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Kann man sich mit 19 Jahren noch von seinen Umfeld negativ beeinflussen lassen?

Ich glaube der Versuch die "Schuldfrage" klären zu wollen bringt dich hier nicht weiter. Es dreht sich doch ziemlich im Kreis, habe ich das Gefühl.
Wie Jolina87 schon bemerkt hat, es hat dich hier niemand zu einem Überfall oder dergleichen gedrängt.

Was genau möchtest du denn, was wünscht du dir jetzt von uns?

Möchtest du das wir anerkennen das dein Vater ein fieser Despot war?
Ok, vielleicht war er das.
Das deine Ausbildung anstrengend war und du eigentlich unglücklich?
Ok, das liest sich so.
Das wir verstehen dass dein Leben S**** ist?
Ok, machen wir.
Äh, Moment mal...so S**** ist dein Leben doch irgendwie nicht, du hast doch was erreicht..., oder?
😕 🙄
Das wir anerkennen dass du es, trotz aller Wiedrigkeiten, im Leben zu etwas gebracht hast? - Denn das hast du ja nach deiner eigenen Aussage.
Ok, Respekt, das hast du ganz allein geschafft, dazu kann man dich nur beglückwünschen, finde ich eine tolle Leistung die Anerkennung verdient.

Heute bist du alt genug, du musst deinen Vater nicht wiedersehen, wenn du das nicht willst.
Wenn dich die Thematik nach wie vor offenbar so sehr beschäftigt, hast du mal darüber nachgedacht, ob eine Therapie dir in irgendeiner Form weiterhelfen kann, dich emotional entlasten?

Wenn du deinem Vater (oder wem auch immer) sagen möchtest wie sehr dich das heute noch ärgert, du dich aber nicht traust ihm das ins Gesicht zu sagen, dann schreib doch einen Brief.
Überleg genau was du sagen und erreichen willst und versuch möglichst nicht zu emotional zu sein, erklär dein Erleben und was du dir stattdessen von ihm gewünscht hättest.
Oder lass es und sieh ihn nie wieder. Wie du willst.

Etwas nicht zu schaffen, auch mehrmals, ist keine Schande. Da bist du nicht der erste und ganz sicher nicht der letzte.
Druck zu erleben und sich nicht verstanden zu fühlen, da bist du auch nicht der erste, auch nicht dabei in der "Pampa" zu wohnen (manchen soll das ja sogar gefallen).

Wenn du etwas über dich sagen sollst, dann musst du dein "Versagen" nicht in allen Einzelheiten schildern.
Überleg dir, wie du es so formulieren kannst dass es nicht so schlecht klingt.

Du kannst auch einfach sagen:"Hey, ja, ich bin sogar in der Ausbildung durchgefallen, aber aus mir ist trotzdem was geworden, ich bin trotzdem erfolgreich, aus eigener Kraft. Da bin ich stolz drauf."
Wenn du das mit einem Lächeln sagst und ernst meinst wird das auch andere ermutigen. Ist doch toll.

Vielleicht hörst du auch erstmal selbst auf es als "Versagen" zu empfinden und schaust mal darauf was du alles erreicht hast und bist stolz auf deine Leistung.

Aber falls du wirklich meinst das es dir hilft, ok: Dein Vater ist an allem schuld.
Fühlst du dich jetzt irgendwie besser?
 
Du hast die Ausbildung zum Verkäufer bestanden. Sonst hättest du den Kaufmann ja nicht anfangen können.

Und natürlich kannst du dazu stehen. Du hast den Verkäufer gelernt und bestanden, die Situation war nicht ideal, der Job nicht wirklich dein Wunsch also hast du dich nicht 100% reingehängt und den Einzelhandelskaufmann vergeigt. Kein drama.

ICh hab auch mal das Abi versucht. Französisch und ich sind keine Freunde geworden so blieb ich sitzen und hab abgebrochen zugunsten eines Fachabi. Im Studium brauchte ich etwas länger weil Physik nicht in meinen Kopf wollte. Blöd aber kein Drama.


Aber es ist doch komisch das abgebrochen Gesellschaftlich mehr akzeptiert wird als nicht zu bestehen dann kann man auch besser damit Leben. Vielleicht weil nicht bestehen die Ausnahme ist als abzubrechen.
 
Aber es ist doch komisch das abgebrochen Gesellschaftlich mehr akzeptiert wird als nicht zu bestehen dann kann man auch besser damit Leben. Vielleicht weil nicht bestehen die Ausnahme ist als abzubrechen.

Wer sagt das denn?
Ob du besser damit leben kannst kannst ja nur du sagen. Du kannst aber nicht für andere sprechen.
Ich denke nicht, dass nicht bestehen irgendwie eine Ausnahme ist im Vergleich zum abbrechen, oder das eins davon mehr oder weniger schlimm oder angesehen ist.
Wenn überhaupt, dann würde ich denken dass es eher andersherum ist.
 
Aber es ist doch komisch das abgebrochen Gesellschaftlich mehr akzeptiert wird als nicht zu bestehen dann kann man auch besser damit Leben. Vielleicht weil nicht bestehen die Ausnahme ist als abzubrechen.

Wo hast du das denn schon wieder her?
Beides ist nicht ideal aber es gehört eben zum Leben und man muss dazu stehen. Viele haben keinen Schnurr graden Lebenslauf von der Grundschule bis zum Renteneintritt.

Ein Riesen drama drum machen bringt dir nix.
 
Du hast die Ausbildung zum Verkäufer bestanden. Sonst hättest du den Kaufmann ja nicht anfangen können.

Und natürlich kannst du dazu stehen. Du hast den Verkäufer gelernt und bestanden, die Situation war nicht ideal, der Job nicht wirklich dein Wunsch also hast du dich nicht 100% reingehängt und den Einzelhandelskaufmann vergeigt. Kein drama.

ICh hab auch mal das Abi versucht. Französisch und ich sind keine Freunde geworden so blieb ich sitzen und hab abgebrochen zugunsten eines Fachabi. Im Studium brauchte ich etwas länger weil Physik nicht in meinen Kopf wollte. Blöd aber kein Drama.
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Das ist nicht ganz richtig man kann auch direkt Den Kaufmann im Einzelhandel lernen ohne den Verkäufer vorher zu machen. Aber ich finde es komischerweise nicht schlimm in der Schule sitzen geblieben zu sein. Aber spätestens in einer Berufsausbildung sollte man ja es schaffen, Simao dieses auch einfacher als Schule ist. Auch fallen höchstens wenn überhaupt 1 von 10 Auszubildenden durch.Deshalb würden auch viele vermuten das man überhaupt keine Ausbildung geschafft hat, wenn man sagt man hat die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel nicht bestanden.
 
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Das ist nicht ganz richtig man kann auch direkt Den Kaufmann im Einzelhandel lernen ohne den Verkäufer vorher zu machen. Aber ich finde es komischerweise nicht schlimm in der Schule sitzen geblieben zu sein. Aber spätestens in einer Berufsausbildung sollte man ja es schaffen, Simao dieses auch einfacher als Schule ist. Auch fallen höchstens wenn überhaupt 1 von 10 Auszubildenden durch.Deshalb würden auch viele vermuten das man überhaupt keine Ausbildung geschafft hat, wenn man sagt man hat die Ausbildung zum Kaufmann im Einzelhandel nicht bestanden.

Du bist derjenige der gesagt hat das du den Verkäufer bestanden hast. Bzw das du nach dem verkäufer weiter machen solltest. Das hab ich hier als grundlage genommen,
Hast du nun die Prüfung abgeschlossen oder nicht?
Sei doch wenigstens konsistent in deinen Aussagen.

Entweder du hast ne Ausbildung oder du hast keine.
 
Du bist derjenige der gesagt hat das du den Verkäufer bestanden hast. Bzw das du nach dem verkäufer weiter machen solltest. Das hab ich hier als grundlage genommen,
Hast du nun die Prüfung abgeschlossen oder nicht?
Sei doch wenigstens konsistent in deinen Aussagen.

Entweder du hast ne Ausbildung oder du hast keine.
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Natürlich habe ich meine Ausbildung als Verkäufer abgeschlossen und auch den Betriebswirt gemacht. Ich meinte ja nur das es auch Ausbildungsverträge gibt die nur den Kaufmann im Einzelhandel beinhalten man also auch nur diesen lernen kann. Und es gibt die Ausbildungsverträge die erst einmal eine Ausbildung zum Verkäufer beinhalten und man dann die Möglichkeit hat wenn die Noten gut genug sind den Kaufmann im Einzelhandel zu machen diese Ausbildung habe ich gemacht . Aber wenn ich sage das ich den Kaufmann im Einzelhandel nicht geschafft habe kann eben nicht jeder wissen das ich trotzdem ein Abschluss als Verkäufer habe das meinte ich. Meine Mutter hatte sich damals sogar mit der IHK in Verbindung gesetzt und gesagt Sie besorgen mir einen neuen Ausbildungsplatz, was ich aber aus Angst vor meinen Vater ablehnte weil dieser strickt dagegen war die Ausbildung woanders zu beenden. Weil wie schon gesagt er der Meinung war was man angefangen hat auch bezogen auf den Betrieb sollte man zu ende führen ob Mobbing oder nicht.
 
Du hast die Ausbildung zum Verkäufer bestanden. Sonst hättest du den Kaufmann ja nicht anfangen können.

Und natürlich kannst du dazu stehen. Du hast den Verkäufer gelernt und bestanden, die Situation war nicht ideal, der Job nicht wirklich dein Wunsch also hast du dich nicht 100% reingehängt und den Einzelhandelskaufmann vergeigt. Kein drama.

ICh hab auch mal das Abi versucht. Französisch und ich sind keine Freunde geworden so blieb ich sitzen und hab abgebrochen zugunsten eines Fachabi. Im Studium brauchte ich etwas länger weil Physik nicht in meinen Kopf wollte. Blöd aber kein Drama.


Danke noch einmal für Deine Antwort. Vielleicht sehe ich es zu verbissen. Ich dachte immer das es gerade peinlich wäre wenn ein Selbstbewusster Mensch dazu stehen würde eine einfache Ausbildung nicht bestanden zu haben und das nicht sozusagen miteinander harmoniert.
 
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Danke nich einmal für Deine Antwort. Vielleicht sehe ich es zu verbissen. Ich dachte immer das es gerade peinlich wäre wenn ein Selbstbewusster Mensch dazu stehen würde eine einfache Ausbildung nicht bestanden zu haben und das nicht sozusagen miteinander harmoniert.

Aber Fakt ist doch wenn ich abgebrochen hätte, hätte keiner gesagt ich bin selbst Schuld das ich abgebrochen habe. Aber wieviele brechen den ab weil es Ihnen in den Betrieb nicht gefällt?! Da hat dann jeder Verständnis für den Abbrecher und glaubt auch das der Betrieb daran Schuld war wenn man die Bedingungen erklärt. Aber wenn man durchfällt weil man wegen den betrieblichen Bedingungen keine Lust mehr hatte,dreht sich das Blatt und man hat selber Schuld das man trotzdem so lange durchgehalten hat etc. Das meine ich auch mit den großen Unterschied und Akzeptanz zwischen Ausbildung abbrechen und nicht bestehen. Und es nimmt einen kaum einer ab das man eigentlich nur ein gefrusteter Jugendlicher war. Hinzu kommt das es Glaubhaft ist das man absolut keine Lust mehr hatte auf den Beruf wenn man abbricht. Breche ich nicht ab und gehe trotzdem zur Prüfung ist es für viele nicht mehr Glaubhaft, weil es könnte ja auch eine Ausrede sein.Nachweisen wie bei einen Abbruch kann ich es nicht mehr und den Betrieb Schuld geben ist ab jetzt auch nicht mehr richtig anders bei Abbruch. Jetzt besteht ja die Frage warum man dann zur Prüfung gegangen ist? Keiner kommt darauf das man es vielleicht einfach nur Neutral gesehen hat, weil man ja schon eine abgeschlossenen Ausbildung hatte und man zu sich gesagt hat die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch das ich nicht bestehe. Was kann passieren ? Nichts! Weil wenn ich durchfalle ist es dasselbe Ergebnis als wenn ich abgebrochen hätte und das wollte man eigentlich ja so wieso, schaffe ich es doch ist es Glück und es war ein Versuch Wert. Aber das können sich viele nicht vorstellen aber wie gesagt bei Abbruch ist es Glaubhafter das man extrem gefrustet in seinen Job war. Das habe ich damals nicht berücksichtigt auch das Image ist ein völlig anderes wie ich finde. Normalerweise könnte man es sich ja in Nachhinein denken das es die Wahrheit war. Aber auch das fällt einigen Schwer es zu glauben oder nachzuvollziehen. Auch wenn ich trotzdem an mir geglaubt habe kurz danach erfolgreich wurde und sogar neben der Selbstständigkeit meinen Betriebswirt nachgemacht habe was dann ja eigentlich logisch ist das etwas wahres dran sein muss. Spätestens jetzt kann man annehmen das da etwas dran sein muss das man damals extrem gefrustet war. Ich war einfach zu gefrustet und war zu dumm zu begreifen das man aufhören muss statt weiterzumachen und das nicht klug ist wenn man nur unglücklich ist.
 
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Danke nich einmal für Deine Antwort. Vielleicht sehe ich es zu verbissen. Ich dachte immer das es gerade peinlich wäre wenn ein Selbstbewusster Mensch dazu stehen würde eine einfache Ausbildung nicht bestanden zu haben und das nicht sozusagen miteinander harmoniert.

Aber Fakt ist doch wenn ich abgebrochen hätte, hätte keiner gesagt ich bin selbst Schuld das ich abgebrochen habe. Aber wieviele brechen den ab weil es Ihnen in den Betrieb nicht gefällt?! Da hat dann jeder Verständnis für den Abbrecher und glaubt auch das der Betrieb daran Schuld war wenn man die Bedingungen erklärt. Aber wenn man durchfällt weil man wegen den betrieblichen Bedingungen keine Lust mehr hatte,dreht sich das Blatt und man hat selber Schuld das man trotzdem so lange durchgehalten hat etc. Das meine ich auch mit den großen Unterschied und Akzeptanz zwischen Ausbildung abbrechen und nicht bestehen. Und es nimmt einen kaum einer ab das man eigentlich nur ein gefrusteter Jugendlicher war. Hinzu kommt das es Glaubhaft ist das man absolut keine Lust mehr hatte auf den Beruf wenn man abbricht. Breche ich nicht ab und gehe trotzdem zur Prüfung ist es für viele nicht mehr Glaubhaft, weil es könnte ja auch eine Ausrede sein.Nachweisen wie bei einen Abbruch kann ich es nicht mehr und den Betrieb Schuld geben ist ab jetzt auch nicht mehr richtig anders bei Abbruch. Jetzt besteht ja die Frage warum man dann zur Prüfung gegangen ist? Keiner kommt darauf das man es vielleicht einfach nur Neutral gesehen hat, weil man ja schon eine abgeschlossenen Ausbildung hatte und man zu sich gesagt hat die Wahrscheinlichkeit ist sehr hoch das ich nicht bestehe. Was kann passieren ? Nichts! Weil wenn ich durchfalle ist es dasselbe Ergebnis als wenn ich abgebrochen hätte und das wollte man eigentlich ja so wieso, schaffe ich es doch ist es Glück und es war ein Versuch Wert. Aber das können sich viele nicht vorstellen aber wie gesagt bei Abbruch ist es Glaubhafter das man extrem gefrustet in seinen Job war. Das habe ich damals nicht berücksichtigt auch das Image ist ein völlig anderes wie ich finde. Normalerweise könnte man es sich ja in Nachhinein denken das es die Wahrheit war. Aber auch das fällt einigen Schwer es zu glauben oder nachzuvollziehen. Auch wenn ich trotzdem an mir geglaubt habe kurz danach erfolgreich wurde und sogar neben der Selbstständigkeit meinen Betriebswirt nachgemacht habe was dann ja eigentlich logisch ist das etwas wahres dran sein muss. Spätestens jetzt kann man annehmen das da etwas dran sein muss das man damals extrem gefrustet war.
Und meine Frustration kann kein Außenstehender nachvollziehen. Aber Schuld für diese Frustration war der Betrieb und meine schlechte Behandlung und nicht ich.

Und leider wird es von vielen als Ausrede angesehen wenn man sagt das man aufgrund des Betriebsklimas und das nicht zusagen des Berufes durchgefallen ist. Auch wenn man seinen Fehler einsieht es viel zu lange etwas durchgehalten zu haben was man eigentlich nicht wollte. Aber einen damaligen Gemütszustand als Ausrede anzusehen kann man meiner Meinung nicht weil der war nun mal mehr als schlecht durch das Mobbing und der Grund des Scheiterns. Aber dazu trage ich natürlich eine Mitverantwortung weil ich dachte es durchhalten zu müssen und nichts dagegen unternommen zu haben das ist alleine mein Fehler nicht mehr und nicht weniger. Und ist es meine Schuld das ich damals auf meinen Vater gehört habe und seine Anerkennung haben wollte weil Ichbewusstsein damals leider noch nicht besser wusste?
 
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