G
Gelöscht 94095
Gast
Ich glaube der Versuch die "Schuldfrage" klären zu wollen bringt dich hier nicht weiter. Es dreht sich doch ziemlich im Kreis, habe ich das Gefühl.
Wie Jolina87 schon bemerkt hat, es hat dich hier niemand zu einem Überfall oder dergleichen gedrängt.
Was genau möchtest du denn, was wünscht du dir jetzt von uns?
Möchtest du das wir anerkennen das dein Vater ein fieser Despot war?
Ok, vielleicht war er das.
Das deine Ausbildung anstrengend war und du eigentlich unglücklich?
Ok, das liest sich so.
Das wir verstehen dass dein Leben S**** ist?
Ok, machen wir.
Äh, Moment mal...so S**** ist dein Leben doch irgendwie nicht, du hast doch was erreicht..., oder?
😕 🙄
Das wir anerkennen dass du es, trotz aller Wiedrigkeiten, im Leben zu etwas gebracht hast? - Denn das hast du ja nach deiner eigenen Aussage.
Ok, Respekt, das hast du ganz allein geschafft, dazu kann man dich nur beglückwünschen, finde ich eine tolle Leistung die Anerkennung verdient.
Heute bist du alt genug, du musst deinen Vater nicht wiedersehen, wenn du das nicht willst.
Wenn dich die Thematik nach wie vor offenbar so sehr beschäftigt, hast du mal darüber nachgedacht, ob eine Therapie dir in irgendeiner Form weiterhelfen kann, dich emotional entlasten?
Wenn du deinem Vater (oder wem auch immer) sagen möchtest wie sehr dich das heute noch ärgert, du dich aber nicht traust ihm das ins Gesicht zu sagen, dann schreib doch einen Brief.
Überleg genau was du sagen und erreichen willst und versuch möglichst nicht zu emotional zu sein, erklär dein Erleben und was du dir stattdessen von ihm gewünscht hättest.
Oder lass es und sieh ihn nie wieder. Wie du willst.
Etwas nicht zu schaffen, auch mehrmals, ist keine Schande. Da bist du nicht der erste und ganz sicher nicht der letzte.
Druck zu erleben und sich nicht verstanden zu fühlen, da bist du auch nicht der erste, auch nicht dabei in der "Pampa" zu wohnen (manchen soll das ja sogar gefallen).
Wenn du etwas über dich sagen sollst, dann musst du dein "Versagen" nicht in allen Einzelheiten schildern.
Überleg dir, wie du es so formulieren kannst dass es nicht so schlecht klingt.
Du kannst auch einfach sagen:"Hey, ja, ich bin sogar in der Ausbildung durchgefallen, aber aus mir ist trotzdem was geworden, ich bin trotzdem erfolgreich, aus eigener Kraft. Da bin ich stolz drauf."
Wenn du das mit einem Lächeln sagst und ernst meinst wird das auch andere ermutigen. Ist doch toll.
Vielleicht hörst du auch erstmal selbst auf es als "Versagen" zu empfinden und schaust mal darauf was du alles erreicht hast und bist stolz auf deine Leistung.
Aber falls du wirklich meinst das es dir hilft, ok: Dein Vater ist an allem schuld.
Fühlst du dich jetzt irgendwie besser?
Wie Jolina87 schon bemerkt hat, es hat dich hier niemand zu einem Überfall oder dergleichen gedrängt.
Was genau möchtest du denn, was wünscht du dir jetzt von uns?
Möchtest du das wir anerkennen das dein Vater ein fieser Despot war?
Ok, vielleicht war er das.
Das deine Ausbildung anstrengend war und du eigentlich unglücklich?
Ok, das liest sich so.
Das wir verstehen dass dein Leben S**** ist?
Ok, machen wir.
Äh, Moment mal...so S**** ist dein Leben doch irgendwie nicht, du hast doch was erreicht..., oder?
😕 🙄
Das wir anerkennen dass du es, trotz aller Wiedrigkeiten, im Leben zu etwas gebracht hast? - Denn das hast du ja nach deiner eigenen Aussage.
Ok, Respekt, das hast du ganz allein geschafft, dazu kann man dich nur beglückwünschen, finde ich eine tolle Leistung die Anerkennung verdient.
Heute bist du alt genug, du musst deinen Vater nicht wiedersehen, wenn du das nicht willst.
Wenn dich die Thematik nach wie vor offenbar so sehr beschäftigt, hast du mal darüber nachgedacht, ob eine Therapie dir in irgendeiner Form weiterhelfen kann, dich emotional entlasten?
Wenn du deinem Vater (oder wem auch immer) sagen möchtest wie sehr dich das heute noch ärgert, du dich aber nicht traust ihm das ins Gesicht zu sagen, dann schreib doch einen Brief.
Überleg genau was du sagen und erreichen willst und versuch möglichst nicht zu emotional zu sein, erklär dein Erleben und was du dir stattdessen von ihm gewünscht hättest.
Oder lass es und sieh ihn nie wieder. Wie du willst.
Etwas nicht zu schaffen, auch mehrmals, ist keine Schande. Da bist du nicht der erste und ganz sicher nicht der letzte.
Druck zu erleben und sich nicht verstanden zu fühlen, da bist du auch nicht der erste, auch nicht dabei in der "Pampa" zu wohnen (manchen soll das ja sogar gefallen).
Wenn du etwas über dich sagen sollst, dann musst du dein "Versagen" nicht in allen Einzelheiten schildern.
Überleg dir, wie du es so formulieren kannst dass es nicht so schlecht klingt.
Du kannst auch einfach sagen:"Hey, ja, ich bin sogar in der Ausbildung durchgefallen, aber aus mir ist trotzdem was geworden, ich bin trotzdem erfolgreich, aus eigener Kraft. Da bin ich stolz drauf."
Wenn du das mit einem Lächeln sagst und ernst meinst wird das auch andere ermutigen. Ist doch toll.
Vielleicht hörst du auch erstmal selbst auf es als "Versagen" zu empfinden und schaust mal darauf was du alles erreicht hast und bist stolz auf deine Leistung.
Aber falls du wirklich meinst das es dir hilft, ok: Dein Vater ist an allem schuld.
Fühlst du dich jetzt irgendwie besser?