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Keine Freunde mehr mit Mitte 20? (Informatikstudentin, introvertiert)

Huhu 🙂

wow ich mache genau das gleiche irgendwie durch ..
Hätte echt nicht gedacht ^^
Also ich denke du solltest dich nicht so unter druck setzen möglichst Freunde zu finden, weil umso mehr man sich anstrengt, desto schwieriger wird es. Außerdem kann man dann sehr schnell an Leute geraten, die vielleicht nicht so zu dir passen. Jeder Mensch ist halt individuell ..
Ich habe im Studium auch ein Mädchen kennengelernt mit der ich Anfangs auch super zurecht kam. Nur mit der Zeit entwickelten sich häufig Streitigkeiten , worauf ich dann diesen Kontakt beendet habe. Das Leben ist halt manchmal sehr kompliziert .. Nur dein Studium darf darunter nicht leiden. Wenn du dein Abschluss hast kann es ja eh sein, dass du wieder in eine anderes Stadt ziehen musst. Und da lernst du wieder neue Leute kennen.
Aber wegen dem Alter solltest du dir keinen Stress machen.
Meine Oma sagt immer zu mir, dass von allen Freunden damals aus der Schule nur eine beste und ehrliche Freundin dageblieben ist. Diese hat alles mit ihr durchgestanden. Stand immer hinter ihr.

Es kommt also nicht auf die Menge der Freunde an und wann man diese kennen lernt. Wer weiß vielleicht lernst du genau diese besondere Person erst mit 30 oder so kenne 🙂

lg

Ps: In einem Kurs bei meinen Studium waren auch nur Männer 😛 lief aber ganz gut xD
 
...
Falls ihr Ideen habt, was ich ausprobieren könnte (unter Berücksichtigung der dargestellten Persönlichkeit), teilt eure Ratschläge gern mit mir.

Gern 🙂
Wenige Gedanken, die es dafür in sich haben - wie es meine Art ist.
Die werden nicht leicht zu verdauen sein, aber Du kannst selbst entscheiden, was Du damit anfangen möchtest.
Kritik daran kannst Du gerne üben - nützt aber nichts, da es mein Gefühl nicht ändert.

1. Nach dem Lesen Deiner Beiträge ist mir aufgefallen, dass Du besonders den Schwächeren geholfen hast, die dann alle weg waren und keine "Freunde" mehr übrig waren.
Es bedeutet, Du suchst Dir Menschen denen Du überlegen bist, weil Du Dich dann sicherer fühlst - und herausstichst.
Es kann auch anderes bedeuten - aber anhand der anderen Punkte überwiegt bei mir ganz klar diese Einschätzung.

2. Du hast ein hübsches Foto im Profil, das ist nicht so häufig hier. Dir ist es also wichtig Dich selbst äußerlich darzustellen und Deine Attraktivität zu präsentieren - obwohl das hier alles andere als ein Social-Network ist, wo es typischer wäre, den anderen zu signalisieren "was man hat".

3. Du legst Wert auf ein gutes Studium und einen guten Beruf - Informatik. Für Frauen eher ein selteneres Studium. Auch hier fällst Du wieder etwas aus der Rolle. Attraktives junges Mädel im typischen "Nerd-Beruf".

4. Du fandest Dein Studium "fachlich interessant" - was sich sehr, sehr seltsam anhört. Informatik ist eigentlich eher ein Fach, dass man aus Leidenschaft studiert und sich schon lange davor viel mit dem Thema beschäftigt.
Fachlich interessant - oder doch etwas besonderes, wo man mit auffällt...

5. Du hast zwischendurch noch diverse weitere Studiengänge ausprobiert, worauf Du aber nicht weiter eingehst. Herumprobieren was gut ist, ohne zu wissen was man wirklich möchte. Die Erwartung ist größer, als das, was man bekommt.

6. Du fühlst Dich in Gruppen nicht wohl, die Anderen gehen lieber feiern oder so, was Du nicht so gern machst.
In größeren Gruppen fällt man auch nicht unbedingt so auf - sondern ist nur eine(r) von mehreren.

7. Ein "Exot" ist einer der besten Charaktere, mit denen Du Dich lieber umgibst. Ein umschwärmter Typ, der immer ausgebucht ist. Wirklich Zufall - oder unbewusst gezielte Wahl? Was ist wirklich an ihm so besonders - wenn Du seine Freunde (die, mit denen er sich umgibt) nicht so magst dafür? Die Konkurrenz?

8. Dass Deine Logik gut entwickelt ist merke ich nicht nur an Deiner Berufswahl (die könnte ja auch eine Fehleinschätzung sein), sondern an der Gliederung und Markierung von Textteilen.
Was ich jedoch vermisse (was aber typisch ist), ist Deine Emotionalität.
Du schreibst über Situationen, Dinge und Menschen - aber nicht über Deine Gefühle in Bezug auf diese und Dein Leben.


Fazit:
Ich halte Dich für eine Person, die sich gern hervorheben möchte und besonderes haben und tun möchte.
Die Kehrseite dieser Person ist eine tiefe Unsicherheit - darum möchte diese eher auffallen, um sich sicher fühlen zu können und Bestätigung zu bekommen.
Die Emotionalität unterentwickelt, da dort das negative Selbstwertgefühl vorherrscht, dass es mit Äußerlichkeiten zu überdecken gilt.
Eine sehr materialistische Prägung einfach - sich mit schönem oder seltenem umgeben, etwas bewundert werden, exotisch und besonders/anders sein, tollen Job, Karriere - die die Gefühle ersetzen.
Wenn das so ist - es ist nicht Deine "Schuld".

Warum findest Du meiner Meinung nach schwerer Freunde und Anschluss - trotz Attraktivität, Intelligenz, Nettigkeit und Hilfsbereitschaft - an der sozialen Kompetenz jedenfalls wird es nicht liegen.
Vermutlich sind Dir die Anderen einfach nicht gut genug.
Und ja, dann bleibt man eher längere Zeiten recht allein.
An der Spitze oben ist man meistens allein.

Ich wage dieses Gefühlsurteil, da ich die anderen typischen Gründe, wie Depressionen und Rückzug, Kontaktscheu, usw. ausschließe. Nichts davon geht in irgendeiner Art aus Deinen Beiträgen hervor.

Was mein Rat wäre ist darüber nachzudenken, was Du Dir oder anderen wirklich beweisen musst oder möchtest - und inwieweit Du oder Andere deswegen besonders sein müssen.
Manchmal ist das Leben einfacher, man taucht einfach in der Masse unter, kann darin verschwinden - und findet dennoch ein paar Menschen, die das Besondere in einem von selbst bemerken.
Und je mehr Selbstwert man durch die Bestätigung von Anderen trotzdem entwickelt, desto unwichtiger wird das materialistische drumherum.

Dazu sollte man wissen, die hohen Leistungen Einzelner in den Wissenschaften sind zwar hohe menschliche Kompetenzleistungen, die man einerseits bewundern kann - aber sind immer auch eine Flucht vor der emotionalen Welt (in einem), was man genausogut bemitleiden kann.
Alles im Leben hat eine Kehrseite.

Alles Gute wünsche ich Dir!
 
Zuletzt bearbeitet:
Da kamen ja doch so einige Rückmeldungen. Zwar ist es traurig, dass andere Menschen so ähnliche Dinge erleben. Aber wenigstens hat man das Gefühl, nicht die einzige Person mit diesem Problem zu sein. Gegebenenfalls schreibe ich dem einen oder anderen eine persönliche Nachricht. (v.a. den anderen Informatikstudenten)

Schön wäre es, wenn man in echt mit jemandem in so eine Art von Gespräch verwickelt werden würde, nur um festzustellen, dass es dem anderen insgeheim so ähnlich ergeht. Wann immer ich angesprochen habe, dass ich eine kleine Menge von Freunden möchte und Wert auf Qualität lege, habe ich Reaktionen bekommen, aus denen ich geschlossen habe, dass derjenige es nicht nachvollziehen kann. Ich versuche bei Interpretationsmöglichkeiten (Reaktionen anderer Menschen etc.) mir die Variante am glaubwürdigsten erscheinen zu lassen, die langfristig zu einem gesteigerten Wohlbefinden führt. (zum Wohle anderer und um meiner Selbst.. wobei das wiederum viele Fragen aufwirft, ich weiß)
Während Unterhaltungen "analysiere" ich manchmal parallel (Körpersprache, Mimik/Gestik, Wortwahl, Sprachmelodie), warum sich der andere (individuelle) Mensch gerade so verhält und beeinflusse die Situation, was oft zu dem Ziel führt, das ich im Sinn hatte. (z.B. schneller aber genauso nett verabschieden, weil man endlich nach Hause möchte) Viele Leute merken vermutlich nicht, wie viel ihr eigenes Verhalten zu der Reaktion ihres Gegenübers beiträgt, beziehen es stattdessen auf etwas anderes. Verinnerlicht man diesen Gedanken nach zahlreichen Testdurchläufen, fühlt man sich selten angegriffen und merkt, wie viel Macht das eigene Handeln hat.
Doch offenbar bedürfen meine bisherigen Vorgehensweisen Optimierungen, sonst wäre ich nicht in dieser Lage. Ich wirke in echt nur bedingt gefühlsneutral. Meine Empfindungen offenbare ich meistens graduell: Umso mehr ich jemanden mag, desto mehr Emotionen zeige ich demjenigen.

In Foren achte ich übrigens auf angemessenere Umgangsformen, vermeide zu starke Gefühlsäußerungen, damit sich niemand auf den Schlips getreten fühlt. So verhalte ich mich generell in (Menschen-)Gruppen.
So weit ich mich zurückerinnern kann, fühle ich mich anders als die anderen. Woher dieses Gefühl der Andersartigkeit entspringt, kann ich schlecht ergründen. Die Ergründung erachte ich nicht als notwendige Bedingung, um mein Problem zu lösen. Durch diesen Vorgang würde man sich eher von anderen Menschen zurückziehen, bis man evtl. mit modifiziertem Identitätsbewusstsein zurückkehrt.
 
Kann mir vorstellen, dass es auch ein wenig mit der *Berufssparte* zusammenhängt. Ich selbst hab seit ein paar Jahren beruflich immer mal wieder mit Informatikern zutun (code auch selbst) und was soll ich sagen: Bis auf 1-2 Ausnahmen hat sich hier bei mir noch nie eine richtige persönliche Ebene ergeben, was eigentlich schade ist. Hab schon einige IT'er getroffen, die es fachlich richtig gut drauf haben, 2X wurden mir meine Ideen gestohlen, mit mehreren (!) hatte ich zivilrechtliche Auseinandersetzungen, auch wurden schon DDOS oder Hacking Attacken gegen mich gestartet.

Aber eine echte funktionierende Partnerschaft oder gar eine kumpelhafte Ebene? Nee.....

Die meisten Informatiker sind mir durchaus als sehr höflich (oftmals überzogen förmlich bis scheiss freundlich...), fachlich kompetent, aber auch sehr arrogant, narzistisch, eigenbrödlerisch und v.a geldgeil in Erinnerung und wehe irgendwas läuft nicht 100% nach ihrer Pfeife oder Vorstellungen.... Wie gesagt eigentlich schade, denn in der IT-Branche gibt es durchaus einige schlaue Individuen, wo sicher sehr viel Potenzial möglich wär, wenn es mit einer besseren Verständigung klappen würde.....

Mit anderen Nicht - IT'lern hab ich derartige Probleme nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, du denkst zu viel. Als analytische Persönlichkeit passt du sicher gut in die Informatik rein, aber im Privatleben sollte man nicht so verkopft sein.

Ich habe zwei gute Freundinnen, mit denen ich eigentlich auch nicht so viel gemeinsam habe. Die eine hat außer tanzen eigentlich keine Hobbys und keinen großen geistigen Anspruch (also insofern, dass man eine tiefgründige Diskussion führen könnte, dumm ist sie deswegen nicht), die andere macht gerade ihren Doktor und geht gerne mal in die Natur oder ins Theater. Ich bin super sprunghaft und will dauernd etwas anderes, liebe es, mich theoretisch über irgendwas totzuquatschen. Wir drei sind also total unterschiedlich und trotzdem gerne zusammen. Was uns verbindet, sind weniger unsere Interessen, sondern das, was wir miteinander erlebt haben.

Wenn du also eine Freundschaft aufbauen willst, dann solltest du abwechslungsreiche Unternehmungen mit den Menschen deiner Wahl machen. Natürlich sollte eine gewisse Wellenlänge da sein, man sollte sich ungezwungen unterhalten können, das reicht eigentlich als Basis.

Ich hab auch einige Zeit keine Freundschaften aufgebaut und mir einen riesen Stress deswegen gemacht. Aber eigentlich ist es ganz einfach. Man fragt jemanden, ob er Lust hat da und da hinzugehen und dann erlebt man gemeinsam was. Und DAS schweißt zusammen.

Man muss aber eben auch akzeptieren können, dass andere Menschen eine ganz eigene Persönlichkeit haben, die mit der eigenen nicht viel gemein haben muss. Mit mir selbst bin ich schon 24/7 zusammen, das reicht eigentlich.
 
Da kamen ja doch so einige Rückmeldungen. Zwar ist es traurig, dass andere Menschen so ähnliche Dinge erleben.
Aber wenigstens hat man das Gefühl, nicht die einzige Person mit diesem Problem zu sein. Gegebenenfalls schreibe ich dem einen oder anderen eine persönliche Nachricht. (v.a. den anderen Informatikstudenten)

Dinge scheinen oft ähnlich in der Wirkung, in der Ursache sind sie manchmal jedoch gänzlich verschieden.
Man kann z.B. Kopfschmerzen haben wegen Durchblutungsstörungen, Luftzuges, Migräne, oder weil man zu viel Alkohol getrunken hat. Die Wirkung ist ähnlich, die Ursachen aber unterscheiden sich grundsätzlich.
Nicht bei jedem wirkt dasselbe Medikament - und möchte man langfristig etwas verbessern, dann geht es nur, indem man die Ursache berücksichtigt.
Es erleichtert nur kurz zu wissen, dass andere auch Kopfschmerzen haben - es ist wichtiger zu wissen, warum sie diese haben.


Viele Leute merken vermutlich nicht, wie viel ihr eigenes Verhalten zu der Reaktion ihres Gegenübers beiträgt, beziehen es stattdessen auf etwas anderes.

Ich vermute mindestens genauso viele, wenn nicht noch mehr - rätseln oft darüber inwiefern ihr Handeln mit der Reaktion des Gegenübers zu tun hat - obwohl es ganz andere Gründe hat.
Meistens gibt es auch nicht nur einen Grund - denn die Welt ist sehr komplex und nicht ein einfacher logischer Ablauf wie bei einem Computerprogramm.
Je nachdem was uns am Tag so widerfährt haben wir bessere Laune oder schlechtere, sind aufmerskamer oder nicht, mögen Gesellschaft oder lieber allein sein.
Du wagst Dich sehr tief in ein Gebiet der Spekulationen, dass Du versuchst mit einfachen logischen Schlüssen zu lösen.
Du wirst genau daran immer wieder scheitern. Der Mensch ist nämlich kein Roboter oder Computer. Gleich mehr dazu....

Verinnerlicht man diesen Gedanken nach zahlreichen Testdurchläufen, fühlt man sich selten angegriffen und merkt, wie viel Macht das eigene Handeln hat.
Das glaubst Du, weil Dir Macht seelisch nahe ist. Macht aber braucht besonders, wer sich ohn-mächtig (ohne Macht) fühlt.
"Macht" aber nützt Dir nicht wirklich etwas im Leben - nicht zu Deiner eigenen seelischen Selbstzufriedenheit.
Ja, man kann damit Menschen manipulieren oder sich Respekt verschaffen - aber ebenso fürchten sich Menschen vor Macht und es hält sie innerlich auf einer Distanz zu Dir. Sie müssen das ggfs. akzeptieren - aber sind Dir niemals wirklich nahe. Mit Macht allein erreicht man keine Menschen, berührt diese nicht.

Doch offenbar bedürfen meine bisherigen Vorgehensweisen Optimierungen, sonst wäre ich nicht in dieser Lage. Ich wirke in echt nur bedingt gefühlsneutral. Meine Empfindungen offenbare ich meistens graduell: Umso mehr ich jemanden mag, desto mehr Emotionen zeige ich demjenigen.
Selbstoptimierung und Effizienzsteigerung - das sind die Irrglauben der modernen Welt, besonders der jungen Leute. Menschen wie Maschinen oder Roboter. Das führt zu ent-menschlichung, auch der eigenen.
Am Ende stehen alle da wie intelligente, gut funktionierende Roboter und wundern sich, warum Niemand mit ihnen fühlt, wie es ihnen wirklich im Inneren dabei ergeht, warum sie sich so allein und unverstanden fühlen...

Menschen aber sind keine Roboter, man kann sie nur an der Oberfläche (um-)programmieren. Spätestens in schwierigeren Situationen bricht immer ihre Seele durch, ihre Gefühlswelt.
Neurolinguistisches Programmieren (NLP) ist z.B. so eine seelenlose Spezialdisziplin von und für rationale Menschen, die glauben man könnte Menschen wie Roboter programmieren, damit sie besser funktionieren.
Das kann mit Glück mal sein bei einfachereren Problemstellungen, ist darüber hinaus aber grober Unfug meiner Meinung und Erfahrung nach - und offenbart nur, wie wenig diese Leute die das Anwenden oder Nutzen von Menschen und sich selbst verstehen.
Der Einäugige ist auch hier König unter den Blinden.

In Foren achte ich übrigens auf angemessenere Umgangsformen, vermeide zu starke Gefühlsäußerungen, damit sich niemand auf den Schlips getreten fühlt. So verhalte ich mich generell in (Menschen-)Gruppen.
So weit ich mich zurückerinnern kann, fühle ich mich anders als die anderen.
Dieses Gefühl kann verschiedenste Ursachen haben.
Woher dieses Gefühl der Andersartigkeit entspringt, kann ich schlecht ergründen. Die Ergründung erachte ich nicht als notwendige Bedingung, um mein Problem zu lösen. Durch diesen Vorgang würde man sich eher von anderen Menschen zurückziehen, bis man evtl. mit modifiziertem Identitätsbewusstsein zurückkehrt.

Nicht modifiziert (technischer Begriff - denke immer daran: Mensch ist nicht Maschine) - sondern Selbst-Erkenntnis und Selbst-Bewusstheit.
Um sich selbst, seine eigene Problematik und daraus folgende Bedürfnisse und Konflikte, sowie die Menschen um sich herum besser zu verstehen. Verstehen kann man sich selbst nie vollständig - erst recht nicht Andere, dazu sind wir viel zu komplizierte Wesen - aber es ist doch sehr hilfreich um eher zu echter(=tiefer, seelischer) eigener Zufriedenheit zu gelangen.
Mit Selbstoptimierung und Effizienzsteigerung schafft man das unmöglich - damit kann man anderen nur (unbewusst, nicht unbedingt absichtlich) Vorspielen, was man tolles ist und wie gut es einem angeblich damit geht.
Bei sehr vielen mag das funktionieren, aber einem Menschen mit Selbst-Bewusstheit werden immer die Widersprüche in Dir auffallen.
Man kann sich allerdings nicht allein ergründen - man braucht immer ein Gegenüber mit Rat und Erfahrung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur fühle ich mich mit meinen Entscheidungen gut und bereue nichts.
Ich lasse mir keine Probleme einreden.

Wer weiß, im nächsten Semester lerne ich vielleicht passende Leute kennen, womit sich die Sache erledigt hätte. Das dritte Semester war das einzige, in dem ich niemanden hatte. (keine Partner-/Gruppenarbeit gefragt, dementsprechend alles allein durchgezogen; lernintensive Module) Danach haben sich die beiden neuen Kommilitonen gefunden, die kaum Freizeit erübrigen konnten/können. In den ersten beiden Semestern hatte ich mehr Kontakt zu anderen (inklusive lustiger Unternehmungen), weil diejenigen zu der Zeit noch nicht "ausgesiebt" wurden.

Nun denn. Lösungen werden sich finden.
 

All das habe ich nicht mehr.
Genauso wenig wie lustige Unternehmungen.. Kino, Vergnügungsparks, im Park Badminton spielen, schwimmen gehen... wenn man als Frau einen Mann allein danach fragt, wirkt es komisch.

Das wirkt nicht komisch, sondern sympathisch. Natürlich wollen Männer gerne, dass auch Frauen einmal die Initiative ergreifen, und sei es nur aus Feigheit. Wenn ständig immer alles von mir aus geht frage ich mich schon, welches Interesse die Frau eigentlich an mir hat.
In einem so stark männerdominierten Studiengang, bei uns gibt es etwa 80 Leute, davon zwei Frauen, wirst du fast nicht drum herum kommen auch mal einen Mann nach Unternehmungen zu Fragen.
Ich persönlich würde mich geehrt fühlen!
 
Hi,
ich war Mal in einer ähnlichen Situation wie du (Informatikstudium, hätte anfangs Probleme Kontakte zu knüpfen). Ich habe mich mittlerweile damit abgefunden, dass mein Freundeskreis fast nur aus Männern besteht 😀 ich habe aus der Zeit ohne Freunde (1/2-1 Jahr) eine Art Sozialkompetenztraining gemacht: mit Leuten gut klar kommen, die keine Freunde sind. Ist ja später im Berufsleben mit Arbeitskollegen auch wichtig 🙂 probier Mal eine Studenteninitiative, da hast du direkt Leute mit gleichen Interessen. Bei uns gibt es z.B. einen Roboterclub.
 

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