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Keine richtigen Freunde mehr

Hi Highway,

ich weiß es ist kein Trost, aber so wie dir geht es leider vielen. Für mich ist klar, dass man vielleicht viele Bekannte hat, aber nur ganz wenig Freunde. Mit dem Wort "Freund" gehe ich durch meine tiefen und bitteren Enttäuschungen der letzten Jahre sehr sparsam um. Wahre Freunde erkennt man nur in der Not, wenn es dir so richtig mies und dreckig geht. Wer dann zu dir hält, der hat den Titel"Wahrer Freund" verdient.
Ich habe in meinem Leben schon so vielen Menschen geholfen, diese aus dem Dreck gezogen und zu ihnen gehalten, als jeder sie im Stich ließ. Als es mir jedoch selbst sehr schlecht ging, stand ich auf einmal fast alleine da. Wo waren all diese Leute denen ich doch immer geholfen und mich buchstäöblich aufgeopfert habe ? Weg !!! Bis heute gibt / gab es fünf besonders wichtige Menschen in meinem Leben, welche ich als Freunde bezeichne. Alle anderen kannst du in der Pfeife rauchen. Es sind Bekannte, aber die sind nur für dich da wenn sie mit dir etwas anfangen können. Bekannte zum Spaß haben und Feiern eben.
In unserer traurigen Wegschau-Gesellschaft denkt jeder nur an seine eigenen Vorteile, an sein eigenes Wohl und dass er die größten Rosinen aus dem Kuchen pickt.
Du wirst deine Freunde finden, wenn du in Not bist. Da kristallisiert es sich heraus, wer zu dir hält und wer dich im Stich lässt. Einen guten Freund zu finde ist wie ein sechser im Lotto. Leute kennen lernen ist heute kein Problem. Gehe in einen Verein, unterhalte dich mit Kollegen (Schule oder Arbeitsplatz), ruf mal wieder alte Bekannte an oder belege irgendwelche Kurse. Gehe dahin wo die Menschen mit deinen Interessen sind.
Ich bin mir sicher du wirst schnell Anschluss finden.
Ich weiß nicht ob es ein kleiner Trost ist, aber ich war früher ein Mauerblümchen, schüchtern, sehr zurückhaltend und ruhig. Heute bin ich das absolute Gegenteil. Das Leben prägt dich und macht dich stärker. Desto älter du wirst um so leichter fällt dir das Reden und der Umgang mit anderen Menschen.
Mir haben die Vereine früher immer viel gebracht, denn da wurdest du immer mitgezogen - alles im Team und das war echt eine geile Zeit. Okay, ich war im Faschingsverein und da stand Spaß und gute Stimmung an erster Stelle. Da wirst du automatisch auftauen und Leute kennen lernen, da an Fasching auch die Stimmung viel lockerer ist und die Leute gut drauf sind. Zumindest wäre es ein gutes Training für den Alltag.
Ich wünsche dir auf alle Fälle ganz viel Glück und hoffe, dass du dich nicht all zu sehr veränderst. Sei wie du bist, verstelle dich nicht und die Leute werden dich mögen. Gib ihnen die Chance dich kennen zu lernen und gehe unter Leute. Hab Spaß und arbeite an deinem Selbstbewusstsein. Da kannst du z.B. auch in einen Selbstverteidigungskurs gehen - gibt deinem Selbstbewusstsein auch viel Kraft und Energie. Ich könnte dir tausend Tipps geben, aber ich denke, du bist sehr schlau und wirst den richtigen Weg für dich finden. Du bekommst ja hier wirklich tolle Tipps in diesem Forum. Da bist du zumindest an einer guten Stelle, denn die besten Tipps kommen von jenen, denen es genauso geht wie dir. Sie verstehen dich.

Viel Glück
 
Was mache ich nur falsch?

Mir geht es ganz ähnlich. Ich bin zum Studium in eine neue stadt gezogen. am anfang war es total toll hier. jeder war neu man hat sich getroffen und ich wurde auch angerufen, ob ich was unternehmen möchte etc. Mit einer Komulitonin war ich besonders gut befreundet.
Mittlerweile ist es allerdings so, dass diese Komulitonin nun mit anderen befreundet ist und irgendwie alle, mit denen ich am anfang befreundet war miteinander und mit anderen befreundet sind, sich treffen, anrufen, was unternehmen ,.... wenn ich anrufe unternimmt schon jemand was mit mir, aber mir macht das einfach keinenspaß, weil ich mich die ganze zeit total wie das fünfte rad am wagen fühle. keiner findet mich lustig, redet mit mir, während sich die anderen in den armen lieben, sich ha´lb tot miteinander lachen und sich versichern wie lieb sie sich haben...ich fühl mich unendlich einsam und ausgegrenzt. was mach ich nur falsch? Bin ich irgendwie anders?

schonmal vielen dank fürs durchlesen, hoffe ihr könnt mir irgendwie helfen.

Juli
 
Ich habe exat das selbe Problem. In der Grundschule hatte ich einen aller besten Freund, wir habe uns einmal am Tag gestritten, denn wir sind sehr temperamentvoll, und dann wieder vertragen. Wir waren unzertrennlich, doch dann kam der Schulwechsel. Er ging auf die ´Hauptschule, ich ins Gymnasium. Obwohl er nur am anderen Ende des Ortes wohnt, komme ich mir vor wie ein Einzelgänger. Ich verstehe mich mit wenigen, weil alle nur an das Geld denken, und bin richtig einsam geworden. Seit ich 9 war hatte ich also keine richtigen Freunde. Ich bin jetzt in der 7. Klasse., also 12 Jahre alt und muss mir andauern anhören : ,,Das wird schon naoch. Du bist eben anderst." Es ist echt runterziehend. Vorallem weil ich jeden Tag sehe, wie alle sich freuen und glücklich sind.
 

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