Moin
sinnvoller Beitrag, Teslon. Danke dafür.
Aber es werden gleich die anderen wie die Geier über Dich herfallen.
Leider, also zieh Dich warm an.
lol, schon möglich.
Wobei mein Post auch Lücken hat, weil ich ihn in einem bestimmten Konsum-Kontext gestellt habe.
Anderes Beispiel wäre, dass jemand arbeitslos wird oder plötzlich viel weniger verdient - und dann mit den monatlichen Rechnungen aus den besseren Tagen dasteht. Das kenn ich selber auch: Ich hatte in meinen schlimmsten Tagen rund 200 Euro Kommunikationsentgelte im Monat zu zahlen und das war in Arbeit auch kein Problem. Als ich jedoch erwebslos wurde, wurden diese Verträge echt zu ner Würgeschlinge, die einem die Luft abgeschnürt haben. Ich hab mir also sofort nen Minijob besorgt, um das erstmal auszugleichen.
Klar, es gibt tote Gegenden in Deutschland, wo es nicht mal nen Minijob gibt - aber dann muss man eine Entscheidung treffen und Initiative zeigen: Hätte es bei mir nicht geklappt mit Arbeit, hätte ich eben ne Auflösung der Verträge erwirkt oder wenn das nicht geklappt hätte, eben ne Schadensersatzforderung für die Restlaufzeit in Kauf genommen. Ich hätte jedoch niemals gehungert, nur um einen nicht mehr vertretbaren Lebensstandart aufrecht zu erhalten.
Und das ist eben auch die andere Seite der Angelegenheit: Wenn ich plötzlich deutlich weniger Geld zur Verfügung habe, kann ich nicht einfach gleichbleibend viel Geld ausgeben - ich muss mich also einschränken. Auto, Urlaub, Party und sonstige Luxus-Anschaffungen müssen dann eben warten, bis es wieder besser läuft.
Aber genau hier versagen viele, weil sie sich selbst ihre Situation nicht eingestehen , sie vor ihren Freunden verbergen wollen oder schlicht nicht mit Geld umgehen können.
Ich gehöre auch nicht zu denen, die bei Arbeitslosigkeit am Monatsende noch die Taschen voller Geld haben - aber ich kann doch nicht die Gesellschaft dafür verantwortlich machen, von der ich fürs nichts tun meinen Lebensunterhalt finanziert bekomme!
Man möge sich mal in anderen Ländern umschauen, wie arme Menschen dort vor sich hin vegitieren müssen - und dann den Blick zurück auf Deutschland werfen, wo die "Armen" zuhause mit Chips und Cola vor ihrem fetten Screen sitzen und auf RTL2 sehen, wie schlecht es ihnen doch gehen MUSS...