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Kind verschwiegen

...
Sie muss rausfinden ob der Typ eine richtige Familie hat.
Hat er das nicht, dann kann sie sich ausrechnen dass er sich eine Familie zusammen klaut oder sich vielleicht auch ausrechnet dass er sie wieder bekommt wenn er nur genug Umgang mit dem Kind hat.
Die Überlegung könnte so sein dass er sein Kind bekommt, die Beziehung zu dem aktuellen man zerbricht wenn sie nur stark genug belastet wird und sie dann zu ihm zurück kommt weil sie ja keine andere Wahl mehr hat.

....

Das finde ich nun sehr phantasievoll spekuliert.... 😀

Du meinst also, er wird sich eine Familie "klauen"? Geh mal davon aus, dass es seine Tochter ist. Da muss er nichts "klauen"!!!

Man muss annehmen, dass er den Gedanken, dass er ein Kind hat, schon länger hegt. Schließlich läuft er der der Mutter und dem Kind regelmäßig über den Weg. Er wird sich ausrechnen können, dass er als Vater mit in der Verlosung ist. Vielleicht hat er nun allen Mut zusammen genommen und dieses Gespräch vereinbart.

Man muss sehen was er will. Die TE sollte ihm reinen Wein einschenken. Er wird vielleicht erschrocken sein, über die Tatsachen, die nun auf dem Tisch liegen. Ob er sich aber tatsächlich in das Leben des Kindes einmischt, bleibt fraglich. Ist ja auch so, dass Nachwuchs mit Verantwortung und Unkosten verbunden ist. Die werden ja auf ihn zukommen, wenn er seinerseits anfängt, Ansprüche auf das Kind zu stellen.
Die TE könnte ihm das in dem Gespräch schon deutlich machen und ihm sagen, dass es zwar sein Kind ist, er aber erst mal nichts weiter damit zu tun haben muss. Alles könnte zunächst so bleiben wie bisher.

Eines ist natürlich auch klar. Diese Lüge ist keine Dauerlösung und sie war von Anfang an bequem aber falsch! Irgendwann muss das Kind seine wahre Herkunft erfahren. Es gibt sicher keinen guten Zeitpunkt. Aber man kann sicher ein wenig warten, bis die Tochter alt genug ist, um die Zusammenhänge zu verstehen. Mit 6 Jahren ist sie wahrscheinlich noch nicht mal aufgeklärt.......

Dann sollte die TE unbedingt und sofort ihren Ehemann einbinden. Noch bevor mit dem Ex irgendwas besprochen wird.

P.S.: Wurde denn ein Vaterschaftstest gemacht? Das sollte natürlich sein, falls nicht zu 100 Prozent klar ist, wer der Vater ist.
 
Familie ist schon ein bisschen mehr als die Vereinigung von Sperma und Eizelle. Den Mann hat es 8 Jahre nicht gejuckt. Nur mal so am Rande.

Die Tochter ist 6 Jahre alt und wir wissen hier nicht, wie nach der Trennung überhaupt irgendein Kontakt oder zufälliges Sehen möglich war. Und wenn er von seiner Vaterschaft null gewusst hat, ja dann ist es ein wenig vorschnell zu sagen, es hätte ihn nicht gejuckt.
 
Sie kann es dem Kind natürlich irgend wann sagen, aber nur wenn das Kind danach fragt!
Ich würde es dem Kind nicht einfach so sagen, denn dann denkt das Kind das etwas nicht in Ordnung ist.
 
Ich möchte euch auf dem Laufenden halten. Ich habe heute mit meinem Mann offen geredet. Er war sehr ruhig. Hat aber natürlich tierisch Angst sie zu verlieren. Wir sind uns aber beide auch bewusst dass wir etwas tun müssen. Kindeswohl muss zu 100% berücksichtigt werden. Wir haben uns völlig außen vor gelassen.
Wir sind uns bewusst dass wir uns das selbst zuzuschreiben haben, aber auch dass es hier um ein Kind geht. Wir werden einen Termin bei einer professionellen Beratungsstelle machen und dort die Geschichte erzählen.
Wir erhoffen uns dadurch die richtigen Entscheidungen für unsere Tochter zu treffen.
Vorerst wird es kein Gespräch mit dem biologischen Vater geben, sondern erst wenn wir wissen was das Beste ist.
Ich bin jedem hier wahnsinnig dankbar. Denn dass ich so offen mit meinem Mann gesprochen habe, war auch durch das bestärken hier in dem Forum. Ich danke euch.
Und jetzt hoffe ich, wir finden einen Lösung, die für unser Kind richtig ist.
 
Ziemlich ähnlich. Seiner Oma ist sie wie aus dem Gesicht geschnitten. Mein ex ist blond und sie auch. Mein jetziger Mann eher der dunkle Typ.

Mein erster Sohn hat blonde Haare, als Baby hatte er weißblond, sein Vater hatte schwarzbraune Haare und ich braune.
Aber ich weiß definitiv das er sein Sohn ist. Trotzdem hätte man vermuten können das er wegen seinem blond der Sohn eines Kumpels von mir sei, obwohl da nie was war. Optisch, vom Gesicht her, sieht er seinem Vater auch nicht so ähnlich.

Eigentlich kannst du das nur sicher wissen wenn du einen Gentest machst.

Aber ich dachte, vom Gesetz her ist derjenige der Vater, der die Vaterschaft anerkannt hat?
Gilt das nicht mehr?
 
Schön, dass Du Dich noch mal gemeldet hast!

Ich finde es richtig, dass ihr Euch von einer kompetenten Stelle beraten lassen wollt. Denn in dieser Situation geht es nicht nur um "Zwischenmenschlichkeiten" sondern auch um trockene rechtliche Fragen, wie z. B. Unterhalt, Erbansprüche und Umgangsrecht. Und ich denke hier kann dieses Forum nicht kompetent genug weiterhelfen. Es ist auf jeden Fall wichtig, dass ihr über diese Themen bescheid wisst, wenn es zu diesem Gespräch mit dem biologischen Vater kommen sollte.

Wenn alle Beteiligten das Wohl der Tochter in den Mittelpunkt rücken, findet sich bestimmt auch eine gute Lösung. Um dahin zu kommen wünsch ich Dir viel Mut und Geschick. Alles Gute!
 

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