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Kann man Leuten, die der Norm entsprechen eigentlich sagen....

Bei genauer Betrachtung gibt es heutzutage nur noch wenige Menschen, die wirklich ganz frei von Sucht sind.
Ich denke, das ist die "Brücke".

Für mich ist das im RL und dort privat so, dass ich schon mit manchen Menschen mit Suchtproblematik nichts oder nicht viel zu tun haben möchte. Das hängt aber wirklich auch von der Art und Ausprägung der Sucht ab und nicht zuletzt auch von der Person selber.

Ich hatte einmal eine langjährige Freundin, die kaufte sich bald tot an Schuhen. Kein Treffen ohne Schuhladen.
Sie fand immer einen Grund, um dort hin zu gehen.
Damit konnte ich leben. Dass konnte ich irgendwie als eine Marotte sehen, obwohl mir schon klar war, dass es darüber hinaus ging und sie wirklich all´ihr Geld und somit auch viele soziale Wendigkeit, Bewegungsmöglichkeit u.v.a. eben sozusagen in ihre Schuhe steckte. (Wir verloren einander dann durch Umzug. Sahen uns nicht mehr. Kein Geld für Besuche, keine Zeit und grosses Bedauern. Beim Abschied musste sie mir aber noch sagen, dass sie nun DIE Schuhe hat. Das machte mir nochmals das Ausmaß klar. Ganz traurig.)

Manche Süchtigen mag ich auch einfach nicht um mich haben: so z.B. den Alkoholiker, der nach Konsum ausrastet.
Oder den Spielsüchtigen, der mich ständig um Geld anpumpt und wo ich mir hinterher nicht sicher sein kann, ob er nur den billigen Kaffee bei mir will, oder wirklich ein Gespräch mit MIR.

Je älter ich werde, desto weniger tolerant kann ich da im RL auch sein.

Auch möchte ich nicht, dass meine Freunde im RL belästigt werden.



Tut mir leid, da grenze ich manchmal ab und aus.
Hat einfach etwas mit meiner Lebenserfahrung und meinem Selbstschutz zu tun.



LG
Landkaffee
 
Zuletzt bearbeitet:
als ich jünger war,war ich selbst in der szene, drogen-alkoholcliquen..punks...junkies...
ich trank viel alk...und hörte auf. meine erfahrungen danach mit disen leuten war einfach nicht gut, eben das verlässliche fehlte...
ich habe auch aus selbstschutz dann immer einen bogen gemacht. fands irgendwie scheisse, weil ich ja irgendwie früher dazu gehörte, aber ich wollte mit drogen nichts mehr zu tun haben,also muste ich abstand nehmen..

ehrlich gesagt, ich würde heute keinerlei kontakt mehr haben wollen, zu menschen die irgendwie abhängig sind,weils zuviel kraft kostet.

bei dir weiss ich nicht recht...also jedem erzählen würd ichs nicht...kaum einer wirds verstehen und zack biste viele emnschen los. ich habe früher probs gehabt mit kontakte halten, da habe ich den menschen gesagt, das ich nicht immer durchgängig mit emnshcne kann und wenn ich mcih mal ne weile nicht melde, heisst das nichts, ich emlde mcih auf ejden fall wieder.
einige haben das so angenommen und wir wurden freunde. es gab keine große begründung , eben nur das ich nicht der mensch bin, der sich regelmässig meldet...dennoch aber an kontakt interesiert bin.
vieleicht wäre das für dich aj auch eine lösung?...so wüssten die leute eben , das du eben nicht immer rgeifbar bist, sie dir aber wichtig sind...
 
Ich war als junge Frau auch zu tolerant, sagte mir: sind ja alles nur Menschen.
Konsumierte nicht mit, aber grenzte mich zu wenig ab, verstand erst nicht was Sucht bedeutet und meinte, für alle da sein zu müssen. Autsch!

LG
Landkaffee
 
Hallo Gretchen,

ist das wieder ein, was wäre wenn ,Fall ?


Gibt es 100% genormte Menschen ? Kennst du welche ?

Woran merkt man,dass jemand eine/keine keine Sucht hat ?

Man kann nicht über allgemeine Süchte/Süchtige reden wenn man sich meint.
Von welcher, deiner aufgezählten Süchte, bist du betroffen ? Ohne, dass es bisher aufgefallen ist ?

Viele Süchte fallen bei dir wegen Geldmangel aus. Sie kosten Geld,welches du nicht hast.

Zu entsprechenden Kreisen wirst du keine Verbindung haben.

Du stehst unter Beobachtung, durch dein Umfeld,deine Arbeit und Therapien. Man würde es merken.

Zu entsprechenden Kreisen wirst du keine Verbindung haben.

Wovon .oder besser gesagt wonach bist du süchtig ? Solltest du süchtig sein .
 
hallo gast 123,
ein was wäre wenn fall? was meinst du?

Gibt es 100% genormte Menschen ? Kennst du welche ?

nö, die norm ist ja auch kein mensch, sondern eine norm. aber wir alle haben normen im kopp und wissen was damit gemeint ist. die norm in diesem fall ist nicht suchtkrank zu sein. davon wird allgemein ausgegangen.

Woran merkt man,dass jemand eine/keine keine Sucht hat ?
dass muss man ja wie eingangs erwähnt auch gar nicht unbedingt merken, manche funktionieren ja, im job, in der familie usw. man merkt es aber spätestens daran, wenn einer seinen job verliert, seine familie, freunde, sein äußeres und überhaupt alles vernachlässigt, 24/7 nur noch mit der sucht und deren ausleben beschäftigt ist und gar nichts mehr auf die reihe bekommt
Von welcher, deiner aufgezählten Süchte, bist du betroffen ? Ohne, dass es bisher aufgefallen ist ?
wenn man die aufgezählten nimmt dann von mehreren, sowohl stoffgebundenen als auch verhalten.
was heißt nicht aufgefallen, mein therapieumfeld, also die leute mit denen ich wohne, die betreuer, die leute auf arbeit, die therapeuten/psychiater wissen es ja. aber die brechen ja nich den kontakt zu mir ab deswegen. aber alle menschen die keine "speziellen/außergewöhnlichen" probleme wie ich/wir hier haben, denen habe ich es noch nie erzählt. bzw. ansatzweise sogar doch schon mal, aber von denen habe ich nie wieder was gehört.

Viele Süchte fallen bei dir wegen Geldmangel aus. Sie kosten Geld,welches du nicht hast.

weißt duS? vieles ist nicht sehr teuer. solange man es nicht total übertreibt.
 
hallo gast 123,
ein was wäre wenn fall? was meinst du?



nö, die norm ist ja auch kein mensch, sondern eine norm. aber wir alle haben normen im kopp und wissen was damit gemeint ist. die norm in diesem fall ist nicht suchtkrank zu sein. davon wird allgemein ausgegangen.


dass muss man ja wie eingangs erwähnt auch gar nicht unbedingt merken, manche funktionieren ja, im job, in der familie usw. man merkt es aber spätestens daran, wenn einer seinen job verliert, seine familie, freunde, sein äußeres und überhaupt alles vernachlässigt, 24/7 nur noch mit der sucht und deren ausleben beschäftigt ist und gar nichts mehr auf die reihe bekommt

wenn man die aufgezählten nimmt dann von mehreren, sowohl stoffgebundenen als auch verhalten.
was heißt nicht aufgefallen, mein therapieumfeld, also die leute mit denen ich wohne, die betreuer, die leute auf arbeit, die therapeuten/psychiater wissen es ja. aber die brechen ja nich den kontakt zu mir ab deswegen. aber alle menschen die keine "speziellen/außergewöhnlichen" probleme wie ich/wir hier haben, denen habe ich es noch nie erzählt. bzw. ansatzweise sogar doch schon mal, aber von denen habe ich nie wieder was gehört.



weißt duS? vieles ist nicht sehr teuer. solange man es nicht total übertreibt.

Ja, stimmt! Sucht fällt erst auf, wenn die an ein Verhalten oder an eine Substanz gebundene extreme Suche, Gebundenheit auffällt.

Und was Statistik betrifft, so haben wir sicher gaaanz viel höhere Zahlen an Abhängigen.


In Deinem Umfeld ist es "normal" anders oder speziell zu sein.

So kann ich denn Deine Fragestellung in Verbindung mit dem Wort "Norm" auch verstehen, wenn Du sozusagen "die da Draussen" (ausserhalb Deines Umfeldes) meinst, die die "gesunde" Norm darstellen soll(t)en, an der Du Orientierung zu finden versuchst.


LG
Landkaffee
 
wollte noch sagen, ich bin heute nicht mal so, das ich den menschen in meinen umfeld etwas von meiner vergangenheit der sucht erzähle, weil ich glaube das kaum jemand damit umgehen kann. meine vergangenheit kennen nur wenige.

normentsprechende menschen,darunter versthe ich ebne die die nichts von sucht wissen.
 
aber sobald ich wieder rückfällig bin ich weder die kraft noch die muse oder lust dazu habe mich um die kontakte weiter zu kümmern und sie deswegen dann auch oft wieder versanden.
Grade diesen Satz würde ich mir an deiner Stelle ausdrucken, und überall in der Wohnung aufhängen. Damit du ihn dir durchlesen kannst, wenn du wieder das Verlangen hast, dir was reinzupfeifen. Denn genau DAS ist, wohin dein Suchtmittelmissbrauch führt.

was meint ihr, würdet ihr von leuten die schwer suchtkrank sind abstand nehmen? was is eure meinung?
Ich persönlich würde solche Leute auch akzeptieren, jedoch entspreche ich vielleicht auch nicht ganz der Norm.
Die Sache ist für mich eher die, dass ich auch nicht weiß ob sich bei so einer Basis eine richtige Freundschaft entwickeln kann. Wenn ich von jemandem ab und an mal längere Zeit nichts höre, ist einfach kein regelmäßiger Kontakt gegeben.

Lass es einfach mal darauf ankommen. Probiers bei einem Menschen; du scheinst ja doch hin und wieder jemanden kennenzulernen, und wenn die Kontakte ohnehin alle verlaufen, könntest du schauen, ob sich jemand finden lässt der Verständnis für deine Situation hat.

Bist du in Therapie? Wenn du eine Sucht hast, solltest du alle verfügbaren Mittel verwenden, um davon loszukommen. Ich denke, mit dir muss man über die destruktiven Folgen einer Sucht garnicht mehr reden...
 
... dass man suchtkrank ist?
egal in welch auch immer gearteter form, egal ob illegale drogen, alkohol, medikamente, essstörung, kaufsucht, computerspielsucht, glücksspielsucht, multipler substanzmissbrauch... was auch immer.
v.a. wenn man richtig schlimm drin is, also nicht so, dass man noch relativ unauffällig funktioniert. sondern so, dass man, um was auch immer es geht, richtig tief drin steckt und teilweise wochenlang nicht viel mehr macht als aufzustehen und sich (z.b. bei drogen) den stoff für den nächsten rausch besorgt und dann den rest des tages pennt o.ä. und es am nächsten tag wieder von vorne losgeht.

ich frage deshalb, weil ich auch eben immer wieder so rückfällig werde, dass ich ca. 1-3 wochen so ziemlich völlig ausfalle. ok, die arbeit im geschützten rahmen pack ich meistens doch, aber da ist es auch egal ob ich z.b. 2 stunden zu spät komm o.ä. aber sonst so, wenn ich z.b. leute kennen lerne in meinen guten phasen, ganz normale leute, also leute die zumindest nicht abhängig sind oder sontwelche gravierenden psychischen auffälligkeiten haben, dann ist es immer voll schade, dass wir uns erst sehr gut verstehen, aber sobald ich wieder rückfällig bin ich weder die kraft noch die muse oder lust dazu habe mich um die kontakte weiter zu kümmern und sie deswegen dann auch oft wieder versanden.
aber ich trau mich einfach nicht die wahrheit zu sagen. weil ich denke, dass sie mich dann eh nicht kennen lernen wollen.

was meint ihr, würdet ihr von leuten die schwer suchtkrank sind abstand nehmen? was is eure meinung?

Hallo Gretchen 🙂
habe deinen beitrag gelesen und hoffe dir ein bisschen helfen zu können =)

weißt du, denke es wäre wichtig...deinen freunden davon zu erzählen um zu verstehen, Wieso du dich abschottest. Sie könnten denken, dass du evtl. mit ihnen einfach nichts mehr zu tun haben willst, sind verwirrt und verunsichert, aus dieser Unsicherheit heraus trauen sie sich vll selbst nicht, sich bei dir zu melden.
Wenn es wirkliche Freunde sind, dann werden dich diese Menschen nicht einfach im Stich lassen...wenn es keine Freunde sind, dann werden sie die Flucht ergreifen und das zeigt dir ja wiederum wieder, welche Art Mensch das dann ist und das du niemals richtig glücklich geworden wärst mit ihnen, weil du nur gemocht oder sagen wir besser "nützlich" gewesen wärst, wenn du einfach funktioniert hättest.

Jeder Mensch hat mal eine schwere Phase und Freude stehen dir auch in den schweren Phasen bei.
Es kann natürlich sein...wenn du allerdings ihnen erzählst, wie es um dich steht und von deinen Freunden jede Art von Hilfe abblockst z. b. dann kann es wiederum sein das sich die Menschen dann denken würden: Wir wollen ihm helfen, weil er uns wichtig ist und er will nicht...na dann lassen wir ihn in Ruhe, wenn du verstehst wie ich es meine.

Jetzt im Allgemeinen betrachtet? Ja da hast du recht da ist es total schwierig das zu äußern...vor allem in der Berufswelt wo man Tag für Tag funktionieren muss...oder auch Kollegen würde ich so etwas niemals erzählen...die Geschichte würde sich unter den Kollegen verbreiten und man wäre dann das Gesprächsthema Nr. 1.
Wenn sie denjenigen dann sehen dann würden sie denjenigen angucken als wäre er ein Außerirdischer...und das würde man wiederum auch bemerken, dass die Leute glotzen...und der Kreis würde sich schließen...solche Dinge die du o. g. hast, würde ich entweder nur meiner Familie, meinen Freunden oder einen Psychologen anvertrauen...aber niemals fremden Menschen oder Arbeitskollegen...

Hoffe ich konnte dir ein wenig helfen und wünsche dir alles Gute 🙂
 

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