was man wissen muss: "psychische krankheiten" wie adhs oder schizophrenie sind nur metaphorische krankheiten; da ein verhalten keine (echte/medizinische) krankheit sein kann. d.h., "adhs" ist WIE eine krankheit, IST jedoch keine krankheit. eine echte erkrankung wird dann diagnostiziert, wenn man eine abweichung von einer norm (struktureller oder biochemischer art) finden kann durch einen objektiven test (labortests). eine psychische erkrankung wird diagnostiziert, wenn man abweichungen des verhaltens findet. "psychische erkrankungen" sind also nur labels/namen/wörter, die kaum etwas bedeuten (keine sog. "prädiktive validität" besitzen), dafür aber stigmatisieren. für sein verhalten hat ein mensch auch immer GRÜNDE, d.h. verhalten ist (meist) motivational: ein schizophrener glaubt z.b. jesus zu sein, weil er damit einen existentiellen vorteil hat (er fühlt sich "allmächtig", usw.), ein parkinson-kranker hat keine gründe für seine eingeschränkte beweglichkeit. psychiatrische propaganda suggeriert uns: "geisteskrankheiten sind gehirnkrankheiten"; dies dient lediglich eigeninteressen (ökonomischer und existentieller art) und entbehrt jeder wissenschaftlichen grundlage ("sogar" bei "schizophrenie" kann man keine pathologischen veränderungen im gehirn finden, auch wenn immer das gegenteil behauptet wird). fast alle psychotherapeuten und psychiater denken nicht viel nach, laufen mit der masse mit bzw. passen sich dem zeitgeist an; die dummheit dieser sog. experten ist unendlich! (ich bin selbst psychotherapeut und "hochbegabt" und leide sehr unter meinen dummen kollegen!) lass Dich nicht einschüchtern durch solche diagnosen! ziel einer "psychotherapie" ist ja v.a., dass Du zu Dir selbst findest, dass Du zu einer selbst-bewussten, selbstbestimmten Person heranwächst. selbstbestimmt heißt, dass Du selbst bestimmst, wie Du Dein leben führen willst, nicht irgendeine authorität. "autonomy is the death knell of authority and authority knows it!" (dieses zitat stammt von Thomas Szasz, der für Dich vielleicht auch interessant sein könnte.) Du bräuchtest vielleicht einen begabten/kompetenten therapeuten, mit dem Du "gut kannst" (die beziehung ist das wichtigste), der Dich einfach "führt" auf Deinem weg, der Dir orientierung bietet, ohne über Dich zu bestimmen (fremdbestimmung = heteronomie oder paternalismus), da Du ja autonom und stark werden sollst. darum geht es eigentlich, nicht um krankheit oder gesundheit, das ist alles ablenkungsmanöver. es geht darum, wie Du mit dem, was Du mitbringst, ein leben führen kannst, wie Du es für richtig hältst. vielleicht fehlt Dir eine (oder mehrere) herausforderung(en)? etwas, worauf Du Deine energie(?) lenken kannst? einen psychotherapeuten zu finden, der ein hirn hat, und mit dem man dann auch noch gut kann, ist oft sehr schwierig; dass Du hauptsächlich schlechte erfahrungen gemacht hast, ist ganz normal. einfach weitersuchen! (wenn Du willst!;-))