Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Kind mit guter Freundin über künstliche Befruchtung?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 78719
  • Datum Start Datum Start

Sollte ich mit einer guten Freundin ein Kind bekommen?

  • Ja

    Teilnahmen: 0 0,0%
  • Nein

    Teilnahmen: 26 100,0%

  • Anzahl der Umfrageteilnehmer
    26
  • Umfrage geschlossen .
Hallo und vielen Dank für die Antworten! Exemplarisch werde ich mal auf den Beitrag von @momo28 antworten:

Das ist ein Unternehmen, dass ihr euch sehr, sehr gründlich überlegen solltet.

Das sehe ich auch so.

Sind denn bei euch beiden die Diagnosen ärztlich abgesichert?

Ich hatte die offizielle Diagnose Paranoide Schizophrenie. Dies wird aber derzeit zumindest in Undifferenzierte Schizophrenie umgewandelt. Wobei ich damit auch nicht zufrieden bin. Wie gesagt gab es bei mir vor 13 Jahren einen Vorfall, der von außen vielleicht an eine Psychose erinnert. Allerdings hatte ich keine Wahnvorstellungen oder Halluzinationen. Ansonsten steht die Diagnose der KPTBS im Raume.

Sie hat die Diagnose Borderline wohl schon seit mehr als 10 Jahren.

Seid ihr beide in regelmäßiger ärztlicher Betreuung?

Ich ja. Sie nicht. Sie hat ihre Medikamente vor einiger Zeit einfach so abgesetzt... Aber ich würde zur Voraussetzung machen, dass sie wieder eine Therapie macht...

Wie stabil seid ihr beide?
Wie sieht es aus, wenn ihr nicht stabil seid?
Wie oft kommt es zu Phasen, in denen ihr nicht stabil seid?

Ich bin halt häufig depressiv und mache mir deswegen Gedanken, dass ich für ein Kind nicht da sein könnte.

Sie kann schnell ausrasten, meint aber, dass sie das mittlerweile besser im Griff hätte und auch für ein Kind sorgen könnte.

Hättet ihr denn ein stabiles, zuverlässiges Netz, das euch unterstützen kann?

Ich habe mittlerweile ein sehr gutes ambulantes betreutes Wohnen. Die Sozialarbeiter sind sehr gut. Sie hat an ihrem Wohnort alle Vereine, die sowas anbieten, vergrault.


Euer Wunsch scheint sehr unausgegoren zu sein, noch nicht wirklich gemeinsam durchdacht.
Oder habt ihr euch z. B. die vorgenannten Fragen schon einmal gestellt? Und ehrlich beantwortet?
Habt ihr darüber gesprochen?

Ja, es ist sicherlich noch sehr unausgegoren. Man müsste noch viel darüber reden. Da gebe ich Dir recht.

Willst du wirklich ein Kind in die Welt setzen ohne jegliche Verantwortung dafür zu übernehmen?
Welche Zukunft hätte dieses Kind dann?

Ich will doch Verantwortung für das Kind übernehmen.

Was das mit dem Unterhalt angeht: Für das Kind würde ich Unterhalt zahlen, falls wir uns mal zerstreiten sollten. Aber nicht für die Freundin.

Lasst es lieber bleiben. Das ist besser für euch und leider auch für das noch nicht existierende Kind.

Ich danke Dir für Deinen Rat!
 
Ich möchte hier niemanden zu Nahe treten, aber Borderliner sollten sich zweimal überlegen ob sie Kinder in die Welt setzen und unbehandelte sollten den Plan gleich eh vergessen.

Menschen mit Borderline sind nicht gleich irgendwelche Monster, aber um deren Sicht geht es mir gerade nicht.

Sondern um die Sicht des Kindes. Ich selbst bin mit einem Elternteil groß worden, der Borderliner war und es war emotional die Hölle. Kinder sehen da keine Krankheit sondern Münzen das absurde Verhalten auf sich und geben sich die Schuld dafür. Das macht einen kaputt.

Und reden hilft da meist nicht, weil dann die manipulative Ader durch kommt. Du kannst dich als Kind eh schwer erklären, aber versuch das mal bei einem Borderliner. Sag dem mal, dass du dich wegen ihm und seinem Verhalten schlecht fühlst. Da kannst du dir sehr sicher sein, dass dort bei einem unbehandelten Borderliner keine Empathie zurück kommt, sondern dir die Worte im Mund verdreht werden. Aus einem "Papa, ich finde es nicht okay das du das und das machst, weil mich das so und so schadet" wird ein "Aso! Ja klar, jetzt bin ICH wieder der Böse. ICH bin das A*******. ICH bin ja immer der schlechte Mensch."

Also Drama, Drama, Drama und das umpolen der Opferrolle. Das zermürbt auf Dauer und Kinder erst Recht.

WICHTIG: Ich will hier niemanden persönlich verletzen, dass sind lediglich meine Erfahrungen mit einem Elternteil mit Borderline.
 
Hallo Tork,

als Mutter von zwei fast erwachsenen Kindern sage ich: bitte lass es!

Sowohl mein Ex-Mann als auch ich haben im Laufe der letzten 20 Jahre gesundheitliche Probleme (körperlich) bekommen und es ist sehr schwer, dann trotzdem so für die Kinder da zu sein, so wie sie es verdienen und brauchen. Das gilt für psychische Probleme genauso, wenn nicht noch mehr.

Das konnte keiner von uns vorhersehen, aber wenn man von vornherein schon weiß, dass man Probleme hat, halte ich das für unverantwortlich allen Beteiligten gegenüber.
 
Ich möchte noch was ergänzen:

Die erste Zeit mit einem Baby kann schon einen gesunden Menschen an den Rand seiner Belastbarkeit bringen. Auch dann, wenn es ein pflegeleichtes Kind ist, wie meine Erstgeborene es war. Der komplette Lebensrhythmus ist anders, man hat nicht mehr die freie Verfügung über seine Zeit und sein eigenes Leben. Man kann da nicht weg und sagen, mir reicht's jetzt.

Das gilt noch 100 Mal mehr, wenn es ein Kind mit besonderen Bedürfnissen ist. Mein Zweitgeborener hat in den ersten 10 Monaten nachts nie mehr als 2 Stunden am Stück geschlafen und wollte tagsüber ausschließlich getragen werden. Das zermürbt einen körperlich und psychisch.

Auch wenn die biologische Uhr noch so sehr tickt - haltet euch die Ohren zu.
 
Ich möchte noch ergänzen das eine künstliche Befruchtung selten sofort funktioniert. Aus 3000 Euro können schnell 100.000 Euro werden. Vorallem in eurem Alter muss man sehen, ob Spermien und Eizellen überhaupt noch in entsprechender Qualität vorhanden sind. Klingt mir nach keiner guten Idee. Sry
 
die Wahrscheinlichkeit, dass auch euer gemeinsames Kind psychisch erkrankt, ist sehr hoch,
d.h., ihr als Eltern müsst euch dann darum kümmern, also Psychologen-Termine, Gespräche mit Schule, Kind unterstützen, Krankenhausaufenthalte etc.. ....
das ist für gesunde Eltern schon heftig - ich bin mir nicht sicher, wie Ihr das stemmen würdet?
 
Ich bin auch für ein klares nein ein Kind zu haben ist ein 24 st Job und nach der geburt ist es am Anfang sehr stressig.
Mein Kind wollte die ersten drei Monate nur auf meinem Arm ich konnte sie nicht ablegen oder gar meinen Mann geben.
Ich habe die erste Zeit auch immer was geweint und war mit der Situation auch überfordert und ich bin Psychisch komplett gesund.
Wenn ich schon überfordert war wird deine Freundin erst recht überfordert sein.
Ein Kind ist kein Spielzeug sondern ein Mensch und beide Elternteile oder wenigstens eins sollte 100% gesund sein.
Und beide sollten eine Arbeit haben.
Lasst es bleiben ein Baby ist kein Spielzeug sondern ein Mensch.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
C Trennung mit Kind Familie 7
L Plötzliche Scheidung mit Kind und Haus Familie 203
B ADHS-Kind hat große Probleme mit Kleidung Familie 25

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben