Jura mit Baby stelle ich mir sehr schwierig vor. Außerdem ist noch nicht aller Tage Abend. Je früher eine Ehe geschlossen wird, um so höher ist meist auch die Scheidungsrate. Oder die Beziehung, wenn man nur so zusammenlebt, geht auseinander, und dann viel Spaß beim Alleinerziehen! Geld ist dann auch immer knapp.
 

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