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Loner hat Recht, Therapie ist wichtig und was anderes als mit Freunden reden.

Ich denke mit austauschen allein ist dir wenig geholfen, was du bräuchtest wäre gezielte Verhaltenstherapie und ein geordneter Austausch....also das was dir ne Therapie und kein Freund oder Freundin bieten kann.

Was das Bücherlesen angeht...mit der Zeit wirst du in Übung kommen...in mache Autoren muss man sich manchmal einlesen.

Tyra
 
Ja, natürlich ist es was ganz anderes mit einem professionellen Therapeuten zu reden als mit Freunden...
Zumal Freunde ja eine emotionale Bindung zu einem haben.
Allerdings muss man auch einer Therapie gegenüber offen und aufgeschlossen sein, was beeinhaltet weder völlig unkritisch zu sein gegenüber dem was ein Therapeut sagt und rät, aber eben auch nicht "dicht" zu machen und einfach nur Verständnis und Kopfkraulen zu erwarten.
Man muss auch Kritik und manchmal harte Worte einstecken können.
Ich denke sonst ist man eh in einer Position nicht wirklich was verändern zu wollen. Aber ich denk WENN man an dem Punkt ist wo man ganz klar erkennt dass man in einer absoluten Sackgasse steckt und prof.Hilfe braucht, weil man alleine nur auf der Stelle tritt und der Leidensdruck schlicht übermächtig wird DANN ergibt sich alles weitere von selbst.

LG
Nachtblume

 
Ja, natürlich ist es was ganz anderes mit einem professionellen Therapeuten zu reden als mit Freunden...
Zumal Freunde ja eine emotionale Bindung zu einem haben.
Allerdings muss man auch einer Therapie gegenüber offen und aufgeschlossen sein, was beeinhaltet weder völlig unkritisch zu sein gegenüber dem was ein Therapeut sagt und rät, aber eben auch nicht "dicht" zu machen und einfach nur Verständnis und Kopfkraulen zu erwarten. und genau da liegt das problem denke ich🙁
Man muss auch Kritik und manchmal harte Worte einstecken können.
nein, das kann und das will ich nicht...ich möchte keine harten worte einstecken können,ich will dass der mir hilft, aber nicht so,...ich hab mich lang genug kritisieren lassen (schule etc.) darauf hab ich keinen bock mehr,...selbst meine beschissene ärztin knallt mir hier sachen an den kopf und ich denke, dass es fehl am platz ist, vor allem, wenn man sieht, dass sein gegenüber labil und sensibel ist,...sorry, aber das kann ich nicht akzeptieren...
Ich denke sonst ist man eh in einer Position nicht wirklich was verändern zu wollen.glaub ich nicht,..man muss sich nicht blöd anmachen lassen, wenn man sich helfen lassen will!!!!! Aber ich denk WENN man an dem Punkt ist wo man ganz klar erkennt dass man in einer absoluten Sackgasse steckt und prof.Hilfe braucht, weil man alleine nur auf der Stelle tritt und der Leidensdruck schlicht übermächtig wird DANN ergibt sich alles weitere von selbst.
deine worte in gottes ohr....
LG
Nachtblume
babe
[/QUOTE]
 
Zuletzt bearbeitet:
Du musst schon unterscheiden -- es gibt durchaus KONSTRUKTIVE Kritik und die ist nicht da um "einen niederzumachen", sondern auf den Weg zu helfen...
Was erwartest du von Therapie??? Dass jemand dir zuhört und nur voller Mitleid Verständnis entgegenbringt ? Neue Wege aufzuzeigen kann nicht komplett ohne die eine oder andere Kritik geschehen, DESSEN sollest du dir vorher klar sein.
DANN wird Therapie auch nur als kurzfristige Entlastungsstation "missbraucht". Selbstverständlich geht es auch darum ernst genommen zu werden und aufgefangen zu werden, ABER eben auch um Schubser! DAS ist Therapie. Therapie ist teilweise wirklich harte Arbeit!!!

Ja, ich bin auch nur von meinen Vater niedergemacht worden, was mich ebenfalls sehr, sehr geprägt hat, aber deshalb kann ich ja nicht die Erwartungshaltung haben, dass ich nicht mehr kritisiert werde und schon gaaar nicht von einem Therapeuten.
Nein, nein, so funktioniert es auf keinen Fall. Ich glaube mit der Einstellung deinerseits hat es wirklich nicht viel Sinn. Du willst einzig und alleine Verständnis---- das ist und kann nicht das einzige Ziel einer Therapie sein.

LG
Nachtblume
 
Ein weiteres Problem mit dem "Verständnis" ist, liebes Babe, dass, wenn du welches bekommst, du dich dann schnell in deinem Leiden und deiner Weltanschauung "Niemand mag mich, alles scheiße, etc." bestätigt fühlst.

Denn wodrin sollte dann noch für dich der Antrieb bestehen, an dir zu arbeiten, wenn du Verständnis bekommst und man dich wie einen Wattebausch behandelt?

Deswegen willst du nämlich auch keine Kritik, denn ich schätze, du fühlst dich gar nicht so unwohl mit deiner "Jammerei", denn so erhältst du auch eine nette Prise Aufmerksamkeit.

Was bringt dir dass, wenn dir jemand sagt, er hat Verständnis für dich und deine Emotionen? Nix! Was du benötigst ist ein "Tritt", der dich dazu bringt, endlich wach zu werden und deiner gähnenden Lethargie zu entfliehen.

Therapie ist, wie Tyra einst formulierte, nix weiter als Hilfe zur Selbsthilfe. Es werden dir Mittel und Wege aufgezeigt, mit denen du dein Leben - und dich selbst - in den Griff kriegen kannst. Die "Veränderung" deiner Selbst endet nicht mit Beendigung der Therapie. Du musst die Erkenntnisse und dein neues Wissen im Alltag anwenden und einstudieren, etc.

Sorry für die teilweise etwas harten Formulierungen, Babe, aber bitte, mach jetzt endlich was...denn ich denke, uns gehen hier allen so allmählich die Argumente und die Tipps aus...😱
 
Hallo Babe,

drei Wochen Urlaub (*neidisch bin*) und keine Besserung? Warum hast du dich denn in der Zeit verkrochen, anstatt raus zu gehen und dich zu erholen? Telefonate mit der Kollegin, wer alles Ärger hat oder gekündigt wurde, sollten dich nicht runterziehen, solange du es nicht bist, auch wenn es schlimm für die anderen ist.

Ich muss mich leider meinem Vorredner anschließen, man hat das Gefühl, du fühlst dich in deiner Rolle wohl und willst gar nicht daraus. Es ist schlimm, dass es dir so schlecht geht und du unter so starken Depressionen leidest, aber ändern kannst nur du es. Bei uns in der Klinik hängt neben dem Arztzimmer ein wunderschön gerahmtes Bild, darüber steht: Hier siehst du denjenigen, der für deine Gesundheit verantwortlich ist. Was glaubst du, was man sieht, wenn man davor steht und es sich genau anguckt? …. Richtig, man sieht in einen Spiegel. Schreib dir diesen Spruch auf deinen Badezimmerspiegel, damit du ihn jeden Tag siehst.

Und dann horch in dich hinein, mach dir eine Liste, was es geben könnte, um dich etwas aufzumuntern und ganz ganz wichtig, fang eine Therapie an. Wie Loner und Tyra schon sagten, Therapie ist Hilfe zur Selbsthilfe. Derzeit bist du nicht in der Lage, dir selbst zu helfen und hier schafft es auch keiner, dich auf die richtige Spur zu bringen. Aber ein Therapeut kann das. Und Kritik muss nicht immer hart sein, oft sind es nur geschickt gestellte Fragen, die den Anstoß geben, über sich selbst und das eigene Verhalten nachzudenken.
Verantwortung für dich und dein Leben kann dir keiner abnehmen, die trägst du ganz alleine. Vergeude es nicht, denn das Leben ist schön, auch wenn man es manchmal nicht sehen kann. Versuch stets das Beste aus jedem Tag zu machen, das fängt damit an, es dir selbst jeden Morgen bereits beim Wachwerden einzureden. Das hört sich jetzt vielleicht blöd an, aber versuchs mal. Wenn du morgens die Augen aufmachst, sag dir: „Das Leben ist schön und heut wird ein guter Tag“ Das Ganze nennt man positive Gedankenprogrammierung, je öfter du es machst, desto mehr wird sich deine innere Einstellung ändern, ganz langsam und unbewusst.
Aber das Wichtigste für dich ist und bleibt eine Therapie. Also leg los.

Liebe Grüße und lass dich einmal ganz fest knuddeln :herz:
 
Ein weiteres Problem mit dem "Verständnis" ist, liebes Babe, dass, wenn du welches bekommst, du dich dann schnell in deinem Leiden und deiner Weltanschauung "Niemand mag mich, alles scheiße, etc." bestätigt fühlst.

Denn wodrin sollte dann noch für dich der Antrieb bestehen, an dir zu arbeiten, wenn du Verständnis bekommst und man dich wie einen Wattebausch behandelt?

Deswegen willst du nämlich auch keine Kritik, denn ich schätze, du fühlst dich gar nicht so unwohl mit deiner "Jammerei", denn so erhältst du auch eine nette Prise Aufmerksamkeit.

Was bringt dir dass, wenn dir jemand sagt, er hat Verständnis für dich und deine Emotionen? Nix! Was du benötigst ist ein "Tritt", der dich dazu bringt, endlich wach zu werden und deiner gähnenden Lethargie zu entfliehen.

Therapie ist, wie Tyra einst formulierte, nix weiter als Hilfe zur Selbsthilfe. Es werden dir Mittel und Wege aufgezeigt, mit denen du dein Leben - und dich selbst - in den Griff kriegen kannst. Die "Veränderung" deiner Selbst endet nicht mit Beendigung der Therapie. Du musst die Erkenntnisse und dein neues Wissen im Alltag anwenden und einstudieren, etc.

Sorry für die teilweise etwas harten Formulierungen, Babe, aber bitte, mach jetzt endlich was...denn ich denke, uns gehen hier allen so allmählich die Argumente und die Tipps aus...😱



Ja, mal wieder gut auf den Punkt gebracht! Und sicher hört man auch mal Dinge in einer Therapie, die man gerne verdrängt hat....

Ich habe sowohl in meinem stat. Aufenthalt viel über mich erfahren und gelernt als auch bei meiner aktuellen Therapeuten.
Auch über "Die Krankheit als Weg" ....... auwei, da hätte ich natürlich auch empört um mich schlagen können....

Dass diese psychische Leiden z.Teil auch unbewusst eine Flucht sind und Regulatorfunktionen haben usw.. usf..... DENN ich leide doch nicht weil es mir Spass macht!
Nein, aber die Psyche ist tatsächlich ein hochkomplexes System....
Nein, ich habe anerkannt dass mir das eine Person sagt die mich absolut ernst nimmt und die mir nichts weiter als helfen will.

Aber wenn jemand einfach pauschal solche aktiven Wege zur (Selbst)Hilfe ablehnt, kann man eben nichts machen-- aber dann dreht sich alles irgendwann nur noch erbarmungslos im Kreis.
Jammern ist total ok, finde ich, aber wenn dann wirklich über einen immer und immer längeren Zeitraum nichts passiert -- gar nichts angegangen wird, und evtl einem "keiner versteht mich" nichts neues kommt, dann wird es schwierig. Und ich denke viele Ratgebende habe hier DURCHAUS auch eine Leidensodyssee hinter sich, (mich eingeschlossen) oder stecken auch noch zeitweise drin. Also dass wir alle nicht wissen um was es geht --- GEWISS STIMMT DAS NICHT!!


Gruss
Nachtblume
 
Ja, mal wieder gut auf den Punkt gebracht! Und sicher hört man auch mal Dinge in einer Therapie, die man gerne verdrängt hat....

Ich habe sowohl in meinem stat. Aufenthalt viel über mich erfahren und gelernt als auch bei meiner aktuellen Therapeuten.
Auch über "Die Krankheit als Weg" ....... auwei, da hätte ich natürlich auch empört um mich schlagen können....

Dass diese psychische Leiden z.Teil auch unbewusst eine Flucht sind und Regulatorfunktionen haben usw.. usf..... DENN ich leide doch nicht weil es mir Spass macht!ich auch nicht,...weiss nicht, warum das hier so rüberkommt🙁
Nein, aber die Psyche ist tatsächlich ein hochkomplexes System....
Nein, ich habe anerkannt dass mir das eine Person sagt die mich absolut ernst nimmt und die mir nichts weiter als helfen will.

Aber wenn jemand einfach pauschal solche aktiven Wege zur (Selbst)Hilfe ablehnt, kann man eben nichts machen-- aber dann dreht sich alles irgendwann nur noch erbarmungslos im Kreis.
Jammern ist total ok, finde ich, aber wenn dann wirklich über einen immer und immer längeren Zeitraum nichts passiert -- gar nichts angegangen wird, und evtl einem "keiner versteht mich" nichts neues kommt, dann wird es schwierig. Und ich denke viele Ratgebende habe hier DURCHAUS auch eine Leidensodyssee hinter sich, (mich eingeschlossen) oder stecken auch noch zeitweise drin. Also dass wir alle nicht wissen um was es geht --- GEWISS STIMMT DAS NICHT!!
😱ähm ich glaube ich hab hier zu keinem zeitpunkt geschrieben, dass mich hier keiner versteht...ich würd hier nicht schreiben, wenn ich nicht glauben würde, dass es hier menschen gibt, die meine situation nachvollziehen können...
aber was heisst "nichts tun"????????? ich mein ich hab hier schon oft erzählt, was ich mache, WENN ich mal was mache...das heisst, ich bring mich in situationen, die ich als unangenehm empfinde, geh raus, treff leute, obwohl ich eigentlich lieber zu hause bleiben mag, ich bin zum arzt gegeangen, hab ien bluttest machen lassen,...was wollt ihr denn noch????????????
ich will doch nur wissen, ob es nicht einen anderen weg gibt, als den einer therapie.....
und wie soll ich mit jemandem reden, wenn ich noch NIE erzählt hab, was passiert ist???? jemandem erzählen, den ich nicht kenne? ich denke ,ich würde rausrennen und mich da nie wieder blicken lassen...
ich weiss nicht , wie ich euch das noch alles verständlich machen soll...🙁🙁🙁


@apri
danke für deinen beitrag,..naja die telefonate mit der kollegin sind so eine sache....es kann in unserer firma JEDEN TAG JEDEN TREFFEN!!!!!
da ist man dann im urlaub auch nicht entspannt...
diese tipps so von wegen sich sagen, dass der tag schön wird und so, klingt in der tat echt komisch und ich glaube auch nicht,dass es funktioniert, man muss daran auch glauben, aber ich kanns ja mal versuchen...
ich weiss, das NUR ICH mich da rausholen kann, aber ich hab keine kraft und mein therapeut kann das auch nicht,..gut andere denkweisen, aber dioe lösen mein problem nicht,...wie will der machen, dass ich besser ausseh? wie will der machen, dass ich mehr glücklich bin? diese ganzen depressionen sind FOLGEN von dem, was ich bislang ertragen hab und glaub mir, ich finde es nicht toll zu jammern, ich würde mich auch mehr freuen, wenn ich mal was anderes hier schreiben könnte, aber ich bin hier ja auch nicht zum spaß und um hier ne heile welt niederzuschreiben...ich sag ja nur das, was ich denke!!!

@
loni🙂
ich schreib dir heut nacht oder morgen,...muss jetzt los zur arbeit🙁

babe
 
Nein, es gibt keinen anderen Weg, so ist es. Ich denke hier erreicht dich sowieso in letzter Kosequenz gar nichts. Ausser dass du Aufmerksamkeit bekommst, und das kann es alleine nicht sein.

'"Wir wollen gar nichts!" versuchen dir nur verständlich zu machen, dass es mehr bedarf als der einen oder anderen Konfrontation mit unangenehmen Situationen.
Und dass es Menschen sind die prof.agieren können und dich nicht im Vorfeld kennen ist eben gerade wichtig, aber es hat keinen Sinn -- hier dreht sich alles immer und immer wieder im Kreis. Du willst nicht, meinst nicht zu können ( da habe ich gänzlich kein Verständnis) Bei Aussagen wie "ich habe keine Kraft dazu" mangelt es mir gänzlich an Verständnis, ist reines Selbstmitleid.

Sei froh und dankbar DASS du überhaupt noch körperlich in der Lage bist arbeiten gehen zu KÖNNEN--- ICH konnte das definitív NICHT mehr!!!! Aber dann musst eben so weitermachen wie bisher--- eine ANDERE Alternative gibt es de facto nicht !!!!

Nachtblume
 
@nachtblume:
ok, danke für deinen "netten" text,...fühl mich ein wenig angegriffen,....ich schreib mir hier ja nur die dinge von der seele und ringe nicht nach aufmerksamkeit, sorry.was hätt ich davon??????????
tut mir leid, dass du für mich und meine situation kein verständnis hast, musst du auch nicht, du kennst mich nicht und du weisst auch nicht, was ich hier mache und leiste und welche pflichten und aufgaben ich habe ...ich weiss auch nichts von dir , aber ich greife dich nicht an.
sorry, wenn es so nicht sein sollte....
babe
 
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