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  • Liebe Forenteilnehmer,

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Kein Leben mehr... ganz unten.

Nein Spam, dafür gibt's keine Haue.

Du zählst ja auch nicht zu den üblichen Verdächtigten 😉 Ich weiss doch, wies im Berufsforum zugeht, wenn da einer mal schreibt, dass er sich S**** fühlt und jetzt erstmal nicht mehr arbeiten will. Da kommen sie doch aus ihren Ecken gekrochen und erzählen, sie würden für solche arbeiten gehen (obwohl kein Mensch ernsthaft für andere arbeiten geht, immer für sich, zumal die Steuern die gleichen wären, wenn es kein Sozialsystem gäbe, weil man immer was anderes findet, wo man Geld ausgeben kann und wenns in die eigene Tasche ist). Ich kenn doch unser Forum 😉
 
Ich denke nicht, dass 1-2 Std. die Woche ambulante Therapie ausreichen werden. Du hast sooo viele "Baustellen".
Und schau doch einmal: ist so eine Klinik nicht auch einfach eine Chance für Dich, um endlich einmal wieder zu Dir selbst zu finden?

Jobs in Callcenter wirst Du später mindestens wieder finden.
Wenn Du wieder gesund bist, kann sich noch sooooo vieles im Leben ergeben, an das Du jetzt evtl. noch garnicht denkst, oder von dem Du nicht einmal zu träumen wagst.

Ich wünsche Dir, dass Du Dich traust!

LG
Landkaffee
 
wow,
du hast mein ganzes mitgefühl.
es tut mir so unendlich leid was du erleben mußtest,und auch noch erlebst.
und ich kann dir es nachfühlen.
ich war mal in einer hypnose klinik, und obwohl ich mich mit dem chef nicht verstand, ein unschönes erlebnis hatte, weil ich mich seiner meinung nach gegen die hypnose wehre,(stimmte aber nicht), hat mir dieser klinikaufenthalt doch sehr geholfen.
die therapeuten waren super.
die atemübungen waren super, die suggestionen waren super, das autogene training war super.
ich bin dahin mit 36 kilo und mit 40 nach hause.
es sind keine wunder geschehen.
dadurch bin ich damals auf meinen eigenen weg gekommen.
ich hab mir alles selbst erarbeitet.
heute und schon seit langem, ich bin recht zufrieden mit mir selbst.

falls du daran interesse hast kann ich dir den namen ja per pn schreiben.
wie die zuzahlungsbedingungen sind weiß ich nicht, aber ich glaube es wird von der kasse übernommen.

ich hätte nicht besseres für mich finden können.

es ist, wie einfachFrau es beschreibt:Ich glaube, dass du an einem Punkt angekommen bist, um wirkliche Veränderungen vorzunehmen.
das fängt mit seiner Psyche an, geht über Veränderung der Glaubenssätze und wird wohl in einer neuen beruflichen Perspektive enden, wenn du psychisch wieder gesund bist.

sorry kann das mit dem zitieren nicht richtig.

auf jeden fall, muß eine gute veränderung her, und dein selbstwertgefühl muss gestärkt werden.

und mal ehrlich deine arbeitsstelle, ist im moment echt nicht wichtig, außerdem bekommst du ja nach dem krankenschein alg1 und hast nach einer therapie dann erst mal noch zeit, könntest übers arbeitsamt eine schulung oder ausbildung machen.
wenn du angefangen hast zu studieren, dann hast du auch abitur, und damit lässt sich doch später nach deiner seelischen gesundung, ein guter job finden.

man wird sehen wohin es dich bewegt, dann....später.
doch jetzt ist erst mal das hier und jetzt für dich wichtig.
und daraus solltest du für dich das beste rausholen.

hab nur mut, dann wird alles gut.


schöne grüße
pecky-sue
 
Hallo Kannja,

wenn du es keinen Tag länger aushältst, kannst du deine Tasche packen und in die nächste (für dich zuständige) Psychiatrische Klinik gehen. Sie haben es zwar lieber, wenn man sich vorher anmeldet, aber man kann auch einfach so erscheinen.

Wünsch dir alles Gute ... und dass du bald erfährst, dass du dich nicht immer extremst anstrengen musst in deinem Leben!

Kaela
 
Zuletzt bearbeitet:
jetzt erklärt sich mir auch deine Unzufriedenheit und deine Unhöflichkeit bis hin zu Unverschämtheiten.

Ich glaube, dass du an einem Punkt angekommen bist, um wirkliche Veränderungen vorzunehmen.
das fängt mit seiner Psyche an, geht über Veränderung der Glaubenssätze und wird wohl in einer neuen beruflichen Perspektive enden, wenn du psychisch wieder gesund bist.

derzeit drehst du dich in einem Hamsterrad aus dem du so nicht rauskommst - eine ambulante Therapie wird dir nicht auf Dauer helfen, der Job ist aber eh befristet und tut dir nicht gut - was hindert dich dann daran, während dem dir diese Auszeit zu nehmen - willst du eine weitere Befristung in dem Job? Ich denke, dass du an dir arbeiten musst, damit es dir wieder gut geht und du die Geistern der Vergangenheit mit einem buhhh und husch husch irgendwann verjagen kannst, wenn sie wieder Raum einnehmen wollen.


Unhöflichkeit und Unverschämtheiten?? Erklär mir das bitte mal genauer oder kann es sein, dass du mich verwechselst? Es gibt hier noch jemanden der als "Kannja" angemeldet ist un noch wen habe ich mit einem Ähnlichen Avatar wie meinem gesehen. Klar bin ich nicht frei von Fehlern! Aber als "unverschämt" und "unhöflich" wurde ich noch nie bezeichnet. Wenn ich Dir im Speziellen mit etwas so auf die Füße getreten sein sollte, dass Du mich derartig titulierst, tut es mir ehrlich leid - aber dann würde ich Dich der Gerechtigkeit halber auch bitten hier konkrete Beispiele zu nennen, statt mich einfach in einem öffentlichen Forum so darzustellen. Ich persönlich kann mich nämlich an keinen Disput mit Dir erinnern.
 
Meine ehrliche Meinung, für die ich sicher wieder Haue kriege von den üblichen Verdächtigen: Gesundheit ist wichtiger als Job, zumal es sich um einen befristeten handelnt, bei dem großer Druck herrscht, was deine Situation wohl eher verschlechtert als verbessert. Sowas würde ich keine Minute nachtrauern, mich krankschreiben lassen und in die Tagesklinik bzw. stationär gehen. Und ich würde hoffen, dass sie mich kündigen. Ich weiss, dafür krieg ich hier Haue. Ist aber meine Meinung.

Danke Dir für Deine Antwort! Ich verstehe Deine Perspektive und im Prinzip hast Du ja auch Recht: Dieser Job ist es sicher nicht wert! Habe bloß reine Existenzangst, denn ich bin eben wie gesagt ganz allein ohne jeden Rückhalt von Dritten... verliere ich also meinen Job, womöglich noch mit Rache-Arbeitszeugnis für zu lange Krankschreibung, dann habe ich bei meinem jetzt ja schon miesen Verdienst das tiefstmögliche ALG I von dem ich kaum noch meine Fixkosten decken könnte... Und dann ist die Frage ob einen jemand nachdem man gefeuert wurde und/oder nach langer Krankschreibung woanders einstellt? Habe also im Prinzip natürlich nicht Angst um DIESEN Job, sondern um meine Existenz ansich.
 
Liebe Kannja,

ich sehe das ähnlich wie Spamburger. Gesundheit geht absolut vor! Deine Existenzängste kann ich zwar sehr gut verstehen, aber ich fürchte, dein Zustand wird sich von selbst nicht bessern und die Gefahr ist groß, dass du dann irgendwann zusammenklappst und deine zu erwartende Krankschreibung noch länger dauern würde.

Hast du es schon mal von dieser Seite aus betrachtet?

Liebe Grüße
Sisandra
 
Warum bekommst Du dafür Haue, wenn Du ihr genau das Richtige rätst. Sie ist vermutlich psychisch krank, auch durch die Ärztin bestätigt, und darf sich in eine Tagesklinik begeben. Call-Center-Jobs gibt es nachher in Hülle und Fülle wie Sand am Meer nach ihrer Genesung (auch bessere Jobs😉). Bin voll und ganz der gleichen Meinung wie Du!

Ab in die Klinik mit Dir - wie hier sehr trefflich geschrieben "Gesundheit geht vor"!

Muss das mit dem Callcenter evtl. noch etwas relativieren... Sitze in einem was nicht offiziell eines ist - also eines was offiziell zu 100% einem großen, eigentlich seriösen Konzern angehört. Zwar herrschen bei uns auch riesiger Druck und Stress seitens des Arbeitgebers, aber wenigstens mache ich seriösen Kunden-Support, keinen Verkauf und keine Vertragsabschlüsse etc. Leute am Telefon übers Ohr hauen zu, ihnen irgendeinen Mist andrehen zu müssen usw., wäre ein echter Alptraum für mich. So weit möchte ich wirklich nicht abrutschen. Zudem verdiene ich zwar sehr knapp aber im Vergleich zu richtigen Callcentern noch ein Stück besser. Zumindest muss ich nicht mit Hartz IV aufstocken. Soll heißen: Nach einer Therapie in ein RICHTIGES Callcenter gehen zu müssen, wäre so-zu-sagen noch ein Schritt vom Regen in die Traufe... also nochmal ein Abstieg. Somit könnte es für mich durchaus noch schlimmer kommen als jetzt, wenn ich jetzt aus meinem Job gefeuert werden würde...
 
wow,
du hast mein ganzes mitgefühl.
es tut mir so unendlich leid was du erleben mußtest,und auch noch erlebst.
und ich kann dir es nachfühlen.
ich war mal in einer hypnose klinik, und obwohl ich mich mit dem chef nicht verstand, ein unschönes erlebnis hatte, weil ich mich seiner meinung nach gegen die hypnose wehre,(stimmte aber nicht), hat mir dieser klinikaufenthalt doch sehr geholfen.
die therapeuten waren super.
die atemübungen waren super, die suggestionen waren super, das autogene training war super.
ich bin dahin mit 36 kilo und mit 40 nach hause.
es sind keine wunder geschehen.
dadurch bin ich damals auf meinen eigenen weg gekommen.
ich hab mir alles selbst erarbeitet.
heute und schon seit langem, ich bin recht zufrieden mit mir selbst.

falls du daran interesse hast kann ich dir den namen ja per pn schreiben.
wie die zuzahlungsbedingungen sind weiß ich nicht, aber ich glaube es wird von der kasse übernommen.

ich hätte nicht besseres für mich finden können.

es ist, wie einfachFrau es beschreibt:Ich glaube, dass du an einem Punkt angekommen bist, um wirkliche Veränderungen vorzunehmen.
das fängt mit seiner Psyche an, geht über Veränderung der Glaubenssätze und wird wohl in einer neuen beruflichen Perspektive enden, wenn du psychisch wieder gesund bist.

sorry kann das mit dem zitieren nicht richtig.

auf jeden fall, muß eine gute veränderung her, und dein selbstwertgefühl muss gestärkt werden.

und mal ehrlich deine arbeitsstelle, ist im moment echt nicht wichtig, außerdem bekommst du ja nach dem krankenschein alg1 und hast nach einer therapie dann erst mal noch zeit, könntest übers arbeitsamt eine schulung oder ausbildung machen.
wenn du angefangen hast zu studieren, dann hast du auch abitur, und damit lässt sich doch später nach deiner seelischen gesundung, ein guter job finden.

man wird sehen wohin es dich bewegt, dann....später.
doch jetzt ist erst mal das hier und jetzt für dich wichtig.
und daraus solltest du für dich das beste rausholen.

hab nur mut, dann wird alles gut.

schöne grüße
pecky-sue

Vielen lieben Dank auch an Dich! Wow, eine Hypnose Klinik... hatte ich vorher noch nie gehört, klingt aber sehr interessant! Wie lange dauerte Dein Aufenthalt?

Ja, Du hast Recht - dass ich mein Leben ändern muss sehe ich genauso... Es ist sogar so, dass ich das seit geraumer Zeit versuche. Habe dazu vieles gelesen, mich mit Lebensphilosophien beschäftigt, Motivationscoaches zugehört... grade weil ich schon mein Leben lang gewohnt bin mich immer an den eigenen Haaren wieder aus dem Sumpf zu ziehen, dachte ich ja auch dieses Mal ich könnte mir selbst wieder aus der Patsche helfen... ich wollte nicht aufgeben und es - wie immer - selbst schaffen. Doch es klappt einfach nicht mehr allein... ich kann versuchen umzudenken und meine Einstellung zu ändern wie ich will, ich komme alleine einfach nicht mehr gegen meine Lebensumstände und all diese Traurigkeit an. Es fühlt sich auch an, als wenn mein Körper mir jetzt Stop sagt, indem er mich so ausbremst... wie gesagt, ich bin ja permanent so unglaublich müde und habe so gut wie gar keinen Antrieb mehr, so dass ich einfach nichts (außer meinem Job) mehr geregelt kriege - ich will eigentlichen Sachen angehen und verändern, packe es aber nichtmal im Ansatz. Und genau daraus entsteht dann umso mehr Selbsthass bei mir und das Gefühl total mutlos und einfach unfähig zu sein. Deshalb ja mein Hilferuf.

PS: Ja, Abitur habe ich und eine Berufsausbildung auch schon komplett... was mir fehlt ist "nur" der Studienabschluss - leider sieht es von den Stellenanzeigen her momentan nicht gut aus, wenn man keinen hat. Deshalb bin ich ja auch (unfreiwillig) in meinem derzeitigen Job gelandet.
 
Zuletzt bearbeitet:
Liebe Kannja,

ich sehe das ähnlich wie Spamburger. Gesundheit geht absolut vor! Deine Existenzängste kann ich zwar sehr gut verstehen, aber ich fürchte, dein Zustand wird sich von selbst nicht bessern und die Gefahr ist groß, dass du dann irgendwann zusammenklappst und deine zu erwartende Krankschreibung noch länger dauern würde.

Hast du es schon mal von dieser Seite aus betrachtet?

Liebe Grüße
Sisandra

Hallo Sisandra!

Ja, das stimmt... ich schiebe das alles schon ewig vor mir her in dem Glauben dass es schon irgendwann, irgendwie einfach wieder gut werden würde. Und dabei hat sich eher ein immer größerer Schneeball "aufgerollt". Es wird sicher nicht besser, wenn ich mich all dem nichtmal intensiv annehme und diese Problee erstmal als Priorität ansehe die ich zuerst abarbeiten muss, - vor allem anderen. Es ist nur unheimlich schwer für mich das so zu akzeptieren und mir diese "Schwäche zuzugestehen... mir wurde das ja immer abgesprochen, ich sollte immer tun als wäre bei mir alles normal, sollte immer Leistung bringen.... das ist mir so sehr antrainiert worden, dass ich Probleme habe mich selbst in meinen Problemen ernst zu nehmen. Verstehst Du wie ich das meine? Ich sehe ja eigentlich schon wie ernst die Lage ist, dann aber habe ich wieder solche Schuldgefühle dabei so "schwach" zu sein und den Gedanken im Kopf "Jetzt reiss Dich endlich zusammen, tritt Dir in den Hintern und funktioniere!"

Wie gesagt, ich habe ja am kommenden Freitag einen Termin in so einer Krisenberatungsstelle und werde mich da auch mal gezielt zu dem Thema Klinik, Arbeitgeber usw. beraten lassen. Zudem hatte ich von meiner Hausärztin letzte Woche ja ein Rezept für ein Antidepressivum (Mirtazapin) bekommen... Dieses vertrage ich bislang leider nicht gut, aber eventuell kann ich um ein anderes bitten, um meinen Zustand erstmal etwas zu stabilisieren bis eine richtige Therapie beginnen könnte?
 

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