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Keine Lust mehr auf Arbeit

Stört es dich, wenn jemand einen Flow bei der Arbeit hat, sich darüber definiert? Ist es bei dir nicht so, weil bei euch das Team auf Grund dieser Kollegin auseinander gebrochen ist und du dich jetzt neu orientieren musst? Oder festgestellt hast, dass du dich vielleicht bei der Arbeit auch zu sehr reingehängt hast?

Na, ja ich halte es für gefährlich, sich zu sehr über die Arbeit zu definieren. Leben ist wie ein Tisch mit verschiedenen Tischbeinen. Eine Säule ist die Familie, die andere die Arbeit, die dritte die Freizeit und die vierte bildet die Gesundheit. Bricht ein Tischbein weg, hat man immer noch drei andere Tischbeine. Gewichtet man aber eine Säule zu stark und vernachlässigt Familie, Gesundheit und Hobbys und bricht dann die Arbeit weg, hat man ein Problem, denn dann bricht der Tisch zusammen.

Ich sehe meine Arbeit generell als Mittel zum Zweck. Bei einem Lottogewinn, wäre ich die Erste, die weg wäre.
Ich erhalte in kürze meinen ersten unbefristeten Arbeitsvertrag, nach 2 befristeten Verträgen und ich weiß, dass ich ersetzbar bin.
So viel dazu. Ich habe gelernt, dass von jetzt auf gleich eine augenscheinlich sichere Situation sehr unsicher werden kann.

Nein, ich bin nicht meine Mutter. Meine Mama hat sich schon immer stärker über die Arbeit definiert. Ich bin eher wie mein Vater.

Ich habe zu viele Menschen gesehen, die sich immer sehr stark über Arbeit definiert haben und dann über Monate in der Reha waren, weil sie nach ihrem Jobverlust in die Depression gerutscht sind. Ein Fall hatte einen Arbeitsunfall und bei einem anderen war der Job weg, weil die Firma pleite war. Was macht man dann, wenn man alles auf die Arbeit gesetzt wird? Richtig, man wird trübselig.


Geld bedeutet auch Freiheit - Grenzenlosigkeit, ein Reichtum an Möglichkeiten! Ich spreche jetzt nicht von einem Monatsnettoverdienst von 20.000 Euro, sondern mal so ab 1800 aufwärts, wo man ja auch schon etliche Möglichkeiten mehr mit hat.

Das muss jeder für sich selbst definieren (meine Meinung). Mein Freund und ich verdienen nach langer Durststrecke nun etwas besser, aber wir sind teilweise so genügsam, dass wir gar keine Lust haben, dass zu nutzen. Beispiel: Ich habe zu Studienzeiten leidenschaftlich gern auf einer Matratze auf dem Boden genächtigt. Vor einiger Zeit war mein Partner mit seinem Kumpel unterwegs (Klassentreffen) und ich hab auf der Matratze auf dem Boden gepennt, weil mir so was. Ich mache das zeitweise immer noch lieber als im Bett zu schlafen. Ich bin recht genügsam. Wir saufen nicht, nehmen keine Drogen, rauchen nicht. Wir gehen selten weg und vielleicht ein bis zwei Mal im Monat auswärst essen. Das lässt momentan eh so nach in der Gastro, dass es teilweise kein Genuss ist. Klar, es gibt sicher Menschen, die könnten mit unserem Lebensstil nicht so viel anfangen, weil sie den Sportwagen in der Garage haben müssen, aber uns ist das ehrlich gesagt nicht so wichtig.


Das ist schon ein anderes Paar Stiefel, als wenn man einen Partner hat, der auch was zum Haushalt beiträgt, oder vielleicht den maßgeblichen Beitrag zum Haushalt beisteuert.

Ich musste gerade schmunzeln, denn ich habe zeitweise mehr als mein Partner verdient. Zwar nicht viel, aber doch etwas.
 

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