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Kann man sich mit 19 Jahren noch von seinen Umfeld negativ beeinflussen lassen?

Und meine Frustration kann kein Außenstehender nachvollziehen. Aber Schuld für diese Frustration war der Betrieb und meine schlechte Behandlung und nicht ich.

Und leider wird es von vielen als Ausrede angesehen wenn man sagt das man aufgrund des Betriebsklimas und das nicht zusagen des Berufes durchgefallen ist. Auch wenn man seinen Fehler einsieht es viel zu lange etwas durchgehalten zu haben was man eigentlich nicht wollte. Aber einen damaligen Gemütszustand als Ausrede anzusehen kann man meiner Meinung nicht weil der war nun mal mehr als schlecht durch das Mobbing und der Grund des Scheiterns. Aber dazu trage ich natürlich eine Mitverantwortung weil ich dachte es durchhalten zu müssen und nichts dagegen unternommen zu haben das ist alleine mein Fehler nicht mehr und nicht weniger. Und ist es meine Schuld das ich damals auf meinen Vater gehört habe und seine Anerkennung haben wollte weil Ich es damals leider noch nicht besser wusste?
Und ich kann es ja verstehen das einige Menschen denken das man von einen einigermaßen Intelligenten Menschen erwarten kann so etwas einfaches wir eine Ausbildung zu schaffen .
 
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. Und man ganz ehrlich wie würdet Ihr das finden wenn Ihr Euch mal hineindenkt wenn Euer Chef sagen würde das er damals eine Ausbildung nicht geschafft und abgebrochen hat?

Pfff, na und, dann ist er doch immernoch der Chef! Irgendetwas oder Irgendjemand muss ihn ja dazu gemacht haben, so ein Chefsessel fällt ja nicht vom Himmel.
Und wenn er 10 Ausbildungen nicht geschafft und/oder geschmissen hat -scheiss egal!
Deswegen musst du trotzdem machen was er dir sagt, er zahlt ja auch dein Gehalt.
 
Pfff, na und, dann ist er doch immernoch der Chef! Irgendetwas oder Irgendjemand muss ihn ja dazu gemacht haben, so ein Chefsessel fällt ja nicht vom Himmel.
Und wenn er 10 Ausbildungen nicht geschafft und/oder geschmissen hat -scheiss egal!
Deswegen musst du trotzdem machen was er dir sagt, er zahlt ja auch dein Gehalt.


Ok anderes Beispiel ich kennen einen der hat einen normalen Hauptschulabschluss. Und ist erfolgreicher Marketingberater. Er hat eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten angefangen und nach 1,5 Jahren abgebrochen. Jetzt stell Dir mal vor wie er da gestanden hätte wenn er als erfolgreicher Marketingberater so wie ich 2 mal seine Ausbildung nicht bestanden hätte?Und danach die Leute noch beraten wollte wie man erfolgreich Marketing betreibt auch auf der Bühne.Meinst du Sie hätten ihn dann noch für voll genommen? Wie bei den Abbruch den er mit irgendwelchen Argumenten Begründen kann?
 
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Ok anderes Beispiel ich kennen einen der hat einen normalen Hauptschulabschluss. Und ist erfolgreicher Marketingberater. Er hat eine Ausbildung zum Steuerfachangestellten angefangen und nach 1,5 Jahren abgebrochen. Jetzt stell Dir mal vor wie er da gestanden hätte wenn er als erfolgreicher Marketingberater so wie ich 2 mal seine Ausbildung nicht bestanden hätte?Und danach die Leute noch beraten wollte wie man erfolgreich Marketing betreibt auch auf der Bühne.Meinst du Sie hätten ihn dann noch für voll genommen? Wie bei den Abbruch den er mit irgendwelchen Argumenten Begründen kann?

Also abschließend gesagt ist es Fakt das ich damals durch die Ausbildung gefallen bin weil ich unglücklich, gefrustet und absolut unglücklich war und damit meine Motivation absolut in den Keller gegangen ist.

Das hat nichts mit Schuldzuweisungen zu tun sondern ist ganz einfach die Wahrheit! Die Wahrheit ist aber auch das ich passiv war und nichts dagegen unternommen habe die Situation abzuwenden weil mir alles egal war. Weil mir die Berufe die ich mit meinen Hauptschulabschluss machen konnte mich absolut nicht mehr interessiert haben und ich damals dachte ich muss diesen Beruf/ Berufe mein Leben lang machen und ich habe keine anderen Alternativen mehr und werde mit meinen Abschluss immer in der Hierarchie unten stehen. Das war wahrscheinlich Stur und naiv. Das war falsch! Weil ich heute weiß das man alles schaffen kann wenn man will.

Das war meine Verantwortung.

Aber selbst hier gibt es Menschen die meinen man möchte seine Geschichte nur schönreden. Ich kann nicht verstehen warum man in Deutschland nicht selbstverständlich auch zu seinen Niederlagen stehen kann, weil man sonst befürchten muss das andere Menschen es so sehen man möchte damit noch angeben oder es muss einen peinlich sein aber kann man nicht auch Stolz sein wenn einen gerade diese Niederlage zu den Menschen gemacht hat der man heute ist . Aber auch das wird nach meinen Erfahrungen wieder gerne als Ausrede angesehen.

Aber mich stört es das es Menschen gibt die dieses immer noch als Ausrede ansehen trotz meines heutigen Erfolges und des dennoch bestandenen Betriebswirtes .

Das hat aber auch etwas später dazu geführt das ich die Lücke der Selbstständigkeit für mich entdeckt habe weil ich mich in den System nicht mehr wohl gefüllt habe. Also eigentlich müsste ich dann meinen ehemaligen Arschlöchern Kollegen und Mobbern sogar danken. Aber das hat auch dazu geführt das in meinen Betrieb niemand gemobbt oder Schikaniert wird und das ich Menschen hasse die auf Kosten anderer weil Sie vielleicht Ihr Selbstbewusstsein noch nicht entwickelt haben, sich Lustig machen, um sich selbst auf Kosten anderer glücklich zu machen und Ihr nicht vorhandenen Selbstwert puschen.
 
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Kevinei,
ich finde weiterhin, wie ich dir schon in deinem anderen Thread geschrieben habe, keine Schande, eine Ausbildung nicht zu schaffen.

Wer jetzt erfolgreich ist, der muss sich doch eigentlich nicht mit ollen Kamellen ständig auseinander setzen. Dann war er halt als Jugendlicher nicht super selbstbewusst. Aber das JETZT zählt doch.

Warum fällt dir das so schwer, deine Vergangenheit anzunehmen?

Wir haben hier ja auch Azubis bei uns. Wenn ich mir die unterschiedlichen Lebensläufe und familiären Hintergründe ansehen, wundert es mich nicht, dass einige Azubis die Ausbildung nicht schaffen. Wie ist das Klima in Betrieb und Familie? Wird man gefördert? Wie ist die eigene Motivation? Ist man mit Leib und Seele dabei oder macht man das, weil andere das so vorgesehen haben und man einfach dem Druck nicht gegenhalten konnte?

Da gibt es so viele Kriterien. Du gehst da zu hart mit dir ins Gericht, aus meiner Sicht.
 
Kevinei,
ich finde weiterhin, wie ich dir schon in deinem anderen Thread geschrieben habe, keine Schande, eine Ausbildung nicht zu schaffen.

Wer jetzt erfolgreich ist, der muss sich doch eigentlich nicht mit ollen Kamellen ständig auseinander setzen. Dann war er halt als Jugendlicher nicht super selbstbewusst. Aber das JETZT zählt doch.

Warum fällt dir das so schwer, deine Vergangenheit anzunehmen?

Wir haben hier ja auch Azubis bei uns. Wenn ich mir die unterschiedlichen Lebensläufe und familiären Hintergründe ansehen, wundert es mich nicht, dass einige Azubis die Ausbildung nicht schaffen. Wie ist das Klima in Betrieb und Familie? Wird man gefördert? Wie ist die eigene Motivation? Ist man mit Leib und Seele dabei oder macht man das, weil andere das so vorgesehen haben und man einfach dem Druck nicht gegenhalten konnte?

Da gibt es so viele Kriterien. Du gehst da zu hart mit dir ins Gericht, aus meiner Sicht.

Ja da hast du Recht, das habe ich ja auch versucht zu beschreiben.

Aber wie man ja sieht haben dafür nicht allzu viele Verständnis. Gebe ich einen Grund das andere mich Verletzt haben und ich damals wie du richtig erkannt hast nicht Selbstbewusst war.

Selbstbewusstsein ist vielleicht nicht der richtige Ausdruck, ich war enttäuscht und verletzt trotz dem ich Durchhalten wollte brav um 5 Uhr aufgestanden bin ,damit ich um 6 Uhr 30 auf der Arbeit bin und nie vor 19 Uhr zuhause war. Trotz Mobbing und bis dahin sehr guten Noten. Trotzdem meine Eltern damals dagegen waren das ich mein Abitur nachhole und ich das Gefühl hatte mein Leben lang in diesen Beruf versauern zu müssen hat mich damals sehr enttäuscht. Warum ich trotzdem zur Prüfung gegangen bin obwohl ich gemerkt hatte das meine Konzentration gegen 0 ist kann ich aus heutiger Überhaupt nicht mehr nachvollziehen.

Wenn ich diese so begründe sehen es viele wie auch hier als Ausrede. Am Ende läuft doch immer darauf hinaus sich selbst die Schuld zu geben weil alles andere ist nicht populär. Natürlich habe ich später nachgedacht und Reflektiert was ich falsch gemacht habe. Ich habe mich gefragt was hat mich zu dieser traurigen und negativen Person gemacht ? Und ich bekam die Antworten ich habe oder konnte damals aus meinen damaligen ich heraus noch keine Verantwortung für mich selbst übernehmen. Und hatte nicht den Mut oder den Willen mich damals daraus zu befreien .Auch prallten die Beleidigungen nicht an mir ab. Ich müsste also ins nachdenken kommen was mich in diese damals blöde Situation getrieben hat und bekam meine Antworten. Aber es stört mich das man indirekt wieder das Opfer ist weil man die Schuld immer nur bei den sieht der scheitert und das assistiert für mich etwas Denkfaulheit. Aber ich kann natürlich auch verstehen das die Vermutung nahe liegt man möchte nach Ausreden oder Ausflüchten suchen weil es davon leider auch genug Menschen gibt. Aber das habe ich eigentlich nicht nötig nach Ausreden zu suchen. Wäre ich auf den Boden liegen geblieben könnte ich es verstehen das man so denkt. Aber ich bin Doch sehr schnell wieder aufgestanden habe einen Betrieb mit Hilfe eines Mentors gegründet der an mich geglaubt hat, meine Allgemeine Hochschulreife und meinen Betriebswirt nachgemacht.
Das da keiner ins denken kommt und vermutet das an meiner Geschichte etwas dran sein könnte?!Verwundert mich ein bisschen.

Aber du hast es eigentlich richtig erkannt. Aber stehen Menschen zu so einer Vergangenheit wie ich bekommt man erst einmal heftig Gegenwind und alles wird angezweifelt den Beweisen kann man ja nichts. Außer das mein Lebenslauf vielleicht dafür sprechen könnte wenn man etwas nachdenkt. Aber ich Glaube das viele Menschen auch so denken, weil Sie nicht wollen das Menschen genauso dazu stehen etwas nicht geschafft zu haben als etwas geschafft zu haben und trotzdem Erfolgreich zu sein weil dieser Standpunkt vielleicht in Ihren Augen Ihre eigenen Abschlüsse entwertet und trotzdem ein Mensch glücklich ist
 
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Darf ich fragen, wer dich konkret verurteilt?

Ich habe auch keinen geradlinigen Lebenslauf, aber das hing durchaus mit meiner Naivität, Unwissenheit und auch fehlendem Selbstbewusstsein zusammen. Und fehlender Reife. Ich habe auch was probiert und abgebrochen. Ich persönlich sehe das aber weder bei mir noch bei dir als riesige Niederlage, für die man sich jetzt das ganze Leben grämen sollte. Ich sehe das mittlerweile auch so, gut, dass ich das abgebrochen habe (nach 1 Jahr), denn ich wäre meines Lebens nicht mehr froh geworden. Und ich bin jetzt sehr zufrieden, wie es im Moment ist.

Übrigens würde ich auch jedem auf Jobsuche ans Herz legen, dass man sich vorher gut informiert, aber dass auch ein "Versagen" oder ein spätes Erkennen, dass das doch nicht die richtige Wahl ist, schlimm ist.

Und ich verstehe auch nicht so ganz, warum du dich nicht JETZT damit selbstbewusst auseinander setzen kannst. Du bist doch nicht mehr der junge Mann! Du bist er erfolgreiche selbständige Unternehmer! Warum gibst du dich mit Angebern und Überfliegern ab?
 

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