Moin,
ich werde jetzt nicht alle Beiträge lesen, es bringt dir überhaupt nichts, wenn ich jetzt hier nachlese, wer Kiffen alles doof findet und wer nicht. Den "Grundtenor" hab ich schon ein bisschen überflogen...
Ich denke dein Kosumverhalten ist akzeptabel, solange du, wie du beschreibst, dein Leben gut im Griff hast. Du bist ein erwachsener Mensch und solltest selber entscheiden, was du tust.
Das hilft dir aber nicht weiter. Es hilft dir auch nicht weiter, wenn dir irgendwer hier erzählt, wie blöd Kiffen ist.
Ihr habt beide beim Kennenlernen mit offenen Karten gespielt.
Du hast gesagt, du tust es und willst dich für Sie nicht, auf Zwang, verändern.
Sie hat, aus irgend einem Grund, eine massive Abneigung dagegen.
Es wird einen guten Grund für diese Abneigung geben, ob Ihr das bewusst ist oder nicht.
Diesem Mechanismus solltest du dir bewusst werden.
Das ist eine Art Trigger für Sie. Es löst eine starke emotionale Reaktion bei Ihr aus.
Normalerweise geht es in Beziehungen darum einen Kompromiss zu finden zwischen den Bedürfnissen beider Beziehungspartner. Theoretisch würde ich dir daher raten, zu versuchen, mit Ihr eine Einigung zu erzielen und eine Art Mittelweg zu finden.
Da es für Sie aber ein Triggerpunkt ist, kann ich das nicht von Ihr erwarten. Sie hat sich das nicht ausgesucht, Sie kann sich nicht einfach dafür entscheiden, dass es sie nicht belastet.
Du musst dir jetzt die Frage stellen, was ist dir diese Frau wert, was Ist dir deine "Freiheit" wert.
Wenn Sie dir wirklich wichtig ist, solltest du es, ihr zu liebe, lassen, um sie nicht damit zu quälen.
Ich hab nicht den Eindruck, dass du so darauf angewiesen bist, dass du es nicht sein lassen könntest. (einige Leute können nicht drauf verzichten, aus medizinischen Gründen)
Wäre ich deiner Situation (und würde ich Sie lieben) würde ich für Sie aufhören, ganz klar.
Sie kann nämlich nichts dafür, dass sie das triggert.
Bist du medizinisch darauf angewiesen, wäre das was anderes.
Bist du aber, ganz offensichtlich, nicht.
Viel Glück
LG
MB