Guten Morgen,
ich weiß gar nicht so recht wie ich anfangen soll oder was ich hier genau mache, ich schätze mal ich würde gern mal die Meinung von unbeteiligenten Dritten hören. Mein Problem, Salopp gesagt, ich habe einfach keine Lust mehr auf Arbeit.
Ich fang einfach mal von vorne an.
Ich habe mit 17 meine Ausbildung gemacht und erfolgreich abgeschlossen, dann noch etwas über 1 Jahr gearbeitet, zu diesem Zeitpunkt hat es mich überhaupt nicht gestört zu arbeiten und ich war sehr zufrieden. Leider ist die Firma dann Pleite gegangen und ich war Arbeitslos. Die ersten Monate ohne Arbeit stichen ins Land und irgendwie habe ich mich an das Leben ohne Arbeit gewöhnt. Es ist nicht so als hätte ich keinen Job bekommen, ich habe einen sehr guten Schul- und Ausbildungsabschluss, mein Arbeitszeugnis ist einwandfrei, aber ich war irgendwie einfach nicht bereit direkt wieder zu arbeiten.
irgendwann bin ich dann in den Hartz4-Bezug gekommen und war auch damit zufrieden. Ausschlafen, den Tag für sich haben, machen was man will, ich muss zugeben es war wirklich eine schöne Zeit und die geringen finanziellen Mittel haben mich kaum gestört. Dennoch war immer der Gedanke da "Du musst arbeiten". Wieso? Weil man das halt einfach so macht. Weil man das Sozialsystem doch nicht so ausnutzen sollte. Irgendwann habe ich dann einen guten Job angeboten bekommen und auch angenommen.
Aktuell verdiene ich ca. 2000€ netto, die Arbeit ist in Ordnung, ich habe weder Probleme mit Kollgen oder dem Chef, nur das 3 bzw. 4 Schicht System (40/43h Woche) ist auf Dauer recht anstrengend.
Das Problem an der Sache ist, ich brauche das Geld nicht. Ich bin ein sehr sparsamer Mensch. Meine Wohnung ist günstig, Luxusgüter bedeuten mir nicht allzuviel, ich muss keine teuren Klamotten tragen oder den größten Fernseher besitzen. Aktuell lebe ich von ca. 800-900€ (incl. Miete), der Rest wandert jeden Monat auf mein Konto und stapelt sich dort förmlich. Das fühlt sich einfach irgendwie falsch an.
Ich komme mir vor als wäre ich in einem Hamsterrad gefangen, ich gehe arbeiten weil man das nunmal so macht obwohl ich das Geld eigentlich gar nicht brauche. Ich muss zugeben ich sehne mich extrem nach der Zeit der Arbeitslosigkeit zurück, den Tag wieder für sich zu haben. Innerlich bin ich dadurch wirklich zerrissen, ich weiss ich sollte arbeiten um mir meinen eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren aber andererseits denke ich an die schöne Zeit (ja ich weiss hört sich blöd an, ist aber so) der Arbeitslosigkeit zurück.
Hatte jemand schonmal so ähnliche Gedanken und wie würdet ihr damit umgehen?
ich weiß gar nicht so recht wie ich anfangen soll oder was ich hier genau mache, ich schätze mal ich würde gern mal die Meinung von unbeteiligenten Dritten hören. Mein Problem, Salopp gesagt, ich habe einfach keine Lust mehr auf Arbeit.
Ich fang einfach mal von vorne an.
Ich habe mit 17 meine Ausbildung gemacht und erfolgreich abgeschlossen, dann noch etwas über 1 Jahr gearbeitet, zu diesem Zeitpunkt hat es mich überhaupt nicht gestört zu arbeiten und ich war sehr zufrieden. Leider ist die Firma dann Pleite gegangen und ich war Arbeitslos. Die ersten Monate ohne Arbeit stichen ins Land und irgendwie habe ich mich an das Leben ohne Arbeit gewöhnt. Es ist nicht so als hätte ich keinen Job bekommen, ich habe einen sehr guten Schul- und Ausbildungsabschluss, mein Arbeitszeugnis ist einwandfrei, aber ich war irgendwie einfach nicht bereit direkt wieder zu arbeiten.
irgendwann bin ich dann in den Hartz4-Bezug gekommen und war auch damit zufrieden. Ausschlafen, den Tag für sich haben, machen was man will, ich muss zugeben es war wirklich eine schöne Zeit und die geringen finanziellen Mittel haben mich kaum gestört. Dennoch war immer der Gedanke da "Du musst arbeiten". Wieso? Weil man das halt einfach so macht. Weil man das Sozialsystem doch nicht so ausnutzen sollte. Irgendwann habe ich dann einen guten Job angeboten bekommen und auch angenommen.
Aktuell verdiene ich ca. 2000€ netto, die Arbeit ist in Ordnung, ich habe weder Probleme mit Kollgen oder dem Chef, nur das 3 bzw. 4 Schicht System (40/43h Woche) ist auf Dauer recht anstrengend.
Das Problem an der Sache ist, ich brauche das Geld nicht. Ich bin ein sehr sparsamer Mensch. Meine Wohnung ist günstig, Luxusgüter bedeuten mir nicht allzuviel, ich muss keine teuren Klamotten tragen oder den größten Fernseher besitzen. Aktuell lebe ich von ca. 800-900€ (incl. Miete), der Rest wandert jeden Monat auf mein Konto und stapelt sich dort förmlich. Das fühlt sich einfach irgendwie falsch an.
Ich komme mir vor als wäre ich in einem Hamsterrad gefangen, ich gehe arbeiten weil man das nunmal so macht obwohl ich das Geld eigentlich gar nicht brauche. Ich muss zugeben ich sehne mich extrem nach der Zeit der Arbeitslosigkeit zurück, den Tag wieder für sich zu haben. Innerlich bin ich dadurch wirklich zerrissen, ich weiss ich sollte arbeiten um mir meinen eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren aber andererseits denke ich an die schöne Zeit (ja ich weiss hört sich blöd an, ist aber so) der Arbeitslosigkeit zurück.
Hatte jemand schonmal so ähnliche Gedanken und wie würdet ihr damit umgehen?