Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Keine Chance zu studieren.

@Sofakissen: Genau, und dann gibt es da noch die Studienfächer/Prüfungsordnungen, in/nach denen man bis zum Schwarzwerden studieren kann, ohne zwangsexmatrikuliert zu werden oder etwas nachweisen zu müssen, um das zu verhindern. Uni ist nicht gleich Uni, Fach nicht gleich Fach und PO nicht gleich PO.

Natürlich macht es "gesünder" mehr Sinn, ein Studium durchzuführen und auch zu beenden, aber krank ist es nicht unmöglich. Ich bin zu weniger als 50% studierfähig, studiere dementsprechend zu langsam, um BaföG zu erhalten, so dass ich mich jetzt nebenbei noch durch Arbeiten finanzieren muss. Ich werde mindestens 10, eher 12 Semester brauchen. Aber solange ich nicht alle Klausurversuche in den Sand setze, kann ich das problemlos tun.
 
A

Anzeige

Re: Keine Chance zu studieren.
@Sofakissen: Genau, und dann gibt es da noch die Studienfächer/Prüfungsordnungen, in/nach denen man bis zum Schwarzwerden studieren kann, ohne zwangsexmatrikuliert zu werden oder etwas nachweisen zu müssen, um das zu verhindern. Uni ist nicht gleich Uni, Fach nicht gleich Fach und PO nicht gleich PO.
Ein langes Studium muss man aber erst mal finanzieren können.

Und ohne ABI geht es eh nicht.

Eines nach dem anderen.
 
Ja, klar, aber wenn er/sie kurz vor dem Abi aufgehört hat, gibt es noch die Externenprüfung. Oder Härtefallanträge zur nachträglichen Zulassung, ggf. bei Wiederholung eines Jahres. Ausbildung und Studieren ohne Abitur. Und sicher noch andere Optionen...

Und natürlich muss ein langes Studium finanziert werden, aber das erzählte ich ja oben. Ich finanziere mir mein Studium trotz chronischer Depressionen, diverser Angststörungen und einer Persönlichkeitsstörung und entsprechend weniger als 50% umfassender Studierbefähigung selbst. Wo ein Wille, da zumeist auch ein Weg.
Das Studium gibt mir Halt und die Motivation, mein Leben auf die Reihe zu kriegen. Ohne (m)ein laufendes und abgeschlossenes Studium würde ich mich schlichtweg mit meinen Erkrankungen in die Sozialhilfehängematte fallen lassen und da dauerhaft verbleiben. Aufgrund seiner Ausführungen vermute ich, dass es dem TE ähnlich ergeht.

Ich habe selbst einmal die Schule abgebrochen, bin dann aber mit Sondergenehmigung wieder in die Oberstufe gekommen.

Ergänzung: Ich war zu Beginn meines Studiums nicht studierfähiger, als ich es als Hauptschülerin gewesen war. Der Abiturerwerb (inkl. des Schulabbruchs) war quasi verschenkte Zeit, die ich erheblich sinnvoller hätte nutzen können. Auch das gibt es. Nachvollziehbar, dass der TE da nicht sinnloserweise drei Jahre nachholen müssen möchte. Aber wahrscheinlich wäre das auch umgehbar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, hat aber über 200 Bewerbungen gedauert, bis ich zwei brauchbare Jobs hatte, die ich parallel ausüben kann.
Zahle nun nur in einem Rentenversicherung, zeitweise hatte ich vier Jobs. Nebenbei tilge ich noch 150€ Schulden pro Monat. Lebe natürlich unterhalb des Existenzminimums, aber das ist mein Studium mir wert. Ich sage ja, für mich gibt es lediglich die Optionen "Studium" sowie "Selbstaufgabe" bzw. "In-der-Gosse-Liegen". Ich sage nicht, dass man es so machen müsse - aber sollte der TE mir dahingehend ähneln, wäre es so sinnvoll.
 
Ach ja: Callcenter und Nachhilfe sind Bereiche, in denen man einfach an Jobs rankommt. Es könnte lediglich dann problematisch werden, wenn man einen verschulten und verbindlichen Studienverlaufsplan hat.
 
Ach, noch was! @TE: Du darfst als an einer staatlichen Hochschule Immatrikulierter idR auch 40h/Woche arbeiten. Du musst dich nur selbst sozialversichern und solltest irgendwie noch deinem Studium nachgehen können. Da du aber so oder so in den Semesterferien 40h und mehr pro Woche arbeiten darfst, lohnt sich das nur bedingt. Die 20h-Grenze für Studenten gilt nicht dahingehend, dass du bei Nichtbeachtung deinen Studienplatz verlierst.
 
Und darüber, wie er das erhalten kann, sprachen wir hier ebenfalls. Es muss nicht unbedingt sein, dass er noch mal drei Jahre opfert, um es zu erhalten.
 
ich befürchte halt, wenn die seelischen Störungen so gravierend sind, dass sie ein Abi verhindert haben, verhindern sie auch ein Studium: Zumindest solange sich nicht grundliegend was daran ändert. Klar, man hat an der Uni weniger Anwesenheitspflicht (ganz ohne geht es auch hier nicht), aber Klausuren, Abgabefristen, Präsentationen, Arbeiten: Das ist alles auch nicht so locker aus dem Ärmel zu schütteln. ein Studium kostet meist mehr Nerven und Kraft, als die Schule.
In sofern wäre vielleicht eine solide Ausbildung in einem eher entspannten Berufsbereich die besseres Lösung.
Aber so oder so steht das Herstellen der seelischen Gesundheit ganz oben.
 
🙄 Eine ömmelige Ausbildung und eine Zukunft mit entsprechend mieser Perspektive hilft sicherlich dabei die seelische Gesundheit zu garantieren..

Schau, dass du an die Uni kommst!
Erstmal das Abitur, dann die Uni.

Ich bin zum Beispiel ganz zufrieden mit meiner ömmeligen Ausbildung. Soll es auch geben.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben