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    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Kaum noch Motivation als Fachinformatiker-faule Kollegen,schlechte Bezahlung,AUSZEIT?

In anderen Firmen wird Vmware ausgiebig genutzt, Mitarbeiter rund um die Uhr abzuhören, zu Filmen, Mitschnitt zu machen usw. Einfach mal auf das Icon unten rechts achten. Ihr glaubt ja gar nicht, wie bekloppt manche Chefs sind. Einer hat sogar in der Kantine einen Spion hängen und hört in den Pausen die Gespräche ab.

Mit dem Unterschied, dass es in deren Betriebsverfassung eine Regelung dazu gibt, die den MA bekannt sind.
Ohne diese Zustimmung, die extra zum Arbeitsvertrag eingefordert wird, darf nicht "abgehört" werden.

Kein Betrieb in Deutschland ist so dumm, gegen dieses Gesetz zu verstoßen. Denn im Falle einer Aufdeckung kostet das mehrere hunderttausend Euro Strafe.

iner hat sogar in der Kantine einen Spion hängen und hört in den Pausen die Gespräche ab.
Das gilt es erst einmal zu beweisen. Ich wette, das kannst du nicht, nicht wahr?
 
ich weiß garnicht warum so ein wirbel gemacht wird wegen der sache mit "nehm doch deine arbeitskollegen auf"... der treadersteller hatte das doch nie vor gemacht zu machen, nach gedacht, aber wollte sie nicht in die pfanne hauen.

und naja ganz ehrlich wer ist glücklich mit solchen mitarbeitern? ich finde es ja okay mal ne ausnahme zu machen, aber wenn es alltag ist ... hat das nichts mehr mit arbeitshaltung zu tun. etwas anspruch an sich selber sollte man auch haben bzw. niveau~
 
Hallo TE!

Ich frage mich, was die Geschäftsleitung dazu sagt. Es muss doch ein Interesse an einer gesunden EDV-Infrastruktur im Unternehmen bestehen. Davon hängt doch mehr oder weniger die Existenz des gesamten Unternehmens ab.

Ich habe den Eindruck, dass Du mit Deiner Unzufriedenheit so nicht mehr (lange) weitermachen kannst (und solltest).

Dort weiterzumachen würde vielleicht dann Sinn machen, wenn Du etwas an den negativen Umständen ändern könntest. Aber das scheint mir schwierig zu sein.

Also wäre wohl eine Umorientierung angesagt.

Ein Verbleiben in dieser Situation wäre ja fast schon eine Befürwortung derselben. Und Dein Abgang könnte auch ein Warnsignal für die Leitung des Unternehmens sein. Beim Abgang kann man vielleicht auch mal was sagen, was derzeit nicht möglich ist.

Wie man ein Unternehmen im Bewerbungsprozess von aussen einordnen kann, ist eine gute und wichtige Frage. Einen kleinen Hinweis bekommt man meines Erachtens durch Bewertungsportale wie Kununu. Als Informatik-Experte bekommt man wohl auch einen Hinweis auf den Zustand der Informatik-Abteilung, wenn man zB über deren Internet-Seite in den fachlichen Beschreibungen liest. In der Regel erzählen die ja was über deren verwendete Technologien (Software) oder auch Hardware.

Einblick in die Motivation der Mitarbeiter bekommt man dagegen schon schwieriger.
 
Morgen!

Soziworker222
Es ist doch viel mehr das typische gehate der wahrscheinlich immer gleichen User. Es war vor 10 Jahren nicht anders und heute sind es eben die User wie vor 10 Jahren, nur ein wenig faltiger und grauer.
Und alle die sich angesprochen fühlen wissen wer gemeint ist 😛

Jusehr
Absolut! Mein Lebenstraum war es gerne in ein Unternehmen zu fahren, geschätzt zu werden und zum Wochenende zu sagen, hey ich habe etwas geschafft.
Ich könnte ein Buch über meinen tristen Alltag schreiben und euch alle zu tode langweilen. Denn es langweilt mich wie gesagt selbst.
Der Punkt mit Kununu ist sehr interessant, auch unser Unternehmen hat tatsächlich nur 2,28 Sterne erhalten.

tonytomate
VMWare wird ist fast allen Unternehmen durch RDP-Konsolen ersetzt, mir sind nur wenige Unternehmen bekannt, die den Mitarbeitern einen halbwegs brauchbaren vSphere Zugang zur Verfügung stellen.
Aber Ausnahmen bestätigen die Regel. Klar es wird protokolliert und zu 99% helfen mir diese den Fehler zu finden bzw. einen Fehler zeitlich einzugrenzen.

WillIEverBeHappy
Toller Beitrag!
In das perfekte Unternehmen zu kommen wird wohl ein Ding der Unmöglichkeit werden. So sehe ich tatsächlich auch nur die Chance in einem Unternehmen zu kommen, welches bei null anfängt und direkt als Systemadmin zu arbeiten. Oder eben in die Selbstständigkeit zu gehen.
Um in die Selbstständigkeit zu gehen benötigt man zumindest aus meiner Sicht jede menge Referenzen und Startkapital, sowie eine gehörige portion Mut und Eigeninitiative.

Ich werde mich umorientieren und ich habe die Nase voll. Vielleicht werde ich mir eine längere Auszeit genehmigen und mir so einen klaren Kopf schaffen.
Ich möchte einfach nicht mehr.
 
Um in die Selbstständigkeit zu gehen benötigt man zumindest aus meiner Sicht jede menge Referenzen und Startkapital, sowie eine gehörige portion Mut und Eigeninitiative..

Das ist nur bedingt richtig.
Referenzen ja das schon ... ohne Erfahrung wird man schwer als Freelancer wo unterkommen.
Aber genau diesen Weg kannst du mal versuchen zu gehen ... mehr, als das eine Absage kommt, wenn du es als Freelancer versuchst, kann ja nicht passieren.
Sogar die Eigeninitiative ist heute nicht mehr so wirklich notwendig, da sehr viele Unternehmen die Mitarbeitersuche heutzutage auf HR-Recruiter auslagern. Festangestelle, wie auch Freiberufler(Freelancer)
Dort könntest du aber ansetzen ... schick doch einfach deinen CV an die diversen Recruiter, die Freelancer vermitteln und registriere dich auf freelance.de (dort kannst du auch proaktiv nach Projekten suchen).
Hast du dann etwas an Land gezogen, kannst du deinen Gewerbeschein lösen und loslegen ... bis dahin hast du nach wie vor dein geregeltes Einkommen in deiner Festanstellung.
Also ist auch das Startkapital nicht wirklich das Problem, denn sobald du in einem Projekt bist, schreibst du halt Rechnungen und bekommst das, anstelle deines Gehalts. Ein mehr oder weniger nahtloser Übergang.
Das ganze Steuergedöns kannst du entweder selbst machen, oder an einen Steuerberater auslagern. Dann musst du dich auch da um fast gar nichts kümmern, außer die entsprechenden Überweisungen zu tätigen (Sozialversicherung, USt, Einkommenssteuervorbetrag, etc)

Genau so hab ich es damals gemacht und es nicht bereut.
Mir ging mein Job einfach nur noch aufn Senkel und ich war kurz davor meine Leidenschaft IT wieder ins private zu verlagern und beruflich drauf den Hut zu hauen, weils mich NUR noch angekotzt hat.
Ich hab dann einfach parallel nach Projekten als Freelancer gesucht und nach einigen Absagen hab ich dann ein Unternehmen erwischt von dem ich eine Zusage hatte. Sofort habe ich meinen Job gekündigt, einen Gewerbeschein gelöst und seither bin in dieser Richtung unterwegs.
Meine "Liebe" zur IT ist damit wieder gewachsen und es macht mir seit Jahren unendlich viel Spaß ... Das einzige das man bedenken muss -> no work - no income
Du musst halt dann vernünftig kalkulieren und entsprechend einen Stundenlohn aushandeln, dass du z.B. einen Ausfall von einem kompletten Monat auffangen kannst.
Nur so viel ... ich möchte mich hier bei Gott nicht als superreicher Millionär darstellen, aber ich geh zumindest den ganzen Sommer über (meistens den kompletten August) auf Urlaub und der Verdienstentgang tut mir nicht im geringsten weh ... trotzdem habe ich am Ende des Jahres (nach Steuer und Sozialversicherung) immer noch mehr als doppelt so viel, als ich in einer Festanstellung je bekommen hätte.
Natürlich musst du gerade zu Beginn erst mal kleinere Brötchen backen, aber je mehr Erfahrung du hast und je mehr Projekte in deinem CV stehen, umso einfacher wird es und du kannst dann auch entsprechenden Stundenlöhne verlangen.

Aus meiner Erfahrung kann ich dir sagen ... der Anfang ist schwer ... richtig schwer. Vor allem, wenns dir so passiert, wie mir, dass das erste Projekt dann nach 3 Monaten eingestampft wird. Aber wenns mal ins Laufen kommt, dann läufts quasi von alleine.
Einfach so kündigen und auf Projektsuche gehen wäre natürlich unverantwortlich und blanker Wahnsinn ... aber nebenbei suchen und dann zuschlagen. Best way 🙂

Du kannst dir für dich selbst ja ein Ultimatum setzen. Sag dir "OK ... ich versuchs noch bis zum Tag X und das is die letzte Chance, die ich der IT noch gebe".
Wirds was, hast du noch eine Möglichkeit weiterzumachen, wirds nix, kannst du immer noch den Hut drauf hauen.
Vor allem wirds dir auch dann mental ein wenig leichter, wenn du mit dem derzeitigen Job eh mehr oder weniger dann schon abgeschlossen hast.
 
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