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Hallo Bonsoir,
schau mal hier: Keine Lust mehr auf Arbeit. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Den Zwang schafft man sich ja dann, wenn man mal den Lebensstil von 2000 € hat, weil man dann den riesen Absturz hat, wenn es mal mit dem Job nicht mehr so läuft. Und man die Leasingraten, Kredite und den ganzen Lifestyle nicht mehr halten kann.Aus meiner persönlichen Erfahrung raus kann ich aber sagen, dass Lebensumstände ich gut ändern können und man auch bei halbwegs bescheidener Lebensweise auch 2.000 € im Monat ausgeben kann, WENN du alle unregelmäßigen Anschaffungen (z.B. neues Auto) dazu rechnest. Insofern würde ich nie ohne Zwang ein Leben planen, in dem man dauerhaft mit nur 800-1.000 € auskommt.
Das denke ich, ist der springende Punkt.In Wahrheit sind viele Menschen selbst mit sich unglücklich und werden neidisch wenn einige nicht arbeiten und dann eben das Lebensprinzip wählen, dass sie gerne hätten und sich insgeheim wünschen. Da wird der eigene Frust auf andere geschoben.
Man lebt für das Wochenende, den Urlaub und arbeitet 40 Jahre auf die Rente hin, damit man sich dann endlich nicht mehr schuldig fühlen muss, nicht mehr im Hamsterrad zu strampeln. Baut dann rapide ab, wird angewiesen auf den Pflegedienst. Da hat man noch was davon.Wir planen Urlaube, planen Wochenenden, planen unsere Rente. Ohne zu wissen, ob wir all das überhaupt erleben.
Das zumindest steht ja momentan in der Debatte zu ändern.Ist es sozial, dass Menschen, die 35 Jahre gearbeitet haben am Ende genauso wenig bekommen wie ein Hartz 4 Empfänger, nur weil sie gering verdient haben?
Und wie soll das finanziert werden, einfach so?Warum nicht einfach aussteigen und lossagen? Tasche packen, Jakobsweg wandern und sehen, was kommt. Ich kenne viele, die nach dem Renteneintritt an Krebs erkrankt sind. Danach nützt einem alles nichts mehr. Feierabend.
Hallo Threadersteller!
Ich kann deine Gedankengänge zu 100% nachvollziehen.
Ich würde an deiner Stelle die Arbeitszeit und das Bruttogehalt um 50% reduzieren.
Netto hast du dann anstelle von 2000 Euro vielleicht 1200 Euro, deine Steuerlast und Sozialabgaben sinken überproportional.
Warum nicht einfach aussteigen und lossagen? Tasche packen, Jakobsweg wandern und sehen, was kommt. Ich kenne viele, die nach dem Renteneintritt an Krebs erkrankt sind. Danach nützt einem alles nichts mehr. Feierabend.
jetzt mit "Sterbenskranken" anzukommen, finde ich aber auch etwas deplatziert.
Ich kenne tatsächlich einige Leute, die gerne arbeiten und die auch sehr viel Selbstwirksamkeit und Positives daraus ziehen. Wenn man unterrichtet, mit Menschen zusammenarbeitet, Menschen hilft, sieht, wie es jemandem besser geht weil man ihm geholfen hat - das ist jetzt nichts Wert?
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