Tyra
Sehr aktives Mitglied
Hallo,
nehmt mir meine offene Kritik nicht übel, aber ich finde es ein wenig verantwortungslos direkt ein weiteres Kind zu machen wenn grad das eine per Amt entzogen würde.
Generell solltet ihr härter daran arbeiten als erziehungsfähig eingestuft zu werden.
Erziehungsfähig gilt wer ein gewisses Alter hat, finanziell unabhängig ist, generell also in Arbeit ist oder zumindest mal für längere Zeit in Arbeit war, psychisch gesund etc.
Kinder werden an sich von Ämtern nur entzogen wenn das Kindswohl nachweisbar gefährdet ist oder war.
Mein genereller Rat: erst einmal das Leben auf die Reihe kriegen, planen und organisieren und erst Kinder in die Welt setzen, wenn man selber darin einen guten Platz für sich erkämpft hat.
Kinder brauchen nicht unbedingt ihre leiblichen Eltern um gut und glücklich auf zu wachsen, sie brauchen eher Menschen die ihnen Sicherheit vermitteln können, Kontinuität bieten, ihnen Chancen bieten können....manchmal sind Pflegefamilien darin echt besser...manchmal. Jeder kann sich da ja auch bemühen den Standard einer Pflegefamilie leisten zu können. Kinder haben bedeutet nicht dass es reicht zu sagen dass man sie liebt, sondern bedeutet eine enorme Belastung, Verantwortung, viel, viel Arbeit die einem sehr viel abverlangt...darüber sind sich glaube ich sehr viele Menschen nicht im Klaren.
Als Soziologin las ich gerade ne Studie über Armut in Deutschland und das mittlerweile auch sowas wie eine Tradition vom Kindergeld zu leben hier besteht...wie auch in anderen Ländern wo Armut herrscht und Kinder als Kapital gelten...erschreckend..aber ich denke auch das ist oft ein wichtiger Punkt....ganz allgemein..nicht direkt auf diesen thread hier bezogen.
Bindung entsteht nicht allein durch die Herkunft, sondern im Gegenteil eher durch den Kontakt....dadurch dass Kinder sich bei einer Person wohl und geborgen fühlen, Gewöhung und Gewohnheit.
Generell kann man hier nochmal nur eines raten: guten Anwalt einschalten und sich den Behörden verantwortungsbewusst präsentieren...leider sieht diese neue Schwangerschaft nicht sehr verantwortungsbewusst aus und bestätigt ggf. dass es besser war das Kind in eine Pflegefamilie zu geben....??
Was mich interessieren würde ist wie sich die ja nun ein Jahr zurückliegende Sache weiter entwickelt hat.
Tyra
tja...aber Liebe allein reicht nicht um ein Kind groß zu kriegen..bei weitem nicht.
Und was Reife angeht: in unseren Breiten sind die Menschen recht unreif und meiner Ansicht nach erst so ab dem ca. 25 Lebensjahr halbwegs erwachsen...man kann von einer Art Infantilisierung der Gesellschaft reden. Das Durchschnittsalter der Frauen die Kinder kriegen liegt so um 30 Jahre...biologisch ein wenig ungünstig aber gesellschaftlich am besten angepasst.
nehmt mir meine offene Kritik nicht übel, aber ich finde es ein wenig verantwortungslos direkt ein weiteres Kind zu machen wenn grad das eine per Amt entzogen würde.
Generell solltet ihr härter daran arbeiten als erziehungsfähig eingestuft zu werden.
Erziehungsfähig gilt wer ein gewisses Alter hat, finanziell unabhängig ist, generell also in Arbeit ist oder zumindest mal für längere Zeit in Arbeit war, psychisch gesund etc.
Kinder werden an sich von Ämtern nur entzogen wenn das Kindswohl nachweisbar gefährdet ist oder war.
Mein genereller Rat: erst einmal das Leben auf die Reihe kriegen, planen und organisieren und erst Kinder in die Welt setzen, wenn man selber darin einen guten Platz für sich erkämpft hat.
Kinder brauchen nicht unbedingt ihre leiblichen Eltern um gut und glücklich auf zu wachsen, sie brauchen eher Menschen die ihnen Sicherheit vermitteln können, Kontinuität bieten, ihnen Chancen bieten können....manchmal sind Pflegefamilien darin echt besser...manchmal. Jeder kann sich da ja auch bemühen den Standard einer Pflegefamilie leisten zu können. Kinder haben bedeutet nicht dass es reicht zu sagen dass man sie liebt, sondern bedeutet eine enorme Belastung, Verantwortung, viel, viel Arbeit die einem sehr viel abverlangt...darüber sind sich glaube ich sehr viele Menschen nicht im Klaren.
Als Soziologin las ich gerade ne Studie über Armut in Deutschland und das mittlerweile auch sowas wie eine Tradition vom Kindergeld zu leben hier besteht...wie auch in anderen Ländern wo Armut herrscht und Kinder als Kapital gelten...erschreckend..aber ich denke auch das ist oft ein wichtiger Punkt....ganz allgemein..nicht direkt auf diesen thread hier bezogen.
Bindung entsteht nicht allein durch die Herkunft, sondern im Gegenteil eher durch den Kontakt....dadurch dass Kinder sich bei einer Person wohl und geborgen fühlen, Gewöhung und Gewohnheit.
Generell kann man hier nochmal nur eines raten: guten Anwalt einschalten und sich den Behörden verantwortungsbewusst präsentieren...leider sieht diese neue Schwangerschaft nicht sehr verantwortungsbewusst aus und bestätigt ggf. dass es besser war das Kind in eine Pflegefamilie zu geben....??
Was mich interessieren würde ist wie sich die ja nun ein Jahr zurückliegende Sache weiter entwickelt hat.
Tyra
Auch als junge Mama liebt man sein kind wie reife und erfahrene Mamas.
tja...aber Liebe allein reicht nicht um ein Kind groß zu kriegen..bei weitem nicht.
Und was Reife angeht: in unseren Breiten sind die Menschen recht unreif und meiner Ansicht nach erst so ab dem ca. 25 Lebensjahr halbwegs erwachsen...man kann von einer Art Infantilisierung der Gesellschaft reden. Das Durchschnittsalter der Frauen die Kinder kriegen liegt so um 30 Jahre...biologisch ein wenig ungünstig aber gesellschaftlich am besten angepasst.
Zuletzt bearbeitet: