Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Kaufmann im Einzelhandel Problem

Vielleicht kannst du dich auch in der Freizeit mehr mit Holz beschäftigen. Ist ein schöner Baustoff und wenn du selbst vielleicht mal etwas gebaut hast, verstehst du besser, wie es funktioniert.

Als Kaufmann muss man oft Dinge verkaufen, die man selbst nicht kennt oder mag. Dann muss man sich eben damit beschäftigen und etwas darüber lernen.

Es ist nicht schlimm, wenn du als Azubi einen Kollegen fragen musst, aber vielleicht kannst du auch selbst etwas überlegen oder dich in die Thematik einarbeiten. Neben dem Mitschreiben und Ausprobieren hilft vielleicht auch eine Heimwerkerzeitschrift. Dass du nicht jede Handwerkertechnik kennst, ist klar, dass muss auch ein Kunde einsehen, der weiß es ja schließlich auch nicht.

Also, mach dir nicht so einen Kopf und gehe motiviert an die Herausforderung heran. Nicht immer gleich aufgeben, weil es mal schwierig wird.
 
Mir fehlt da persöhnliche Erfahrung aber ist es nicht sehr ungewöhnlich, dass man ein drittes/letztes Ausbildungsjahr nach Unterbrechung in einem anderen Geschäft beginnt? Ich gehe davon aus, dass jeder andere Azubi zwei Jahre in dieser Branche voraus ist und dementsprechend viel mehr über Holz und co weiß.

Wo ich alledrings aus Erfahrung sprechen kann: Jeder erste Berufstag ist schrecklich 🙄 So ging es zumindest mir immer. Erst nach ein paar Wochen wurde ich in Betrieben heimisch. Man lernt die Kollegen kennen, man lernt die Arbeit und die Begrifflichkeiten. Für Dich ist der Anfang härter als für andere Azubis, das relativiert sich aber. Zudem wusste Dein Arbeitgeber doch worauf er sich einlässt, sprich dass Du vorher ganz woanders eine Ausbildung hattest. Muss ein Rewe Mitarbeiter wissen was Zargen sind? 😀

Wichtig ist nicht, dass du alles weißt (sonst bräuchtest du nicht mehr lernen), wichtig ist, dass du mit der Zeit alles lernst.
 
Durchbeißen. Sind sicher harte Wochen, aber in ein paar Jahren lachst du darüber wenn du zurückdenkst.
Oder du wirfst die Flinte ins Korn.
Dann hast in einigen Jahren vermutlich sehr wenig zu lachen.

Das ist jetzt ein ganz entscheidender Punkt in deiner weiteren beruflichen Laufbahn.
Lass dir das von einer "Alten" sagen 😉
Entweder du sitzt eines Tages gemütlich in Rente und denkst "Ja das waren damals harte Wochen/Monate, aber es war wichtig für meinen beruflichen Aufstieg" oder du denkst "hätte ich damals nicht versagt wäre mein Leben nicht so schief gelaufen".

Daher - weitermachen und lernen.
Und immer dran denken: Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst 😉
 
Mir fehlt da persöhnliche Erfahrung aber ist es nicht sehr ungewöhnlich, dass man ein drittes/letztes Ausbildungsjahr nach Unterbrechung in einem anderen Geschäft beginnt? Ich gehe davon aus, dass jeder andere Azubi zwei Jahre in dieser Branche voraus ist und dementsprechend viel mehr über Holz und co weiß.

was bitte soll ich mache ich habe ohne witz ca 50 bewerbungen
für das dritte lehrjahr geschrieben
und nur die eine stelle bekommen...
ich würde es auch bei kik machen,
aber jetzt bin ich da drin und muss entweder kämpfen oder verlieren.
noch hab ich ehrgeiz,
habe 0 angst vor der schule mein abi war 10x so schwer wie die berufsschule damals,
ich fürchte mich nur davor bei der arbeit zu versagen
und die erwartungen meiner vorgesetzten (welche sicher extrem hoch sind)
nicht zu erfüllen.
was zur folge hat das ich in der probezeit gekündigt werde!
 
Zuletzt bearbeitet:
Deine erste Arbeitspflicht besteht aus Lernen. Und wenn die Erwartungen Deiner Vorgesetzten Dir als extrem hoch erscheinen, zu hoch, dann geh‘ doch mal dieser Vermutung nach!! Wenn Du Recht hast und Deine Vorgesetzten erwarten etwas, was Du noch nicht wissen kannst, dann mache sie höflich darauf aufmerksam, dass Du schon noch etwas Zeit benötigst… um eben zu lernen. Man kann Dich nicht mit einem Azubi vergleichen, der seit dem 1. Ausbildungsjahr im Baumarkt lernt. Ich denke, dass Du Dir extrem hohe Erwartungen Deiner Vorgesetzten nur vorstellst…. dass das aber in Wirklichkeit nicht zutrifft. Und wenn Du mit Deiner Vermutung doch Recht hast, dann hole die zu hohen Erwartungen höflich auf den Boden des Machbaren runter. Erzähle wie Du (hoffentlich mit System) lernst und frage nach Tipps.
Eines ist doch klar: Du musst schon noch sehr viel aufholen im Verhältnis zu anderen Auszubildenden im 3. Lehrjahr. Aber das schaffst Du. Nur Du darfst Dir nicht selbst Angst machen… Konzentration mit System… ist die Devise.
Viel Erfolg!

 
2 Punkte

1.
Von Rewe (Lebensmitteln) zu Baumarkt nennt sich Branchenwechsel.
Lies mal bei über die berühmte Suchmaschine was ein Branchenwechsel mit sich bringt.
Das ist nicht einfach und erfordert viel Geduld und Willigkeit!

2.
Kein Mensch kennt sich in allem aus - aus diesem Grund wirst du ausgebildet, nur etwas schneller bzw. kürzer als manch anderer.
Lass mal 6 Monate ins Land gehen und wenn du ein hohes Maß an Affinität an den Tag legst, wirst du nach 6 Monaten verwundert sein, wo du vom Wissen her jetzt im Gegensatz zu davor stehst.

Es ist noch kein Meister vom Himmeln gefallen, nur muss man im Verkauf wissen, wie man das "Nicht-Wissen" umgeht.
Da muss jeder seinen eigenen Stil finden.

Ich weiß wovon ich rede...ich bin ebenfalls 26 Jahre und bin verblüfft, wo ich vor 4 Jahren war und jetzt stehe, was das technische Wissen angeht.
Ich bin in der Branche für elektrische Verbindungs- und Anschlusstechnik tätig und das ist wirklich sehr sehr komplex.

Also Kopf hoch und gib Gas - wenn du dann die technischen Zusammenhänge kennst, macht es auch wirklich Spaß!
 
2 Punkte

1.
Von Rewe (Lebensmitteln) zu Baumarkt nennt sich Branchenwechsel.
Lies mal bei über die berühmte Suchmaschine was ein Branchenwechsel mit sich bringt.
Das ist nicht einfach und erfordert viel Geduld und Willigkeit!

2.
Kein Mensch kennt sich in allem aus - aus diesem Grund wirst du ausgebildet, nur etwas schneller bzw. kürzer als manch anderer.
Lass mal 6 Monate ins Land gehen und wenn du ein hohes Maß an Affinität an den Tag legst, wirst du nach 6 Monaten verwundert sein, wo du vom Wissen her jetzt im Gegensatz zu davor stehst.

Es ist noch kein Meister vom Himmeln gefallen, nur muss man im Verkauf wissen, wie man das "Nicht-Wissen" umgeht.
Da muss jeder seinen eigenen Stil finden.

Ich weiß wovon ich rede...ich bin ebenfalls 26 Jahre und bin verblüfft, wo ich vor 4 Jahren war und jetzt stehe, was das technische Wissen angeht.
Ich bin in der Branche für elektrische Verbindungs- und Anschlusstechnik tätig und das ist wirklich sehr sehr komplex.

Also Kopf hoch und gib Gas - wenn du dann die technischen Zusammenhänge kennst, macht es auch wirklich Spaß!

das WICHTIGSTE für mich ist erstmal die 4Monate Probezeit zu überleben,
dann bin ich kaum kündbar.
Wenn ich das schaffe habe ich schon gewonnen.
ich streng mich an...
 
Nur das du de Probezeit schaffst, bedeutet nicht, dass du glücklich bist!
Als man muss man sich automatisch mit solchen Dingen irgendwie identifizieren können.
Wenn du die Technik der Produkte annimmst und diese versuchst u erstehen, wird dir das auch viele Spaß machen.

Klar..beim REWE gibt's nichts besonderes.
Milch ist Milch, eine Gurke ist eine Gurke - klar das viele diesen Job beim Rewe machen können.
Das jedoch befriedigt einen doch nicht., oder?
 
Das Problem ist halt auch das ich bei der Arbeit manchmal auch ein
richtiger Tollpatsch bin...

Frage am Rande.

Kann ich nicht einfach die Prüfung zum Einzelhandelskaufmann machen (bei der IHK?).
Ohne irgendwo dieses Ausbildungslehrjahr zu machen?

Meine irgendwo gelesen zu haben
das eine Verkürzung der Ausbildungzeit um 12 Monate möglich ist
wenn man Fachabitur hat.
Dies wäre ja bei mir gegeben.
Die Verkäuferausbildung habe ich ja ebenfalls abgeschlossen.
Außerdem war mein Fachabitur in der Fachrichtung Wirtschaft,
also auch ein Bezug auf den angestrebten Ausbildungsberuf....
 
Wegen der Prüfung kannst du doch bei der IHK anfragen.

Ich weiß, dass es möglich ist, wenn man ich glaube mindestens 5 Jahre ungelernt in einem Beruf gearbeitet hat, dass man dann bei der IHK die Prüfung ablegen kann. Wie das mit Fachabitur ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
G Technisches Problem mit Laptop Asus, Win11, Nvidia, Steam Beruf 3
E Gehaltsangabe - Großes problem Beruf 29

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben