Hallo und vielen Dank für die Antworten! Exemplarisch werde ich mal auf den Beitrag von
@momo28 antworten:
Das ist ein Unternehmen, dass ihr euch sehr, sehr gründlich überlegen solltet.
Das sehe ich auch so.
Sind denn bei euch beiden die Diagnosen ärztlich abgesichert?
Ich hatte die offizielle Diagnose Paranoide Schizophrenie. Dies wird aber derzeit zumindest in Undifferenzierte Schizophrenie umgewandelt. Wobei ich damit auch nicht zufrieden bin. Wie gesagt gab es bei mir vor 13 Jahren einen Vorfall, der von außen vielleicht an eine Psychose erinnert. Allerdings hatte ich keine Wahnvorstellungen oder Halluzinationen. Ansonsten steht die Diagnose der KPTBS im Raume.
Sie hat die Diagnose Borderline wohl schon seit mehr als 10 Jahren.
Seid ihr beide in regelmäßiger ärztlicher Betreuung?
Ich ja. Sie nicht. Sie hat ihre Medikamente vor einiger Zeit einfach so abgesetzt... Aber ich würde zur Voraussetzung machen, dass sie wieder eine Therapie macht...
Wie stabil seid ihr beide?
Wie sieht es aus, wenn ihr nicht stabil seid?
Wie oft kommt es zu Phasen, in denen ihr nicht stabil seid?
Ich bin halt häufig depressiv und mache mir deswegen Gedanken, dass ich für ein Kind nicht da sein könnte.
Sie kann schnell ausrasten, meint aber, dass sie das mittlerweile besser im Griff hätte und auch für ein Kind sorgen könnte.
Hättet ihr denn ein stabiles, zuverlässiges Netz, das euch unterstützen kann?
Ich habe mittlerweile ein sehr gutes ambulantes betreutes Wohnen. Die Sozialarbeiter sind sehr gut. Sie hat an ihrem Wohnort alle Vereine, die sowas anbieten, vergrault.
Euer Wunsch scheint sehr unausgegoren zu sein, noch nicht wirklich gemeinsam durchdacht.
Oder habt ihr euch z. B. die vorgenannten Fragen schon einmal gestellt? Und ehrlich beantwortet?
Habt ihr darüber gesprochen?
Ja, es ist sicherlich noch sehr unausgegoren. Man müsste noch viel darüber reden. Da gebe ich Dir recht.
Willst du wirklich ein Kind in die Welt setzen ohne jegliche Verantwortung dafür zu übernehmen?
Welche Zukunft hätte dieses Kind dann?
Ich will doch Verantwortung für das Kind übernehmen.
Was das mit dem Unterhalt angeht: Für das Kind würde ich Unterhalt zahlen, falls wir uns mal zerstreiten sollten. Aber nicht für die Freundin.
Lasst es lieber bleiben. Das ist besser für euch und leider auch für das noch nicht existierende Kind.
Ich danke Dir für Deinen Rat!