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Keine Freunde mehr mit Mitte 20? (Informatikstudentin, introvertiert)

Was ich in deinem Beitrag lese ist, dass du nicht vollkommen allein bist, dich aber schnell hängen zu lassen scheinst.
Allein die Frage wozu du dein Studium machst... was für einen Sinn es hat, wenn du jetzt mal ohne Freunde bist.
Du hattest bislang immer den Luxus Anschluss gefunden zu haben. Und jetzt erlebst du es mal anders.
Solch eine Situation kann dir dazu dienen mal alleine klar zu kommen. Zu lernen dir selbst auszureichen.
Und du bist ja nicht allein. Von daher so schlimm ist deine Situation dann nicht.
Nach dem Studium werden selbst diese Freundschaften wohl wieder andere Wege gehen. Ist meistens so, dass durch die berufliche Neuorientierung nach dem Studium Kontakte wieder im Sand verlaufen.

An deiner Stelle würde ich die Zeit mal nutzen zu lernen alleine klar zu kommen. Denn man sollte auch ohne Freundeskreis im Leben bestehen können.
Ein soziales Netzwerk macht vieles leichter, dennoch ist das oft der Nachteil, wenn man immer ein Auffangbecken hatte. Man versinkt und ist nicht in der Lage sich selbst aus Schlammassel zu helfen. Man wird schwach.

Du kannst dich treiben lassen oder die Situation nutzen an dir selbst zu wachsen.
Auch solche Phasen gehören zum Leben dazu.

In der IT wirst du später dann sowieso hauptsächlich mit Männern zusammen arbeiten. Oder mit Frauen, die sich eher für Anime und Harry Potter usw. Interessieren.
Da wird nicht viel sein mit Makeup und Kleidung usw.
 
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Gibt doch heutzutage Handyapps, bei der Treffen zum Sport, Gesellschaftsspiele, Wandern, Fahrradfahren usw. vorgeschlagen werden. Da trägt man sich ein und kann mitmachen. Dann bekommt man die neusten Termine aufs Handy.
 
Gibt doch heutzutage Handyapps, bei der Treffen zum Sport, Gesellschaftsspiele, Wandern, Fahrradfahren usw. vorgeschlagen werden. Da trägt man sich ein und kann mitmachen. Dann bekommt man die neusten Termine aufs Handy.

Hallo tonytomate,

als Mitleser in diesem Thread wollte ich dich nur kurz fragen ob du die Leute hier tatsächlich so einschätzt, dass sie noch nie davon gehört haben, dass es Handyapps, bei der Treffen zum Sport, Gesellschaftsspiele, Wandern, Fahrradfahren usw. vorgeschlagen werden etc. noch nie gehört haben.

Aber wie dem auch sei. Aus persönlicher Erfahrung kann ich dir sagen, dass ein Angebot dieses oder jenes zu tun zwar toll zum Lesen ist aber in aller Regel am Ende nichts dabei herauskommt. Die Gründe? Sind es wieder die hohen Ansprüche? Die haben zwar bei einer Zweckgemeinschaft meiner Meinung nach nichts zu suchen aber sie sind wohl trotzdem da.
 
Es gibt viele Leute, denen das nicht bekannt ist. Bei uns in der Gegend gibt es sogar lokale Apps. Ist halt noch ungezwungener als Vereinsleben. Und welchen Ratschlag hast du auf Lager?
 
Wann immer ich angesprochen habe, dass ich eine kleine Menge von Freunden möchte und Wert auf Qualität lege, habe ich Reaktionen bekommen, aus denen ich geschlossen habe, dass derjenige es nicht nachvollziehen kann.

Kommt darauf an, wie du es gesagt hast und in welcher Situation. Kann schon ein bisschen strange wirken, so eine Aussage.

Während Unterhaltungen "analysiere" ich manchmal parallel (Körpersprache, Mimik/Gestik, Wortwahl, Sprachmelodie), warum sich der andere (individuelle) Mensch gerade so verhält und beeinflusse die Situation, was oft zu dem Ziel führt, das ich im Sinn hatte.

Doch offenbar bedürfen meine bisherigen Vorgehensweisen Optimierungen, sonst wäre ich nicht in dieser Lage.

D.h. zu versuchst die Leute zu manipulieren bzw. das Gespräch zu steuern? Manchmal klappt es, manchmal nicht? Kann es sein, dass du zu berechnend oder gar manipulativ bist und die Leute das merken?

Viele Leute merken vermutlich nicht, wie viel ihr eigenes Verhalten zu der Reaktion ihres Gegenübers beiträgt, beziehen es stattdessen auf etwas anderes. Verinnerlicht man diesen Gedanken nach zahlreichen Testdurchläufen, fühlt man sich selten angegriffen und merkt, wie viel Macht das eigene Handeln hat.

Aber gerade dann, wenn man es auf sich selbst bezieht, müsste es einen doch mehr verletzen, wenn man Zurückweisung erfährt!? Gerade WEIL man weiss, dass man es selber versiebt hat, schmerzt es doch.


So weit ich mich zurückerinnern kann, fühle ich mich anders als die anderen. Woher dieses Gefühl der Andersartigkeit entspringt, kann ich schlecht ergründen. Die Ergründung erachte ich nicht als notwendige Bedingung, um mein Problem zu lösen. Durch diesen Vorgang würde man sich eher von anderen Menschen zurückziehen, bis man evtl. mit modifiziertem Identitätsbewusstsein zurückkehrt.

Es könnte aber auch sein, dass dir die Ergründung hilft, besser zu verstehen, was abläuft und was du ändern musst. Vielleicht mal dich durchtesten lassen bei einem Psychologen / Psychiater?

Was mir noch auffällt: Du scheinst Freunde fast nur an der Uni zu suchen. Was ist mit anderen Gelegenheiten in deiner Stadt? Zum Beispiel im Startup-Milieu dürfte eine Informatikerin immer willkommmen sein.

Wenn doch Uni, wäre es eine Idee, weiter nach ausländischen Studenten zu kucken. Die sind oft froh, wenn sie hier Anschluss finden.
 
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